Auswandern nach Kanada - Vorbereitung ist alles!

Was hat Sie dazu bewegt über eine Auswanderung nach Kanada nachzudenken? Ist es die Vorstellung, seinen "Alltag" woanders zu verbringen als immer nur zu Hause? Möchten Sie ein neues Leben in Kanada beginnent? Was auch immer Ihre Gründe sein mögen - leben Sie Ihren Traum. Vergessen Sie jedoch nicht, dabei auch einen Blick auf die weniger romantischen Seiten Kanadas zu werfen.

Willkommen in Kanada!Ob Sie nun aus beruflichen Gründen, persönlichem Veränderungswunsch oder einfach nur des Fernwehs wegen nach Kanada auswandern möchten, die Entscheidung auszuwandern ist eine sehr wichtige und einschneidende Entscheidung. Sprich: Eine Auswanderung nach Kanada sollte nicht blindlings erfolgen.

Auswandern nach Kanada

Eine ausreichende finanzielle Absicherung, zumindest für die erste Zeit um die Jobsuche in Kanada zu überrücken, sollte  vorhanden sein. Noch besser wäre es, mit einem ein Jobangebot nach Kanada auszuwandern. So haben Sie zumindest einen Ausgangspunkt, an welchem Sie ansetzen können.

Montreal in Kanada, Ziel vieler Auswanderer

Montreal im Winter

Kanada gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Lebensqualität. Dies und die Tatsache, dass die kanadische Landschaft traumhaft schön und vielschichtig ist, macht es zu einem äußerst beliebten Einwandererland. Am begehrtesten sind natürlich Ausländer, die besondere Fähigkeiten mitbringen, wie z.B. Handwerker, medizinisches Personal, Techniker und Ingenieure. In diesem Bereich sind die deutsche Einwandere sehr gefragt. "(Made in) Germany" ist nicht nur ein Synonym für Qualität bei Produkten, sondern - wen wundert's - auch bei den Fachkräften.

Wichtige Kriterien

Um sich für eine direkte Einwanderung als Fachkraft zu qualifizieren, müssen Einwanderer dem kanadischen Punktesystem für "Skilled Worker and Professionals", das sich aus Kategorien wie

  • Sprachkenntnissen
  • Arbeitserfahrung
  • Alter und Qualifikation
  • Familiärem Hintergrund

zusammensetzt, entsprechen. Wenn Sie nach Kanada auswandern möchten, prüfen Sie vorher Ihre Sprachkenntnisse kritisch. Es gibt zwei Amtssprachen (Englisch und Französisch); ohne zumindest alltagstaugliches Englisch, hätten Sie auf eine Auswanderung nach Kanada keine Chance. Auch wenn ca. 400.000 Kanadier Deutsch sprechen und die hiesigen Medien Kanada als Traum-Auswanderungsland präsentieren - im Urlaub in Kanada mag ein Taschenwörterbuch ausreichen, im Beruf reicht das nicht aus.

Auf jeden Fall notwendig, unabhängig davon aus welchem Land Sie einwandern, ist die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses - Einwanderer müssen in Kanada als "admissable" gelten. Die Mindestpunktzahl, die Sie als 'normaler' Arbeitnehmer erreichen müssen, beträgt 67 Punkte (mehr Infos). Diese Punktzahl ist das Entscheidende, um die Niederlassungserlaubnis für Kanada als Skilled Worker zu erhalten. Jedoch ist es für Auswanderer, deren Beruf nicht auf die Priority Occupation List (POL) steht, ein Jobangebot in Kanada nachzuweisen.

EOS Immigration hilft Ihnen gerne bei der Suche nach einem seriösen und verlässlichen Arbeitsplatzangebot in Kanada.

Karte und Flagge von Kanada

Aufenthalt in Kanada

Sobald alle Formalitäten bezüglich der Einwanderung nach Kanada abgeschlossen sind, beginnt das neue Leben in Kanada mit dem Status "Permanent Resident". Das heißt, das eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für Kanada erteilt wird. Dies bedeutet aber nicht, dass diese auch tatsächlich unbefristet gilt. Wird in der Folgezeit die sogenannte Residenzpflicht verletzt, kann die Niederlassungserlaubnis verfallen. Dieser Aspekt ist zwar sehr umstritten, aber derzeit noch geltendes Recht. Frühestens drei Jahre nach Ausstellung der Niederlassungserlaubnis in Kanada ist es möglich, die kanadische Staatsbürgerschaft zu beantragen.

Keine Auswanderung ohne Verwaltungsaufwand

Nach maximal drei Monaten tritt die gesetzliche kanadische Krankenversicherung in Kraft. Für die Übergangszeit reicht in vielen Fällen eine normale deutsche Reisekrankenversicherung aus.

Weiterhin ist es, wie auch hier in Deutschland, notwendig, eine Sozialversicherung zu haben, um einer Beschäftigung in Kanada nachgehen zu können.

Ein deutscher Führerschein reicht in Kanada nur für eine Übergangszeit und sollte zusammen mit einem internationalen Führerschein verwendet werden. Ein kanadischer Führerschein kann vor Ort ausgestellt werden. Die Modalitäten bestimmend sich nach den Gesetzen der Provinz, in der sich der Auswanderer niederlässt.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in Kanada sind denen in Deutschland ähnlich - in größeren Städten etwas höher, auf dem Land etwas niedriger. Benzin ist in Kanada um einges billiger als in Deutschland, Mietpreise sind jedoch höher, weswegen sich in Kanda ein Hauskauf oftmals lohnt.

Viel Glück in Kanada!

Über den Autor Helmut Daiminger:

Helmut Daiminger von EOS Immigration Inc. ist ein erfahrener Berater für Auswanderungen nach Kanada. Er selbst wanderte im Jahr 2000 unter  dem Federal Skilled Worker Program in Kanada ein. Helmut Daiminger ist einer der sehr wenigen Auswanderungsberater, die sowohl von der kanadischen als auch der deutschen Regierung (gemäß dem Auswandererschutzgesetz (AuswSG)) zugelassen und anerkannt sind. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@eos-immigration.ca oder www.eos-immigration.ca.

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Kommentare

Hallo demian,

es lag nicht mehr in meiner Absicht mich hier noch in irgendeiner Form zu äußern, doch möchte ich Deine Frage noch beantworten. Ich lebe wieder in Deutschland und ich war nie glücklicher.
Wenn Du willst können wir über caneda@web.de in Kontakt bleiben. Den offenen Kampf gegen die Windmühlen habe ich aufgegeben.

Gruß, Alex

Hallo Demian,

ich habe keine Lust mehr, irgendetwas hier zu schreiben. Es macht nicht viel Sinn, Leuten klar zu machen, wie es wirklich abläuft, in dem ach so schönen Canada. So sieht es übrigens auch mein Ehemann. Mich würde interessieren inwiefern ich dir helfen konnte. Ich möchte auch nicht öffentlich meine Email bekannt geben.

Liebe Grüße aus dem schönen Deutschland

Hallo

der Werbetext ist natürlich nicht mehr aktuell - just Canada.

Die postings sind aber interessant und informativ und zeigen aber auch auf, dass einige nicht rechtzeitig die Websites von cic gründlich gelesen haben - bevor sie nach Kanada zogen.

Dass jemand, der in Deutschland aufgewachsen ist, dort gelebt hat - zufällig durch Geburt Kanadier ist - Kanada nicht leiden kann - nachdem er es life erlebt hat, ist zu verstehen.

bonne chance

maxim

Der soziale Unterschied im Vergleich Deutschland Kanada, liegt darin, dass es in Kanada nur geringfuegige Absicherung seitens des Staates gibt. Egal wieviel man verdient hat, es gibt einen maximalen Satz des Arbeitslosengeldes von 440$ die Woche. Sollte es dazu kommen, dass man in Kanada arbeitslos wird, hat man eine Sperrfrist von 24 Tagen, ansonsten gibt es noch Wellfare. Deutschland schonmal plus im sozialen. Einkommenssteuer liegt in Kanada bei 25%, wenn man ein Jahreseinkommen von unter 40.000$ hat, was darueber ist, geht bis zu 35%, Mehrwertsteuer ist in Kanada 5% federal(Nationale Regierung) und z.bsp.: BC 12% provincial GST (Provinzsteuer). Plus fuer Kanada, somit bleibt mehr vom Gehalt uebrig als in Deutschland.

Ich lebe seit 4 Jahren hier und das groesste Problem, was ich in einer Auswanderung nach Kanada sehe, sind die Menschen, die dort leben! Es ist schwer, mit dieser primitiven Einstellung und Lebenshaltung der Menschen klar zu kommen, alles easy halt. Sobald ich mein Studium fertig habe, gehen wir weg aus Kanada. Es gibt einen Grund, weswegen Leute, die 12 Jahre hier gelebt haben, wieder zurueck gehen. Ich vermisse die deutsche Kultur und Traditionen, das ist es wert, wieder zurueckzugehen!!!

Lieber Alex,

Ich hab´schon einiges auf dieser website gelesen und manche Sachen in Verbindung mit Deinem Namen, aber Dein Zitat:

"1. nicht älter als 18 Jahre, 2. ledig, 3. kein Schulabschluss, 4. keine Berufsausbildung. Um deine Chancen noch abzurunden sollte dein IQ nicht über 37 liegen. Fernerhin solltest du immun gegen geistiges Wachstum sein, über ein hohes Maß an Intoleranz verfügen und graue Straßen voller grauer Häuser lieben, die nur durch Müll und Werbeplakate etwas Farbe erhalten." point it perfectly!

Vielen Dank an Dich!
Ich konnte so schön lachen....
Aber Du hast ja recht!!!!
Und wenn ich fragen darf? - wohnst Du jetzt in D oder Ca?
It´s just by the way,
gruss aus franken / bayern
demian

Hallo an Dich,

leider hast Du keinen Namen hinterlassen, so dass ich Dich nicht richtig ansprechen kann.
Ich habe Deinen Artikel, Meinung, Brief, Kommentar gelesen und das macht mich schon sehr betroffen, weil Du Dich als Versager hinstellst, der Du gar nicht bist!
Danke Für Deine Ehrlichkeit in Deinen Aussagen. Nicht jeder würde "der Allgemeinheit" - auch wenn Du anonym bist- sich so preis geben, aber ich wollte Dir etwas mitteilen, was mich auch am Ende Deines Kommentares betroffen macht. Du hast keineswegs in irgend einer Art und Weise versagt! Finde ich überhaupt nicht. Und der Grund ist auch relativ einfach, weil Du aus Deiner damaligen Sicht diesen Schritt gewählt hast, und zu jener Zeit war dieser Schritt zu gehen total wichtig für Dich. Also war es doch ok!
Die Zeit in Canada - where ever- war doch genauso ein wichtiger Schritt, den Du tatest, um weiter gehen zu können, sonst hättest Du schon bereut aus Deutschland weg gegangen zu sein.
Ergo - alles ok!
Und Dein Brief hat mir in meiner Einstellung zu meinen Auswanderungswünschen sehr geholfen! Vielen Dank dafür! Vielleicht erhältst Du diese mail und könntest mir Dein sogenanntes "Versagen" etwas genauer erklären, aber wie ich Dir schon mitteilte, ist und war es kein Versagen.
Ich habe immer noch Freunde in BC und halte den Kontakt, aber ich hatte auch den Eindruck, das Sie mir etwas verheimlichen und diesen unausgesprochenen - under rug swept impression - hast Du mir beantwortet. Danke!
You ought to know.
demian
ps: es wäre schön von Dir zu hören, weil ich nicht verstehe wo der Fehler liegen soll?

Ich verstehe überhaupt nicht wie man so einen Blödsinn von sich geben kann.
Er hat überhaupt keine Ahnung vom Ausland - und von den so gravierenden Unterschieden in sozialer & arbeitstechnischer Hinsicht!
Wie sagt man so schön "He is a red neck"
Macht erst mal gewissen Erfahrungen im Ausland bevor man sich entscheidet und Deutschland so in den Dreck zieht.
Deutschland ist das Zugpferd in der wirtschaftlichen & sozialen Entwicklung wo andere Länder sich ein Beispiel nehmen sollten.
Mfg

Hallo Gast,
kann dem was du geschrieben hast zu 100% zustimmen. Lebe seit drei Jahren in Vic und ich habe noch nie so viele dumme und ignorante Menschen getroffen.
Ich freu mich auf meinen Flug in wenigen Tagen, zurueck nach Deutschland, was ich heute noch besser finde als zu der Zeit als ich weg ging.
cheers

Hallo Xeno,

also,

du hattest einen Gahaltsspielraum angegeben, allerdings nicht gesagt, ob es sich um Euro oder Dollar handelt. Da du ja von einer dt. Firma geschickt wirst ist das ja nicht ganz klar! Auch, ob du dann weiter in D Steuern und Sozialabgaben zahlst (hab eine Freundin, bei der war das so) oder in Kanada. Das macht ja einen grossen Unterschied. Wenn du in St.kl.III bist zahlst du in D deutlich weniger Steuern, allerdings sind die Sozialabgaben in K viel geringer als in D.

Also, falls es sich um CAN handelt sind 60000 sehr knapp bzw zu wenig wuerde ich sagen. Natuerlich gibt es auch Familien, die damit leben, ich weiss aber nicht wie. Ausserdem ist es ja so, dass es hier keine Steuerklassen gibt und das Einkommen also nicht steuermaessig auf beide Ehegatten verteilt wird. D.h., wenn einer 60000 verdient hat man netto viel weniger als wenn 2 Gatten jeweils 30000 verdienen. Die 72000 durchschnittliches Einkommen, die ein Gast vorher erwaehnt hatte, bezogen sich uebrigens auf ein durchschnittliches FAMILIENeinkommen, nicht ein durchschnittliches Einkommen, wird also i.d.R. hier in Kanada von 2 Leuten erwirtschaftet. Nur wenige Frauen arbeiten nicht, auch wenn sie mehrere Kinder haben. Dafuer geben die Kanadier zu gerne Geld aus...und ansonsten wuerden sie auch mit dem Schulden abbezahlen nicht hinterher kommen. Wenn es Euro sind waere es ok...

Ich kann die ja mal als Vergleich angeben, was wir so ausgeben, seit wir hier leben fuehre ich naemlich peinlichst genau Haushaltsbuch. Wir geben im Durchschnitt so ca. 3500 Dollar im Monat aus. Dazu muss man sagen, dass wir auf dem Lande leben (ca. 1,5 Std von Montreal, ca 45 min von Ottawa) und unsere monatl. Hypothekenzahlung unter 900 liegt. Bei den meisten liegt sie denke ich so bei 1500. Ausserdem achten wir sehr darauf, so wenig Strom wie moegl zu verbrauchen und haben die Heizung auch nur auf 19 Grad. Wir sind seitdem wir hier sind nicht mehr in den Urlaub gefahren und Klamotten kaufen oder Essen gehen und dergleichen machen wir nur noch sehr selten. Und wir sind nur zu 2., nicht zu dritt, Erstausstattung kostet ja auch viel...oh ja, ganz wichtig, wir haben auch nur noch 1 Auto. Trotzdem kommen wir jeden Monat auf 3500, denn es ist ja jeden Monat irgend etwas, z.B. geht das Auto kaputt, oder der Laptop etc etc... Wenn ihr anspruchsvoller leben moechtet braucht ihr also mehr Geld, und mit dem Baby sowieso. Und in Montreal werdet ihr fuer Miete auch mehr ausgeben als 900 Euro und in Toronto allemal, da ist der Wohnmarkt teurer als in Montreal. Ich denke 5000 netto sollte man schon haben im Monat, man brauucht ja auch Ruecklagen wenn mal das Auto kaputt geht oder etwas im Haus oder so. Hier ist ein link zum Nettorechner
http://www.cra-arc.gc.ca/esrvc-srvce/tx/bsnss/pdoc-eng.html
Den kannst du mal fuer Ontario ausprobieren. Bei Quebec zieht er nicht die provinzielle Steuer ab, ist wahrscheinlich weil Quebec immer ne Extrawurst fuer alles hat. Da muesstest du nochmal payroll calculator Quebec oder sowas googeln. Es ist aber bekannt, dass in Quebec die EkSt hoeher ist als in Ontario. Wir wohnen hier an der Grenze der beiden Provinzen und alle leben auf der Ontario-Seite wegen den Steuern. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten in Quebec glaub ich etwas geringer, auch Autosteuer und so (ist in O sehr hoch) von daher gleicht es sich vielleicht aus. Ich wuerde so mit 1500 an Miete rechen (kalt), ich denke ja nicht dass ihr im letzten Loch leben wollt...vielleicht auch mehr, ich weiss nicht.

So, zu den Krankenversicherungen, also wenn ihr PR werdet oder ein open work permit kriegt habt ihr ja Zugang zur provinziellen Krankenversicherung, da braucht ihr keine Private. Wenn ihr vorher in D privat wart, dieses System gibt es hier nicht, hier sind private nur Zusatzversicherung. Und die Staatliche zahlt natuerlich die Geburt, also keine Panik wg den 10000 die der andere Gast dort erwaehnt hat. Allerdings gibt es beiden meisten provinziellen eine Wartezeit, hier in O 3 Monate, da musst du mal auf die Website der aus Quebec gehen um das rauszufinden, und fuer diese Uebergangszeit braucht man dann eine z.B. von blue cross. Wie es da mit Geburten aussieht weiss ich nicht. Wenn das Kind in den ersten 3 Monaten kommt sollte man sich dann vielleicht ueberlegen ob die Frau bis zur Geburt in D bleibt und erst dann nach kommt. Das Risiko waere ja zu gross, schon alleine wenn es Komplikationen gibt. Und hier in Nordamerika ist man da ja etwas rigoroser als in D, die wollen dann bestimmt ganz schnell Bares sehen. Was die priv Zusatzversicherung im Generellen angeht wuerde ich mir aber ueberlegen ob ihr die wirklich braucht. Die kostet auch wieder einen dreistelligen Betrag im Monat und wenn ihr gesund und jung seid lohnt sich das vielleicht gar nicht. Die bezahlen dann halt Medikamente, Brillen und so, Medikamente werden hier nicht von der normalen Kasse gezahlt. Bei mir z.B. wuerde sich das gar nicht rentieren, war seitdem ich hier bin nicht einmal krank. Und die jaehrliche Vorsorge und checkup etc wird bezahlt.

