Erfahrungsberichte von Auswanderern - mach mit!

Treffen von Freunden

Hier kommen Menschen zu Wort, die auswandern wollen oder schon ausgewandert sind. So verschieden wie die Menschen sind ihre Berichte.

Und wie geht Ihre Geschichte?

Erzählen Sie mal ... Ja, genau! Sie! Wie war das, als Sie ausgewandert sind? Was ist in Ihrer Wahlheimat anders als früher, was ist gleich geblieben? Bereuen Sie den Schritt oder gehören Sie zu denen, die ausrufen: "Warum habe ich das nicht schon Jahre früher gemacht!" Wenn Sie in Deutschland leben: Wie ist das jetzt, da Sie öfter mit dem Gedanken spielen wegzuziehen?

Kontakt. Schreiben Sie an Knut Gierdahl, info (at) wohin-auswandern.de. Ich melde mich zurück, damit wir alle Einzelheiten besprechen können.

Was ist die Idee dabei?

Andere können viel erzählen, wie das Leben so ist in Südafrika, in Österreich oder in Panama. Das ist auch in Ordnung, denke ich:) Aber das wirklich Wichtige erfahren Sie, lieber Leser, wenn ein Auswanderer berichtet.

Und Sie, lieber Auswanderer, helfen Landsleuten mehr, als Sie vielleicht annehmen, wenn Sie Ihre Geschichte erzählen. Es soll keine "Story" werden, uns interessiert keine Quote, sondern schlicht und einfach: Ihre Geschichte.

Wer auswandert, begibt sich in eine neue Lebenssituation. So ein Wechsel bringt Stress mit sich. Stress schadlos aushalten kann jemand, der seine Umgebung versteht, sich darin planvoll und sinnvoll verhalten kann und sie kontrolliert. Das alles ist beim Einwandern nicht gegeben, gerade so etwas fehlt am Anfang. Und damit muss jeder Auswanderer zurecht kommen.

Der Plan wird gefasst und man macht den großen Schritt ins Ausland. Und dann kommt die Ernüchterung: Wieweit kann ich selbst entscheiden, was ich tue? Wie ertrage ich fremde Bürokratie und Sitten? Wie fähig bin ich denn wirklich, mein Leben zu gestalten? Wie erfolgreich bin ich? Warum habe ich das alles hinter mir gelassen? ... All solche Zweifel muss man erstmal überwinden oder wegstecken können. Und das Blöde ist, dass dir das kein Ratgeber oder Experte abnehmen kann. Ich weiß, wovon ich rede. Und darum denke ich, es hilft zu lesen, dass / wie andere Menschen damit zurecht gekommen sind.

Und last but not least: Wer das als Herausforderung versteht, der gewinnt. Als Herausforderung statt, als Problem oder Schicksalsfügung. Denn die Träume, die Sonnenseiten des Auswanderns sind genauso wirklich wie die Stolpersteine. Andere Auswanderer zu Wort kommen zu lassen, ist der beste Weg, um das zu zeigen.

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Kommentare

Hej Falk,

ich bin 1998 nach Schweden ausgewandert ich kann Dir bestätigen, dass die Weltwirtschaftskrise hier nicht halt gemacht hat. Mit Wald und Landschaftspflege kennen sich die meisten gut aus, haben doch viele einen eigenen Wald und mehr als einen Job. Ich glaube nicht, dass Du in diesem Bereich schnell eine Arbeit bekommen kannst. Die Schweden können zudem ach alles "besser" ;-)! Schweden braucht hauptsächlich gut ausgebildete Handwerker und Personal im Gesundheitswesen.
Zur Zeit bekommt man vom schwedischen Staat 50% der Kosten fuer Handwerker (Arbeit, nicht Material) erlassen. Da boomt es!

Ich wohne jetzt seit ueber 10 Jahren in Schweden und fuehle mich wohl ... das bedeutet jedoch nicht, das Schweden ein Schlaraffenland ist. So sehen es nur die Deutschen Touristen, die jedes Jahr mit rosaroten Sonnenbrillen durch die Gegend fahren.

