Auswandern nach Ungarn. Pro und Contra

Budapest, Brücke über die Donau bei Nacht

Ungarn war während des Kalten Krieges den Kommunisten ein Dorn im Auge - für die Ostdeutschen war es das Reiseziel Nr.1. Heute ist der Vorreiter von einst in einer schweren Lage. Inflation und hohe Staatsverschuldung sind der Preis einer fehlgeleiteten Ausgabenpolitik. Doch Besserung ist in Sicht.

Steckbrief: Ungarn in Zahlen

DatenKommentar
Amtssprache: Ungarisch--
Hauptstadt: Budapest1,71 Mio. Einwohner
Fläche: 93.036 km²(so groß wie Portugal)
Einwohnerzahl: 9.830.485(2016)
Bevölkerungsdichte: 106 Einw. je km²(Deutschland: 230/km²)
BIP je Einwohner: 12.778 USDnominal, #54 weltweit
Human Development Index: 0,836#43 weltweit
Deutsche im Land: 120.000--
Netto-Einwanderrate: 1,3 Einwanderer pro 1000 Einwohner(Schätzung für 2016)

Land und Leute und Geschichte(n)

Ungarn Karte

Ungarn grenzt im Norden an die Slowakei, im Nordosten an die Ukraine, im Osten an Rumänien, im Süden an Serbien und Kroatien sowie im Westen an Slowenien und Österreich.

Ungarn ist seit dem Jahr 1.001 ein christliches Königreich. Über Jahrhunderte war Ungarn ein Bollwerk gegen die Osmanen. Was war davor?

Fangen wir mit dem Namen an. Die Ungarn nennen sich selbst nicht Ungarn. Sondern die Eigenbezeichnung der Ungarn weicht stark von dem ab, was für deutsche Ohren einfach klingt. Der Begriff ist magyar (Aussprache /madjar); wahrscheinlich eine Zusammensetzung aus magy (ugrisch „Mensch, Mann, Geschlecht“) und er(i) (ebenfalls „Mensch, Mann, Geschlecht“). Die Magyaren waren ein halbnomadischer Stamm. Als der sich mit anderen Stämmen zusammenschloss, war ihre Heimat das Gebiet des heutigen Budapest. Nur gab es die Stadt noch nicht. Da war die Donau und viel flaches Land. Langweilig, finden Sie nicht? Die Ungarn fanden es öde.

Die wilden Magyaren: Schrecken Europas

Sommer für Sommer zogen sie los: nach Nordwesten, zum Beute machen. Sie begannen am Ende des 9. Jahrhunderts und waren im 10. Jahrhundert immer noch dabei. Sie waren halbe Nomaden, also gute Reiter. Sie waren Heiden, also wussten sie mit christlicher Barmherzigkeit nichts anzufangen. Die heidnischen Hunnen, wie man die Ungarn damals auch nannte, waren der Schrecken des Abendlandes. (Abgesehen von den Wikingern - ich weiß nicht, wer schlimmer räuberte und brandschatzte). Die Raubzüge der Ungarn führten bis ins heutige Bayern, Thüringen und südlich der Alpen bis über die Pyrenäen. Viel Strecke! Als Bauer ging so etwas nicht, weil es zu lange dauert. Plündern schön und gut, aber wer melkt die Kuh und gießt das Gemüsebeet? Als Nomade war das anders.

Die Magyaren kamen unter dem Großfürsten Árpád in das Karpatenbecken. Árpád einte die Stämme; mit ihm begannen die Raubzüge durch Europa. Das ging so lange weiter, bis im Jahr 955 Otto I. die Ungarn auf dem Lechfeld stellte und schlug. Danach kamen sie nicht wieder und fünfzig Jahre später wurde aus einem heidnischen Stammeshäuptling der christliche König Stephan I. Das Königreich Ungarn war gegründet.

Ungarn im 20. Jahrhundert

Machen wir jetzt einen großen Sprung in der Geschichte. Ungarn wurde schließlich zu einem Teil Österreich-Ungarns. 1918 wurde die Donaumonarchie zerschlagen, Ungarn ein eigenständiger Vielvölkerstaat. Das ist die Geburtsstunde von Ungarn, das wir heute kennen.

