Auswandern nach Spanien

Spanien Idylle: Altstadt von Marbella

Spanien ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Auswanderer in Europa. Für Europäer ist ein Spanien-Aufenthalt der Inbegriff für Ruhe und Erholung. Das hat zu einer multi-kulturellen Gesellschaft geführt - eine sichere und angenehme Oase für viele, die ins Ausland ziehen wollen. Die hohe Sonnenscheindauer macht Spanien für Menschen aus kälteren Regionen der Welt attraktiv.

Steckbrief: Spanien in Zahlen

DatenKommentar
Amtssprache: Spanisch--
Hauptstadt: Madrid--
Fläche: 504.645 km²--
Einwohnerzahl: 46.438.422(2016)
Bevölkerungsdichte: 92 Einw. je km²(Deutschland: 230/km²)
BIP je Einwohner: 32.360 USDnominal, #27 weltweit
Human Development Index: 0,869#27 weltweit
Deutsche im Land: 182.000(BA f. Statistik; hohe Dunkelziffer möglich)

Spanien ist ein beliebtes Tourismusziel - weltweit die Nummer Drei. Auch bei den deutschen Auswanderern liegt Spanien weit vorn in der Beliebtheit. Und das seit Jahren und kaum verändert durch die Krisen der EU.

Ausländer in Spanien

Ende 2005 lebten schätzungsweise 4,8 Millionen Ausländer in Spanien. Es gibt zwar deutsche Siedlungen entlang der Ostküste, jedoch stammen die meisten Einwanderer aus anderen Ländern: Briten machen 8,1 Prozent, Franzosen 8 Prozent und Deutsche 5,6 Prozent der Ausländer in Spanien aus. Spanien verbindet zudem eine lange Geschichte mit Südamerika, was die Beliebtheit unter den dort gebürtigen Emigranten erklärt.

Spanische Kultur

Spanien hat viele Facetten und "Sub-Kulturen". Durch eine lange bewegte Geschichte haben sich zum Beispiel Katalonien, das Baskenland und Galizien die kulturelle Eigenständigkeit großenteils bewahrt.

Der Streit zwischen Autonomiestreben und staatlicher Einheit ist noch nicht entschieden. Immer wieder wird der Ruf nach Unabhängigkeit von Madrid laut, aber die Vorteile der EU-Mitgliedschaft will auch kaum ein Vertreter der Autonomie ausschlagen. Dennoch sollte man auch sehen, dass es in den letzten Jahren keine offene Gewalt gibt - mit Gesprächen und politischen Aktivitäten wird versucht, die Situation zu lösen.

A propos Multikulti: Im Jahr 711 wurde Spanien von einem muslimischen Heer erobert. Die Mauren wurden erst 1492 endgültig vertrieben. In den Jahrhunderten dazwischen war die Iberische Halbinsel die Hauptverbindung zwischen dem christlichen Europa und der islamischen Welt. Kunst, Wissenschaft und eine beispiellose religiöse Vielfalt machten Spanien zu einem Anziehungspunkt für ganz Europa.

Und nach diesem kurzen Rückblick - wieder zurück in die Gegenwart. :)

Arbeit in Spanien

Die Struktur der spanischen Wirtschaft weist eine für Industrienationen typische Verteilung auf. Die Anteile der wichtigsten Bereiche am BIP Im Überblick:

  • 68 % Dienstleistungen (1/3 des BIP entfielen vor 2007 auf den Immobiliensektor)
  • 20 % verarbeitende Industrie
  • 9 % Bauwirtschaft
  • 3 % Landwirtschaft.

Spanien hat einen starken Tourismussektor. Als eine Folge davon ist Saisonarbeit in allen Küstenorten weit verbreitet. Wenn Sie für längere Zeit in Spanien arbeiten wollen, ist es wichtig, dass Sie einen Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber schließen. Arbeitgeber können befristete Verträge von bis zu 9 Monaten anbieten. Generell hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine unbefristete Anstellung, nachdem der befristete Saisonvertrag um ist.

Karte von SpanienAuch wenn die Löhne in der Regel in Spanien niedriger sind als in Deutschland, sind es andererseits auch die Lebenshaltungskosten. Es ist daher wichtig, dass Sie Löhne und die Entwicklung der Lebenshaltungskosten in Spanien mit Ihrer derzeitigen Lebenssituation vergleichen. Wenn Sie nur eine Seite beachten, wird das Bild verzerrt. Alle Steuern und Abgaben in Spanien werden direkt vom Lohn abgezogen. Wer illegal arbeitet, wird nach Hause ins Herkunftsland geschickt, dem Arbeitgeber droht eine Strafe. Seien Sie daher sehr vorsichtig, wenn Sie den Lohn bar auf die Hand bekommen. Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen.