Ich duerfte wohl Weltmeister im "Auswandern" sein, und ich will dazu auch nicht viel mehr sagen. Ueberall kocht man mit Wasser, und ueberall die gleichen Probleme, oder noch mehr Probleme. Darf ich mal daran erinnern, was der Praesident von Argentinien dem ehemaligen Bundeskanzler Schroeder antwortete, als der sich beschwerte, welche wirtschatlichen Problem jetzt Deutschland hat: "I wish I had your problems!". Wer Deutschland verlassen will, wegen Arbeit oder Klima, der nimmt fast immer alle Probleme im Handgepaeck mit. Erstaunlich, aber wahr. Macht Euch nichts vor, dass in Kanada oder Neuseeland oder auf der Copacabana alles super ist. Oder meint Ihr, in Sydney, Australien, huepfen im Garten hinterm Haus die Kangaroos herum, viel eher bekaempft man jeden Tag die Kakalaken in der Kueche, wenn man nicht 100% sauber ist!
Ich liebe Deutschland, auch wenn ich schon 1983 erst nach USA, dann Kanada, dann Australien, dann Hongkong, dann England "ausgewandert" bin, um dann in Belgien zu landen, genau 135km von meinem deutschen Geburtsort. Am Ende bin ich heute ungluecklich mit einem Brasilianer verpartnert. Untern anderem habe ich meine USA green card aufgegeben, weil ich keinen Bedarf habe, 40 Stunden plus zu malochen, bei 7 Stunden pro Monat Urlaubszeit. Offensichtlich hatte das Konzept des Auswanderns einen Sinn im 19.Jahrhundert, ja sogar nach dem zweiten Weltkrieg, aber heute?
Wenn ein junger Mensch heute reisen will, dann kann er das mit Leichtigkeit, schliesslich war das Reisen schon immer des Mueller's Lust. Aber macht Euch nur nichts vor, es sei denn natuerlich, Ihr wollt einen Drachen in Deutschland zuruecklassen, um Euch einen willigen, erheblich juengeren Partner in Thailand zuzulegen, wie man das ja so oft sieht. Traurig, aber wahr!

Hallo Mike,

als Europäer in den Phils ein Einkommen zu erzielen dürfte schwierig sein, da einheimische Arbeitnehmer wesentlich billiger sind und Du nur eine Arbeitserlaubnis bekommst, wenn der ausgeschriebene Arbeitsplatz nicht durch einen Filipino besetzt werden kann.
Z.Zt schiessen Callcenter wie Pilze aus den Boden, die auch deutsche Auftraggeber bedienen, es bestünde eventuell hier die Möglichkeit einer Beschäftigung als multilinguaer Callcenteragent (Deutsch und Englisch oder Spanisch in Wort und Schrift) nach zugehen. Die Entlohnung liegt bei ca.30000 Peso (500 Euro)im Schichtdienst.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Selbstständigkeit, wobei aber zubeachten ist, das Kleingewerbe (Trinkhalle, Kiosk, Lebensmittelgeschäft (Tante Emma-Laden)und Einzelhandel nur den Filipinos vorbehalten sind. Wahrscheinlich wird hierbei das Netto-Einkommen auch nur ein paar Euro täglich betragen.
Ferner solltest Du für ein selbstständiges Gewerbe eine "starke" Filipina zur Seite haben, die sich im eigenen Land durchsetzen kann und auch innerhalb der Familie die "Hosen" an hat.
Ich selbst plante vor Jahen mal, eine grössere Schweinezucht welches ich aber schnell verworfen habe, da manche Filipinos nicht belehrbar sind und man sowas nur durchziehen kann, wenn man selbst dauernt anwesend ist. Nun stehen die Ställe für 50 Muttersauen leer.

mit fernwehlichen Grüßen
Mario Hans

PS. möchtest Du mir mailen!!
mario_hans (at) yahoo . de

hallo mario ich und meine frau [filipina]wir44 und 34 möchten d.land verlassen.ein grundstück haben wir in der nähe von northern samar genau in biri.ich überlege jeden tag wie ich den lebensunterhalt sichern kann!!WEIST DU WEITER? MFG MIKE

Hallo Ihr Mutigen!

