Österreich für Auswanderer

Wien, Österreichs Hauptstadt und Ziel der meisten Auswanderer

Eine nahe liegende Alternative zum Leben in Deutschland lautet ganz einfach: Auswandern nach Österreich. Gerade in Österreich ist es für Deutsche leicht, ein neues Leben zu starten. Wer mit der etwas anderen Mentalität der Ösis zurecht kommt, wird ins Nachbarland nach Süden auswandern und dort schnell heimisch werden.

Steckbrief: Österreich in Zahlen

DatenKommentar
Amtssprache: Deutsch--
Hauptstadt: Wien1,75 Mio. Einwohner
Fläche: 83.879 km²(etwas größer als Tschechien)
Einwohnerzahl: 8.699.730(2016)
Bevölkerungsdichte: 104 Einw. je km²(Deutschland: 230/km²)
BIP je Einwohner: 48.957 USDnominal, #11 weltweit
Human Development Index: 0,881#21 weltweit
Deutsche im Land: 140.000(2016)

Österreich für Auswanderer

Österreich KarteDie meisten deutschen Auswanderer gehen nach Wien. Wichtig zu wissen ist darum, dass die Lebenshaltungskosten in Wien höher sind als in den teuersten Städten Deutschlands. Am günstigsten leben die Tiroler. Zugleich sind die Verdienste in Wien am höchsten und in Tirol am niedrigsten. Es gleicht sich also vieles aus. Aber wussten Sie, dass österreichische Arbeitnehmer brutto im Durchschnitt weniger verdienen als deutsche?

Steuern und Sozialabgaben unterscheiden sich in beiden Ländern stark. Die Nettogehälter können im Nachbarland höher oder auch niedriger sein. Generell sind die Löhne niedriger, das Preisniveau höher als in Deutschland. Gerade weil Österreich so viele Ähnlichkeiten mit Deutschland hat, werden die Unterschiede oft übersehen - und fallen später um so unangenehmer auf.

Deutsche in Österreich: es werden immer mehr

Im Jahr 2001 waren ca. 20.000 Deutsche in Österreich, 2011 arbeiteten 83.000 Deutsche dort. Und der Trend hält an: 2017 leben 140.000 Deutsche in Österreich! Deutsche sind die zweitgrößte Einwanderungsgruppe. Nur aus dem ehemaligen Jugoslawien kommen mehr Arbeitnehmer. Und was machen die Deutschen da?

Die meisten sind Arbeitnehmer, quer durch alle Branchen. Außerdem lockt es auch Studenten - v.a. Numerus Clausus Flüchtlinge - nach Österreich. Und Unternehmen, denn für sie ist das flexible Arbeitsrecht ein großer Standortvorteil.

Man muss aber auch sehen, dass die Abgabenlast mit 44% vergleichsweise hoch ist. Es geht noch viel höher als in Österreich: Die höchste Abgabenlast (Steuern + Sozialabgaben) drückt die Bundesrepublik Deutschland (49,3%), gefolgt von der Grande Nation Frankreich (48,9%) und Italien (47,8%). Und es geht andererseits viel niedriger: In Polen (35,6%), in den Vereinigten Staaten (31,3%) oder dem Vereinigten Königreich (31,5%; Quelle: OECD Studie 2014).

Blick auf die Altstadt von Salzburg und den Burgberg
Blick auf die Altstadt von Salzburg und den Burgberg. Die viertgrößte Stadt der Alpenrepublik liegt an der Salzach. Im Jahr 15 v.Chr. übernahmen die Römer die alte Keltenstadt Iuvavum - viel später wurde daraus Salzburg.

Österreich und seine Wirtschaft

Die Ösis kommen ohne gesetzlichen Mindestlohn zurecht, denn Gewohnheit (man tauscht sich aus, was üblich ist) und Erwartungen (man wechselt den Job, wenn man etwas Besseres findet) wirken von sich aus. Außerdem gibt es häufig so genannte Kollektivverträge, die eine ähnliche Wirkung wie der Mindestlohn haben. Üblich sind ein 13. und 14. Monatsgehalt. Auch Fahrgelderstattungen, betriebliche Zusatzrenten oder ein privat nutzbares Mobiltelefon gibt es häufig. Bei Führungskräften werden variable Gehaltsbestandteile immer wichtiger.

