Geschichte der Auswanderung

Auswanderung ist weder neu noch ist sie 'typisch deutsch'. Zu allen Zeiten gab es Migration. Doch meist waren Auswanderung, Landflucht oder Umsiedlung ausgelöst durch Krisen, Engpässe oder gar Kriege.

Die Pilgerväter in der Neuen Welt

Großbritannien Ende des 16. Jahrhunderts

Das Vereinigte Königreich war eine treibende Kraft am Beginn der Neuzeit. Es hat eine führende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Demokratie gespielt. Im 17. Jahrhundert blühten in Großbritannien Literatur, Philosophie und die Naturwissenschaften. Man denke an Hume, Shakespeare und Newton (den Mann, dem ein Apfel auf den Kopf fiel).

Überfahrt der Pilgerväter

Deutsche in den USA - Eine Auswanderertradition

Schon weit vor ihrer offiziellen Staatsgründung waren die USA, beziehungsweise die ursprünglichen Kolonien, ein attraktives Ziel für Einwanderer aus aller Welt. Eine besonders gängige Form der Einwanderung war damals die sogenannte indentured servitude, eine Vertragsknechtschaft, bei der ein Einwanderer die Überfahrtkosten in die Neue Welt bei seinem Arbeitgeber wieder abarbeiten musste.

Johann Jakob Astor. Vom Musikhändler zum Millionär

Der Begründer der Astor Dynastie war einer der berühmtesten deutscher Auswanderer in die USA. Er begann als Instrumentenhändler, stieg dann in den Pelzhandel ein und dominierte den Markt über Jahre. Als Pelze nicht mehr gefragt waren, hatte er sich bereits mit Immobilien ein weiteres Standbein geschaffen. Johann Jakob Astor war der reichste Mann seiner Zeit.

Historische Bilder - Auswanderung vor 100 Jahren

Hier finden Sie Zeitzeugen und Dokumente der Auswanderungswellen im 19. und 20. Jahrhundert.

Bremerhaven - das Tor zur neuen Welt

Hier nahmen Tausende Abschied von der Heimat für immer: die Abfertigungsanlage für Auswanderer in Bremerhaven. 1870

Berlin - Bremen - Amerika: die "Amerikalinie"

Die Reichsgründung 1871 brachte eine neue Großmacht in der Mitte Europas hervor. Doch es dauerte Jahre, bis es für die Menschen aufwärts ging. Reise ohne Zollgrenzen und den Wirtschafts-Boom nutzten die Deutschen für sich: Die Eisenbahn brachte sie schnell in die Nordseehäfen. Und von dort nach Amerika. Die Strecke Berlin - Bremerhaven wurde ein Mythos: die Amerika Linie.

Auswanderung nach Pommern - Das "Land am Meer"

Nach dem Niedergang der Hanse wurde Pommern eine fast vergessene Provinz. Der Ostseehandel suchte sich andere Wege, die Region wurde von der Welt abgeschnitten. Erst im 18. Jahrhundert brachten Auswanderer eine neue Blütezeit für Pommern.

Pommern im 13. Jahrhundert

"Völkerwanderung" im 18. Jahrhundert

Ab 1740 zog es Deutsche nach Osten. Die Siedler gingen nach Russland oder auf den Balkan. Vertrieben wurden sie durch Missernten und Hunger. Dafür lockte fruchtbarer Boden und Sonderrechte... Die Entscheidung fiel leicht.

Die konfessionelle Spaltung

Die Jahrzehnte nach der Reformation waren voll von politischen Kämpfen und offener Gewalt. Die als Ketzer verfolgten Protestanten mussten ihre alte Heimat verlassen. Auch der Neubeginn brachte nicht immer die ersehnte Ruhe.

Wie feiern Deutsche Weihnachten im Ausland?

Weihnachten - das verbindet man in Deutschland gewöhnlich mit Schnee und langen Nächten. Warmen Stuben und Kerzenschein. Der Duft von Zimtgebäck und heißem Glühwein. Das gehört in Deutschland einfach zu Weihnachten dazu.

Deutsche zieht es ins Ausland

Die Zuwanderung nach Deutschland geht deutlich zurück. Im Jahre 2006 sah das Verhältnis von Zu- und Auswanderung so aus:

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