Ich bin ein endlos qualifizierter Förster, natürlich ohne Arbeit, wie das so in Deutschland üblich ist. Hab mich in den letzten Wochen in Schweden (auf schwedisch) beworben, allerdings ist es jetzt ziemlich ruhig geworden. Wahrscheinlich ist es taktisch klüger, erst auszuwandern und sich vor Ort zu bewerben, aber wie macht man das ohne Sparschwein? Ein EURES-Mann aus Schweden hat mir auch den Wind aus den Segeln genommen - in Schweden gäbe es genug qualifiziertes Personal. In Norwegen scheint noch weniger in Sachen Wald oder Landschaftspflege los zu sein. Und soooo ähnlich sind sich Norwegisch und Schwedisch auch nicht, oder?

Na jedenfalls freu ich mich für jeden, der es geschafft hat, diesem Irrsinn zu entfliehen!

Hallo Ihr zwei,

ich schaue hier öfters vorbei und freue mich immer wieder Leute zu lesen die Deutschland verlassen wollen.
Auch wir, meine Frau und zwei Kinder kannten das Problem wie Ihr es habt: SELBSTSTÄNDIGKEIT; auch ich hatte keine Lust mehr, ich war im Bereich SICHEREHIT selbstständig, eine Branche die immer benötigt wird.

Nicht nur die Steuern, auch die schwarzen Scharfe haben mich gestört und haben dann die Entscheidung getroffen;

"good bye Germany"....

Nun lebe wir hier glücklich in Wien...

PS;
ich gebe Euch recht, haut ab aus Deutschland, besser heute als morgen. Macht Euch wegen des Alters keine Sorgen, Ihr wollt ja nicht nach Deutschland auswandern ;-)

Hallo Ines, Hallo Jörg und Hallo an alle Auswanderwillige

wenn Ihr interresse habt nach Asien umzusiedeln, ich könnte Euch was in den Philippinen anbieten.

Über genaue Details können wir uns per Email unterhalten

mario_hans (at) yahoo (dot) de

bitte im Betreff PHILIPPINEN angeben, sonst wandert Eure Mail in den Spamordner

In den nächsten Wochen wird auch meine Homepage fertig sein.

http:// (entfernt. Admin)

mit fernwehlichen Grüßen
Mario Hans

hallo alle hier. wir leben seit ueber 5 jahren in norwegen und haben es nicht bereut.wir koennen auch leuten helfen nach norwegen auszuwandern.naehere infos unter nordnorwegen1@freenet.de oder tel: 0047-46934947 gruss an deutschland......

Hallo uns 51 und 50 Jahre beschäftigt schon lange die Frage Auswandern, aber wohin?
Uns interessiert Norwegen, aber auch ein Land wo es vom Klima her fast immer warm ist.
Wir wollen als Rentner raus aus D.
Was für Erfahrungen habt Ihr gemacht, welches Land könntet Ihr uns empfehlen??

LG
Jörg und Ines

Hallo!

Mein Mann ist ja auch LKW Fahrer und hat hier schon bei einigen Firmen gearbeitet.Euer Alter ist kein Problem aber man muss doch schon die Sprache kønnen,da man ja auch mit Chef,Mitarbeiten und Kunden sich unterhalten muss.Ohne Sprachkenntnisse kann es schwer werden hier einen Job zu finden....oder man macht es wie die Polen und arbeitet ohne Sprachkenntnisse fuer weniger Geld....
Und auch hier muss man aufpassen,wo man sich bewirbt,auch hier gibt es schwarze Schafe!Mein Mann hat schon einige schlechte Erfahrungen mit norw.Speditionen gemacht aber das waren dann nur kleinere Speditionen.

Ganz liebe Gruesse,
Claudia :)

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