11 Tipps für die Rückkehr nach Deutschland

Weltkarte, Bodenmosaik

Pflegen Sie Ihre Kontakte. Das ist das Wichtigste überhaupt, auch - aber nicht nur - wenn Sie eine Rückkehr nach Deutschland planen. Sie können noch mehr tun. Aber damit fangen Sie am besten vor der Ausreise aus Deutschland an.

Rückkehr in eine fremde Heimat?

Heimat, GartenarbeitWissen Sie, was Mahatma Gandhi sagte? "Der Mensch ist dort, wo sein Herz ist, nicht dort, wo sein Körper ist." - Die Dokumente und Formalitäten vor der Rückkehr können Sie vergleichsweise leicht besorgen: Sie sprechen die Landessprache und die deutschen Botschaften und Konsulate helfen Landsleuten in aller Welt. Doch wenn das alles geregelt ist, der Rückflug gebucht .... dann....

Dann können sich die Schattenseiten zeigen, die kein Verwaltungsakt abfängt. Sie fühlen sich im eigenen Land nicht mehr zuhause. Die alte Heimat kann fremd geworden sein. Krisen, die sich daraus entwickeln können, lassen sich nicht mit einem Ortswechsel beheben. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

Auswandern & sich die Möglichkeit der Rückkehr offen halten

Wenn Sie also ans Auswandern denken, besteht die Möglichkeit, dass Sie eines Tages zurückkehren werden. Lesen Sie die folgenden Tipps und planen für Ihre Zukunft.

Checkliste für die Rückkehr

  • Pflegen Sie Ihre privaten Kontakte. Sammeln Sie Adressen, Telefon-Nummern und Emailadressen Ihrer Freunde und Bekannten. Melden Sie sich regelmäßig bei ihnen. Das muss nicht viel sein, manchmal genügt schon ein Foto der neuen Wohnung, vom neuen Arbeitsplatz per mail. Oder eine landestypische Leckerei zu kleinen Festen.
  • Mit Whatsapp ist es leicht, in Kontakt zu bleiben. Doch sollten Sie sich nicht allein darauf verlassen.
  • Gratulieren Sie Familie und Freunden zum Geburtstag, zur Taufe, bei Karrieresprüngen ... - so wie Sie das vorher taten. (Sie haben sich doch alle Geburtstage notiert? Wenn nicht: sofort nachholen).
  • Bauen Sie mit Beginn Ihres Auslandauftenhalts ein Netzwerk mit den ehemaligen Kollegen auf: Adressen sammeln, Interessen und Aufgaben dazu notieren. Sie bleiben so mit der Heimatfirma verbunden.
  • Pflegen Sie auch die Kontakte mit Kollegen im Ausland.
  • Wenn Ihre Kollegen ein eigenes Blog führen, lesen Sie dort mit und melden sich ab und an. Vorteil: Sie haben immer sofort ein Thema und kommen leichter ins Gespräch.
  • Lesen Sie deutsche Tageszeitungen. Vor Ihrer Rückkehr werden die Stellenanzeigen interessant. Diese sind teilweise auch im Internet zugänglich.
  • Planen Sie einen Besuch in der "Mutterfirma" und bei Kollegen ein, auch wenn Sie nur kurz nach Deutschland reisen.
  • Suchen Sie im Ausland den Austausch mit Landsleuten und anderen Auswanderern. Die Bindungen sind oft stärker, schon weil es etwas Besonderes wird, in der Muttersprache reden zu können.
  • Nutzen Sie die Wirtschaftspresse und Fachblogs, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen bzw. diesen zu behalten. Ein Newsreader macht es leicht, den Überblick zu behalten, auch wenn Sie 50 oder mehr Quellen verfolgen.
  • Schön, wenn Sie Urlaub haben! Doch nutzen Sie ihn nicht nur für Reisen im Gastland. Besuchen Sie auch die alte Heimat.
  • Laden Sie Verwandte und Freunde aus Deutschland zu sich ein, um die Kontakte noch zu vertiefen.

Und nun? Sie sind dran.

Stellen Sie sich aus diesen Tipps Ihr "Programm" zusammen. Das macht das Leben angenehmer und die Rückkehr nach Deutschland leichter. Planen Sie langfristig und setzen Sie das um, was Ihnen wichtig erscheint. Dann bauen Sie die Beziehungen auf, die Sie halten. Auch wenn es hart auf hart kommt.

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Kommentare

Hallo Nadine,

Du sprichst mir voll aus dem Herzen! Wenn Du Dich mit mir austauschen möchtest und über Deine Probleme und Erlebnisse reden willst, so kannst Du mich unter [Email entfernt] erreichen. So wie Du schreibst, scheint es zwischen Australien und Neuseeland wirklich nicht den riesigen Unterschied zu geben. Die Leute in Ozeanien sind irgendwie alle gleich behämmert. Ich fühle mit Dir mit!