Obwohl die Ösis im Euro-Vergleich moderat verschuldet sind, zeigen sich Vorboten künftiger Probleme: Die Staatsschulden von 75% der Wirtschaftsleistung sind der höchste Fehlbetrag seit 15 Jahren. Über 40% des Bundeshaushalts gehen für Renten und Zinsen drauf. Auch mit dem freundlichsten Wiener Lächeln lässt sich solcher Dreck nicht mehr unter den Teppich kehren. Und es geht noch weiter.

Österreich in wirtschaftlicher Hinsicht: Entwickelte Marktwirtschaft, qualifizierte Arbeitskräfte und hoher Lebensstandard. Die Wirtschaft ist eng mit anderen EU-Volkswirtschaften verbunden, vor allem mit Deutschland. Und Österreich ist, wie der Name schon anzeigt, auch das Tor nach Osten. Es hat traditionell enge Verbindungen mit dem Land Ungarn, mit der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Balkanländern.

Panorama Wien, Hauptstadt von Österreich

Das Wirtschaftswachstum war in den vergangenen Jahren relativ schwach und erreichte im Jahr 2015 0,9%. Österreichs Arbeitslosenquote von 5,8% ist die höchste seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Gründe sind die "Flüchtlinge" und die Einwanderer aus Deutschland und anderen Ländern. Mit besserer Berufsausbildung und großzügigen Abschieden in den Vorruhestand wird versucht, die Arbeitslosenquote zu drücken. Sie wäre sonst weit höher.

Der Länderreport der CIA nennt zusätzlich äußere Risiken, denen Österreich ausgesetzt ist, wie "... unerwartet schwaches Weltwirtschaftswachstum, das den Exportmarkt bedroht, das anhaltende Engagement der österreichischen Banken in Mittel- und Osteuropa, die Auswirkungen vom Kollaps der Hypo Alpe Adria Bank ...". Auch die unkalkulierbaren Folgeerscheinungen der europäischen Staatsschuldenkrise gehören dazu und sind noch nicht vom Tisch. Es sieht im Frühjahr 2017 nach einer leichten Besserung aus. Die Staatsverschuldung hat jedoch ein mit 84,2% des BIP den Höchststand seit 1945 erreicht.

Die Alpenrepublik wird gemütlich - Deutschland wird bequem

Im weltweiten Korruptionsindex liegt Österreich auf Platz 17. Im Vergleich der wirtschaftlichen Freiheit ("Economic Freedom of the World") liegt es auf Platz 31 (Deutschland, man staune, belegt #29). Wenn ich das zusammenzähle, trübt sich das sonnige Alpenwetter ein. Natürlich kann man sagen, dass die Probleme keine spezifisch österreichischen sind - sondern irgendetwas mit der seltsamen Weltlage zu tun haben. Und soll ausgerechnet ein Auswanderer dazu verdammt sein, die zu analysieren? Es kommt darauf an, ob Sie dauerhaft auswandern bzw. wie lange Sie bleiben wollen. Heute klingen die eben angeführten Rankings vielleicht exotisch. Aber wenn sich die Verhältnisse ändern wie zuletzt weltweit 2007, kann sich das im Handumdrehen ändern.

Dann werden Menschen entlassen, dann muss gespart werden. Und wer stört? Der Ausländer, der ein Konkurrent ist. Der Piefke! Soll er doch nach Hause gehen. ... So könnte sich der Ton verschärfen. Und steuern wir nicht quietschvergnügt in die nächste "Finanzkrise"? Jeder lebt auf Pump, als wäre vor 10 Jahren nichts Dramatisches gewesen.