So, also wenn es finanziell stimmt wuerde ich mich jetzt nicht von den anderen Gaesten hier verrueckt machen lassen. Ihr seid ja von einer dt. Firma hier, d.h. es ist nicht fuer immer und ihr habt eine feste Arbeit und muesst euch hier nichts suchen. Das sind die 2 ganz entscheidenden Punkte. Und Montreal und Toronto sind recht tolle Staete (zumindest fuer Kanada) und die Leute sind nett. Was hier so viele schreiben von Auslaenderfeindlichkeit und Diskriminierung kann ich absolut nicht unterschreiben und ich glaube nicht dass ihr das in diesen 2 Stadten erleben werdet. In TO ist schliesslich jeder 2. ein Auslaender. Meine Scwiegereltern z.B. auch und die fuehlen sich wohl dort. Ich koennte mir vorstellen dass das mit der Auslaenderfeindlichkeit im Westen evtl schlimmer ist, in Alberta...war aber selber noch nicht dort. Ich finde die Kanadier sind sehr offen und gehen viel mehr auf einen zu als die Deutschen. Daraus entsteht nicht immer ne Freundschaft, aber das muss ja auch nicht, es macht das Leben einfach etwas einfacher und angenehmer. Gut, sie sind nicht so zuverlaessig und perfektionistisch wie wir, aber das sind wohl die wenigsten Nationalitaeten...das ist halt der Lifestyle hier.

Ok, ich wuensch euch einen guten Start und denke dass ihr euch so nach einem Jahr ganz gut eingelebt haben werdet.

Viele Gruesse

wie kann man nur wieder nach Deutschland zurückkommen? Das wäre das schlimmste was passieren kann! Alles verlässt D. sowie sich eine Möglichkeit ergibt und ich verstehe es vollkommen. Und wenn man selbst nicht freundlich zu anderen ist, sind auch die anderen nicht freundlich...wie heißt es so schön... "wie man in dem Wald hinein ruft..."
Deutschland ist inzwischen mit Abstand das schlimmste Land geworden...´da ist man nur noch Dreck wert als Deutscher.

Ja aber hört mal, trotz der Größe des Landes - den Willi kennt doch jeder schließlich bäckt er doch das so bekannte Brot fürs ganze Land.
Und nun will er einfach aufhören!
Da wirds Zeit dass ein geeigneter doch den Laden schnellstens & Profit bringend übernimmt.
Also Leute hört euch um, Bäcker braucht das Land - ansonsten sehe ich ein großes Problem für Kanada - ich hoffe nicht, dass die Kanadier dann alle nach Deutschland wollen.
Aber ein Vorteil haben die ja gegenüber dem internat. Ausgebildeten - in Deutschland wird alles anerkannt und geduldet.
Viel Glück bei der Bäckerwahl!!!!!!

Hallo Frank,
leider habe ich Deine "Mail" nicht bekommen. Auf diesem Forum habe ich aber schon andere E-Mail Adressen gesehen. Also weiter versuchen.
Canada ist so riesig und Du kennst ausgerechnet den Willi.
Da oben habe ich schon viel Zeit verbracht und ihm auch oft geholfen. Ist mir aber in dem Kaff zu einsam. Aber der See und die Natur. Wahnsinn. Und im Winter nur Eisfischen ist auch zu langweilig. Hast Du eventuell Infos von ihm. Meine
Unterlagen sind alle gut verpackt und weit weg.
Ich wollte schon 2000 nach Canada. Papiere ( die habe ich sogar noch) waren alle fertig und dann kam die Firma wieder dazwischen. Wie immer. Und jetzt war ich 2 Jahre in North Carolina. Meine Sachen sind noch drüben, bis ich mir was neues überlegt habe.
Bis später
H.

Hallo Frank,
die Zeitungen sind "Albertaner" (Alberta) und "Die Kleine Zeitung mit Herz" (Ueberregional) Es gibt noch mehr, vor allem in Ontario.

Auch interessant fuer Sie waere vielleicht auch "Western Investor"

Habe heute zufaellig gesehen, dass ein Day's Inn in Calgary zur Vermietung steht. 13,000sft mit 19.50 USD/sqft/Jahr.

Viel Erfolg!

Bis demnaechst!

Das liest sich wie ein Typischer Fallensteller (Emi-Berater - Helfer), der auf der Suche ist seine "Hilfe" anzubieten neue Opfer auszunehmen.
Der gutgläubige unter Druck stehende betroffene Newcomer ist wieder ein gutes Opfer.
Also Achtung Leute!
Vorsicht mit Leuten die sich so "hilfsbereit" anbieten und förmlich um Kontaktaufnahme betteln - ist meistens Masche !!!

Viel Glück!

Hallo Frank,
ich habe heute erst Deine 2 E-Mails bekommen. Schön, daß Du Dich gemeldet hast. Alle heben Deutschland so in den Himmel.
Wir hatten eine Firma seit 1921 und haben sie letztendlich
verkauft. Von unseren Kollegen hörten wir " Herzinfakt oder Schlaganfall ". Die Regierung hat den Mittelstand step by step kaputt gemacht. Und kein Wunder, daß die gut ausgebildeten Leute und große Firmen alle ins Ausland gehen!!! Die wissen schon warum. Und wenn du dein Leben lang was aufgebaut hast und es passiert dir etwas, mußt du alles verkaufen, bevor das Amt überhaupt einen Finger krumm macht. Tja, dafür machen sich Unternehmer krumm und alle anderen Schnarchnasen kriegen ohne Probleme die Unterstützung in den Hintern geblasen. Dann doch lieber die Kohle im Ausland ausgeben, bevor man dem Staat noch "Perlen vor die Säue wirft ".

Den richtigen Standort zu finden, ist nicht ganz einfach. Das hängt auch davon ab, was man machen will. Nicht jeder Ort ist für gerade das Geschäft, was man aufmachen will,
ideal. Das habe ich auch in Amerika gemerkt. Ich habe Freunde dort seit 15 Jahren und wollte nicht zu weit weg, damit ich noch in Reichweite bin.

Ich bin gerade 50 geworden und komme aus Hannover. Neben der Firma habe ich auch in anderen Führungspositionen gearbeitet. Es wäre toll, wenn wir in Kontakt bleiben. Du könntest mal versuchen, mir Deine E-Mail Anschrift mitzuteilen. In meiner ist leider auch mein Name enthalten. Darum möchte ich das hier nicht unbedingt machen.

Vielen Dank auch an die, die im Forum mit Rat und Tat sich äußern und versuchen auch positive Infos weiterzugeben. Und
ich denke, jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen.
Es kann nämlich auch gut gehen.
Gruß Helga

Hallo Helga,
Ich hatte schon vor einigen Tagen auf Deine Zeilen geantwortet !! Bisher ist nichts erschienen ?? Vielleicht deshalb, weil ich meine Email in der Antwort angegeben hatte. Jedenfalls bin ich an einer Zusammenarbeit interessiert. Wir sollten jedenfalls in Kontakt treten, um genaueres zu besprechen !! Deine Ideen halte ich für sehr gut. Wir beschäftigen uns mit ähnlichen Gedanken und ich bin sicher, daß Kelowna der geeignete Ort dafür ist. Bitte melde Dich kurzfristig. Viele Grüsse : Frank

Vielleicht hat jeder mal die Vorstellungen auswandern zu wollen. Kein Job, Ärger mit der Familie, die Suche nach etwas Neuem ...
Aber gerade die Diskussion in Deutschland über Einwanderung sollte jedem die Augen aufmachen. Fragt doch mal einen Einwanderer aus Asien, Afrika oder Osteuropa, wie es mit der Anerkennung der Abschlüsse gestellt ist. Welche Jobs bekommen diese Leute angeboten. Wie werden gerade farbige Einwanderer von Deutschen behandelt. Welche Möglichkeiten und Chancen bekommen die Einwanderer real? Nur der, der sich sehr intensiv damit beschäftigt, hat im Ansatz eine Ahnung wie es ihm ergeht wenn er ins Ausland geht. Dort ist jeder Deutsche der Einwanderer und das zählt auch für Kanada !!
Alles steht und fällt meiner Meinung nach mit der Sprache und den richtigen Kontakten.
Mir gefällt die kontroverse Diskussion in diesem Forum, deshalb auch mein Kommentar dazu. Weiter so.
Gruß Andreas

Hallo, allerseits,

kurz zu meinen "skills"

28 Jahre
Männlich
Single
Realschule, Fachabi
arbeite in einer IT Hotline im 1st Level Support

also nichts weltbewegendes, würde aber sofort die Koffer packen, wenn ich die Möglichkeit hätte nach Australien, Canada oder USA zu kommen, natürlich mit dem Ziel die hiesige Staatsbürgerschaft zu erlangen und sich dort festzusetzen. Naja, ohne "Verpflichtungen" ist das einer der wenigen Vorteile die man als Single hat.

Hat man als "Normalo" bei dem ganzen Auswahlverfahren denn überhaupt eine Chance? Oder bin ich eher ungewollte "Konkurrenz"? Ich mein, sowohl auf dem Arbeits- wie auch auf dem Partnermarkt würde ich die Einhemischen verdrängen...

Frank mal Ehrlich,
wenn Ihr euch so gut vorbereitet habt (was ich persönlich bezweifel) und jetzt schon unter Druck steht eine Firma zu gründen oder zu kaufen, seit ihr zu 51% gescheitert.
Ja und übrigens wenn Ihr in 15 Jahren Kanadaurlaub auch noch keine Freunde oder Kontakte in eurer Altersgruppe gefunden habt, wiederspiegelt es die gute Vorbereitung für euer Vorhaben und das tatsächliche Leben in Kanada.
Fragt doch mal kritisch eure ältere Bekanntschaften.
Wenn sie ehrlich und offen sind, werden die euch vielleicht schildern, wie die Kanadier ticken und wie es wirklich dort abgeht.
Die meisten sprechen nicht offen aus, wie es dort ist, sie ziehen sich einfach zurück und finden sich mit ihrem Schicksal (Traum - Alptraum)einfach ab.
"Sag bloß nichts negatives über Kanada"
Unsere Erfahrungen haben ebenfalls gezeigt, dass der Kanadier nicht ehrlich dass ausspricht, wie es wirklich ist (unzuverlässig & verlogen) und dass sie, wenn man seine eigene Meinung mitteilt sich abwenden, sauer auf einen sind und nicht mehr mit dir sprechen (wie im Kindergarten - grosse Gruppe).
Macht nicht den Fehler und geht einen Deal mit einem angeblich so hilfsbereiten Geschäftspartner oder Agenten ein dass wird euer Ende sein.
Achtet einfach kritisch auf die auf WA gesetzten sehr hilfreichen Erfahrungsberichten von (Ex)Emigranten.
Einige von diesen "Headhunter" (Agenten,Berater etc.) die nur auf neue Emis und Ihr Geld warten, posten auch geschickt, um Kontakte mit Ihren neuen Opfern aufzubauen.
Ebenfalls schildern diese Typen alles so schön - rosarot und wie erfolgreich man in Kanada doch sein kann..................
Lasst euch auf keinerlei Zahlung für eine Geschäftsübernahme in ein Fonds etc. und über dritte ein.
Ich würde euch von dieser Idee abraten - aber lernen müsst und werdet Ihr selber.
Trotzdem viel Glück!

Hallo Helga,
Vielen dank für Deine Antwort. Wir sind ganz klar an einer Zusammenarbeit interessiert. Deine Pläne mit Schnitzel, Backwaren etc. sind Pläne, die ich auch habe. Übrigens Deine Beschreibung des dt. Bäckers, der 6 Std. von Vancouver wohnt, kommt mir bekannt vor ! Ist es Willi in Lac La Hache/Cariboo ? Wir sollten weiteren Kontakt aufnehmen um einmal konkretere Pläne zu schmieden !
Ich bin mir sicher, daß wir mit viel Fleiß hier, ohne riesige Investitionen ein vernünftiges Business aufbauen können.

Ich freue mich bald von Dir zu hören !!
Viele Grüsse : Frank

Ausgewogene Informationen.
Persoenliche Meinung ( basierend auf persoenlichen Erfahrungen ).
Das eine bieten Sie an.
Das andere liefern Sie ab.
Ohne hier in definitionstechnische Haarspaltereien zu verfallen: Glauben sie nicht, dass sich da irgendetwas beisst?

Im Uebrigen kann ich nur hoffen, dass die Kommentatoren zu Ihrem ( und dem Ihrer/s Freunde/s ) Amusement beigetragen haben. Wir Immigranten sind doch immer fuer einen guten Lacher zu haben, oder? Tragischerweise ist - wie ich ueberzeugt bin - die gesamte Thematik BITTERERNST.

Eigentlich hatte ich gehofft, Begriffe wie "Miesmacher" und dergleichen endlich ueberwunden zu haben - here we go again. Pardon, wenn ich diesem ueberschwappenden Optimismus entgegentrete.
Was glauben Sie, aus welcher Hemisphaere die Beitraege derer stammen, die die "andere Seite" Kanadas zeigen? Hier schreiben Menschen, die versuchen und/oder versuchten, mit ihrer Haende Arbeit eine Existenz aufzubauen. Die haben auch Erfahrungen. Die aeussern auch ihre Meinungen. ANDERE.
ABER DAS WIRD WENIGSTENS MIT FAKTEN UNTERMAUERT!

Was hier seit Jahren passiert ist mit dem Anpreisen italienischer Massschuhe und dem Verkauf chinesischer Gummigaloschen vergleichbar.

An dieser Stelle meinen Dank an alle, die vorwaertskommen und sich aeussern. Auch wenn es schwerfaellt und der ganze Ballast eigentlich zurueckbleiben sollte. Macht bitte weiter, sonst hoert dieser Etikettenschwindel nie auf.

Wenn wir aber auf den Boden der Tatsachen zurueckkehren wollen, warum informieren wir uns dann nicht gemeinsam ueber die segensreiche Taetigkeit des Raphaelswerks, welches Rueckwanderer unterstuetzt? Warum arbeiten wir nicht gemeinsam die Statistiken ueber Rueckkehrer nach Deutschland auf? Warum veroeffentlichen wir nicht Untersuchungen und Statements aus Kanada? Ueber Immigration, Jobsuche, Lebensumstaende? Das alles ist kein Geheimnis. Read more: http://www.cbc.ca/canada/story/2010/10/04/immigrants-jobs-study.html#soc...

Dazu kommen die zahlreichen persoenlichen Kommentare und Berichte. Da hilft kein Gesundbeten und kein tropfenweises Hoffnungverabreichen. Die Zeiten hier sind mies, die Chancen, boese auf die Fre**e zu fallen hoeher als je. Leider sind sich nach wie vor viele nicht im Klaren, gegen was sie hier antreten. Wenn sie nicht davon abzubringen sind und ihren Verstand nicht gebrauchen wollen oder koennen - so sei es. Niemand kann sagen, er wurde nicht gewarnt. Als kleine Hilfe
http://www.canadaimmigrantblog.com/an-idiots-guide-to-staying-positive-a... .

Im Endeffekt bleibt es jedem selber ueberlassen, auf wen er gerne hoeren moechte und wie gut er/sie sich vorbereiten will. Aber eines soll gesagt sein:
AUF VIELES HIER KANN SICH NIEMAND VORBEREITEN ! Den Drill muss jeder ERLEBEN!
Die Marktschreierei fuer das ach so schoene Kanada wird weiter gehen, solange daran noch ein Cent zu verdienen ist.

Manchmal kann ich kaum glauben, was dem Publikum hier zum Lesen angeboten wird.
Einem Entrepeneur mit mindestens 300 000$ in Kelowna, BC (= Bring Cash), einer der teuersten Staedte hier ueberhaupt, dessen Frau ein Part-Time-Job als Koechin zugesichert wurde, wird per Ferndiagnose ein goldener Ratschlag erteilt, nachdem Plan A offensichtlich nicht materialisierbar ist.
Das ist doch genau das Klientel, auf das spezielle Geschaeftemacher hier nur warten! Desperat, etwas auf die Beine zu stellen und dann auch noch unter Finanz- und Zeitdruck. Und dann mit UNBEKANNT eine geschaeftliche Transaktion vornehmen? Natuerlich weiss keiner hier, wie "Buecher gekocht" werden. Natuerlich ist die Redlichkeit der ansaessigen Geschaeftsleute hier ueber jeden Zweifel erhaben. In einer solchen Situation ist alleraeusserste Vorsicht geboten! Fragen wir doch mal die Leute, die sich schon einmal ein solches Ei ins Nest gelegt haben!

Ja, und dann starten wir noch "Networking"! Hier weiss der neue Immigrant - noch in Deutschland befindlich - ja bestens Bescheid, speziell, wem zu trauen ist und wem nicht. Als goldene Regel kann allerdings gelten, dass jegliche "Information" aus kanadischem Munde grundsaetzlich als "persoenliche Meinung" behandelt werden sollte, die je nach Laune und Wetterlage veraenderbar ist. Jeder Canuck wird erzaehlen, wie toll und super das alles ist - HIMMEL, die kennen doch garnichts anderes! Da sind keinerlei Vergleichsmoeglichkeiten ausser USA! Von welchem Bildungsstand, von welchem Horizont gehen wir denn hier aus?
That's the canadian way.