Beste Grüße!

Christoph

Ach Du meine Guete. Wo habt Ihr denn da in Kanada gewohnt? Das hoert sich ja schlimm an.

Petra, ich bin auch per Zufall auf diese Site geraten und habe mir die Kommentare durchgelesen. Mir geht es genauso wie Dir (bist Du noch in den USA?); lebe auch in VA und habe einen erwachsenen Sohn. Nach 18 Jahren in diesem Land sollte man denken, dass man sich eingewoehnen konnte, aber das Gegenteil ist der Fall. Mir wird jeden Tag bewusst, was ich damals alles aufgegeben und zurueckgelassen habe, und die Chancen, dass es besser wird mit dem Heimweh, dem Ungluecklichsein und dem Kulturschock sind gleich Null.
Dazu muss ich noch sagen, dass ich damals nur ungern aus Schland weggegangen bin, und ich haette das nie und nimmer "freiwillig" getan, aber damals war eben der Ehemann noch im Militaer und man hatte keine andere Wahl. Ich moechte allen denen raten, die sich die usa als "Traumland" und Auswanderungsziel vorstellen, sich eine Auswanderung gut zu ueberlegen. Ein Urlaub in Florida, eine Staedtereise nach New York und Las Vegas spiegeln nichts von der Realitaet in diesem Land wider. Wenn man erst mal 1/2 Jahr hier gewohnt hat, kann man Einblick gewinnen, und wenn man dann die notwendigen Mittel hat, schleunigst ein Rueckflugticket buchen. Petra, so habe auch ich vor, wieder nach Europa zu ziehen; habe einfach ein bisschen Mut, denn schlimmer als VA ist es doch ganz bestimmt nicht!!!!! :) Alles Gute und Liebe, und Gruesse an alle Auslandsdeutschen.

Hallo Christoph!

Mir gehts genauso wie dir! Bin vor 5 Jahren mit Working Holiday Visa nach Australien gekommen, einfach um mal rauszukommen, und bin dann hier 'steckengeblieben'.. Hab nen guten Job der mir Spass macht und mir hats am Anfang auch echt ganz gut hier gefallen.
Doch umso laenger ich hier bin, umso mehr sehn ich mich nach der Heimat. Mich nervt die Oberflaechlichkeit und all das 'Take it easy', vor allem die Trinkkultur find ich hier in Australien total schlimm.
Weihnachten im Hochsommer geht schon mal gar nicht, das ist fuer mich kein Weihnachten, und ich vermiss die Jahreszeiten und die deutsche Kultur und Mentalitaet. Sehr schlimm find ich auch die Entfernung.. ich fuehl mich hier wie gefangen, weil ich ohne einen Flieger erst gar nicht von hier wegkomme.
Ich bin sehr schwer am Ueberlegen naechstes Jahr zurueck nach Deutschland zu gehn.. dort ist, wo mein Herz ist. Und meine Familie. Und meine Freunde. Und jede Menge Nachbarlaender, die man jederzeit mal besuchen kann.

Viele Gruesse
Nadine

Hallo,
ich bin seit Mitte 2003 in Perth Australien und moechte auch zurueck nach D.
Ich habe einige Eurer Beitraege gelesen und mir geht es aehnlich. Die Weite des Landes und die Isoliertheit schlagen mir auf's Gemuet, die Oberflaechlichkeit der Menschen und alles auf der Arbeit ist so unstrukturiert.
Diese "She'll be right mate" Mentalitaet. Ich habe hier gelernt wie sehr ich doch innerlich Deutsche bin (hab schliesslich die ersten 43 Jahre meines Lebens dort verbracht.
OK das Wetter ist hier besser besonders im Winter, aber der Sommer ist so heiss dass mann sich nur innen mit Aircon verkriechen kann.

Ich bin jetzt 50 und das Problem wird vermutlich der Job sein.
Ich habe Kontakte zu meinen deutschen Freunden, ex. Kollegen und natuerlich Familie gehalten aber ich glaube auch dass sich D gerade in den letzten Jahren sehr veraendert hat.
Das soziale Netz gibt es doch gar nicht mehr, oder?
Statt dessen Harz 4 was zum ueberleben doch nicht reicht.
Nach so viele Jahren im Ausland gibt es auch kein Arbeitslosen Geld und wenn es so ist wie frueher dann findet man doch auch keine Wohnung ohne Arbeitsvertrag.
Ich will ja arbeiten, aber ob es einen Job gibt fuer mich... na ich hoffe ich finde noch was.
Es stimmt, wo das Herz ist und wo die Seele ist da sollte man Leben und ich glaube das ist fuer mich in Deutschland.
Hier fuehlt sich meine Seele an wie eine ausgetrocknete Wueste, halt ganz so wie das Land.