Jedenfalls ist von der Österreichischen Schule (v. Mises, Hayeck) nur ein Schatten geblieben. Deren Vertreter wussten zwar, dass zur Freiheit des Marktes Kontingenz gehört. Aber heute glauben die meisten, dass Kontingenz und Beliebigkeit dasselbe seien. Die Alpenrepublik wird gemütlich - im Unterschied zu Deutschland, das bequem wird. Das ist häufig so, wenn der Wohlstand groß und die Ziele klein sind. Man legt sich aufs Sofa und guckt, was im Fernsehen kommt.

Ein Stück Sachertorte
Ein Stück Sachertorte im Hotel Sacher, Wien. Die Original Sacher-Torte wird in einer eigenen Produktionsstelle in Wien Simmering hergestellt.

Tourismus

Der Tourismus spielt auch in Österreich eine wichtige Rolle. Standortvorteil: Anders als in vielen Ländern ist die Urlaubssaison hier ganzjährig. Im Sommer wandern, im Winter auf die Piste und im Frühling an die Donau.

Wen braucht der Arbeitsmarkt?

Österreichs Wirtschaft sucht Ingenieure für nahezu alle Sparten. Krankenschwestern und Krankenpfleger sollen den steigenden Pflegebedarf decken. Und Handwerker sind gesucht - auch hier: lieber mit Qualifikation als der Hansdampf in allen Gassen.

Anders im Tourismus: In dieser schnellen Branche finden sowohl gelernte Kräfte als auch Aushilfen sehr leicht einen Job. Dafür sind die Anstellungen oft saisonal begrenzt. Der Vorteil der Branche in Österreich ist (für die Angestellten), dass Urlauber im Sommer zum Wandern kommen und im Winter zum Skifahren. Das ganze Jahr ist Saison und es gibt ungewöhnlich gute Chancen auf eine ganzjährige Beschäftigung.

Arbeitsmarkt in Österreich

Die Arbeitslosigkeit in Österreich gleicht zahlenmäßig der deutschen. Der Bedarf an ausländischen Arbeitern ist relativ groß. Dies ist vor allem in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor der Fall. In vielen Gegenden werden Handwerker gesucht. Dass gern auf Personal aus Deutschland zurückgegriffen wird, liegt auf der Hand: Deutsche und Österreicher sprechen dieselbe Sprache, die kulturelle Nähe ist groß. Auswandern nach Österreich bedeutet für Deutsche also nur eine geringe Umstellung, vergleicht man den Schritt mit anderen Ländern. Dennoch will Auswandern gut geplant sein.

Lebenshaltung: Fakten und falsche Verallgemeinerungen

Einige Vorurteile, die in Deutschland mit Österreich in Verbindung gebracht wurden, sind bei näherer Betrachtung gegenstandslos. Andere hatten in der Vergangenheit eine gewisse Berechtigung, heute aber nicht mehr.

Lebensmittel z.B. sind inzwischen etwa gleich teuer. Die Wohnungsmieten ebenfalls. Wobei die Mieten in Großstädten wie Graz, Salzburg oder Linz sehr hoch sind. In ländlichen Regionen von Österreich sind die Mieten moderat. Wien als größte und extremste Stadt Österreichs fällt bei Vergleichen wie eben aus dem Rahmen. Wien muss man stets gesondert betrachten. E-Geräte kosten in Österreich etwas mehr.

Österreicher und Deutsche

Die Österreicher und besonders die Wiener sind oft liebenswerte Menschen. Das schließt eine sorgfältig gepflegte Antipathie gegen "die Deutschen" ("die Piefkes") nicht aus, sondern ein. Dennoch: "In den letzten Jahren verstärkte sich auch die Zuwanderung aus Deutschland nach Österreich, da hier die Chancen auf einen Arbeitsplatz - etwa in der Tourismusbranche - größer empfunden wurden oder werden als dies in Deutschland der Fall war bzw. ist. Heute sind Deutsche mit 109.000 (Stand 1. Januar 2007) nach den Serben und Montenegrinern, sowie den Türken bereits die drittgrößte Gastarbeitergruppe in Österreich." (Quelle: Wikipedia) Die aktuellen Zahlen hatte ich weiter oben genannt; es werden prozentual immer mehr deutsche Einwanderer und dazu kommen noch die Grenzgänger.