Wenn Sie aus einem unberisteten Vertrag gekündigt werden, können Sie in Berufung gehen. Das ist ein ziemlich starres und durchgeregeltes Verfahren, bietet jedoch einen gewissen Schutz für den Arbeitnehmer. Der spanische Arbeitsmarkt gilt als im EU Vergleich leicht zugänglich für Ausländer.

Um in Spanien zu arbeiten, müssen Sie eine NIE-Nummer haben (Numero Identificacion de Extranjeros, wird nur an ausländische Arbeitnehmer vergeben) - das ist entscheidend!

Die Arbeitslosenquote lag Ende 2012 bei 26,6 % und erreichte damit den höchsten Stand in der Europäischen Union. Gleichzeitig stieg auch die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen auf 56,5 %, das bedeutet die zweithöchste Quote nach Griechenland.

Immobilien in Spanien

"Viele spanische Familien haben neben einer Wohnung in der Stadt ein Wochenendhaus auf dem Land oder am Meer. Nach Zahlen der Banco de España gab es Ende 2005 in Spanien ca. 23,7 Mio. Wohnungen (spanisch Piso) und 15,39 Mio. Haushalte. Damit kommen auf einen spanischen Haushalt 1,54 Wohnungen, die höchste Rate der Welt. 85 % der spanischen Wohnungen werden von ihren Eigentümern bewohnt, 15 % vermietet." (Wikipedia)

Der Immobilienmarkt in Spanien ist sehr rege, vor allem in den Küstengebieten. Touristen und europäische Einwanderer zieht es zum größten Teil an die Mittelmeerküste. Zwar gibt es eine Vielzahl von Hot Spots an der Küste, in den Innenstädten sind die Preise jedoch weniger aufgeblasen. Diese Unterschiede schwinden, weil mehr Ausländer Spanien als neue Heimat wählen und sie meist in die spanischen Großstädte ziehen. Die Wirtschaftskrise hat den Preisanstieg vorerst gedämpft und zu einer Preisstabilisierung geführt.

Lange Zeit war Spaniens Immobilienmarkt nur auf kaufende Kunden aus, das große Geld sofort sollte es sein. Später setzte sich langsam (!) die Einsicht durch, dass viele Auswanderer nicht sofort kaufen wollen oder können, sondern mieten wollen. Miete kann eine Übergangslösung sein, um die Wohngegend zu sondieren, außerdem ist es billiger und die Auswanderer müssen ihr angestammtes Heim nicht aufgeben. Viele Makler tun sich aber 2014 immer noch sehr schwer, Mietobjekte anzubieten.

Staatliche Leistungen in Spanien

Das spanische Sozialsystem ist auch für ausländische Arbeitnehmer attraktiv. Wer zum Beispiel nach sechs Monaten oder mehr seine Vollzeitstelle verliert, hat Anrecht auf das gesamte Leistungsspektrum staatlicher Unterstützung.

Fazit

Für viele ist Spanien das Zielland, wenn sie dauerhaft ins Ausland gehen und nicht mehr arbeiten müssen. Für Spanien sprechen das warme Klima (das ganze Jahr wie im Urlaub:) und die niedrigeren Lebenshaltungskosten. Bevor Spanien sehr hart von der Wirtschaftskrise getroffen wurde, waren die guten Aussichten am Arbeitsmarkt ein weiteres Plus. Aber das war einmal. Auch 8 Jahre nach Ausbruch der Krise ist es schwer, als Deutscher in Spanien Arbeit zu finden.

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Kommentare

Mieten und Vermieten in Spanien sowie auf den Kanaren und Balearen ist nicht wie frueher.
Die Zeiten haben sich ungemein geaendert seit 2009 in Spanien. Heute fragt fast jeder Vermieter nach einem Arbeitsvertrag oder aehnlicher Garantie. Die Arbeitslosigkeit und das Nichtzahlen von Mieten hat einfach zu sehr eingerissen. Dabei gibt es immer noch reichlich Spanier, die lieber erst gar nicht vermieten.

Hallo Solymar9!