Danke fuer Eure Kommentare und so traurig es fuer den einzelnen auch ist, ich bin froh nicht alleine so zu fuehlen.
Wir hatten glaube ich alle die besten Absichten aber die Zeit lehrt einen dann doch wo das Herz hingehoert.

Viel Erfolg allen bei den Zukunftsplaenen wo auch immer sie sich entfalten.
Gabi

HILFE

Ich lebe seit vier Jahren in Belfast/Nordirland. Meine Tochter ist sieben Jahre alt und in Deutschland geboren. Ich habe mich vor zwei Jahren von meinem Mann getrennt, die Scheidung läuft. Er ist vor einem Jahr nach London gezogen. Er besucht seine Tochter ab und zu, bis jetzt lief das meistens gut.
Am Anfang wollte er mich zwingen, nach Deutschland zurückzugehen, was ich aber nicht wollte, weil ich mich hier wohl gefühlt habe.
Jetzt habe ich einen neuen deutschen Partner und möchte nach Deutschland zurückkehren.
Jetzt will mein Mann mir nicht die Zustimmung zur Ausreise geben. Ich fürchte ich brauche eine gerichtliche Verfügung, um das Land verlassen zu dürfen. Es könnte mir evtl als Kindesentführung ausgelegt werden.
Wer kann mir helfen.
Katrin

Hallo Christian,

Wir sind vor 3 Monaten von Kanada nach Deutschland zurückgekehrt. Mein Sohn (14) sollte ursprünglich auf einem Gymnasium untergebracht werden, doch wir mussten bald feststellen, dass sich die höheren Schulen mit Händen und Füssen dagegen wehrten, ihn aufgrund seiner nordamerikanischen Schulvergangenheit aufzunehmen. Grund: Es ist hier allgemein bekannt, wie rückständig der Unterricht auf den normalen Schulen dort ist.
Schließlich gelang es uns, meinen Sohn unter der Voraussetzung auf einer Realschule unterzubringen, dass er ein Jahr zurückgestuft wird.
Er braucht ständig Unterstützung, um mit dem Tempo und dem Unterrichtsstoff mithalten zu können und wird durch Nachhilfe und durch uns fast rund um die Uhr betreut.
Durch diese Art von Betreuung ist abzusehen, dass er schon bald wieder auf eigenen Beinen stehen kann und die phlegmatische Nachlässigkeit der kanadischen Schule hinter sich lassen kann.
Für Deine Jüngste wird das kein Problem werden. Auch für die beiden anderen denke ich, dass ihr das hinbekommen würdet. Ihr müsst sie halt am Anfang viel unterstützen.
Was deine berufliche Zukunft angeht, so kommt es auf deine Ausbildung und deine Berufserfahrung an. Es dürfte zurzeit möglich sein, schnell einen Job bei einer Zeitarbeitsfirma zu bekommen. Liegt an dir, ob du damit zufrieden wärst. Aber auch die ARGE wird alles mögliche versuchen, dich aus der Arbeitslosenstatistik rauszukriegen, oder rauszuhalten.
Was die Lebensqualität im Vergleich Deutschland/Kanada angeht so hatten wir in den ersten Wochen unter einem Kulturschock zu leiden. Wir sind staunend durch die Supermärkte hier gelaufen und haben uns über die Vielzahl der Angebote ebenso gewundert, wie über die Sauberkeit.
Von eben dieser Lebensqualität hier alleine schon beurteile ich den Schritt zurück nach Deutschland gegangen zu sein als richtige Entscheidung.
Für weitere Fragen kannst Du gerne über caneda@web.de mit mir in Verbindung bleiben. Aus den hier genannten und noch anderen Gründen entsteht unter diesem Namen eine Organisation, die deutschen Rückkehrern zu helfen versucht.