Einreise

Da Österreich Mitglied der EU ist, können Deutsche sich ohne Probleme niederlassen. Auch im Bezug auf Ämter sind EU-Bürger klar im Vorteil. Und Deutsche haben es bei Österreichs Ämtern besonders leicht. Schon alleine wegen der Sprache. Daran wird sich künftig nichts ändern. Na, das ist doch mal was! :)

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letzte Bearbeitung: 18.04.2017

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Kommentare

hallo an alle hier! ich selbst bin kärtner,wohne aber seit einem halben jahr in wien. Zunänchst möchte ich sagen,dass auch ich als österreicher mir so meinen teil über wiener gedacht habe!
und ja heute denk ich darüber komplett anders,es ist doch klar wenn man von vo "anderst" kommt ,nen anderen dialekt spricht,andere ansichten oder sei es sonst was hat dass man sich manchmal ein bisschen "nicht akzeptiert" fühlt( ja auch hier giebt es nationale feindliche äuserungen übers eigene volk)

ich persönlich kenne viele deutsche,möchte diese freundschaften auch nicht missen!
jedoch hab ich auch eine schlechte erfahrung mit deutschen gemacht,ich hatte mal ne freundin aus deutschland die dann zusammen mit ihrer mutter hier her nach österreich gekommen ist damit wir zusammen ein wenig zeit verbringen,als erstes hat sich ihre mutter darüber beklagt das klagenfurt ja keine richtige stadt sei und es gefiele ihr überhaupt nicht hier,in velden gefiel es ihr auch nicht,gelacht hat die kein einziges mal,war angefressen und wollte nach einem tag wider zurück nach deutschland!
WAS ich damit sagen wollte ist folgendes: AUCH WENN es hier einem nicht gefällt ,man vl. vorurteile gegenüber ( sei es jetzt deutschen ,österreichern,türken oder was auch immer) hat,sollte man die vl nicht gerade der ganzen welt kundtun!

und WIR ALLE, WENN SCHON,sind die gleichen IDIOTEN!
wenn wir schon alles verallgemeinern: DEUTSCHE SOWIE ÖSTERREICHER SOWIE ANDERE NATIONALITÄTEN AUCH, haben und machen ihre witze über andere völker die aufgrund geschichtlicher begebenheiten(zum teil) nicht mal eine chance haben zu beweisen dass sie auch anders können!ihr deutschen müsst das doch wissen,das klischee bild von einem deutschen eines jedem südamerikaners etc. ist : hitler,böse,krieg,juden...so ,so viel zu euch wie ihr in andren ländern wahr genommen werdet,jetzt denkt ihr euch was können wir jetzt und heute dafür das dieser hitler ( der ja übrigens österreicher war,was ich vorsichtshalber noch mal erwähne nicht das es heist ich hätte ja keine ahnung)damals so viel SCHEISE gebaut hat. ja..er war österreicher ,nur ist das eine entschuldigung dafür das ihr euch als unschuldig bezeichnet? ich glaube eher weniger, denn ohne die unsterstützung eines ganzen volkes hätte es dieser VOLLIDIOT es zu nichts "gebracht"..worauf ich hinaus will ist folgendes: die zeite haben sich GEÄNDERT, heute sind die chancen extrem winzig das sowas im industriellen europa noch einmal passiert,armut und verzweiflung waren und sind nun mal motor für viele abscheuliche dinge und taten und zwingen menschen dinge zu tun die heute unvorstellbar wären..also bitte wer hat schon " schuld" ..ist doch eigentlich scheiss egal wer schuld hat..jedes land,jeder mensch hatte mal scheise gebaut..sei es gestern ,vor 100 jahren oder im 14 jh...wenn wir alle so nachtragend sein würden, würden wir uns doch alle die schädel einschlagen aufgrund geschichtlicher konflikte die nun mehr als eine halbe ewigkeit hinter uns liegen