Ein gewisses Mass an Paranoia hat sich fuer uns hier als die beste Ueberlebensstrategie erwiesen.
Es dauert Jahre, herauszufinden, wem hier zu vertrauen ist. Es dauert Jahre, bis die Menschen hier - oftmals nur hinter vorgehaltener Hand - sagen, was sie wirklich denken. Anfangen, darueber zu erzaehlen, wie ihr Arbeitsumfeld aussieht, mit welcher Respektlosigkeit sie behandelt werden, wie Arbeitsplaetze gekappt werden um billigere Nachkommer einzustellen.
Wie mit dem Ziel der Profitmaximierung immer mehr herstellende Industrie nach Suedamerika und Asien verlegt wird. Wie die Immigrationsmaschine in Asien wieder auf Hochtouren laeuft, um noch mehr billige und anspruchslose Low-Wage-Jobber ins Land zu bringen. Allein Manitoba wird in den naechsten Jahren aufgrund eines speziell geschlossenen Abkommens einen enormen Zuzug an Chinesen und Fillipinos erleben, die fuer noch weniger Geld als kanadische Jobber versuchen werden, ihre Nische hier zu finden.

UND BIS DAHIN HERRSCHT POLITICAL CORRECTNESS! Diese Schlierenkomoedie beobachte ich seit Jahren. Worin liegt denn der Nutzen, sich gegenseitig die Taschen voll zu hauen?
>
Things in Europe seem to be reaching a turning point regarding immigration.
In Canada too the situation will soon become explosive if we keep bringing 250K to 350k immigrants a year to this country. There are no jobs for all those people.

Everybody is getting unhappy. Immigrants from the skilled class are sinking in poverty, flipping burgers and driving cabs, even though most of them have undergraduate and graduate degrees. Native born Canadians, on the other hand, are also getting angry with the whole situation.

Our immigration system became nothing but an industry that is benefiting certain individuals, especially business people, since it creates an enormous population of high qualified and desperate professionals who will do any job for extremely low wages. And poverty also forces people into a ghetto mentality in order to survive in a hostile environment.

I don't think the big problem is multiculturalism but the absurd number of people that are coming. 250K to 350K. We need immigrants, but maybe just as few as 30K to 100K a year. Or less...

Read more: http://www.cbc.ca/world/story/2010/10/16/germany-merkel-immigration-mult...
>

Fuer viele hier ist es die pure Flucht nach vorne, sich selbstaendig zu machen, nur um der Ungewissheit ueber das morgen und dem staendigen Jobhunting zu entgehen, nicht zu reden von den Arbeitsumstaenden.
Es ist das Land der Geschaeftemacher. Und speziell fuer Immigranten aus der "Ersten Welt" gilt: Ohne Moos nichts los. Ob wir auf dem Promenadendeck oder in der Bilge sitzen, Immigration Canada ist und bleibt ein Narrenschiff. Daran aendern auch die Fotos von Montreal im Winter und dem netten Polarbaeren von nebenan nichts.

Sicher kann hier der Unternehmer seine Freiheit geniessen - wenn er weiss, wie. Das lernt sich mit der Zeit ganz gut. Und funktioniert blendend ...koennen Sie mir eine Definition des Wortes "Freiheit" zukommen lassen? Ansonsten verbleibe ich mit
J.W. von Goethe: "Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein."

Natuerlich ist das meine persoenliche Meinung, basierend auf meiner persoenlichen Erfahrung.
Plus einiger - moeglicherweise unbedeutender - Tatsachen.

http://www.canadianimmigrant.ca/newsandviews/views/article/7630

Hallo Xeno,
das mittlere Einkommen in Montreal dieses Jahr war ~$72,000. Davon kann man im Allgemeinen gut hier leben. Wie Ihr damit zurecht kommt haengt natuerlich von Euren Anspruechen ab.
http://www.omaccanada.ca/en/market/montreal/default.omac
http://www.toronto.ca/demographics/neighbourhoods.htm

Die meisten Kanadier wohnen in ihrer eigenen Wohnung (Condominium) oder Haus. Ueber Hauspreise koennt Ihr Euch hier informieren: http://www.mls.ca/splash.aspx
Anfangs ist es sicher ratsam erst mal etwas zu mieten. Dafuer gibt es auch entsprechende oertliche websites. Z.B. http://www.montrealeasyrent.ca/en/start/?gclid=CNHQ8Ifb4aQCFSNsgwodRk6IJg

Eine normale Geburt, ohne Krankenversicherung kann hier $10,000 kosten. Mit Komplikationen entsprechend mehr. Nicht alle privaten Krankenversicherungen bezahlen fuer Geburten, da diese nicht als Krankheit angesehen werden. Es ist ratsam sich darueber rechtzeitig zu informieren. Eine weitverbreitete private Krankenversicherung ist z.B. Blue Cross: http://www.bluecross.ca/

Wichtig ist, dass Ihr Eure "Hausaufgaben" macht bevor und nachdem Ihr hier gelandet seid. Eine gute Vorbereitung und etwas Geduld bei der Eingewoehnung sind sehr wichtig.

Beste Gruesse

Hallo Frank,

es ist schockierend, dass so viele Leute wieder zurückgehen
nach Deutschland. Aber die haben die auch die verkehrten Vorstellungen, wie man auswandert!!!!!!!! Man muss immer im Ausland 100% mehr tun, als zu Hause. Und nicht, Ausland ich komme und schon machen alle Platz und sind toll. Das ist in den USA, Spanien und in Kanada und der übrigen Welt, über-all das Selbe. Ein Freund von mir hat eine Bäckerei in Kanada seit ca. 15 Jahren, 6 Stunden von Vancouver entfernt und ist mit seiner Familie sehr glücklich. Mittlerweile ist er Kanadier. Es beliefert sogar Vancouver. Ich war für 2 Jahre in den USA und liebe das Land. Aber meine Mutter kann ich nach Kanada eher mitnehmen. Ich habe Kanada sehr, sehr oft bereist bis Pring Georg und kenne viele Plätze. Daher weiß ich auch, in welcher Ecke Du steckst. Überall bin ich mit offenen Armen empfangen worden. Jedes Land ist auch nicht das Richtige für Jeden. Man muß einfach darein passen, sonst hat man keine Chance.

Ich überlege zurück zu gehen und ein Business aufzumachen.
Brot von der Bäckerei oder einen 2. Standort von Willi. Ich bin ein sehr guter Koch und man kann gut alles miteinander verbinden. Ein Schnitzelparadies mit Strauß, Bison und Stier. Es ist besser, bei der Größe einen Partner zu haben. Wenn Du Interesse hast, melde Dich.

Gruß Helga

Hallo,
Vielen Dank für die nette Antwort auf meinen Text. Ich nehme sehr gerne das Angebot an und bin für jeden Tipp dankbar.
Zunächst muss ich zu meiner Person sagen, dass ich in Deutschland ununterbrochen 28 Jahre mit derselben Firma selbstständig war und immer noch bin, da alle Bemühungen gescheitert sind, sie zu verkaufen, obwohl sie gut läuft. Es scheiterte daran, dass die nicht wenigen Interessenten von den Banken nicht unterstützt wurden, da sie leider keine entsprechenden Sicherheiten bieten konnten. Momentan wird das Geschäft, ein Einzelhandelsgeschäft in der Unterhaltungselektronik im Kreis Euskirchen, von einem meiner beiden Mitarbeiter geleitet. Diese Situation ist nicht mein Traum, aber es war der einzige Weg unseren Traum nach Kanada zu gehen, realisieren zu können. Der andere Weg wäre gewesen, das Geschäft zu schliessen, was aber ausser Diskussion stand. So nun sind wir in Kelowna seit zwei Monaten wo wir bereits seit 15 Jahren fast jedes Jahr unseren Urlaub verbracht haben. Durch unsere Besuche hier, haben wir hier einige deutsche Freunde. Die meisten sind um die 80 Jahre alt, was vom Alter nicht so richtig passt. Ich bin 47 Jahre alt. Wir haben leider bisher hier keine Freunde in unserer Altersklasse gefunden. In Deutschland haben wir sehr viele Freunde zurückgelassen. Ich hoffe, dass sich hier sehr bald etwas entwickeln wird !
Zum Business in Kanada bin ich auch der Meinung, dass man den Weg gehen sollte, eine passende Firma zu übernehmen, damit man nicht wieder den langen Weg gehen muss, sie ans laufen zu bringen. Leider war bisher alles was gepasst hätte, meiner Einschätzung nach sehr überteuert. Somit habe ich an eine Neugründung oder Pacht gedacht. Ich glaube, dass für die meisten Branchen Kelowna ein guter Standort ist. Da wir sehr flexibel sind, sind wir auch bereit, für die passende Gelegenheit in eine andere Region umzuziehen.
Mich würde auch interessieren, in welcher Branche Ihr tätig seid und welche Erfahrungen Ihr gemacht habt und wo ihr wohnt. Darf man hier auch seine Kontaktdaten nennen, damit man auch per Email, Skype etc. Kontakt aufnehemn kann ? Jedenfalls werde ich mich mit der Chambre of Commerce in Verbindung setzten und wüsste auch gerne mal der Name dieser Dt.-Can.Zeitung mit den Firmenangeboten. Ich würde mich jedenfalls über weiteren Kontakt mit Euch freuen und wünsche bis dahin alles Gute und viele Grüsse : Frank

Bin jetzt 12 Jahre in Kanada (und das waren 12 Jahre zuviel). Warum zurueck? Hat viele Gruende, private, berufliche, finanzielle (unter anderem)
Und an Dinge, an die ich mich hier nie gewoehnen konnte, z.B. hier gibts mit Abstand die schlechtesten Autofahrer der Welt, mir graust es selbst nach 12 Jahren noch hier im Strassenverkehr. Furchtbar. Dazu unfreundliche, ueberhebliche Einheimische wo du hinguckst, mir ging es jedenfalls so.
Aber das sind nur ein paar Dinge von sehr Vielen. Es gibt auch zu viele Dinge, die man hier vermisst (ja, sicher, das weiss man bevor man auswandert, braucht mir jetzt keiner mit zukommen)
In den 12 Jahren war ich nicht einmal wieder in Deutschland, klappte nie zeitlich oder das Geld langte nicht oder beides.
Eigentlich wollte ich bis 65 hier bleiben, bin jetzt 53, aber noch weitere 12 Jahre hier? Nee, das klappt nun absolut nicht. Meinen Lebensabend hatte ich niemals vorgehabt hier zu verbringen, also mit 65 waer ich spaetestens hier verschwunden gewesen, aber es geht einfach nicht mehr, ich kann dieses Land ganz einfach nicht mehr sehen oder ertragen.
Gott sei Dank hab ich auch nach diesen 12 Jahren noch sehr gute Freunde in Deutschland, die mich bei sich aufnehmen werden, bis ich wieder was eigenes hab (Wohnung, etc). Und von denen wird keiner schadenfroh sein, denn die wissen warum, wieso weshalb. Und die haben mich hier auch mehrfach in ihrem Urlaub besucht (und waren selber froh hier wieder weg zu sein, koennen das vollkommen verstehen dass ich das hier kaum noch laenger aushalte.
Fest steht das ich dieses Jahr noch wieder nach Deutschland zurueck kehren werde.
Und ich kann nur sagen Gott sei Dank, der Albtraum ist dann endlich vorbei hier.

Bin grad zufällig über diese Seite gestolpert. Habe knapp 2 Jahre in Brighton/Ontario gelebt. Eines kann ich als Erfahrung ganz klar von mir geben... Canada ist alles andere als ein Traumland. Jeder ist nett und freundlich solange man Geld hat das man nach Canada pumpen kann. Wenn das Geld weg ist... ja dann ist man plötzlich unerwünscht. Ich habe dann innerhalb 1 Woche das Land verlassen. Einrichtung, Auto etc. blieb da. 14 Tage später habe ich dann erfahren das mein "deutscher Kumpel" der mein Eigentum erstmal einlagern sollte, alles zu Geld gemacht hat. Am TV ist Canada toll, landschaftlich stimmt das auch, aber das canadische System bricht jedem andersdenkenden das Genick. War mal auf einen Geburtstag eingeladen, Deutschcanadier die schon seit 50 Jahren dort leben, die haben über das Land hergezogen, nannte sich "Kniescheibenstories"... habe dann nur 1 Std. später Teile davon wörtlich wiedergegeben.. Ergebnis... diese "Canadier" haben wutentbrannt die Party verlassen, nicht ohne mir zu sagen das sie sich ihr Canada nicht von so einem dahergelaufenen Ausländer beleidigen lassen... übrigens.. ich habe gut 220.000 Dollar in Canada investiert und als ich dann meinem Einwanderungsberater mitteilte, das mein Geld zu Ende ist, habe nichtmal mehr eine Verlängerung meiner Workpermit ( im eigenen Betrieb)erhalten.

Um mich der Worte meiner Ex zu bedienen (die hab ich übrigens für meinen Traum in Canada zu leben verlassen) die sagte bei ihrem einzigen Aufenthalt mit mir in Canada: "Bist Du völlig bescheuert? Die nehmen Dir hier Dein ganzes Geld ab und meines noch dazu") Für diese Erkenntnis hat sie nicht mal eine Woche gebraucht. Heute, auch ihre Worte, sehe ich keinerlei Veranlassung jemals wieder meinen Fuß auf canadischen Boden zu setzen. Und ich kann nur jedem raten... wenn Sie arbeiten können und auch wollen... bleiben Sie hier... Grüsse von jemand der in Canada gelebt hat und froh ist wieder in Deutschland zu sein. Teile meine Erfahrungen gern mit anderen, bitte aber diejenigen die hier anderen gegenüber beleidigend wurden weil sie diese Meinung vertreten, mir von der Pelle zu bleiben. Bernd

Guten Tag

Ich habe vor noch Ende diesen Jahres nach Kanada auszuwandern. Ich werde dort für meine derzeitige Firma die Länderleitung übernehmen. Meine Gattin und ich warten derzeit noch auf unser Work Permit. Die gesamte Visaabwicklung wurde an eine Anwaltschaft in Toronto übergeben, welche natürlich von meiner Firma gestellt wurde. Ich muss sagen das ich nun doch etwas geschockt bin über die vielen negativen Meldungen zu Kanada. Wir werden die ersten zwei Jahre in Montreal leben und dann weiterziehen nach Toronto.

Ich wäre froh wenn ich Tipps bekomme wo ich mich im Internet nach Wohnungen oder Häusern umsehen kann. Des Weiteren würde ich gerne wissen wie hoch die Lebenserhaltungskosten in Kanada grundsätzlich sind.
Meine Gattin ist zur Zeit schwanger und ich würde ebenfalls Informationen benötigen über private Krankenversichungen und die Leistungen und Preise dazu.

Durch Ihre Berichte bin ich mir jetzt nicht mehr sicher ob meine Verdienst, welchen ich beziehen werde in Kanada ausreicht.

Ich bin jetzt mal so frei und gebe einen Gehaltsspielraum an in dem ich mich bewege, vielleicht erhalte ich das eine oder andere Statement von Ihnen ob sie der Meinung sind dass dies zum Leben in Kanada mit Frau und Kind ausreicht.

60.000 - 80.000 pro Jahr.

Hoffe dass ich sehr viele Informationen von Ihnen bekomme.

mfg Xeno

Hallo Alex,
Deutsche Universitaetsabschluesse werden hier durchaus anerkannt. Kam als Ingenieur aus Deutschland. Habe hier meinen P. Eng. beantragt, eine Stelle in einer Ingenieurs Firma gefunden und dort bis zum Erhalt meines P. Eng.(~6 Monate)als Ingenieur in Training gearbeitet. Fuer den P. Eng in Ontario musste ich, nach dem meine deutschen Zeugnisse anerkannt waren, einen Test in Ethics & Law ablegen. Danach wurde ich in der Firma befoerdert und arbeitete als Project Manager an grossen oertlichen und internationalen Projekten? - Bin ich eine Ausnahme? - Ganz und gar nicht! - Kanadische Ingenieure sind hier weitgehend in der Minderheit. - So was soll das ganze Gezeter?
Als Ingenieur arbeite ich immer noch - Einwanderungsberater waere vielleicht ganz unterhaltsam, von dieser Seite zu schliessen :-)

Natuerlich ist das meine persönliche Meinung, basiert auf meiner persoenlichen Erfahrung. Was denn sonst?????
Bin eigentlich nur durch Zufall auf dieser Seite gelandet. Ein Freund hat mir den Link gesendet mit dem Kommentar " Falls Du eine Erinnerung brauchst warum Du nach Kanada ausgewandert bist- hier was zum amuesieren!" - Ausser, dass da auch ein paar ernstzunehmende Anfragen waren, auf die mit meinen Erfahrungen zu antworten mir hilfreich erschien. Schliesslich kam ich damals aus eigenem freiem Willen nach Kanada - von niemandem in die Falle gelockt. Bin aus eigenem freiem Willen geblieben - von niemandem versklavt und ausgebeutet. Habe meinen eigenen Weg gesucht und gefunden und bin gluecklich dabei - und leider kein Einwanderungsberater, deshalb werde ich mich hueten hier irgendwelche rechtlichen Informationen zu verbreiten :-).

Hallo Maik,
Kennen Sie bereits Blockhausbauer in Kanada oder Alaska? - Nichts geht hier ueber persoenlichen Kontak! - Also auf und Kontakte knuepfen, wo immer moeglich! Solange Sie noch in Deutschland sind, suchen Sie eine "Professional Networking" Site auf und fangen Sie an "gleichgesinnte" zu finden und ein Netzwerk aufzubauen. Oder auf Fach Messen. Denken Sie dabei an alle Fachbereiche die irgendwie mit Ihrem Gewerbe zu tun haben (Klempner, Ofenbauer usw....)Wenn es dann so weit ist, dass Sie hier ankommen - gibt es wenigstens schon einen Anknuepfungspunkt und von da aus kann weiter am Netzwerk "gebaut" werden.
Viel Erfolg!