Gruß, Alex

Hallo tuerkischer Gast,
Sicherlich ist ein Monat noch nicht lange. Aus unserer deutschen, sicherlich mit Vorurteilen belegten Sicht, hast du als Frau in der Tuerkei weniger Chancen als in Deutschland. Vielleicht ist das aber auch falsch und schon lange nicht mehr so. Falls ich aber Recht habe, waere es fuer dich in Deutschland besser. Falls du aber meinst auch in der Tuerkei die gleichen Chancen als Frau zu haben wie in Deutschland, wuerde ich es noch weiter versuchen. Wenn du zurueckgehst ist es aus meiner Sicht wichtig, dass du dich mit deinem Onkel sehr geht verstehst und er dich voll unterstuetzt. Hat er auch Kinder in deinem Alter? Du willst nicht in ein neues(?) Gefaengniss kommen. Bzgl. deines Betriebes und der Ausbildung wuerde ich mir keine Sorgen machen. Ich finde es gut, dass du ihnen eine e-mail geschrieben hast. Ich wuerde mal davon ausgehen, dass sie zu ihrem Wort stehen. Generell geht es der Wirtschaft in Deutschland momentan gut und Lehrlinge werden gesucht. Deine Entscheidung zurueckzugehen und deine Ausbildung wieder aufzunehmen wuerde sicherlich eher positiv ausgelegt werden. Du muesstest aus meiner Sicht keine Angst haben, dass sie ueber dich lachen etc. Eher das Gegenteil. Auch dein Betrieb (zumindest die deutschen Mitarbeiter) wuerden dich wohl eher als "Heldin" ansehen, die es geschafft hat sich aus der traditionallen Gesellschaft zu befreien. Moeglicherweise auch wieder eine mit Vorurteilen belegte Sicht. Wie tuerkische Kollegen im Betrieb es sehen weiss ich allerdings nicht. Also
- klaere deine Chance in der Tuerkei
- pruefe dein Verhaeltniss zu deinem Onkel
- habe keine Angst vor deinem Betrieb. Gehe eher davon aus, dass sie dich unterstuetzen

Ich hoffe der Rat hilft dir etwas
Viel Glueck

Wie fast alle in diesem Forum steht auch bei uns die Frage nach einer Rueckkehr nach Deutschland im Raum. Seit 10 Jahren in den USA, 3 Kinder hier geboren, meine Frau ist auch Deutsche. Wir haben ein schoenes Haus, sehr viel Arbeit reingesteckt und uns geht es eigentlich sehr gut. Ich kann auch nicht sagen, dass wir wirklich Heimweh nach Deutschland haetten, trotz Freunden und Familie. Hier an der Westkueste ist schon eine heile Welt. Wenn man in Deutschland mit den oeffentlichen Verkehrsmittel faehrt wundert man sich schon ueber eine recht asoziale Sprache der Jungendlichen, viel Alkohol etc.

Aber die finanzielle Lage wird sehr eng und die Frage nach der Zeit in der Rente und potentieller Kosten fuer die Ausbildung der Kinder. Wir gehen davon aus, dass wir uns in Deutschland mit den Kindern finanziell besser stehen wuerden (was moeglicherweise noch nachzuweisen waere)

Ich weiss aus eigener Erfahrung in meiner Familie, dass viele ausgewanderte Deutsche im Alter zurueckwollen. Oft geht das schon aus finanziellen Gruenden nicht mehr und Deutschland ist nicht mehr so wie es vor 30 Jahren war.

Eigentlich ist meine Hauptangst vor der Ruckkehr die Schule der Kinder. Wir sind hier an der Westkueste mit der Schule sehr zufrieden.
(Und das Wetter ist natuerlich auch super)
Meine Aelteste ist jetzt 11 und in der 5. Klasse, die zweite in der 3. Klasse und Kleinste kaeme naechstes Jahr in die 1. Klasse. Alle drei Kinder sprechen fliessend deutsch, lesen aber nicht auf ihrem Altersniveau und koennen eigentlich nicht deutsch schreiben. Sie sind zweisprachig und das ist etwas, dass ich eigentlich erhalten moechte. Bei der Aeltesten haette ich wohl eine Chance, bei der Juengsten wohl nicht. D.h. ich wuerde ihnen da sicher etwas wegnehmen.

Ich selber habe im Alter von 11/12 Jahren im Ausland gelebt und bin mit 13 nach D zurueckgekommen. Von daher weiss ich, dass es sozial fuer die Kinder geht. Ich war auf einer deutschen Auslandsschule, s.d. das kein Problem darstellte.

Falls jemand zurueckgekehrt ist, wuerde mich insbesondere der Schuleinstieg der Kinder interessieren. Ich habe Angst vor dem doch eher starren Schulsystem in Deutschland, dass moeglicherweise auf die besondere Situation keine Ruecksicht nimmt. Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Mein Plan ist erstmal zu sehen, ob ich mit fast 50 in Deutschland eine angemessene Stelle finde. Das ist fuer mich eine Grundvoraussetzung. Ich wuerde nicht ohne Stelle zurueckgehen.

Hallo Netty,

Die Zeiten um auszuwandern sind nach meiner Meinung vorbei,
wenn man arbeiten muss um zu Überleben. Außer man ist Rentner mit ner guten Rente oder hat schon sein Haus und kann mit seiner Partnerin plus Rente Leben. Oder halt genug Geld,

Für mich was es eine weitere Erfahrung im Leben, aber es gab auch schöne Zeiten. Nun habe ich die Behördengänge hinter mir, wieder eine eigene Wohnung und erstmal Ruhe für mich, um das ganze auch zu verarbeiten.

LG Manfred

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