Im Jahr 1956 revoltierten Ungarn gegen die sozialistische Parteidiktatur. Ein Volksaufstand. Imre Nagy war der alte und neue Ministerpräsident. Er bildete eine Mehrparteienregierung und forderte die parlamentarische Demokratie sowie die Neutralität Ungarns. Man hörte ihn in Moskau. Die Antwort war ein massiver Militärschlag. Der Aufstand wurde durch die sowjetische Armee blutig niedergeschlagen.

1968 begann Ungarn, seine Wirtschaft zu liberalisieren und führte den so genannten "Gulaschkommunismus" ein. Freie Wahlen und freie Marktwirtschaft bedeuteten 1990 das Ende des Sozialismus. Ungarn trat der NATO 1999 und der EU fünf Jahre später bei.

Ungarn heute

Unter den Ländern des ehemaligen Ostblocks nimmt Ungarn eine Sonderstellung ein. Schon lange vor 1989 gab es in Ungarn marktwirtschaftliche Tendenzen. Der "Gulasch-Kommunismus" ermöglichte den Magyaren vieles, wovon andere sozialistische Bürger höchstens träumten. Das brachte der ungarischen Wirtschaft nach der Wende einen Vorsprung zu den Nachbarstaaten.

Plattensee, ungarisch Balaton
Blick auf den Plattensee. Der Plattensee (ungarisch: Balaton) liegt in Westungarn, ist der größte Binnensee des Landes und ein traditionelles Ziel für Sommerurlauber. Der See ist 79 km lang und im Mittel 7,8 km breit.

Diesen hatte Ungarn verspielt: es folgte eine Art "Gulasch-Kapitalismus". Das war die Phase, in der die Politik weit über ihre Verhältnisse lebte und das Land um Jahre zurückwarf. Zeitgleich stieg die Korruption, sie ist heute noch hoch. Die politische Landschaft ist stark ideologisch geprägt und verfeindet. Neue und alte Feindbilder machen eine sachliche Politik unmöglich. Es gibt innenpolitische Fronten. Und es hat sich auch eingespielt, dass die übermächtig scheinende Europäische Union als Feind Ungarns dargestellt wird.

Bis 2006 ging die Entwicklung steil nach oben. Es war ein Aufbruchstimmung - verständlich, nach der Befreiung Anfang der Neunziger Jahre. Dann kam der Einbruch 2007. Es gab Steuererhöhungen und Preissteigerungen für Energie und Lebensmittel. Sie ließen die Inflation von 3,9 Prozent 2006 auf 7,9 Prozent steigen. Sowohl (Mit-)Ursache wie auch Folge dieser Entwicklung: Ungarn ist EU Mitgliedsstaat ohne Euro. Die Währungsumstellung war für 2010 geplant, dann für 2012, und 2017 zahlen die Ungarn immer noch mit Forint.

Ungarn für Expats

Was macht Ungarn für Expats interessant? Die internaionalen Unternehmen suchen qualifizierte Angestellte. Sie zahlen (oft weniger als in Deutschland, aber) höhere Gehälter als ungarische Unternehmen. Zugleich sind die Lebenskosten in Ungarn bei 2/3 des EU-Durchschnitts.

Ein paar Zahlen zur Orientierung: 3,8 % des Bruttoinlandsprodukts entstanden 2004 in der Landwirtschaft, 31,2 % in der Industrie und 65 % im Dienstleistungssektor. Tourismusgebiete sind Budapest, die Puszta und der Plattensee (Balaton).

Ein Drittel der Exporte gehen nach Deutschland. Deutschland ist übrigens Haupthandelspartner von Ungarn. (Deutschland als wichtigste Handelspartner: Das schreibe ich seit Wochen bei jedem Land Europas und bei vielen anderen Ländern der Welt trifft es auch zu). 8 % des Handels werden mit Österreich abgewickelt und jeweils 6 % mit Italien, Frankreich und Großbritannien.