Hallo Frank,
grosse Plaene habt Ihr! Um hier eine eigene Firma zu betreiben gibt es m.e. zwei Wege: eine bestehende Firma kaufen oder eine neue Firma anfangen. Welchen Weg Ihr geht haengt u.a. von Euren finanziellen Faaehigkeiten ab. Und es bedarf einer Gruendlichen Untersuchung, welches Geschaeft sich am Besten fuer Euch und Eure Umgebung eignet.

Eine bestehende Firma zu kaufen kostet anfaenglich etwas mehr, bringt aber normalerweise schon vom ersten Tag an Gewinn. Der Kaufpreis muss in gutem Verhaeltnis zum Gewinn stehen, ansonsten macht das ganze nicht viel Sinn. Wie man eine Firma gruendet oder betreibt kann man ueberall relativ schnell lernen. Die beste Anlaufstelle fuer information zu diesem Thema ist sicher die oertliche Chamber of Commerce.
Ich bin kein Einwanderungsberater, da ich aber selbst kuerzlich meine eigene Firma gegruendet habe und inzwischen auch einige meiner Freunde einen aehnlichen Weg eingeschlagen haben, kann ich zumindest behaupten eine gewisse Erfahrung in diesem Bereich zu haben. Wenn Sie interessiert sind werde ich diese gerne mit Ihnen Teilen (kostenlos, falls jemand von den Miesmachern wieder Hintergedanken haben sollte. :-) ).
Eine gute Idee ist es auch in der oerlichen oeffentlichen Buecherei nach entsprechender Literatur Ausschau zu halten. Ich kann auch mit geeigneten Buchtiteln zu Rate stehen. Die meisten Bibliotheken sind in diesem Bereich sehr gut ausgestattet.
Was Ihr Euch vielleicht auch ueberlegen solltet ist, ob Kelowna der geeignete Standort fuer Eure Plaene ist, oder zumindest um neu anzufangen. Die HST in BC hat manchen alt eingesessenen Geschaeftsleuten vor Ort ganz schoen zu Schaffen gemacht.
Kleiner Tip am Rande: Es gibt in ganz Canada jede Menge sehr gut gehende Deutsche Lebensmittel Geschaefte. Die derzeitigen Eigentuemer sind von der Generation, die jetzt/demnaechst in Ruhestand gehen moechte und Nachfolger suchen. Eine kleine Nachforschung in diesem Bereich wird das sicher bestaetigen.Es gibt hier auch spezielle Kanadische Deutsche Zeitungen. Der Inhalt ist nicht jedermanns Sache aber da werden solche Geschaeftsaufgaben oft inseriert. Kann auch hier mit Information nachhelfen, falls gewuenscht.
Alles Gute!- Freue mich darauf von Euch wieder zu hoeren/lesen. Und verspreche diesmal zuegiger zu antworten. (Unternehmer zu sein ist ne Menge Arbeit, hier, wie ueberall, aber die Freude und Freiheit des Unternehmerseins sind unvergleichlich :-) )

Hi Maik,
schön dass du eine Ausbildung als Blockhausbauer machst.
In BC - 100 Mile House (Cariboo)ist das Loghouse Capital of Canada, kannst es ja mal da versuchen, aber mache dir keine große Hoffnung dass du einen guten Job bekommst zumal du deine deutsche Ausbildung für den Woodstove zum Feuer anmachen verwenden kannst.
Es werden keinerlei Deutsche Abschlüsse anerkannt - vielleicht ist jemand gnädig und hired dich als Hilfsarbeiter mit der Auflage den Beruf in Kanada neu zu lernen.
Außerdem Vorsicht, es ist schwierig eine Vollbeschäftigung zu erhalten also brauchst du noch einen oder mehrere Jobs um zu überleben und Arbeit ist in der Region rar, viel mit Vetternwirtschaft, zumal wenn du nicht aus dieser Gegend kommst einen Akzent hast, wirst du nicht akzeptiert.
Das beste ist wenn du genug Geld hast um ein eigenes Business zu starten.
Als Familie mit 3 Kindern muss ich dir allerdings von dieser Idee abraten wenn du von diesem Job leben willst.
Solltest du dort jemand kontaktieren wundere dich nicht wenn sich niemand zurückmeldet, dass ist normal für Kanadier.
Kanadier ist bekannt für seine Unzuverlässigkeit & Verlogenheit eine zusage meint nichts für Kanadier.
Das beste ist persönliche Kontakte oder persönlich vorsprechen.
Wir sind nach 4 Jahren wieder weg von Kanada.
Man rennt nur gg. Windmühlen und kämpft gg. Kanadische Willkür (Diskriminierung).
Im allgemeinen sind die Kan.primitiv auch die Schulbildung beschränkt sich fürs normale Volk auf wesentliche.
P.S. ca. 5% der Facharbeiter (Emigranten) arbeiten in Ihren erlernten Beruf & ca. 2/3 der Emigranten verlassen Kanada nach ca. 2-4 Jahren nachdem sie erlebt haben wie das System dort läuft.
Es ist in mein Augen Staatlich organ. Menschenhandel!!!!!!
Trotzdem viel Glück

Hi Frank
wir sind nach ca 4 Jahren (2J.ON & 2J.BC) wieder zurück nach Deutschland.
Wir hatten die gleichen Ideen und waren auch sehr euphorisch.
Ich kann euch nur raten lasst die Finger von diesen Ideen, Ihr werdet sehr schnell sehen wie es dort abgeht und wie die doch so freundlichen Kanadier ticken. Ich hoffe daß ihr genügend Finanzielle Mittel habt ansonsten pendelt ihr von einer Idee oder Hoffnung zur nächsten und das zieht sich über die Jahre und euch runter.
Als nächstes fragt Ihr euch wie lange noch und warum diese Diskriminierung mitmachen (so geht es den meisten zu 95% der Einwanderer).
Nach 2 - 3 Jahren werdet Ihr feststellen das die ganze Emigration (brauchen Leute etc.) ein super gutes Geschäft ist für angebliche Emi.Berater und dem Kan.Goverment ist knallhart alles Methode und Abzocke.
Man fragt sich wenn eine Firma ständig nach Leuten sucht ist doch was faul oder und so genau läuft es Jahrzehnte in Kanada ohne das jemand die Absicht hat etwas daran zu verändern - warum schließlich wartet man doch schon auf die nächsten Emig. um sie wieder zur Kasse zu bitten.
Euch wird auch keiner helfen, sobald ein Kanadier ein Dollar sieht ist er bereit Ihn dir auch abzunehmen.
Ein Mann ein Wort zählt dort überhaupt nichts.
Übrigens wir lebten in Kamloops und kennen Kelowna auch ein wenig, die Preise sind in BC spitze ON war günstiger.
Falls ihr doch was kaufen wollt, Achtung sobald du ein Akzent hast steigen die Preise die Dollar Falle ist geöffnet.
Wir haben auch erlebt, daß ein Makler nicht einmal ein Kaufpreisangebot aufnehmen wollte weil er meinte, der Preis ist zu niedrig und er hat den Kaufpreis vorgegeben den wir offern müssten (haben sofort abgebrochen)- Achtung - Dort herrscht noch der wilde Westen und Willkür.
Da ich im Kundendienst gearbeitet habe, habe ich einen sehr guten Einblick über die Kanadier erhalten.
Was ich nochmal betonen möchte ist, Kanada ist Sozial und Arbeitstechnisch total zurückentwickelt - die möglichen Freizeit Aktivitäten sind natürlich top - aber dazu musst du auch das nötige Kleingeld verdienen (oder typisch Kanadisch Creditcard) Selbst ex Kolegen aus UK haben die gleiche Meinung und haben wie viele andere das Traumland wieder verlassen.
Du kannst mich gerne kontaktieren.
Viel Glück - Fredy

Kannst du mir mal verraten, worauf du mit deinem Post aus bist? Erst willst du alle ermuntern, das Land des Bösen - nämlich das verruchte Kanada - zu verlassen und zurückzukehren. Dann bist du auf einmal froh, dass der deutsche Abschaum in Kanada zwischengelagert wird. Gleichzeitig verübelst du aber den Kanadiern, dass sie diejenigen, die du selbst (!) als deutschen Abschaum bezeichnest, auch als Abschaum sehen .....

Selten habe ich so wenig Substanz in so vielen Worten gesehen. Tut mir Leid, aber dein Post widerspricht sich mehrfach selbst und es wird überhaupt nicht klar, was dein Problem ist. Und was das Gerede von sich selbst ändern und Feigheit angeht ..... So ein Schwachsinn! Schon mal auf den Gedanken gekommen, dass viele Probleme bei einem selbst liegen und auch genau dort geändert werden müssen? Zum Beispiel könntest du mal deine beschämende Rechtschreibung ändern. Die Dame Sprache mag es nämlich nicht, wie eine Hure behandelt zu werden. Das sieht dann so aus, als ob man sogar beim Schreiben nuschelt. Aber deine wirren Gedankengänge würden auch auf wohl strukturierten Pfaden geschliffener Sprache weder ein noch aus finden.

Jedem Satz, jeder Kritik, einfach allem kann man in Ihrem Bericht uneingeschränkt zustimmen. Jeder der darüber nachdenkt als "Ich versuch mal auszuwandern" Auswanderer, sollte sich diese Sätze ausdrucken und jeden Tag verinnerlichen.
Lasst Euch um Himmels willen nicht täuschen. Sätze aus diesen Hochglanz-Auswanderer-Dokus: "In Deutschland wurde es mir zu eng", oder hier "Hier ist alles freier", oder "So eine Natur findet man nur hier", sind billigste Makulatur.
Solche Soaps werden in enger Zusammenarbeit mit Immigration Canada produziert.
Wenn Ihr da seit, geht es um`s überleben und ihr werden mit Sicherheit nicht die wunderschöne Natur genießen können. Falls doch, vielleicht mit Existenzsorgen im Herzen.
Ich war ganz knapp davor auszuwandern, kannte "Native Canadians", habe aber, je länger und öfter ich in Canada war, die Realität kennenlernen dürfen. Selbst "Eingeborene" der Mittelschicht, haben schon diese Probleme die in in dem Text "Zwei Gesichter..." beschrieben werden.

Ich will es nicht alles wiederholen, habe aber nach der Lektüre des Postings mehrere "Deja Vu`s" bekommen.
Immigration ist eine gut funktionierende Gelddruckmaschine. Der Einwanderer bleibt dabei meist auf der Strecke.

Ich wollte vor Jahren unbedingt nach Kanada, habe aber dann den Schritt nicht gewagt, weil mir damals schon viele negative Seiten aufgefallen sind. Heute bin ich wirklich froh in Deutschland zu sein, auch wenn vieles nervt.

Man sollte aber wirklich noch einmal betonen: Denkt an Eure Kinder! Wenn Ihr in Kanada auf die Nase fallt und die Chancen dafür stehen gut, dann sind die Kids die größten Leidtragenden. Die sollten eigentlich nicht für die dummen Ideen der Eltern gerade stehen.

Zur Ausbildungsproblematik: Hatte mal eine Bekannte in Toronto und die hat sich "zu Tode" studiert. Nach jahrelanger Studiererei, 6 Sprachen, landete sie als Flugbegleiterin bei einer Charter Airline, die inzwischen pleite ist. Danach fing sie wieder an zu studieren Ivy School for Business und jetzt betreut sie Hedgefonds Kunden bei einer großen Bank. Hat irgendeine Associate Director Bezeichnung, ist aber wohl eher ein Sekretärinnen Job.

Man sollte, wenn überhaupt mit fettem Eigenkapital und der Absicht zur Selbstständigkeit nach Kanada gehen. Natürlich mit einer guten Geschäftsidee, dann könnte es u.U. klappen.

Als einfacher Deutscher auf Jobsuche, das wird nix, auch wenn viele Doku Soaps was anderes darstellen.

Ich fahre ab und an nach Kanada und USA und habe wirklich die Muße die Natur zu genießen. Aber dorthin auszuwandern: Niemals. Gegenüber Kanada ist Deutschland, das Land wo Milch und Honig fließen. Das sagen selbst Kanadier.
6 Wochen Urlaub, qualifizierte Krankenkassen, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung, selbst Hartz IV.... da träumen die Canucks von.
Wenn Du Deinem Chef dort nach 6 Wochen Urlaub fragst, der lacht Dich aus, oder jagt Dich eigenhändig aus dem schönen, romantischen, freien und ach so freundlichen Kanada.

Ich bin froh in Deutschland geblieben zu sein und lache mir immer 'nen Ast, wenn ich diese Auswanderer Soaps sehe.

Gruß
Schorsch

Achja, Kanada...Bin hier seit 6 Jahren, nicht in der Grossstadt. Die Leute sind sehr territiorial, es ist schwierig, Freundschaften zu schliessen. Die Leute sind unwahrscheinlich hoeflich. Aber eben hoeflich, und nicht freundlich. Sehr oberflaechlich. Am Anfang wollte ich auf das "how are you!" noch antworten, da aber der Fragesteller im selben Moment schon raeumlich woanders war, lernte ich auf die harte Tour, dass es eben eine ziemlich unbedeutende Redewendung ist. Alle fragen und fragen und fragen, ueber alles, wirklich alles, aber wenn man selber Fragen stellt, werden sie sehr schnell unhoeflich, die hoeflichen Kanadier. "that's non of your business", oder "I don't share private information with strangers" waren sehr haeufige Antworten.

Jeder ist aber jedermanns Freund. Sofort und unverzüglich. Telefonnummern werden während der ersten Minuten ausgetauscht. Ja, ruf mich an, wir machen .... das zusammen. Rufst du wirklich nach einiger Zeit dort an, weil du denkst, das ist ein netter Mensch, kann es sein, dass man zur Antwort kriegt: "ich hab jetzt keine Zeit, und bitte ruf nicht mehr an, ich melde mich bei dir." Natürlich kommt der Anruf nie, weil meistens Zettel mit Telefonnummern gleich weggeschmissen werden (hab ich von einem Kanadier gehört). Naja, man lernt halt. Aber es frustriert irgendwie, sowas ist mir in all den Jahrzehnten in Europa niemals passiert.

Die Preise in den Geschaeften bzw. generell sind IMMER ohne Steuer angegeben, man kann einen Mobil-Telefonvertrag fuer 25 Dollar/Monat haben, wenn aber die Rechnung kommt sind es ueber 40 Dollar, weil so viele zusaetzliche Kosten enthalten sind wie Netz-Zugangsgebuehr, eine Gebuehr fuer 911, und natuerlich Steuern usw.usw.usw.

Der Arbeitsmarkt sieht durchschnittlich so aus: Die meisten Jobs sind nicht Vollzeit, sondern Teilzeit. Man muss unterschreiben, dass man 7 Tage die Woche verfuegbar ist, tagsueber, abends, Wochenende. Dann wird man vielleicht fuer 5 Tage auf den Stundenplan geschrieben. Ist nicht viel los, wird man nach 4 Stunden heimgeschickt. Manchmal bis zu 3x die Woche. Die Loehne sind z.b. im Verkauf unheimlich niedrig (durchschn. Start-Stundenlohn: 8 Dollar/hr. So kann sich jeder vorstellen, wie die Abrechnung aussieht. Einen zweiten Job dieser Art kann man aber nicht annehmen, weil die wollen einen auch wieder 7 Tage die Woche verfuegbar, tagsüber, abends, Wochenende...... Somit haben die Frauen, die einen "Hauptverdiener" zu Hause haben, immer die besseren Karten, wenn man als Frau den Lebensunterhalt verdienen muss, ist man gezwungen, nebenbei noch schwarz zu arbeiten, was immer es auch ist, damit man seine Rechnungen bezahlen kann.

Wirst du krank und kannst nicht arbeiten, gibt es kein Geld. Keine Stunden, keine Knete. So einfach ist das. Die Firmen, die sogenannte "Benefits" geben, sind ziemlich rar oder beuten die Leute nur aus, da ist ein kommen und gehen, hauptsächlich Teenager, Indianer (first nation people), Inder etc. arbeiten u.a. bei WAL-Mart, usw.). In den meisten Stores/Läden ist ein Teenager mit krächzender Stimme der "stellvertretende Geschäftsführer" oder sogar der Geschäftsführer. Wenn es eine große Ladenkette ist, haben die sowieso nichts zu sagen und der Verdienst ist nicht sehr viel höher als der von einem normalen Verkäufer.

Ich muss lachen, denn wenn ich das so lese, frage ich mich, warum ich noch immer hier bin. Gute Frage. Vielleicht sollte ich mich mal länger mit der Frage beschäftigen und vielleicht komme ich wieder rüber.

Hallo! Mein Name ist Frank. Ich bin seit 7 Wochen mit meiner Familie in Kelowna, BC. Wir haben alle ein Permanent Resident Visa. Bei der Jobsuche meiner Frau läuft es ganz gut. Sie hat bereits den ersten Part-Time Job als Köchin in einem Restaurant zugesichert bekommen. Ich muss wegen meinem Entepreneur-Visum eine Firma gründen und eine Person beschäftigen und zwar bis nächsten Juli. Mein Traum, ein Motel oder eine Gästeranch zu kaufen, habe ich mir schon fast aus dem Kopf geschlagen, da die Preise viel zu hoch sind. Nun habe ich überlegt, ein solches Business zu pachten. Nach langer Suche muss ich sagen, daß das hier wohl nicht üblich ist. Ich kann bisher keins gefunden ??!
Grundsätzlich bin ich sehr flexibel und würde mich auch an andere Branchen trauen, wie zB. Cafe, Imbiss, Transportgewerbe....
Nun meine Frage : Haben Sie zufällig eine Idee, die mir weiterhelfen kann ??
Über eine Info würde ich mich sehr freuen.
Im Voraus besten Dank und viele Grüsse aus Kelowna: Frank

So nun möchte ich auch mal etwas hier schreiben. Ich muss schon mehr wie innerlich schmunzeln, wenn ich hier so die meisten Kommentare lese. Wieso gehen die Meinungen eigentlich so auseinander? Ich habe mir da so ein paar weitgreifende Gedanken dazu gemacht. Warum schreibt der Eine in den höchsten Lobtönen, der andere genau das Gegenteil dazu?
Eigentlich kann sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.
Aber mal ganz im Ernst. Warum wollt ihr eigentlich auswandern? Was ist so schlecht an Deutschland? Glaubt ihr irgendwo auf dieser Welt könnte es anders, oder gar besser sein?
Ich für meine Begriffe sage ganz eindeutig „Nein“.
Vor einiger Zeit bin ich auch ausgewandert, nicht weil ich genug von dem Leben hier in Deutschland hatte, sondern aus ganz anderen Gründen. Klar hatte ich auch die Nase voll, von diesem Deutschland. Hätte auch gerne ein anderes Leben gehabt. Doch irgendwo war ich mir sicher, dass ein anderes Leben für mich wo anders nicht in Frage kommen würde.
Trotz allem habe ich versucht, etwas aus dem so genannten anderen Leben zu machen. Ich wollte mir meinen Traum erfüllen. Doch was soll ich euch sagen? Ich bin mir ziemlich schnell klar darüber geworden, das dieser Traum auch in dem ach so tollen Traumland Kanada, ein Traum bleiben würde. Klar hätte ich bzw. wir meinen Traum erfüllen können. Aber wollte ich das? Mir ist ziemlich schnell klar geworden, dass es kein anderes Leben geben würde. Kein Traum sollte sich erfüllen. Denn ich war mir zu Schade dafür, meine eigene Persönlichkeit aufzugeben. Das hätte ich tun müssen.