NUR wenn man schon mit einem groll nach -in dem fall ist es ja österreich-geht und denkt ihr scheiss ösis -sprachkrüppel etc..soll man sich auch nicht wundern das man nicht nur mitlob überhäuft wird..sowie wir österreicher auch nicht erwarten können das man bei nem dvd abend mit deutschen nachbarn mit der oben gennanten-mir persönlich völlig unbekannten-"piefke saga" antanzt

kein türke wird sich freuen wenn man zu ihm sagt "ej dönerfresser " oder sonst was..klar gibts störrische familien die engstirning und noch von alten begebenheiten und vor allem von religion geprägt sind...diese sind in unsrem kulturkreis nicht mal ansatzweise so ausgeprägt wie in anderen ländern..mehr will ich auch nicht darüber sagen

NIEMAND braucht hier den heiligen zu spielen und das jeweilige andre volk in den schatten zu stellen..ich selbst habe absolut nichts gegen deutsche..nur wenn mir jemand mit" scheiss ösi kommt,und ihr könnt ja nich ma anständig sprechen ihr kleines jämmerliches völkchen" dann hört sich für mich auch meine toleranzgrenze auf,obs jez ein deutscher oder einer aus simbabwe sagt is mir in dem fall völlig egal..Akzeptanz und der WILLE bereit zu sein, was auf einem zu kommt ist nun mal der beste weg in österreich als deutscher (is nun mal das thema hier) guten fuß zu fassen um auch im sozialen bereich glücklich zu werden

und ja ihr deutschen habt um die 80 millionen einwohner,ja wir haben mit 8 mill. nicht mal ansatzweise so viel,nur haben wir das recht von euch sowie ihr von uns akzeptiert zu werden und nicht wie im dschungelcamp ..auf ne einzige österreicherin mit"ösi witze " herum zu werfen..danach dann noch die äußerst lustigen immitationen von ösi dialekt und ein paar zynische bemerkungen seitens sonja zwietlov ,der man ihre missgunst der "mausiiii" gegenüber nur all zu gut ansehen kann--->und schon ist diese antipathie wider zum ausreichendem mase geschürt und was dabei rauskommt wissen wir ja alle..

ich weis der text ist elends lang und hat auch für euch auch eher wenig sinn,weiteres tun mir meine manchmal etwas weit abgeschweiften gedanken ( dschungelcamp) leid

ich bitte euch nur alle mal darüber nach zu denken ,dass wenn man sich so auf die "dummen ösis" oder auf die "dummen piefkes" konzentriert dann wird man auch zwanghaft solche leute anziehen
und interesse und akzeptanz MUSS halt einfach in einem gewissen ausmaße vorhanden sein wenn man in ein anderes land auswandern will

wenn man dazu aufgrund von irgendwelchen vorurteilen nicht bereit da zu ist ,sollte man es besser lassen

lg an alle

Hm, nun ist guter Rat teuer.
Viele widersprüchliche Meinungen...
Ich habe auch überlegt,von D wegzugehen. Doch Tourist sein und dort leben ist zweierlei. Ich war bisher nur als Tourist dort und freundlich behandelt worden.(Grüß hier,Grüß da)
Den Jungen wird es wohl in der Schule nicht beigebracht,daß es einen eisernen Vorhang durch Europa gab.
Manche Österreicher haben fam. Verbindungen zu D. Auf Nachfrage,aha?
Nun, wer sind die Ossis in der EU? Österreich,denn Sie führen es ja im Namen.
Außer Wien ist AT immer noch zu wenig Multikulti. Also werden wieder die Türken vor Wien stehen und die Osteuropäer mit. Dann sind noch Chinesen,Russen,Inder usw. Das sind Nationen mit Nationalstolz,wenn sie kommen, werden sie sich auf keinen Fall anpassen.
Da ist das jetzt nur der Vorgeschmack.
Da werden´s Deutschen noch brauchen, damit die Sprache erhalten bleibt.
Es gibt auch Leute,die Ausländer ausbeuten, Tch.Zimmermädchen,die dann plötzlich schwanger ist. Von wem wohl? Vom Gast nicht! Oder ung. Automechaniker, der ab Sa. mittag arbeitet,wenn geschlossen ist. Oder der Ossi,der nach Probezeit ohne Geld entlassen wird. Gibt es alles und steht nicht im Hochglanzprospekt.
Doch es geht weiter,beide Länder(D+AT) profitieren vom Austausch. Warum studieren Ö-Studenten an ostdt. Hochschulen? Weil es keine Stud.gebühren gibt, nicht überfüllt und weil es vielfach näher nach Hause ist.
Na vielleicht mach ich noch rüber, Tirol,Kärnten und Steiermark sind einfach schön.
Grrias di!