Was exportiert Ungarn? Den größten Teil der Exporte machen Maschinen und PKW aus. Die gute Nachricht: Was Ungarn exportiert, wird meist von Unternehmen in ausländischem Besitz gefertigt. Expats finden also von der Wirtschafts-Struktur und dem Arbeitsmarkt her eine ähnliche Situation, wie in Tschechien, in der Slowakei oder Polen.

Wichtige Industriestandorte sind vor allem der Raum Budapest und die Grenzregion zu Österreich. Die größten ungarischen Unternehmen sind der Mineralölkonzern MOL, Audi, Nokia und die OTP Bank.

Deutsche Unternehmen sind mit einem Drittel der gesamten Investitionen der wichtigste Investor in Ungarn. Die ungarischen Lohnkosten betragen ein Drittel der Kosten in Deutschland. Das sichert das anhaltende Engagement für die nächsten Jahre. Wer in Ungarn eine berufliche Perspektive sucht, sollte sich darum auf die ausländischen Firmen konzentrieren.

Seit 2011 gibt es in Ungarn eine Flat Tax von 16 Prozent.

Auswandern nach Ungarn für Aussteiger: Puszta oder Balaton

Die Lebenshaltungskosten liegen zur Zeit bei 2/3 des EU Durchschnitts. Deutsche, die ein Haus mit Grundstück auf dem Land kaufen, sich selbst versorgen und ein kleines Einkommen aus Deutschland haben, sollten sich das Land ansehen. Zu empfehlen sind der Plattensee oder die Puszta. Denn dorthin kommen Touristen. Sie bringen Geld mit und im Fremdenverkehr ist Deutsch zu sprechen, ein Plus, kein Makel. Wer ohne diese Bezüge auskommen will, muss Ungarisch lernen.

Die bedeutendsten ursprünglichen Puszta-Gebiete finden sich im Nationalpark Hortobágy östlich der Theiß, in der südungarischen Bugac-Puszta sowie am Neusiedler See, einem der größten Steppenseen Europas.

Auswandern nach Ungarn für Rentner: Balaton oder Umland von Budapest

Die Länder Osteuropas eignen sich für Rentner, die in Deutschland kaum über die Runden kommen. Die Lebenshaltungskosten liegen zur Zeit bei 2/3 des EU Durchschnitts. Am Plattensee leben überall Ausländer und gibt es viel Tourismus. Die Infrastruktur und ärztliche Versorung sind darauf eingestellt. Um die Hauptstadt herum (das Stadtgebiet selbst empfehle ich nicht) gilt dasselbe. Außerdem ist da der Flughafen, wenn Sie wieder in die Heimat müssen.

Der Staat Ungarn und die Staatsschulden (Korrektur : die Staatsfinanzen)

Ungarn hat den Übergang von einer zentral geplanten zu einer Marktwirtschaft vollzogen. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt fast zwei Drittel der des EU-28-Durchschnitts.

Ende 2008 war Ungarn pleite. Aber ein EU Land darf nicht pleite gehen. Darum gab es von IWF / EU und der Weltbank ein "Finanzhilfepaket" im Wert von über 25 Milliarden US-Dollar. Der weltweite Konjunkturabschwung, die rückläufige Exporte und der niedrige Inlandsverbrauch und die Investitionen, die durch staatliche Sparmaßnahmen gedämpft wurden, führten im Jahr 2009 zu einem schweren wirtschaftlichen Rückgang. Im Jahr 2010 führte die neue Regierung eine Reihe von Veränderungen durch, z.B. die Senkung von Unternehmenssteuern und Einkommenssteuern. Andererseits wurde eine "Krisensteuer" für Finanzinstitute eingeführt. Andere Änderungen betrafen Energie- und Telekommunikationsunternehmen und Einzelhändler. Das IWF / EU-Rettungspaket lief Ende 2010 ab.

Aber damit ist die Sache längst nicht erledigt: Es gibt eine "Nachüberwachung" des Staates durch die Geldgeber. Es gibt andere Formen, durch die gesamtwirtschaftliche und steuerliche Prozesse des ungarischen Staates von außen kontrolliert werden. Ende 2011 fragte die Regierung IWF und EU: Wir haben ja unsere Schulden bisher zurück gezahlt. Wie wäre es denn jetzt, wenn ihr uns demnächst weiteren Kredit gewährt? Wir haben nämlich kein Geld und bräuchten welches? - Die Antwort war ein "Ja - aber ...". Hinter dem 'aber' stand eine lange Liste mit Bedingungen. Budapest lehnte diese Bedingungen der Kreditgeber ab, das führte Ende 2012 zum Abbruch der Verhandlungen.