Vor gut zwei, drei Wochen haben meine Mutter und ich Dir ein E-Mail geschickt auf Deine Mail Adresse hin, die Du hier im Forum, einige Kommentare weiter oben, reingestellt hast, mit der Aufforderung: sollte man noch irgendwelche Fragen an Dich bezüglich Leben in Spanien haben, dürfe man sich gern an Dich wenden!!???.

Komischerweise hast Du uns bis dato immer noch nicht zurückgeantwortet, OBWOHL die Anfrage aus meiner Sicht sehr höflich war. Die Frage nach Deiner Tel.-Nummer habe ich auch erklärt, weil meine Mutter leider keinen PC hat (und damit leider auch ned selbst umgehn kann) und sie einfach ihre Fragen gleich gerne direkt an Dich persönlich gestellt hätte! Sie hat sogar ihre eigene Telefonnummer mit der Landesvorwahl angegeben, damit Du Dich persönlich kurz überzeugen kannst, dass Dir hier alles mit rechten Dingen zugeht, sie hätte Dich dann gern gleich zurückgerufen, damit Du selbstverständlich keine weiteren Kosten hast.

Als ich gestern noch einmal versucht habe an Deine Mailadresse eine Nachfrage zu schicken, wieso Du Dich nicht kurz zurückmeldest, ja es nicht mal der Mühe wert findest zu schreiben, dass Du dich ev. von meinem Mail belästigt gefühlt hast oder dergleichen, damit wir zumindest Bescheid wüßten, was Sache ist... habe ich nuuuuur eine Nachricht vom Server erhalten, dass der Empfänger keine Nachrichten vom Absender wünscht, und daher die Mail nicht zugestellt werden kann???

Meine Mutter war bestürzt, als ich ihr das erzählt habe. Bitte, was hab ich denn falsch gemacht??? DU hast hier doch angeboten Fragen zu beantworten???? Und meine alleinstehende Mutter würde halt auch gern in Spanien leben... und da Du auf mich den Eindruck gemacht hast als würdest Du meiner Mutter ähnlich sein, hab ich für sie an Dich geschrieben... und dazu hätte sie halt einfach ein paar Fragen an jemanden gehabt, der hier beim Lesen der Kommentare und Beiträge vertrauenswürdig und Spanien-erfahren auf uns gewirkt hat!

Vielleicht gibst Du Dir ja doch noch den kleinen Ruck zu antworten, und wenn es nur eine kleine Erklärung ist, was ich denn mit meinem Mail an Dich falsch gemacht habe, um diese eigenartige, unverständliche Reaktion zu erzielen????

Sollte sonst jemand Erfahrungen in Spanien gesammelt haben, die sie oder er gern einer 68ig jährigen mitteilen würde, dann bitte mailt an mich: ca.ta@aon.at

Liebe Grüße an alle hier Postenden

Claudia

Hallo Juergen,
das ist ein Missverstaendnis, ich habe lange Jahre in Spanien gewohnt und lebe jetzt sehr gluecklich in Panama.aber trotzdem koennen wir uns gerne mal austauschen, in der Rubrik Panama findest Du meine Mail-Adresse
Gruesse aus Panama
Carola

Hallo Jürgen,
ich bin auch ein Jürgen und habe eine Finca im Süden von Spanien, da lebe ich auch.
Wir können uns ja mal austauschen, ich habe beruflich ein Angebot, muss dafür jedoch hier weg. Würde das Haus schon mal für eine Zeit vermieten, über das wie usw. können wir reden, denke, da kann man sich einig werden.
Gruß
Jürgen

Hallo Carola,
vielen Dank für die Antwort.
Südamerika würde mich ja auch reizen, jedoch sind meine Kinder direkt am Anfang ihres Studiums und wissen auch noch nicht genau wo der Weg hingeht, deshalb bevorzuge ich eher Europa. Langsame Behörden in Spanien sind doch eher uninteressant. Wie verhält es sich, wenn man erst einmal etwas mieten möchte in Spanien, muss man tatsächlich den kompletten Mietzins für die Mietzeit bezahlen ?