Hallo Leute,

also ich habe mir die Beiträge hier alle durchgelesen und kann aus eigener Erfahrung nur bestätigen,daß ein Großteil der Österreicher keine Deutschen geschweige denn irgendwelche Ausländer mag.
Ich kam 1996 nach Österreich und habe als Fachkraft in einem großen Unternehmen begonnen.
Innerhalb von 2 Jahren habe ich geheiratet und meine Familie gegründet.
Anfangs war ich berufsbedingt nur mit Österreichern zusammen.

Alles lief ganz gut,ich besuchte meine Freunde in der Freizeit und diese besuchten mich.
Sobald der Alkohol floss ging es mit den Piefke Witzen los.
Auch haben die Österreicher einen Minderwertigkeitskomplex,das sie sich sprachlich unterlegen fühlen,sobald ein deutscher mit seinem Hochdeutsch daherkommt.

Wie auch immer,auch in Linz,der Stadt in welcher ich bis Mitte 2008 lebte,haben sich inzwischen Ghettos gebildet.
Die Ausländer sind an allem schuld,obwohl sämtliche niederen Arbeiten von Ausländern gemacht werden.
In der Winterurlaubsorten arbeiten fast nur Ostdeutsche für einen Hunger Lohn und auf den österreichischen Fabriken,Gaststätten,Putzkolonnen und Baustellen arbeiten nur noch deutsche,türken und Leute aus dem ehemaligen Jugoslawien.
Ich habe 12 Jahre lang meine Eindrücke in diesem Land gesammelt und bin letztendlich in den Süden ausgwandert.

Der Österreicher ist eiskalt,berechnend und extrem ausländerfeindlich.
Der deutsche steht auf seiner Liste der ungeliebten Menschen ganz oben!

Sucht mal ein paar österreichische Foren auf,die nichts mit diesen Themen zu tu haben und die Anzahl der ausländerfeindlichen Einträge ist bemerkenswert.

Dieses Thema würde in seinen Einzelheiten den Rahmen sprengen,jedoch bin ich mir sicher empfehlen zu können,als deutscher in keinem Fall nach Österreich auszuwandern.

Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt,der Österreicher lacht euch ins Gesicht,um später hinterrücks den Dolch in die Schulterblätter zu rammen.

Es gibt in jedem Fall ausnahmen,jedoch sind diese sehr selten.

Hallo zusammen,

Ich bin einer der Kandidaten die auch nach Österreich auswandern wollen.
Jedoch erwarte ich jetzt zum beispiel nicht mehr Gehalt oder weniger Arbeitszeit.
Wenns Finanziell so läuft wie in Deutschland bin ich zufrieden. Nur wäre ich lieber in Österreich da ich dort die Kultur und die Umgebung einfach Traumhaft finde.

Nur bin ich auch der Meinung das wenn ich Umsiedel, ich dann auch ein Österreicher sein will!
Ich passe mich dem Land an und nicht umgekehrt!!!!
Ich sehe es ja an Deutschland wies hier zu geht.
Mir würde es schlecht werden wenn ich mir vorstelle selber einer von den Ausländern zu sein die das Land nur ausnutzen um über die runden zu kommen!!

Aber geht das heutzutage noch?
Habe ich eine Chance in Östereich? Mir wäre es lieb von Einheimischen ein paar Tipps zu bekommen!