Die weltweite Nachfrage nach hoher Rendite hat seither dazu beigetragen, dass Ungarn auf internationalen Märkten Geld erhält. Man könnte es auch anders beschreiben: Ungarn bekommt auf dem freien Markt Geld. Warum? Die Geldgeber wissen, dass unter Merkel kein EU Land pleite geht. Also was soll's.

Ungarn schaffte es auf diese Weise, die Neuverschuldung auf unter 3% des BIP zu reduzieren. (Die Gesamtschulden sind viel höher: Gesamtverschuldung Ungarns lag 2007 bei 70 %). Die Europäische Kommission gewährte im Jahr 2013 Straferlass: Ungarn wurde erstmals (!) seit seinem EU Beitritt im Jahr 2004 erlaubt, das Defizitverfahren zu beenden. Die Regierung ist nach wie vor verpflichtet, das Haushaltsdefizit in Schach zu halten und die Staatsverschuldung zu senken. Was sie dafür tun muss, wird ihr diktiert. Unter anderme muss Budapest Wirtschaftsbranchen auf eine vorgeschriebene Weise besteuern oder die Versorgungspreise senken und mehr Beschäftigungsstellen schaffen.

Einreise nach Ungarn

Über die ungarische Grenze kommt man eigentlich ohne Verzögerung. Pass oder Ausweis genügen. Aber: per Auto aus Ungarn nach Österreich kann es länger dauern. Österreich hat die polizeilichen Kfz-Kontrollen im grenznahen Gebiet zu Ungarn und entlang der Transitrouten nach Deutschland verstärkt. Aufgrund dieser Maßnahmen kann es bei der Einreise nach Österreich und der Weiterreise nach Deutschland zu erheblichen Verzögerungen kommen.

Webtipps

letzte Bearbeitung: 05.06.2017

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Kommentare

Ja,in letzter Zeit hat die Kriminalitæt in Ungarn sehr zugenommen und sie wird auch weiter steigen durch die immer mehr ansteigende Arbeitslosigkeit.
Das mit den Morden habe ich auch gelesen.Bei dem Vater,Sohn Mord hat die Tat wahrscheinlich einen rassistischen Hintergrund.In Ungarn gibt es sehr! viele Rechtsextreme.... ich sage nur Magyar Gàrda.
Und die Polizei in Ungarn hat noch einiges nachzuholen! Dieses vertusche und Geschmiere ist dort auch bei der Polizei noch hoch im Kurs. ;)

Meine Mutter und ich haben damals auch sehr viele ausgesetzte,kranke und abgemagerte Hunde und Katzen aufgenommen (waren so um die 13-15 Hunde). Die meisten Ungarn kønnen mit Tierschutz nichts anfangen. Hunde die nichts taugen, zu alt oder krank sind werden oft mit rabiaten Methoden aus dem Weg geræumt.

In Ungarn ist es oft noch so (in kleinen Dørfen,Ortschaften sowieso), wenn man etwas anders ist oder dort gegen den Strom schwimmt,wird einem das Leben schwer gemacht.

Wir haben dort 5 Jahre gelebt. Wir haben nicht geschmiert und sind deshalb ganz massiv bedroht worden. Wir haben uns dort um halb verhungerte und kranke Hunde gekümmert. Dann wurden wir Tierschützer erst recht bedroht. Eva Rhodes in Böny ist ermordet worden. Gestern eine Schweizerin in der Puszta. Vor ein paar Monaten haben sie einem Vater mit Sohn umgebracht. Sie haben 2 Hunde von Deutschen zerhackt. Wenn sie das gut finden müssen sie dorthin auswandern. Wir wohnen inzwischen in Österreich. Ungarn nein Danke!!!!