Jeder sollte sich mal überlegen, was er sich Wert ist. Erst dann kann er sich klar darüber werden, was es bedeutet seine Heimat zu verlassen. 4 Jahre leben in einem sogenannten Traumland, hat mir gezeigt, gehe zurück. Gehe dahin zurück wo du her kommst. Verwaise nicht deine Heimat, nur weil es mal nicht so gut laufen tut. Auch jetzt nach meiner Rückkehr, gibt es noch immer das in meiner Heimat, was mich auch vorher schon so angewidert hat. Nichts daran hat sich geändert. Doch noch einmal meine Heimat für etwas aufgeben, womit ich nicht klar komme… nein, das kommt nicht mehr für mich in Frage. Es ist doch nur ein Davonlaufen. Wer wird mir in meiner Meinung Recht geben? Ich denke nur diejenigen, die verstehen was ich hier sagen möchte, diejenigen, die ihre rosarote Brille abgesetzt haben und wieder real aufnehmen können, was um sie herum passiert.
Warum sollte denn nicht etwas in der eigenen Heimat verändert werden? Warum wollt ihr euch nur dem Neuen, dem eigentlich Fremden öffnen? Seid ihr euch wirklich sicher, dass es der richtige Schritt ist bzw. war? Ihr schreibt so oft wie toll es ist. Doch seit euch doch mal selbst gegenüber ehrlich. Ihr lauft davon, um euch einer anderen Lebenskultur anzupassen. Um euch zu verändern… um eure Persönlichkeit zu töten. Es ist hart so etwas zu lesen. Klar wollt ihr euch auch nicht eingestehen dass es so ist. Klar werden viele von euch irgendwie glücklich damit sein, so mit seinem veränderten Leben umgegangen zu sein. Doch warum gebt ihr euch als Mensch auf…? Habt ihr euch mal diese Frage gestellt? Ich von meiner Person aus, sage nur „Mein herzliches Beileid“. Ihr könnt euch nicht an einem Leben in der eigenen Heimat anpassen, aber an ein Leben, was ihr gar nicht wirklich Leben wollt, das bekommt ihr hin. Warum wollt ihr lieber diesen Schritt gehen, statt hier zu kämpfen? Hier das Leben in den Griff bekommen?
Das Leben in Canada, passt zu den Menschen, die sich aufgegeben haben, wie die Faust aufs Auge… Sie haben nichts Besseres verdient.

Die Leute die ich kennenlernen durfte… die Ehrlich zu sich waren, egal ob Einheimischer oder Zugewanderter, die haben mir bestätigt, das ich mit meinem Denken über Canada richtig liege. Sie selbst haben mir bestätigt, dass die Kanadier nichts von den Einwanderern halten. Das die Einwanderer nur ein Haufen Müll sind, die halt gut fürs Geld sind, was sie ja dem Staat einbringen. Aber sollte ein Einwanderer mal ne andere Meinung wie ein Kanadier haben, wird er als, naja sagen wir mal Ungeziefer angesehen.
Ungeziefer muss weg… zerstört werden, Ungeziefer passt nicht in ein Land wie Kanada. Es muss raus. Und so ist es auch… Ihr glaubt euch sicher mit der Auswanderung und somit dem neuen Leben zu sein, und schon habt ihr verloren. Ihr müsst vielleicht das Land verlassen, ok das ist oft das Schlimmste was passiert. Doch dann kommen halt noch weitere Schikanen wie Prüfungen usw. auf euch zu.

Wollt ihr das wirklich nur weil euch eure Heimat zuwider ist? Weil ihr lieber Euch ändert, statt etwas hier in eurer Heimat zu ändern. Tut mir Leid, aber für mich seid ihr nur feige Davonlaufende, die eher den geringsten Weg des Widerstandes gehen und sogar noch froh über diese Entscheidung sind.

Ich bin wieder in Deutschland, froh aus dem Kindergarten entkommen zu sein. Wie ich mein, unser Deutschland verändern kann... keine Ahnung. Doch etwas ist mir wirklich klar geworden. Tut euren Kindern nicht so einen Neubeginn an, verlangt nicht von Ihnen euren Fehler nachzumachen. Sie werden noch leicht in dieses Leben eingefügt. Sie werden nicht verstehen, wovon ich schreibe. Sie bekommen nicht mit, wenn sie manipuliert werden. Und schon bald sind aus Ihnen die Gleichen minderwertigen Personen dieses Traumlandes geworden. Echt traurig, wenn ihr das akzeptiert, nur weil ihr Euch aufgegeben habt.. Die Deutschen die ich in Kanada kennenlernen durfte. Ohje ich weiß gar nicht, wie ich diese Art Mensch bezeichnen kann, oder sollte. Für mich ist es eigentlich nur der Müll aus der Heimat. Die Art Menschen, wo ich sagen sollte, wie viel ich mich schämen sollte, in Gegenwart dieser Personen mich als Deutsche zu bezeichnen.

Wenn ich daran denke, so muss ich immer an eine gute Freundin von mir denken, die aus der Türkei mit der Familie nach Deutschland kam. Diese gute Freundin, hat mir oft gesagt, sie schämt sich für ihre Landsleute.. denn diese sogenannten Landsleute sind nur der Müll aus der eigenen Heimat. Diesen Müll wollten selbst die eigenen Leute nicht im eigenen Land behalten. So würde ich euch, denn wir sind ja so super glücklich Auswanderer, bezeichnen. Ich schäme mich und vor allem ich habe mich in den 4 Jahren oft für meine Landsleute dort geschämt. Vielleicht gut, das ihr eurer Heimat den Rücken gekehrt habt…
Ein Hoch auf so viel Blödheit…!!!!!

Und ein Hoch auf die Menschen, die auch nach Jahren, den Mut haben sich ihre Fehler einzugestehen, ihr Leben in der Heimat aufgegeben zu haben, und zurückkehren. Vielleicht sollten wir alle endlich auf die Strasse gehen und uns nicht alles gefallen lassen, was die Regierung mit uns macht. Und Vorsicht, es wird wirklich Zeit… versucht nicht das Leben hier nachzuahmen, was als tolle Lebensweise vorgespielt wird. Deutschland versucht sich leider immer mehr dem angeblichen Vorbild Amerika anzugleichen. Es ist der falsche Schritt, glaubt mir. Es gibt kein Staat, kein Land auf dieser Welt, was kopiert werden sollte. Begebt euch nicht in dieses Loch, denn ihr kommt nicht mehr so schnell da heraus. Ihr verbessert nichts, wenn ihr nur kopiert, ihr verschlimmert die ganze Situation nur noch… Mensch wacht endlich auf.

Zum Abschluss möchte ich noch anmerken, das mir mein Fehler Deutschland zu verlassen, sehr bewusst klar gemacht hat, wie dumm ich doch war. Heute muss ich mir eingestehen, dass es der größte Fehler meines Lebens war. Dieser Schritt hat mein Leben und meine Lebenseinstellung so gewaltig verändert, dass ich nun daran erheblich zu knacken habe. Macht nicht auch den Fehler den ich getan habe. Denn ich werde mir immer die Schuld dafür geben, nichts hier verändert zu haben, sondern einfach davon gelaufen zu sein… in der Hoffnung etwas Gutes getan zu haben.

Ich werde diesen Fehler nicht mehr aus meinem Leben verdrängen können, er ist immer und überall in meiner jetzigen Lebenseinstellung festgewachsen. Dieser Fehler hat mich verändert, er hat große Narben hinterlassen, die nicht mehr verheilen werden.

Traurig aber war… Doch eines hat dieser Fehler mir gezeigt. Versuche mit deinem Leben klar zu kommen, wo immer du auch zu Hause bist. Versuche, dich insofern zu ändern, dass du selbst mehr Verantwortung für dich und deine Umgebung übernehmen kannst.

Ändere dich und etwas an deinem Umfeld, was dir nicht gefallen hat, wenn du dir nicht egal bist… ansonsten wird dir immer nur ein Trauma bleiben. Dieses Trauma wird dich evtl. wie mich innerlich zerstören. Um noch einmal zu betonen, ich fühle mich nicht als Versager, der es nicht im fremden Land geschafft hat… sondern als Versager, in ein fremdes Land gegangen zu sein. Nun muss ich mit dem größten Fehler meines Lebens leben, der alles zerstört hat, immer wieder werde ich daran erinnert. Jetzt fühle ich mich als Ungeziefer das keine Heimat mehr hat. Das keinen Platz mehr hat wo es sich wohlfühlen kann…die kanadische Ungezieferpolitik hat auf mich abgefärbt.

Denkt mal nach… und fragt euch was richtig ist oder wäre..!!!!!!!

Ich finde es lächerlich, wie hier alle diskutieren. Es gibt in jedem Land positive und negative Seiten. Nur weil jemand positive Sachen über das Land schreibt, muss man sich nicht aufregen. Nur Leute die wirklich in Canada leben, können das behaupten. Und zur info, ich lebe in FFM es wird immer behauptet, dass hier viel Kriminalität herrscht. Aber das ''hört'' man nur. Ich lebe seit 15 Jahren hier und es gab mind. 3 Vorfälle und nicht mehr. ich glaube man sollte einfach mal mehr recherchieren und Leute die Erfahrung mit diesem Land haben fragen.

Hallo liebe Leute, ich heiße Maik Aßmann bin 33 Jahre jung verheiratet und habe 3 Kinder, und lebe in Deutschland.
Ich habe hier viele Berichte gelesen von Auswanderen und Rückwanderen. Nun ich muß sagen, dass ich erstmal etwas geschockt bin und es hatte auch etwas an meinem Traum am auswandern gerüttelt,..nachdem was ich hier gelesen habe.

Jetzt nach 4 Wochen (so lange hab ich mir Zeit gelassen) möchte ich doch einmal hier schreiben.

Nun dass ich vorhabe, mit meiner Familie auszuwandern, brauche ich nicht sagen. Jedoch erst wenn ich einen Job vorweisen kann und eine Unterkunft vorweisen kann.
Ich habe mich hier in Deutschland zum Blockhausbauer ausbilden lassen und wollte auch in diesem Handwerk in Kanada arbeiten, weil es mein Traum ist und mich die Arbeit zufrieden stellt.
Ich muß dazu sagen das ich im Jahr 2006 schon das Visum für Kanada bekam, aber es nicht in Anspruch genommen hatte da ich da meine Frau kennengelernt habe. Ich hatte auch zu dieser Zeit bereits einen Job in Canada.

Nun was will ich mit dem Inserat erreichen..ich würde mich freuen wenn ich mit Leuten in Kontakt treten kann die es bereits geschafft haben vielleicht auch in dem Sektor in dem ich arbeiten will.

viele grüße Maik

Fuer Stef. II

Meine Originalnachricht wurde offensichtlich verstuemmelt uebertragen. Meine Kontaktadresse ist caneda@web.de . In Worten caneda at web dot de. Du findest sie ebenfalls in dem Beitrag "Al" von Alex vom 21. Juli des Jahres. Ich habe mich entschlossen, mit dieser Gruppe zusammenzuarbeiten, NICHT mit CIC. Dieser Eindruck wurde in meiner ersten, kupierten Antwort erweckt - nichts laege mir ferner.

ok, Danke für die Ehrlichkeit!
Wie kontakte ich Dich denn?

Stef.

Hallo,

ich weiß ja nicht ob einer meiner Berichte hier gemeint ist, doch ich fühle mich angesprochen. Ich habe zwar 4,5 Jahre in Alberta gelebt, habe aber trotzdem jede Sekunde davon mehr oder weniger gehasst.
Was auch noch passt ist, dass ich gebürtiger Kanadier bin.

So, jetzt kommen von "Gast" die Worte "Glaubwürdigkeit" und "Seltsam" und "angreifen" ins Spiel.
Wenn ich das auf meine Person beziehe dann folgt hier nun meine Antwort darauf:

Ich fühle mich nicht angegriffen, weil jemand nicht ganz nachvollziehen kann was ich in meinen Kommentaren ausdrücke. Ich fasse es als konstruktive Kritik auf, mich beim nächsten Mal allgemein verständlicher auszudrücken.

Ok, wie passt nun zusammen, dass einer gebürtiger Kanadier ist und trotzdem von Auswandern nach Kanada und einer gewissen Zeitspanne quatscht, die er dort verbracht hat, oder dort noch verbringt?
Muss jeder gebürtige Kanadier denn auch gleich zwangsläufig sein gesamtes Leben in Kanada verbringen?
In meinem Fall war es glücklicherweise nicht so.
Meine Eltern zogen sofort nach meiner Geburt nach Deutschland, wo ich aufwuchs.
Während meiner Schulzeit war ich "der aus Kanada". Während meiner Zeit in Kanada war ich "der aus Deutschland".
Von daher betrachte ich mich als "Staatenlos". Aber wenn ich Vergleiche zwischen beiden Gesellschaften ziehe, dann schneidet Deutschland 1000mal besser ab als Kanada. Und zwar in allem.

Gruß, Alex

Weisst Du was?
Du hast Recht, ich kann Dir eine Menge erzaehlen. Ist ja schon fuer viele eine Freizeitbeschaeftigung geworden.
Ueberpruefe doch einfach mal meine Informationen bei Immigration Canada. Wenn sie stimmig sind und Du Interesse hast, setz Dich mit mir in Verbindung. Ich arbeite inzwischen mit den Leuten zusammen. Keine Maerchen, kein Stuss. Antworten.

Das ist ein ganz toller Bericht.
Danke.

ich will dich nicht wirklich angreifen, aber ich finde deinen Beitrag etwas seltsam:

Ich zitiere:
Ich lebe seit 3,5 Jahren in Alberta und es gibt keinen Tag an dem ich mein Auswandern hierher nicht bereue

Dann folgt in deinem letzten Satz:
Ich bin Kanadier. Bin hier geboren, aber...

Wie passt das überein?

Hi Chevalier,

erst einmal Danke für deine Infos.
Aber woher weisst Du denn dieses ganze? Warst Du Ranchhand in Kanada?

Stef.

Anscheinend leben wir nicht in demselben Land.
Sie schreiben doch ueber Kanada, ja? Die Konfoederation von Provinzen, die weitestgehend fuer sich selbst entscheiden, welche Verordnungen und Gesetze durchgesetzt werden und welche nicht? Die jede ihre eigenen Regelungen und Bestimmungen hat und wo nicht einmal die Fuehrerscheine provinzuebergreifend gelten?
Anstatt ausgewogener Informationen lese ich Ihre Meinung und Ihre persoenlichen Ansichten - die allerdings zu respektieren sind.
Es waere wuenschenswert gewesen, den Fragestellern einen Einblick in die Beantragung/Bearbeitung von LMO's, WP's und PR's zu geben.
Auf die staendigen Aenderungen der Prozedur, das Zuruecksetzen der Anzahl der Immigranten, die Kuerzung der NOC-Liste und die den vorgegebenen Zeitrahmen oftmals bei weitem ueberschreitende Bearbeitungsdauer gehen Sie nicht ein.
Ebenso keinen realer Einblick in das Alltagsleben von Kanadiern und Immigranten.
Ihre Darstellung beschreibt eher eine fleissige Buergerschaft, die sich nach getaner Arbeit multikulturell am BBQ vergnuegt.
( Sollten Sie uebrigens ernst genommen werden wollen, dann erzaehlen Sie nicht, dass bei ab minus 30Grad! in der Garage gegrillt wird. Ein derartiges Unterfangen ist sicher von einigen der hier ansaessigen Lunatics versucht worden. Allerdings ist dann immer eine Menge Booze involviert. Die Feuergefahr fuer die hier bevorzugten Holz- und Gipskonstruktionen stiege immens, die Versicherung wuerde den Teufel tun, dafuer einzutreten. Offenes Feuer in Innenraeumen ist grenzdebil. Fuer Elektrogrills haben wir etwas wie Kuechen. )

Und Ihre Freiheit geniesst ( darunter kann sich auch jeder vorstellen, was er moechte ).

Das mag fuer einen MINIMALEN PROZENTSATZ zutreffen und soll hier auch nicht in Abrede gestellt werden.

Auf viele Fragen wurde in vorhergehenden Artikeln - zum Teil aeusserst kritisch - Antworten gegeben, die dem aufmerksamen Leser einen Eindruck ueber die zwiespaeltigen Ansichten zu den Themen gegeben haben sollten. Es waere muessig, all das zum xten-male zu wiederholen, der Wahrheitsgehalt wird davon nicht beeinflusst.