Gruesse aus dem heute sehr milden Deutschland.
Juergen

Hallo Juergen,
ich habe 8 Jahre in Spanien gelebt, mein Sohn ist dort zur Schule gegangen. Es ist wirklich so, bei den Behoerden dauert es in Spanien laenger als in Deutschland. Aber wenn Du nicht arbeiten musst hast Du doch Zeit. Mit der Sprache hat es absolut nichts zu tun. Natuerlich bekommt man mehr Kontakt mit Spaniern wenn man die Sprache spricht. Ich wohnte an der Costa Blanca und es gefiel uns sehr gut. Negativ ist eigentlich nur, heutzutage ist eine Heizung schon muss, durch Klimveraenderung, und es ist ebenso teuer wie in Deutschland.

Durch familiere Schicksale bin ich nun ueber Umwegen nach Panama gekommen, und ich muss sagen, hier gefaellt es mir doch besser, auch wenn ich immer noch kein spanisch spreche.
Wenn man Rentner ist oder feste Bezuege nachweisen kann, bekommt man auch seine Auenthaltsgenehmigung auf Lebenszeit.
Nicht nur Spanien hat Sonne
Gruesse aus Panama
Carola

Sehr geehrte Mitschreiber,
ich habe mir mal die Zeit genommen und ein paar solcher Foren nach Erfahrungsberichten zum Thema "Leben in Spanien" zu durchsuchen. Leider muss ich feststellen, dass viele der eingestellten Texte eher ein negatives, subjektives Bild wiedergeben.
Mich würde ein Erfahrungsbericht interessieren, der das ganze Prozedere des Auswanderns mal objektiv beschreibt.
Ist es wirklich so schwer integriert zu werden, z.B schwerer als ein anderer EU-"Ausländer" in Deutschland ?
Sind die Behördengänge wirklich so nervenaufreibend oder muss man einfach nur Geduld beweisen ?
Wird man wirklich unzuvorkommend behandelt wenn man nur "Kastellan" spricht, aber sich trotzdem in katalanischen Gebieten aufhalten möchte.
Ist es wirklich schwer mit einheimischen in Kontakt zu kommen, auch wenn man sich an deren Gepflogenheiten hält ?
Und was macht das Land wenn man einmal dort ist so liebenswert ?

Ich befasse mich schon seit vielen Jahren mit dem Gedanken dorthin zu ziehen, jedoch werde ich oft von den Negativerfahrungen abgeschreckt.
Ich muss mir dort keinen Job suchen und bin kein Sozialfall, aber ausgegrenzt möchte ich auch nicht sein, sondern bin sehr anpassungswillig und fähig.
In diesem Sinne freue ich mich über eine Reaktion.

Gruß.

Na ich schreib dann mal von den Kanaren. Auf Mallorca, Barcelona, London nun seit ein paar Jahren in Deutschland ist dein Lebenslauf. Jetzt Ausbildung zur Maßschneiderin. Wie alt bist Du, wenn du jetzt erst mit einer Berufsausbildung anfängst? Auch deinen Schulabschluss sollte man kennen.

OK zu den Kanaren, sicherlich gibt es auch hier Damen und Herren im feinen Zwirn. Ob Maßanfertigung oder von der Stange kann ich nicht erkennen.

Wenn Du jedoch das durchziehen möchtest auf den Kanaren, musst du außer Katalan auch die Sprache der Inseln sprechen und verstehen. Wie auf Mallorca also Mallorquin.

Ein deutschsprechender Tourist wird sich auf den Kanaren kaum einen Maßanzug fertigen lassen.Canarios dazu zu finden wird auch nicht einfach, die Inseln sind alle untereinander verschwägert. Gibt es Maßschneider, geht man in der Regel
zum Einheimischen, wer bezahlt eine Fremde, wenn die Nichte die gleiche Arbeit macht und ich mich zu 100% mit ihr auch noch artikulieren kann?

Dass Du auf den Kanaren oder in jedem anderen spanisch sprechenden Land dieser Erde nicht das Geld verdienst, was du in Deutschland verdienst, ich denke es ist Dir bewusst?
Auf den Kanaren brauchst du ein Minimum von 1000 Euro Netto im Monat, um etwa deutschen Standard zu haben, vergiss gleich "ich suche Mitbewohner dann wird die Miete günstiger" - das sind Träume, die mit der Realität absolut nichts gemeinsam haben. Auf dem spanischen Festland oder Mallorca sollte dein Netto schon 12-1300 € sein, ist teurer da oben.

Nur was Du vorhast mit Maßschneiderei, lerne die Sprache und Dialekte zu 95%, sonst wird das nichts.