Ola Anna,

warum Bulgarien...Ungarn..??
In alle Länder, die in der EU sind, oder kommen, wiehert der
gleiche Amtsschimmel (mehr oder weniger :-) )

Ich war z.B.oft in Portugal und wollte eigentlich dorthin
auswandern, aber dort ist in den Einzugsgebieten der
Großstädte der gleiche Stress wie hier und die sinnlosen
EU-Gesetze greifen auch dort :-((

Sicher ist es in Bulgarien noch etwas anders, aber in Ungarn
gleicht sich das alles hier im Westen an ...

Und Kohle kannste dort leider nicht verdienen.
Ich gehe nach Albanien, wenn es Dich interessieren sollte,
schaue doch mal hier in wohin-auswandern unter Albanien
nach ...da kannst Du einiges über das Land und Menschen
erfahren .

Gruß vom Hans

Zum 1.10.2009 werde ich meinen Lebensmittelpunkt nach Ungarn Budapest verlegen. Meinen Umzug / Wohnung / Haus wird ein relocation service übernehmen.
Ich habe einen 5 Jahresvertrag bei einer deutschen Firma in HU und werde dort eine Führungspostion übernehmen.
Für Tipps bezüglich 2tem Wohnsitz in D. Mitnahme von privaten Fahrzeugen mit D Kennzeichen und und und wäre ich dankbar.

Ich suche auch noch eine Raumpflegerin für die Wohnung und einen Wasch und Bügelservice.

Gruß

Hallo Emiel,
wo lebt ihr denn in Ungarn?

Ich suche, zusammen mit meinen Kindern nach einem Neuanfang. Meine Kinder sind noch klein. Zurzeit will ich gerade eine Immobilie in Bulgarien kaufen. Aber es scheint mir alles nicht so einfach, ich spreche weder ungarisch noch bulgarisch. Nur Englisch, Französisch, Deutsch. Bin studiert und habe viel im Ausland gelebt.

Hast Du irgendwelche Tipps?

Danke Dir. Kannst mir natürlich auch in Englisch schreiben.
Servus, Anna

Wir sind ein Paar, meine Frau ist deutsch, und ich bin Niederländer, 59 und 58 Jahre alt. Wir leben in Ungarn in einem ziemlich großen westeuropäischen Haus und sind auf der Suche nach einem Paar für eine WG. Wer fühlt sich hier angesprochen, der schreibe uns auf unserer E-Mail-Adresse e-mie-l@live.nl Wir hoffen, dass die Kandidaten sein wird.

Hallo Claudia,

Ungarn ist wirklich ein wunderschönes Land mit sympatischen Leuten.
Der erste gemeinsame Urlaub mit meinem Mann hat uns nach Ungarn geführt. Wir waren sofort so begeistert, das wir jedes Jahr hingefahren sind.
Nun haben wir ein Haus gekauft und werden in zwei Wochen ganz nach Ungarn gehen.
Aber jedem, der so etwas vorhat, kann ich nur empfehlen, vorher wenigstens ein bißchen ungarisch zu lernen. Es ist sehr schwer, aber die Ungarn würdigen auch schon den Versuch, selbst wenn er sehr klein ausfällt...... es lohnt sich.

Szia vendèg! ;)

Ja,fuer Rentner mag es ja gehen,da sie ihr Einkommen aus D. beziehen aber wenn man dort selbst fuer sein Lebensunterhalt sorgen muss kann es schon hart werden!Ich habe 12 Jahre in Ungarn gelebt,bin dort zur Schule gegangen und habe natuerlich auch dort gearbeitet(Gastronomie,uebersetzen etc)...mit den Einkommen dort war es kein zuckerschlecken!Viele der Auswanderer beherrschen auch nicht die Sprache und ungarisch gehørt nicht gerade zu den leichtesten Sprachen ;)
Aber es ist trotzdem ein schønes Land,mit wunderbaren Leuten und meine Heimat.

Ungarn wird immer mehr von Rentnern als Auswanderland entdeckt.Allerdings haben die den Vorteil, dass quasi ihr Einkommen "relativ" sicher ist.
Alle anderen sollten sich derzeit sehr genau überlegen, nach Ungarn auswandern zu wollen.
Übrigens wiehert der Amtaschimmel dort genau so!!

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