Interessant ist allerdings das Thema des "Kulturschocks". Die Symptome sind bei Definition:
Stress aufgrund der Belastung, die notwendigen psychischen Anpassungsleistungen zu erbringen;
ein Gefühl des Verlustes in Bezug auf Freunde, Status, Beruf und Besitztümer;
ein Gefühl der Ablehnung, weil man sich von Mitgliedern der neuen Kultur abgelehnt fühlt oder diese selbst ablehnt;
Verwirrung über die eigene Rolle, über die Rollenerwartungen anderer, über Werte, über die eigenen Gefühle und die eigene Identität;
Überraschung, Angst und Empörung, nachdem man sich des vollen Ausmaßes der kulturellen Unterschiede bewusst wird;
Ohnmachtsgefühl, weil man meint, mit der neuen Umgebung nicht zurechtzukommen.
Das kann nach Ihrer Aussage 3-5Jahre dauern. 1095 bis 1825 Tage ( Schaltjahre nicht einbezogen ), in denen eine Wohlfuehl - Ebene aeusserst selten erreicht wird. Eine enorme Menge Stunden, in denen sich der Immigrant fragen kann, was ihn dazu veranlasst hat, nach Kanada auszuwandern.

60-75% Prozent der Betroffenen (die Schaetzungen diffferieren sehr stark, eine exakte Pruefung ist fast unmoeglich ) beantworten diese Frage mit den Fuessen.

Moeglicherweise tritt dann der Zustand ein, an dem sich der Immigrant an "DAS HIER" "GEWOEHNT" hat. Nachdem die Anfangs - Euphorie naemlich vorbei ist, wird sehr schnell klar, worin der Grundkonsens dieser "multikulturellen Gesellschaft" besteht:

GELD MACHEN.
Und das ist fuer Kandier ( Canadians - First - Policy ) wesentlich einfacher als fuer Immigranten. Die draengen naemlich auf einen Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von derzeit 8,1 %, da sich Kanada immer noch in einer Rezession befindet und in Wirtschaftskreisen nicht ausgeschlossen wird, dass es aufgrund der engen Verflechtung mit dem amerikanischen Markt ( mehr als 75% ) und der weiteren Auslagerung von "Manufacturing - Jobs" ( herstellende Industrie ) in Dritte-Welt-Laender ( ja, auch kanadischen Unternehmern wird die Arbeit hier zu teuer! ) zu einem gefuerchteten "Double - Dip" kommen kann.

Unbeeinflusst davon existiert ein Grossteil der Kanadier durch Arbeiten von MEHR als einem Job, allzuoft auf Minimumwage - Ebene ohne Benefiz ( Healthcare, Pensionplan etc ). Wie wichtig so etwas ist, weiss der neue Immigrant noch nicht, wird es aber SEHR BALD merken.
Um den schoenen Schein zu wahren, wird naemlich auf Kredit gelebt. Und die OECD hat die Kanadier eindeutig gewarnt:
Read more: http://www.cbc.ca/money/story/2010/09/13/oecd-canada-debt-forecast.html#...
Die Pro-Kopf-Verschuldung betraegt nach letzten Mitteilungen 60 000+ can$.
Und wenn jetzt noch der dringend benoetigte Paycheque zu spaet kommt, bedeutet das fuer viele eine Menge Aerger.
Read more: http://www.cbc.ca/money/story/2010/09/13/payroll-survey-canada.html#soci...

Der Immigrant kann froh sein, wenn er einen einigermassen vernuenftigen Job findet. Die Metaller enden oft als Schweisser in "Werkstaetten" ohne Fenster, mit einem fragwuerdigen Wandanstrich ( siehe Dreck ), ohne ausreichende Beleuchtung ( ja, auch Halogenlampen haben eine begrenzte Lebensdauer, fangen nach gewisser Zeit an zu dimmen und Reflektoren reinigen "dauert zu lange" ) und mit Absauganlagen, die - wenn existent - den Namen nicht verdienen. Aber solange es das Management nicht stoert...
"Ausdauer und Willenskraft" nutzen leider nicht viel, wenn sich der Betroffene mit dem Inhalt seines Rachenraumes konfrontiert sieht und Schaetzungen anstellt, wie seine Lungen aussehen. Natuerlich werden selbst unter solchen Umstaenden "gerne haeufig Ueberstunden gemacht" weil jeder dringend GELD braucht und sich
NIEMAND LEISTEN KANN, SEINEN JOB ZU VERLIEREN.
Warum? Von Employment Insurance kann keiner lange ueberleben, die Regierung plant die Anspruchsdauer weiter zu verkuerzen, wenn der Claim abgelaufen ist, dann gibts nichts mehr. Garnichts. Wohlfahrt. Foodbank.
Ein neuer Job bedeutet, wieder von ganz unten anzufangen. Lowest Wage, 10Tage Urlaub usw. usf. Wer kann und will sich so etwas leisten?
Dazu kommt das "Hobby" vieler dieser "kleinen Krauter", ihre Employees eben mal locker ueber den Tisch zu ziehen, wenns um Bezahlung geht. Ich habe selbst erlebt, das Kollegen nach vorangegangenem Beschiss Werkzeuge und Material eingeladen haben und hinterher nicht mehr gesehen wurden. Equal the bill, yeah? Besser so als sich ueber Jahre mit dem Canadian Labourboard herumschlagen, dessen Transusigkeit beinahe sprichwoertlich ist. Ist halt besser, bestimmte Sachen in die eigene Hand zu nehmen...

Wirklich eine feine Sache, wenn "harte Arbeit" sich lohnt...

Zitat Nick C, Kanadier: "Wir schaffen es einfach nicht, anstatt hart zu arbeiten, smart zu arbeiten".

Zitat Larry N, Kanadier: "Wer hier was erreichen will, muss stark sein wie ein Ochse und dumm wie eine Dose Bohnen."

Der Immigrant wird sich daran gewoehnen, dass Zusagen nicht eingehalten werden, Versprechungen nichts bedeuten und je nach Gutduenken gebrochen werden. Puenktlichkeit bei Verabredungen ist KEIN Muss - um es mal nett zu umschreiben.
"Gut genug" - oder wie die Kanadier sagen "good enough" ist nichts weiter als die Bezeichnung fuer PFUSCH. Das beliebte "corner cutting" ist in der Bauindustrie bei weitem am offensichtlichsten, aber nicht nur da... jeder, der einen Hammer schwingen kann, nennt sich Handwerker und bietet seine "Dienstleistungen" an.
BUYER BEWARE, ES IST DEIN GELD!!! Niemand verlangt Perfektion, aber anstaendige Arbeit fuer anstaendiges Geld.

Der Immigrant wird die Feststellung machen, dass die Anerkennung seines Berufes bei weitem NICHT so einfach ist wie hier dargestellt. Natuerlich besteht die theoretische Moeglichkeit, allerdings sieht die Praxis etwas anders aus. Nach seinem Assessment wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diese oder jene Pruefung - wenn nicht sogar eine voellig neue Apprenticeship - noetig sein. Die wird der Immigrant mit dem von ihm mitgebrachten GELD bezahlen - oder auch nicht, wenn er dann keines mehr hat. Oder Ueberstunden machen soll/muss, um welches zu bekommen. Und wann dann lernen?

Der Immigrant wird die Erfahrung machen, dass seine neuen Landsleute geradezu allergisch auf Kritik reagieren. Es ist "the canadian way" oder gar nichts. Ich rede hier von positiver, konstruktiver Kritik - nicht von Meckern oder Miesmachen. Kritisieren bedeutet hier die Faehigkeiten und das Vermoegen seines Supervisors in Frage zu stellen, damit wird sich sehr schnell ein "besonders guter Ruf" eingehandelt, der einem unter Umstaenden sehr teuer zu stehen kommen kann. Die mangelnde Fuehrungsqualitaet der sogenannten Supervisor - Mitarbeiter, deren einziges Verdienst es ist, am laengsten in der Company beschaeftigt ( und/oder Familienmitglied ) zu sein und anstatt Motivation und Kenntnis die Gabe haben, ausgezeichnete Antreiber zu sein - ist sehr haeufig anzutreffen, wenn nicht sogar die Regel.

Der Immigrant sollte sich keine Illusionen machen, welchen Bildungsstand er hier antreffen wird. Selbst Bankmanager sind mitunter funktionierende Analphabeten - aber lange genug bei der Bank, die sie vertreten.
Bei Jugendlichen sieht es nicht besser aus.
Read more: http://www.cbc.ca/consumer/story/2010/09/07/statscan-.html#ixzz0zF8uIaub

Von einem bin ich allerdings felsenfest ueberzeugt:
In jedem Falle muss der Immigrant Geld mitbringen, je mehr, je besser. Das schmilzt hier weg wie ein Schneeball in der Hoelle.

Lady, vielen Dank fuer Ihre umfangreichen Antworten. Eine weitere Frage haette ich allerdings noch:
WAS FUER EINE FIRMA HABEN SIE ANGEFANGEN?
Mir schwant da etwas.

Ausserdem bin ich felsenfest davon ueberzeugt, dass die Zeit reif ist fuer eine neue notcanada - Webseite.

Waere es nicht fuer viele ratsam, sich mit aller Deutlichkeit vor Augen zu halten, dass es grundverschieden ist, in einem Land Urlaub zu machen oder dort zu leben?

Wenn jemand vor den Konsequenzen heutigen Tuns für die Zukunft warnt, so wird er haeufig vom Zeitgeist ueberrollt. Die ausgesprochenen Warnungen muessen nicht auf seherischen Faehigkeiten desjenigen beruhen, welcher da aus der Herde ausschert und sie lediglich ausspricht. Diese unbequemen Wahrheiten koennte meistens jeder erkennen, wenn er nur seinen eigenen Denkapparat benutzte.

Unbequeme Wahrheiten will man nicht hoeren und jene, welche diese laut aussprechen werden als besserwisserische Querulanten abgetan und mitunter sogar bekaempft.

Wehe aber, die Prognosen treffen dann auch noch ein. Was eigentlich jeder normal denkende Mensch haette sehen koennen. Dann ist derjenige, welcher es vorher bereits laut verkuendet hatte, auch noch an den Folgen schuld. Er habe es ja sozusagen herbeigeredet.

Hochachtungsvoll

Lassen wir mal die Romantik beiseite. Kanada ist nicht Wyoming. Fuer das, was Du vorhast, poor second choice.
Als erstes an den PC.
NOC-Liste herunterladen. Ranchhand/Weidereiter ist nicht drauf.
Workpermit als Ranchhand/Weidereiter - aeusserst unwahrscheinlich.
Permanent Resident Application mit main occupancy Ranchhand? Null Punkte.
Erfolgsaussichten auf diesem Weg? Slim to none.
Was von Immigration Officers zu erwarten waere, ist ein mitleidiges Laecheln. Das Geld fuer die Antragsbearbeitung ist trotzdem perdue.

Wenn es funktionieren soll, dann check, ob Dein Beruf auf der "Gesucht" - Liste aufgefuehrt ist und setz den in die Antragsformulare. Soviel wie moeglich Punkte sammeln. Nur die geforderten Informationen geben, mehr nicht. Erzahl denen ruhig, wie sehr Du darauf brennst, "die kanadische Industrie" zu bereichern.
Auf PR warten, um Himmels willen nicht mit WP in die Prairies gehen. Kann ganz schnell eine one-way-road downhill werden.
Mit PR bist Du drin, dann gehoert Dein Leben Dir.

Ranchhand ist ein harter Keks zu beissen, selbst auf einer Dude-Ranch. Gummistiefel und Pferdemist und Kuhmist. Ranches sind in Familienbesitz, um mit den cowboys auf einer Hoehe zu sein gehoert eine Menge dazu. Das ist eine close nit community of hard asses, der Neue ist der Neue, der Slang kommt nach einer Weile vom ZUHOEREN. Je weniger Du redest, um so mehr sagst Du.
Viel wird heute schon mit Choppern und ATV's gemacht.
Geld ist nicht der Punkt fuer die Art von Leben. Da ist keins drin.
Herausfinden und Unterscheiden ob Romantiker oder Abenteurer geht ziemlich schnell.
Wenn Du es bist, dann viel Glueck.
Und nicht mit "Augen zu" da rein. ( In Suedamerika gibts Gauchos, Haziendas und das Reinkommen ist viel einfacher)
See you around

Hallo,

was soll die Verbreitung solcher Aussagen? Natürlich gibt es Arbeit für Ingenierure und Techniker in Alberta, aber Sie sollten schon dazusagen, dass solche Positionen nur für Kanadier sind. Deutsche Ausbildungen werden nicht anerkannt in Kanada und wer hier eine Ausbildung (oder mehrere) gemacht hat, darf diese in Kanada, auf eigene Kosten natürlich, wiederholen.
So wie Sie sich hier großtun, scheinen Sie sich als sogenannter Einwanderungsberater verselbständigt zu haben.
Einwanderungsberater verbreiten meist hochgepuschte und zum Teil auch inkorrekte Informationen über zB. Kanada, um es den Leuten schmackhaft zu machen, dahin auszuwandern. Dann bieten diese Institutionen ihre Hilfe den Auswanderungswilligen an, welche diese natürlich bezahlen müssen.
Es ist klar, dass hier Kanada als was ganz tolles dargestellt wird, aber jeder der auswandern will, sollte sich gerade über Kanada eingehender an anderer Stelle informieren.
Und ja, seht euch die Kanada-Website vom Gov.Ca an. Ihr werdet sehr schnell merken, dass da mit sehr vielen Worten fast garnix gesagt wird.
Bleibt auf dem Teppich, Leute. Lasst euch nicht von Institutionen, auch wenn sie noch so hilfsbereit und seriös erscheinen, euer Geld aus euren Taschen ziehen. Das nämlich ist das wahre Kanada. Kanada ist eine Nutte, die sich für euch schön macht um euch dann gnadenlos auszubeuten.

Viel Glück für alle Auswanderer

Hallo Gast!
deine obigen Postings sehen so aus als ob alles nur eine Formalität ist; ein paar Test's etc und Bingo es gibt das ersehnte Anerkennungs Dokument.

Die Wirklichkeit ist, dass die professionelle Sektoren, nicht nur im technischen, wirklich glauben, sie seien die Besten; das Nonplus Ultra.

Es besteht die ehrliche Meinung unter diesen Erleuchteten, dass ihr, die doofen Deutschen oder wo immer ihr herkommt, keine Ahnung habt und eure Verdienste tunlichst vermieden werden ins richtige Licht zu rücken;... das mit den doofen Deutschen mag sogar stimmen hier und da.
Aber kanadischen P.Eng.'s Pinnacles of the World, was für eine Fehleinschätzung und Ignoranz.

Wer mit hiesigen P.Eng.'s eng zusammenarbeitet wird schnell feststellen welch Level von Inkompetenz und Einstellung diesem Land zur Verfügung steht.
Die resultierenden Probleme und Nonexistance von technischem Progress kann direkt davon abgeleitet werden.

Was sich in der "Anerkennung Politik" abspielt kann klar als Schaumschlägerei tituliert werden; jeder Budget der Regierung enthält massive Gelder und tolle Pläne hier endlich vorwaerts zu marschieren.
Was sich in der Wirklichkeit abspielt ist ein "auf der Stelle trampeln".

Ein Segelfreund ist im lokalen Vorstand der APENS in Nova Scotia und nicht in der Lage mir zu erklären, warum deutsche Ings hier in Ca nicht anerkannt werden sollten.
Es wurde mir klar ausgedrückt , mit wie viel echten Rassismus und Prejudice hier in solchen Kreisen zu rechnen ist.

Die fast 100% docile Einstellung von Immigranten, die sich hier so gerne wieder ganz von Vorne hocharbeiten möchten, ist in Kontrast zu diesen unfähigem System zu sehen.
Rate mal wer da das beste Lachen hat; und man ist sich dort in diesen alten Clubs völlig klar, wie lieb und artig sich diese Immies aufführen.
Drum dürft ihr auch kommen.
Aber Fresse halten....politisch; da sind Michels groß drinnen.

Die Kanadier haben für solche Scenarios ihren "bestimmten Fingergruss" und smartere P.Eng.s suchen ihre Karriere in USA u.a.....alldieweil erstickt Kanada im Klüngel.

Vielen Dank für Ihre Antwort und dem lieben Rat :)

Grüsse aus Tunis
Donia

Hallo Marco & Nicole:
bin felsenfest davon ueberzeugt, dass es auch heute noch moeglich ist in Kanada Fuss zu fassen. Ganz besonders mit Eurem beruflichen Hintergrund. Am Ende haengt alles von der Persoenlichkeit und Geduld des einzelnen ab, ebenso wie von der Faehigkeit sich den Gewohnheiten der neuen Umgebung anzupassen.
Am Anfang steht ueblicherweise der Kulturschock - und es kann 3-5 Jahre dauern, den zu ueberwinden. (Wie gesagt, je nach Persoenlichkeit). Wer in den ersten Jahren bereits aufgibt hat die Chance aufgegeben, das Land ohne die Brille des Kulturschocks zu sehen ;-).
Wie bereits in anderen Kommentaren angedeutet: Alles ist moeglich hier, mit Ausdauer und Willenskraft und der richtigen Einstellung. (Und harter Arbeit :-) ) Ueberstunden sind hier sehr weit verbreitet und werden freiwillig geleistet....

Hauskauf ist moeglich, sobald man kreditwuerdig ist. Deshalb sollte einer der ersten Schritte nach der Ankunft sein, ein Bankkonto zu eroeffnen, eine Kredit Karte (gibt es spezielle fuer Neueinwanderer) zu eroeffnen und diese regelmaessig zu benutzen und puenktlich zu bezahlen um eine Kredit "history" aufzubauen. Drei Monate im Beruf sind erforderlich um einen Kredit fuer ein Haus aufnehmen zu koennen. Oder, mit genuegend Bargeld kann man natuerlich jederzeit ein Haus kaufen. Die Preise sind von Ort zu Ort unterschiedlich. Das gleiche Haus kann in Nova Scotia $65,000 kosten und in Alberta $200,000. Der mittlere Preis fuer ein Einfamilienhaus in Calgary ist z.B. $450,000. Zu Anfang, wenn noch nicht alles so genau fest steht, ist sicher eine Mietwohnung vorteilhaft(1-2 Jahre). Aber auch ein Haus haelt hier niemanden davon ab umzuziehen, wenn es aus beruflichen Gruenden noetig ist.