Gruß Jens

Hallo Francisco,

euch auch ein frohes neues Jahr!!:) Schön, dich hier zu lesen und danke, dass du in der DE-AT Diskussion deine Erfahrung schilderst. Hier geht es öfters um Ideologie und Politik, die nicht so direkt mit der eigenen Lebenserfahrung zu tun hat...

Wer mehr erfahren will, dem empfehle ich das Interview
http://www.wohin-auswandern.de/von-hamburg-nach-wien

@Brigitte & Famaly

Hallo, ersteinmal ein frohes neues Jahr 2009.

Ich lebe in Wien seit 4/2008 und habe mir ein nur wenigen Monaten eine neue Zukunft hier aufgebaut. Seit dem 16.07.2008 lebt nun auch meine Ehefrau sowie meine zwei Kinder hier.
Beide Kinder haben sich hier sofort zurecht gefunden, auch in der Schule. Meine Frau und ich sind hier glücklich und zufrieden und wurden auch als Ausländer sofort akzeptiert.

Nicht von dummen Komentaren abschrecken lassen.
Macht alle das was Ihr wollt.

PS: Wir kommen aus Hamburg und kennen hier in Wien bereits 4 Familien die aus Hamburg nach Wien gezogen sind!

Hilfe, das klingt alles ziemlich abscheckend. Ich schimpf hier in Deutschland auch über Ausländer - nun wollen wir nach Österreich...Dann sind wir selbst welche...!
Aber wir werden alles versuchen, um dazuzugehören und nicht aufzufallen! Dann klappts auch mit dem Nachbarn :-) Sich anpassen ist doch das A und O !!!

LG aus D-Mannheim
Brigitte & Family

Ein Freund von mir ist Türke. Er lebt in Deutschland und hat dort die unbefristete Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung.
Jetzt würde er gerne nach Österreich auswandern um hier zu arbeiten und zu leben.
Ich selbst bin Deutsche und lebe seit längerer Zeit hier in Österreich.
Was muss er machen, um nach Österreich auszuwandern und geht das überhaupt als nicht EU-Bürger?!?
Wohnen kann er bei mir, da ich eine Eigentumswohnung habe und bei mir wäre er dann auch gemeldet.
Für Antworten bedanke ich mich im Voraus.
Liebe Grüße
Gabi

Ich lebe jetzt seit 7 Jahren in Wien. Bin verheiratet mit einer Wienerin, Tochter ist Österreicherin.
Also, die Piefkes sind nicht sonderlich beliebt hier, aber nur oberflächlich. Wenn man näher bekannt ist, werden auch manche Eigenheiten von uns Deutschen geschätzt.
Ostdeutsche sind massiv unbeliebt, sie sorgen aber selber dafür ... recht große Klappe, viel wollen , wenig dafür tun. Die meisten halten sich hier nicht lang.
Lebenserhaltungskosten ungefähr wie in BRD.
Grundsätzlich 14 Gehälter ... gibt es das noch in Deutschland ?
Alles sehr viel lockerer, gelassener.
Ich lebe inzwischen sehr gerne hier, bin akzeptiert , habe mich beruflich durchgesetzt.
Man darf hier eben kein Sensibelchen sein, seine Position behaupten ...dann klappt es auch mit den Ösis.
Übrigens... Ösis sagen, bedeutet Höchststrafe ;-)

Wir grüßen Euch!

Wie sind einen nette kleine Familie beide in der 30er mit einer neunjährigen Tochter aus der Nähe der luxemburgischen Grenze. Wir trage uns, auf Grund der immer schlechter werdenden Situation in Deutschland (menschlich wie arbeitstechnisch) in den nächsten 4 Jahren nach Österreich überzusiedeln. Interessant ist dass meine Frau österreichische Wurzeln hat, die in die KuK Zeit zurückreichen, daher auch wahrscheinlich die Affinität. Wir mögen Österreich und die Österreicher vor allem wegen Ihrer doch wesentlich ruhigeren und enspannteren Art. Vieles fällt leichter, wenn man den ein oder anderen bereits kennt. Deshalb suche wir Kontakte oder Tipps wo wir Kontakte mit österreichischen Familien knüpfen könnten.

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