Der normale Canario verdient hier 8-850 € im Monat und das nicht regelmäßig wie gerade im September, Oktober weil da keine Touris da sind. Genauso Mai, Juni. Ganzjahresarbeitslosenrate 27 %, Südspanien 30 %
Wenn ich deine Chanche einschätze, gebe ich Dir ehrliche 10%, dass es etwas wird.

Ich denke nicht, dass es Dir weiterhilft, aber ich gehöre nicht zu denen, die schon was hätten nur um Dich auf die Inseln zu locken und das wenige was du mitbringst noch einzukassieren.

Buenos, Saludos Peter

Hallo, ich war schon als aupair mädchen auf mallorca .Das war eine sehr schöne zeit.Naja seitdem weiss ich das ich unbedingt in Spanien leben möchte.War auch schon in Barcelona usw..Ich fühl mich dort einfach zuhause..Ich habe danach in London gelebt und seit ein paar jahren bin ich wieder in Deutschland..Ich will aber unbedingt nach Spanien das ist mein traum..........Ich mache seit einem Jahr eine Ausbildung als Maßschneiderin...Jetzt bin ich mir so unsicher ob ich es nicht abbrechen soll und gleich schaue nach spanien zu kommen....oder ich mache es zu ende und gehe dann,das würde aber noch 2 jahre dauern.....Jetzt hab ich eine Frage: weisst du wie es in dem Beruf in Spanien aussieht? Der Beruf ist nur noch selten und ich überlege ob es überhaupt sinn macht die ausbildung zu ende zu machen wenn es nix bringt!?Würde mich sehr über eine antwort freuen....lg

Hallo von Gran Canaria,
lebe hier seit 3 Jahren außer Heimatbesuchen durchgehend.
Von Nov.2000-Mai 2005 halbjärlich auf Teneriffa. Andere Inseln wie Gomera,La Palma und Fuerteventura öfters besucht.
Zum Leben,für mich das wichtigste: ich arbeite nicht wo andere Urlaub machen, das sind für mich nur Standardsprüche der "Goodbye Deutschland" oder "Mein neues Leben(Elend)XXL vertreter. Ich lebe wo andere Urlaub machen,zum Arbeiten würde ich nach Deutschland zurückgehen !

So steht es auf den Inseln,
Punkt 1, Arbeit oder besser Jobs ca.27% Arbeitslose,wenn ihr in der Kneipe den Affen machen wollt seid froh wenn die zugesagten 5€ in eurer Tasche landen.Tägliche oder minimum auf wöchentliche Lohnzahlung bestehen ! ! !andere Bereiche genauso Mau auch Time-Share.

Punkt 2,Lebenshaltungskosten
Plus:Benzin z.Zt. 88 Cent, Marlboro 2,10,Pall Mall New Orleans 95 Cent, alles Stangenpreise.
Minus:Mieten ca. 5-600€ kleines Häuschen ca.40qm,90qm Garten in Maspalomas,Lebensmittelpreise 1 Liter Frischmilch bis 1,25 € in D 54C,Kilo Hackfleisch 6 € in D4 €,Schweinefleisch kg 5-7 € in D 3-5€,Bananen kg1,25-1,65€,Tomaten 1,30-2,50€ Getränke Bier,Limo,Coca Cola 20-40% teurer als D.Tiefkühlprodukte 20-30% teurer als D.

Meine Empfehlung an Ausreisewillige ob Kanaren oder Weltweit,entweder ihr kommt mit minimum 1000€ Rente bei 2 Personen minimum 1500€ im Monat oder mal als halbjahresbesucher in jüngeren Jahren. Kosten bei 1/2 Jahr Ausstieg rechnet mit allem 10.000€.

Auf der Goodbye Deutschlandschiene hier zu starten vergeßt es,nach 2-3 Monaten sind viele schon wieder zurück,nach 1 Jahr 80% von den restlichen 20% vegetieren15% vor sich hin in Absteigen.

War jetzt nicht die Art einem etwas schmackhaft zu machen, aber wie überall auf der Welt,ohne Geld nichts los. Manche sagen über Geld spricht man nicht, egal wo hin auf der Welt
bei 2 Personen um etwa den gewohnten Lebensstandard nicht zu sehr einzuschränken 1500 € minimun weltweit, auch Thailand, Dom.Rep, Costa Rica. Auf den Kanaren macht ihr keine großen Sprünge damit geht aber recht gut.

Saludos mio Amigos
Peter

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