Englisch ist ganz wichtig, ausser wenn ihr nach Quebec zieht. Dann ist Franzoesisch ganz wichtig. Im Einwanderungsprozess werden bestimmte Sprachkenntnisse erwartet. Es ist ratsam diese, wenn im Lande, weiter zu entwickeln. Es gibt hier fast ueberall Sprachkurse fuer jede Stufe, ganz speziell fuer Einwanderer. Gute Sprachkenntnisse sind fuer jeden Beruf wichtig. Und auch im Privatleben. Wie will man sonst Kontakte knuepfen? Ausser Ihr zieht nach Kitchener ON, da soll man auch ohne Englischkenntnisse durchkommen :-).

Ja und fuer den Start braucht man ein paar Ersparnisse um die Zeit bis zum ersten Job zu ueberbruecken und jede Menge Optimismus!

Alles Gute!

Hallo Oliver,
Kelowna ist auch einer meiner Lieblings Orte :-).
Selbst haben wir erst in Ontario gelebt und leben jetzt in Alberta. British Columbia waere auch schoen zur Abwechslung!
Meine Erfahrung: erst mal dahin ziehen wo's die meiste Arbeit gibt und dann nach dem "Fuss Fassen" im neuen Land sich umsehen wo's einem eventuell besser gefallen wuerde und dann daran arbeiten dahin umzusiedeln, e.g. einen job dort zu finden.
Bin Maschinenbau Ingenieur mit Spezial Bereich Raumluft und Klima Technik. Mein Mann ist Bau Ingenieur. Habe vor zwei Jahren meine eigene Firma angefangen (in voellig anderem Bereich :-)), da ich mehr Zeit wollte fuer meine Familie.

In Alberta gibt's Arbeit fuer Ingenieure und Techniker und fuer viele andere Berufe, "Dank" dem Oel und dem Tourismus. So hat jede Gegend seine Spezialitaeten. Auf der Kanada Webseite gibts sehr gute Informationen zu diesem Thema.

Viel Spass bei der Planung!

Hallo D:
Um in Kanada Arbeit zu finden sollte man in Kanada sein. Manche kommen fuer einige Zeit als Tourist und nutzen diese Zeit dazu einen potentiellen Arbeitgeber zu finden. Aus dem Ausland hat noch kaum einer eine Arbeit gefunden, es sei denn fuer ganz besondere Jobs und/oder ueber Agenturen.
Auf persoenlichen Kontakt wird hier sehr viel Wert gelegt. Also nicht verzweifeln, sondern lieber einen ausgedehnten Urlaub in Kanada planen, um nach einem Arbeitsplatz zu suchen :-). Und mit so vielen Sprachkenntnissen gibt es sicher einige Auswahlmoeglichkeiten.....
Viele Gruesse nach Tunesien!

Hallo Nicki,
im Einwanderungs Prozess hat sich in den letzten zehn Jahren einiges geaendert. Darauf moechte ich hier nicht weiter eingehen.
Zu unserer Erfahrung: Wir haben die Zeit in der wir in D auf unsere Landed Immigrant Visas gewartet haben dazu genutzt, so viel wie moeglich "auf die Seite zu legen" um die erste Zeit in Kanada, bis wir Arbeit finden wuerden, ueberbruecken zu koennen. Das hat sich im Nachhinein als sehr nuetzlich erwiesen.
Nach der Ankunft hier ist es wichtig, alle Dokumente zu erwerben: Social Security, Health Care, Fuehrerschein. Ohne die geht gar nichts. Das naechste ist, alle beruflichen Dokumente anerkennen zu lassen und in der Zwischenzeit einen Sprachkurs zu belegen, bei einer der Agenturen die sich mit Einwanderern beschaeftigt (unterschiedlich je nach Provinz). Die bieten auch verschiedene Programme an, um Einwanderer auf dem schnellsten Wege ins Arbeitsleben zu verhelfen: von Bewerbung schreiben ueber Vorstellungsgespraech Uebungen bis hin zu Mentor Programmen und Probe Jobs. Alles sehr nuetzlich, weil in Kanada vieles etwas anders ist als in Deutschland. Und in der Zwischenzeit haben wir potentielle Arbeitgeber ausfindig gemacht, Bewerbungen geschrieben, Job-Messen besucht, an Networking Gruppen und Berufsbezogenen Seminaren und Messen teilgenommen, usw.
Mein Mann hatte nach 8 Wochen Bewerbung einen Job, ich nach 2. Beide im gewuenschten Berufsbereich. Anfaenglich in einer Anfangsposition, aber mit kontinuierlichem Aufstieg. Nach kurzer Zeit hat es niemanden mehr gekuemmert, dass man Einwanderer war.

Ja, es waren aufregende Zeiten. Und wir haben nie das Gefuehl verloren: Alles ist hier moeglich, wir muessen nur wollen und darauf hin arbeiten.

Einige meiner Kollegen kamen als Touristen, haben einen potentiellen Arbeitgeber gefunden und sich dann um ein Arbeitsvisum beworben. Auch eine Moeglichkeit. Wuerde sagen es haengt vom Alter und Familienstand ab, welchen Weg jemand gehen moechte. Als alleinstehender ist das Arbeitsvisum sicher sehr interessant. Fuer uns als Familie war das "landed immigrant" Dokument interessanter.

Liebe Gruesse und Alles Gute zum Neuanfang in Kanada!

Persoenliche Ansicht/Erfahrung zum Fragenblock:

Was ist typisch Kanadisch?
- Kanada ist so vielseitig wie seine Bewohner. Das einzige was mir dazu einfaellt ist, dass meistens "gut genug" eben "gut genug" ist. Es muss nicht immer "perfekt" sein, so wie oft in Deutschland. Solange etwas seinen Zweck erfuellt, ist es "gut genug".

Wie oder was ist typisch Kanadische Kultur?
- siehe obigen Kommentar. Typisch Kanadische Kultur ist Multikulturell. Und Eishockey.

Wie ist die Gesellschaft (System & Leute)?
Leute: Die Bewohner Kanadas sind mehr oder weniger freundlich und offen. Es ist einfach mit seinen Nachbarn in Kontakt zu kommen. Eine Einladung zum BBQ wird gerne erwidert. Eine grossartige Gelegenheit neue Leute kennenzulernen, die von den meisten gerne wahrgenommen wird.
System: Die Regierung ist gerade so noch eine Demokratie. Es hat mal jemand im Scherz gesagt "Kanada ist die einzige Diktatur der Welt wo sich die Leute drum reissen dort zu leben, und wo die Bewohner gluecklich sind dort zu leben". Fuer alles und jedes gibt es eine Regel.

Esskultur?
- Multikulturell. Und BBQ - das ganze Jahr ueber. Ab -30 grad C dann in der Garage.

Schulbildung?
- Ausgezeichnet. Die meisten Lehrer sind hoch ausgebildet und sehr motiviert. Es wird nicht nur Wissen vermittelt sondern auch Erziehung. Auf Persoenlichkeitsentwicklung wird sehr viel Wert gelegt und es wird von den Schuelern zunehmend mehr Selbstaendigkeit und Eigenverantwortung erwartet, je aelter die Schueler werden. Wieviel einer in der Schule/im Leben lernt, dafuer ist letzten Endes jeder selbst verantwortlich, das wird sehr frueh schon vermittelt. Die Bedeutung von lebenslangem Lernen wird sehr betont.

Allgemeinbildung der Kanadier?
-Je nach sozialem Stand und Persoenlichkeit. Bildungsabhaengig.

Hilfsbereitschaft?
- Ueberwiegend sehr hilfsbereit.

Berufschancen (welche besonders) / Berufsanerkennung?
- Regional unterschiedlich. Wichtig ist von Anfang an aktiv zu sein. Entweder mit jobs oder als Volunteer mit einer der vielen Organisationen. Das ist die beste Gelegenheit schnell viele Kontakte zu knuepfen. Als Einwanderer faengt man meist von ganz unten an, kann sich dann aber je nach Persoenlichkeit relativ schnell zu seinem gewuenschten Ziel hocharbeiten. Das schoene hier ist, dass irgendwo immer eine oder mehrere Tueren offen sind. Auch wenn jemand seinen Beruf voellig wechseln moechte hat er noch alle Chancen. Je weiter gefaechert die "skills" desto besser angesehen ist jemand. D.h. wer als Neueinwanderer hier anfangen moechte muss nicht unbedingt im exakt gleichen Beruf wie in Deutschland anfangen. Besser ist es, sich zu ueberlegen, was man alles kann, und dann nach allen Jobs Ausschau zu halten, bei denen dieses Koennen Anwendung finden koennte.

Hallo zusammen,

also erstmal schön so viele Leute zu erleben die gerne nach Kanada wollen.
Auch ich habe Interesse nach Kanada zu gehen. War letztes Jahr einige Zeit in WY auf einer Guest Ranch als Ranchhand und könnte mir dies vorstellen in Kanada zu machen.
Weiss jemand wie die Chancen diesbezgl. stehen?
Bin jetzt 36 und das Leben rennt!

Des weiteren interessiert mich, was man alles so braucht etc. also was Insider oder Ausgewanderte sagen.
Und es wäre interessant zu wissen, wie man die Antworten auf die hier geposteten Fragen lesen kann?

Danke jetzt schon mal im voraus!

Cheers
Stef.

@Akademiker: was soll denn jetzt dieser überflüssige Kommentar bringen? Kann da jedenfalls keine relevanten Infos für Kanada erkennen...

NEWSUPDATE für alle KANADA KRITIKER und OLD GERMAN LIEBHABER,

Guten Tag, ich bins mal wieder ... Akademiker der wieder aktuelle INFOS aus good old Europe bzw. good old GErmany hat!

"DEUTSCHLAND schafft sich ab!!!" sagt Dr. Thilo Sarrazin ;).
NICHT nur KULTURELL, sondern auch bildungstechnisch... DEUTSCHE INGENIEURLEISTUNGEN waren noch in den 70gern heiss begehrt. Dank der Bildungspolitik wohl nicht mehr so ;)!

http://www.welt.de/wirtschaft/article9453659/Deutschland-verliert-bei-de...

Viel Spaß beim Lesen!!!

Der Akademiker aus Hessen!

P.S. Goodbye Germany Februar 2012 ;)

Guten Tag

Ihr Beitrag hört sich super an.
Wir sind ein junges Paar Anfang 30 und würden gern nach Kanada auswandern.

Wir sind uns nicht so sicher was man für den Start dafür braucht.

Jedenfalls sind wir gelernter Zimmerer/Metallbauer-Schweisser evtl bevorstehender Studiengang Bauleiter und Kinderpflegerin/Einzelhandelskauffrau.

Laut meiner Infos sollte es joblich möglich sein Fuß zu fassen,aber wie die Wirklichkeit ist wissen einfach die Menschen vor Ort am besten:-)

Ebenso interessiert natürlich wie es mit einem Hauskauf ist- ist es für einen Neuankömmling mit Job möglich oder eher schwierig ? Und ist es erschwinglich?

Ebenso sagt man ja englisch muss nicht unbedingt? Meine Freundin spricht super englisch - aber ich müsste mich da üben!

Vielleicht können Sie uns ja ein paar fundierte Infos geben-das wäre super nett!

Vielen vielen Dank im vorraus

Mit freundlichen Grüße

Marco & Nicole

Hallo,

ich habe Ihren Beitrag mit großem Interesse gelesen.
Auch ich habe vor, in Kanada zu leben und zu arbeiten. In Kelowna, BC. Dort war ich schon einmal vor längerer Zeit und es hat mir sehr gut gefallen.

Welche Gegend können Sie empfehlen? Was tun Sie so?

Über Kontaktaufnahme würde ich mich freuen.

Gruß Oliver

Hallo,

ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir evtl weiterhelfen könnten, denn momentan stehe ich kurz vor der Verzweiflung :)

Also ich habe einen sehr guten und interessanten Lebenslauf spreche 5 Sprachen perfekt unter anderem Französisch und
Englisch. (Habe die deutsche Staatsbürgerschaft)

Ich versuche, mich aus dem Ausland aus in Kanada zu bewerben, ich bekomme zwar Antworten aber ich habe folgendes Problem.

Kein Arbeitgeber bietet mir Arbeit an da ich keine Arbeitsgenehmigung für Kanada habe, die Botschaft sagt mir ich kann meine Papiere für Kanada erst dann erhalten, wenn ich eine Arbeit in Kanada gefunden habe. Ich meine da beisst sich doch die Katze in den Schwanz :)

Könnten Sie mir evtl ein paar nützliche Tipps geben?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüsse au Tunis / Tunesien

D.

Wir stehen gerade erst am Anfang mit unserer Auswanderung nach Kanada. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob es besser ist erst einen Job zu haben oder erst die Immigrant Papiere. Oder man kann ja glaube ich auch erst ein Arbeitsvisum für 1 Jahr beantragen und das verlängern. hmm. Da mein Mann bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat ( IT ) suchen wir erst mal für ihn das passende.
Oh das ist alles so aufregend und spannend, wie es die nächsten Wochen und Monate weiter geht mit uns ... Ich glaube vor 10 Jahren war das auch nicht anders.
Vielleicht können Sie uns ja ein paar Tips und Tricks geben. Oder einen Bericht wie das bei Ihnen war.

liebe Grüße

Vor einiger Zeit ( ich glaube mich zu erinnern, dass es der 16. Juni war ), wurde dieser kleine Fragenblock von einem Leser veroeffentlicht:

>Was ist typisch Kanadisch?
Wie oder was ist typisch Kanadische Kultur?
Wie ist die Gesellschaft (System & Leute)?
Esskultur?
Schulbildung?
Allgemeinbildung der Kanadier?
Hilfsbereitschaft?
Berufschancen (welche besonders)?
Berufsanerkennung?

Waere sehr hilfreich wenn jemand sich die Muehe macht uns realistische Infos zu geben!

Danke im voraus!
Frank<

Darf ich mir erlauben, Ihnen vorzuschlagen, uns ausgewogene Informationen zu diesem Komplex zukommen zu lassen? Ihre Hilfsbereitschaft wuerde von allen Interessierten hoch geschaetzt werden.

Wir leben seit 10 Jahren in Kanada in verschiedenen Staedten - und uns haette nichts besseres passieren koennen!
Wir sind hier vor 10 Jahren gelandet, haben noch mal von ganz unten angefangen und haben alles erreicht was wir uns vorgestellt hatten.
Wir geniessen die Freiheit hier in jedem Lebensbereich. Und mit Freiheit kommt Verantwortung. Das ist nun mal so :-).

Wer ausgewogene Information ueber Kanada moechte kann gerne hierauf antworten.

Ich habe diesen Beitrag gelesen und wollte euch wirklich um Rat fragen, vielleicht seht ihr ja meinen Eintrag

kurz ich bin 27 und studiere Humanmedizin in Österreich, habe einen Mann kennengelernt aus Quebec, seit 2 Jahren sind wir zusammen. ich hätte noch mind. 2 weitere Jahre zum Abschluss, ich habe aber keine Lust mehr auf diese Fernbeziehung, es ist echt hart und wir wollen unbedingt zusammen leben.
ich spreche nur perfekt englisch, französisch kaum,, das heißt Sprachkurs und ein neues leben anfangen.
aber wie??
vielleicht könnt ihr euch melden, ich suche wirklich dringend jemanden der mal in der gleichen Situation gesteckt hat.

LG Dani

Hallo Chris!

Habe deinen Eintrag gelesen dass du ueberlegst im September mit deinem zukuenftigen nach Kanada zu gehen und dann einige Monate spaeter PR zu beantragen.

Ich bin z.Z. in dieser Situation und wuerde dir davon abraten. Ich bin im Sept 2009 gekommen und habe dann nach der Heirat im OKt den Antrag im Jan abgeschickt (die brauchen hier sage und schreibe 3 Monate um ne Heiratsurkunde auszustellen!). Gehoert habe ich jetzt, 6 Monate spaeter, noch absolut nichts, obwohl in einer e-mail, die mir von CIC zugeschickt worden war, dass man seit einiger Zeit nach 6 Monaten pre-approved sein soll und dann sein open work permit bekommen soll. Mittlerweile rechne ich mit Oktober...Was ich sagen will ist, die Warte zeiten spielen sich im Bereich von Jahr(en) ab und es wird dir sehr langweilig werden hier wenn du nichts machen kannst! Und das schlimme ist ja, dass man nie genau weiss, wiel lange es wirklich noch dauert, ansonsten haette man ja einen Punkt, an dem man sich festhalten koennte. Wir haben hier zwar ein eigenes Haus auf dem Land, wo ich mich betaetigen kann, hab auch einige Leute kennen gelernt, arbeite ehrenamtlich und hab Sprachkurse gemacht, aber trotzdem ist noch viel Zeit da wo man sich langweilt und vor allem rumgruebelt. Gerade die ersten sechs Monate waren sehr schwer fuer mich und haben sich einfach total angefuehlt, ich wollte nach Hause und hatte das Gefuehl ich versaue mein Leben. Das ist auch fuer die Beziehung nicht gut! Ich glaube Distanz waere auch nicht schwieriger gewesen. Ich war letztes Jahr auch mit meinem jetzt Ehemann mitgegangen, da ich nicht in D auf die PR Papiere warten wollte. Dann haette ich in ne Wohnung umziehen muessen, das waer kompliziert gewesen und ich haette nachher alleine nachziehen muessen, d.h. noch ein 2. Megaumzug zu organisieren, ausserdem haette es sich so sehr finanziell gar nicht mehr gelohnt alleine zu wohnen und wir wollten natuerlich nicht getrennt sein. Heute bin ich aber nicht mehr so sicher, ob es richtig war und ich wuerde sagen in deiner Situation ist es bestimmt nicht richtig, da dein Mann noch keinen Job hat und er definitiv einen gut bezahlten Job braucht (mindestens 6000 brutto) um euch beide zu versorgen. Ich weisss ja nicht, was du beruflich machst, ob du Arbeit hast in D, wenn ja wuerde ich die nicht aufgeben und in D auf die Papiee warten. Glaub mir, es wird eng werden. Mein Mann und ich (er hatte die letzten 4,5 Jahre in D verbracht) waren geschockt als wir in der Region Ottawa ankamen und die Preise fuer Lebensmittel sahen. Fuer Milchprodukte zahlst du locker das dreifache wie in D, ne Packund Huehnerbrueste im WalMart fuer 15 Dollar, und das ist nicht alles. Von 2009 auf 2010 wurde unsere property tax (Grundsteuer) um 11% erhoeht, die Hausversicherung um 19%, Wasser sowie Abwasser um 7%, die Strompreise in Ontario werden seit letztem Monat ganz neu geregelt, die erste Rechnung davon haben wir noch nicht, aber die Preise werden denke ich so zw 50% und 100% hochgehen und zeitgleich ist auch noch die Umsatzsteuer auf viele Produkte um 8% erhoeht worden (nur Ontario). Solche Erhoeungen hab ich in D nie erlebt, absolut exorbitant! Zum Glueck verdient mein Mann gut, aber seit wir aus D weg sind geben wir nur noch das noetigste aus und unternehmen selten etwas, das Geld kostet, haben auch nur noch 1 Auto. Trotzdem geben wir zw 3000 und 4000 Dollar im Monat aus. So viel braucht ihr definitiv. Wenn ihr nach Calgary gehen solltet vielleicht auch mehr, der Wohnraum soll da ja sehr teuer sein. Ich wuerde euch ehrlich gesagt empfehlen, dass die Mutter, falls sie schon in Rente ist, nach Deutschland kommt. Ich denke das waere wesentlich einfachen. Ich weiss nicht ob ihr dafuer heiraten muesstet wenn er kein Deutscher ist, aber das wollt ihr ja sowieso. Das Opfer, das du bringen muesstest, ist einfach zu gross. Wie es mit Arbeit aussieht wenn mein keine einheimischen Abschluesse hat kann ich zwar noch nicht beurteilen, aber ich denke schwieriger wird es fuer dich wohl schon bzw auf nem niedrigeren Level muss man schon arbeiten, da die ja andere Systeme hier haben und dann nicht so einschaetzen koennen, was deine Abschluesse wert sind. Koennen sie ja nicht wissen, dass die Schule in D anspruchsvoller ist. Ich habe auch ein Studium und kann mir das alles hier in die Haare schmieren, da es in meinem Bereich hier in Ottawa sowieso keine Arbeit gibt. Ich bin aber flexibel und wuerde alles machen, wuerde mir auch gar nicht so viel ausmachen ehrlich gesagt, weil mein Job in D sowieso viel zu stressig war und viel zu viel Druck ausgeuebt wurde. Was ich hier positiv finde ist, dass es ja zumindest einen min wage hier gibt, der hier in Ontario in diesem Jahr bei 10,25 liegt. Davon kann man zwar nicht wirklich leben, aber da koennen viele in D traurigerweise ja nur von traeumen, ich sag nur Post bei privaten Anbietern ausliefern fuer 3 Euro die Stunde... von daher ware ich auch mit einem min wage Job bei ner Burger Bude zufrieden, auch da kommt man zumindest vollzeit auf knapp 1500 Dollar netto dank der niedrigen Sozialabgaben.

So, all that to say, ich wuerde sagen ueberlegt euch das nochmal gut, ob ihr wirklich nach Kanada wollt, einsame Mutter gut und schoen, aber dein zukuenftiger muss auch an dich denken!!! Und wenn, dann wie gesagt lieber erst die Papiere besorgen und dann rueber gehen, auch wenn es ne lange raeumliche Trennung werden wird. Glaub mir, andernfalls wird die Situation noch mehr an euren Nerven zehren, besonders wenn noch finanzielle Engpaesse, vorlaeufige Wohsituationen, Frustration ueber CIC etc dazu kommen...

Wenn du Lust hast privat Kontakt mit mir aufzunehmen poste nochmal einen Kommentar mit deiner e-mail und dann antworte ich dir...vielleicht hast du ja noch andere Fragen...wo wollt ihr denn ueberhaupt genau hin???

VG,
E.N.

Lieber Alex!

Da Sie in Ihrem letzten Kommentar darum gebeten haben, die Einzelheiten ueber die Behandlung von Workpermitholdern ( GASTARBEITERN ) naeher darzulegen, freue ich mich, Ihrer Bitte nachkommen zu koennen. Dieser Artikel wurde von mir in der "Canada" - Rubrik dieser Webseite veroeffentlicht und ist bis jetzt nicht beantwortet worden.
DIE FAKTEN SPRECHEN FUER SICH.
In diesem Zusammenhang bitte ich NICHT davon auszugehen, dass Dieses oder Aehnliches PR'lern nicht passieren kann.

>>>
Sehr geehrter Herr Daiminger!

Bezugnehmend auf den Fakt, das der von Ihnen eingestellte Bericht aus dem Zeitraum Nov. 2008 stammt, schlage ich eine nach meinem Dafuerhalten dringend notwendige Aktualisierung vor. Die von Ihnen abgegebene Darstellung kann nach dem Bekanntwerden neuester Tatsachen so nicht mehr als zutreffend bezeichnet werden.
Speziell die Behandlung der "Gastarbeiter" mit WP ( Workpermit ) nimmt zur Zeit immer weniger nachvollziehbare Ausmasse an.

Waehrend auf cbc.ca vom 17.3.2010 ueber die systematische Ausbeutung der WPler berichtet wird und nachgewiesenermassen 56% der Arbeitgeber die ohnehin schon niedrigen "Employment Standards" verletzten,

: http://www.cbc.ca/canada/edmonton/story/2010/03/17/edmonton-temporary-fo...

erscheint als "Randnotiz" in der "Winnipeg Free Press" vom 29.5.2010, dass von den geschaetzten 60 000 WPlern nur 4200 in Alberta verbleiben duerfen.
55 800 haben das Land zu verlassen. ACHTZEHN Busfaherer werden von Winnipeg Transit uebernommen.

http://www.winnipegfreepress.com/local/stiff-upper-lip-chaps-well-take-y...

Dann erscheint am 2.6.2010 wiederum auf cbc.ca ein Artikel, in dem ein Arbeitskraeftemangel beginnend im naechsten Jahr vorausgesagt wird. Groessenordnung 100 000 neue Arbeiter.

: http://www.cbc.ca/money/story/2010/06/02/oil-industry-labour-shortage-fo...

Von immensem Interesse ist der Satz:
"The rebound in the economy means the industry will need more workers, and it will need them fast," says CEO Cheryl Knight in a release.

OFFENBAR IST CIC UND HRDC DER SINN DAFUER ABHANDEN GEKOMMEN, DASS ES SICH HIER NICHT UM PING-PONG-BAELLE ODER SCHACHFIGUREN HANDELT, SONDERN UM MENSCHEN MIT FAMILIEN.

Zitat H.D.
"Denn das Auswandern nach Canada lohnt sich wirklich. Man kann sich auf hervorragende Arbeits- und Lebensbedingungen freuen."

Die Werber/Recruiter auf den Jobmessen werden wieder unterwegs sein, um das benoetigte "Frischfleisch" zu besorgen.

>>>

Hallo Al,

danke für Deine Zeilen. Es ist natürlich subjektiv, wie jemand seine Umwelt und die Ereignisse um sich herum wahrnimmt und es liegt an der Fähigkeit des Einzelnen, seine Erfahrungen objektiv umzusetzen. Für uns war es nicht immer leicht ständig objektiv zu bleiben. Das Leben in Kanada war fast jeden Tag geprägt vom kanadischen Schwachsinn. Ein Schwachsinn, der eigentlich nur dort zu finden ist. Irrationalität, Diskriminierung in allen Formen, Brutalität, Stumpfsinn, Einsamkeit, usw.
Du schreibst, Du arbeitest an einer Mindmap. Das hört sich interessant an und es steckt bestimmt viel Arbeit dahinter. Mir stellt sich hier aber die Frage wozu diese Mühe? Eine Mindmap ist ja in erster Linie dazu gedacht, ein klareres Bild über die Umstände für die Erreichung eines bestimmten Zieles zu erhalten.

Da Du dieses Ziel in den wenigen Sätzen noch nicht klar definiert hast gehe ich, dank meines gesunden Maßes an Paranoia, davon aus, dass es sich um eine Art Verbesserungsarbeit für die Einwanderung in Kanada handelt. Schlimmstenfalls könnte ja auch ein Erschießungskommando für Kanada-Gegner dahinterstecken. Mit Letzterem könnte ich solange gut leben, bis wir uns dann mal persönlich treffen würden. Aber beim ersten Punkt möchte ich hier klipp und klar betonen, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen in Kanada und mit fast allen Kanadiern und auch Deutschen die ich dort getroffen habe, öffentlich dafür eintrete, dass so viele Menschen wie möglich davon Abstand nehmen nach Kanada auszuwandern, oder überhaupt dort Urlaub machen.

Bleiben wir doch mal Gesamtgesellschaftlich subjektiv. Ich las folgenden kurzen Beitrag in einer kanadischen Tageszeitung: "Irgendein (der Name ist mir entfallen) kanadischer Offizier hat am heutigen Tag (das genaue Datum ist mir ebenfalls entfallen) vor 90 Jahren im Jahr 1918 praktisch im Alleingang 25 Deutsche getötet und über 100 Deutsche gefangen genommen."
Diese heroische Meldung ist für ein sich im Krieg befindlichem Land bestimmt normal. Aber als Deutscher nehme ich nun doch Anstoß daran. Die Deutschen sind immer gut dafür, wenn sich Kanadier als Sieger fühlen wollen. Der Krieg 39-45 wird auch immer wieder aufgewärmt, wobei immer wieder erzählt wird, dass die Welt ohne dem kanadischen Beitrag den Krieg praktisch verloren hätte.

Aber ist es uns als Deutsche denn überhaupt möglich sich einen derartigen Bericht auf unsere Nation umgesetzt vorzustellen? Zumindest in meiner Generation war es sehr verbreitet alles was deutsch ist zu verachtet. Nun versuchen wir mal einen derartigen Bericht in einer deutschen Zeitung zu lesen: "Am heutigen Tage vor 68 Jahren gelang es dem Feldwebel Steiner praktisch im Alleingang 25 Russen zu töten und über 100 Russen gefangen zu nehmen."
Wie hört sich das an? Doch fast schon wie Blasphemie, oder? Oder wie wärs hiermit: "Am heutigen Tag vor 66 Jahren gelang es dem MG-Schützen Steiner in der Zeit von 6.00 Uhr früh bis gegen Mittag etwa 2000 Amerikaner zu töten, die sich in der Normandie häuslich niederlassen wollten."
Aber es gibt auch noch eine amerikanische Version:
"Am heutigen Tag vor 65 Jahren gelang es der Bomberbesatzung, die ihr Flugzeug liebevoll auf den Namen Enola Gay getauft hat, im Alleingang über 80000 Japaner zu töten."
Mir fällt als erstes auf, dass hier keine Menschen, sondern Deutsche, Russen, Amis und Japaner getötet wurden.
Und dies (abzüglich der letzten 3 Beiträge, die von mir stammen) wird dem Durchschnittskanadier nun hin und wieder mal eingehämmert. Eine derartige Formulierung ist typisch für Kanada. Ein Menschenleben zählt da nicht viel.

Aber als Deutscher nehme ich auch Anstoß am Inhalt folgender Werbung: Eine Gruppe von jungen Menschen hat sich gelangweilt um einen Pool versammelt. Einer dieser Menschen stört alleine durch seine Anwesenheit. Also findet sich ein Held, der zu diesem Störenfried geht und ihn auf deutsch anspricht und mit einem billigen Trick, nämlich dass es im Restaurant an der Ecke Schnitzel gibt, aus der Runde rauslockt. Nachdem der Störenfried verschwunden ist, ist jedermann dann bereit zu feiern. Ich habe nie kapiert um was es eigentlich bei dieser Werbung gegangen ist und das ist auch gut so. Denn nur so war ich empfänglich für die unterbewußte Botschaft: Deutsche raus und die Partie kann losgehen.
Und wenn Deutsche schon so abgelehnt werden von den Kanadiern, dann sollten wir die Kanadier doch auch nicht mit unserem Geld belästigen.

Also Al, meine bescheidene, wenn auch langsam wachsende "Organisation" ist dazu gedacht, Leute über die Zustände in Kanada zu informieren bevor diese nach Kanada auswandern und deutschen Rückkehrern mit Rat und vielleicht auch schon mit Tat zu helfen. Um nochmals zu verdeutlichen warum: die kanadische Regierung hat 50000 Workpermits gecancelt. D.H. 50000 Inhaber von Workpermits müssen nach Ablauf das Land verlassen. Gleichzeitig wurden neue Workpermits rausgegeben um neue Einwanderer nach Kanada zu holen. Ich habe diese Information leider nicht mit den genauen Zahlen zur Hand, doch derjenige, der diesen Vorfall verfolgt hat, kann sich jederzeit damit hier melden.

Wichtig ist hierbei, dass alte Workpermits rausgeschmissen und zur gleichen Zeit neue wieder ins Land geholt werden. Das wiederum heißt, dass es nicht wichtig ist, Leute im Land zu haben, sondern immer wieder Einwanderer reinzuholen. Warum?
Wer Kontakt mit mir aufnehmen möchte kann dies unter
caneda@web.de tun.
Gruß, Alex

Hallo Alex,
bei einigen Ausfuehrungen und Beschreibungen zum Thema "Leben im gelobten Land" musste ich innerlich schmunzeln. Wie wahr, wie wahr... habe ich dabei gedacht. Jeder Mensch macht definitiv seine eigenen Erfahrungen was Canada betrifft. Ueber sehr viele Punkte laesst sich jedoch nicht diskutieren und es haengt auch nicht von der Nationalitaet des Betrachters ab. Interessanter Gedanke bezueglich des Gruendens einer Organisation zu diesem Thema. Ich arbeite seit laengerer Zeit an einer Mindmap um eine klare Struktur in dieses Thema zu bringen. Wir sollten uns diesbezueglich austauschen. Wir leben in Canada und uns liegen sehr viele Analysen und Beobachtungen vor. Wichtig ist immer seine eigenen Erfahrungen gesammelt zu haben und diese stets objektiv, nuechtern und nicht egobezogen auszuwerten. Aus unzaehligen Gespraechen mit Canadiern, Einwanderern aus aller Welt, Einwanderungsanwaelten, Behoerden etc... sind sehr interessante Fakten im Laufe der Jahre gesammelt worden. Alles hier aufzufuehren ist im Rahmen der Kommentarfunktion nicht moeglich.

Also Alex, da ich denke dass ein Austausch zu diesem Thema sehr interessant sein wird und zu einem sehr brauchbaren Ergebnis fuehren kann, teile mir doch bitte mit wie ich Dich am besten kontaktieren kann. eMail-Adresse oder Telefonnummer in Deutschland waere sehr hilfreich. Ueber ein erstes Gespraech wuerde ich mich sehr freuen.

Danke und bis bald....
Al

Wenn ihr rübergeht biete ich euch meinen Fernseher incl. Hometheatre und Blueray zum Kauf an. Ist alles 3 Jahre alt, gut gepflegt und voll funktionsfähig.
Alles von Sony. Was hier im ersten Moment aussieht wie Schleichwerbung oder wie der Versuch diese Seite als Verkaufsoberfläche zu benutzen ist dazu gedacht dem Leser zu vermitteln, dass auf der ganzen Welt bekannt ist, dass in Ca nicht so sehr auf Anspruch geachtet werden muss. Mein Sony-Fernseher gibt auf einem Schildchen hinten an, dass er durchaus Spannungen von 110V - 230V verträgt und außerdem auch zwischen 50 und 60 Hertz unterscheidet. Davon scheint der Fernseher jedoch nix zu wissen. Ich habe sämtliche Register gezogen, das gute Stück hier in Deutschland zum laufen zu bringen. Alles umsonst. Ich kann ihn an einem Stromwandler anschließen und mit dem kanadischen Blueray verbinden um mir dann wenigstens meine kanadischen DVDs ansehen zu können, doch Pal zu empfangen ist nicht möglich.
Nach längeren Recherchen wurde klar, dass in Deutschland gekaufte Geräte durchaus dem niederen Standard von NTSC angepasst werden können. In Kanada gekaufte Geräte lassen sich jedoch nicht umstellen, obwohl dies auf Schildchen hinten angekündigt wird. Also liegt nahe, dass für Nordamerika anders (minderwertiger) produziert wird, wie für Europa. Gestern habe ich einen Sony Blueray hier in Deutschland gekauft und ihn über HDMI mit meinem kanadischen Sony Fernseher verbunden. Der arme Fernseher war damit völlig überfordert. Nach langem Trauern und Resignieren habe ich mir dann einen anderen Fernseher gekauft. Jetzt bleibt nur noch rauszufinden, ob der hier gekaufte Fernseher mit dem kanadischen Blueray zusammengeschlossen werden kann und ob das dann auch funktioniert. Ich bezweifle das und habe mich damit abgefunden, meine kanadischen DVDs in Zukunft nur noch über PC ansehen zu können. Bei 2 Umzugskartons voller DVDs ist das echt frustrierend.
Also, wenn ihr noch Platz in eurem Container habt, lasst mich wissen ob ihr an einem günstigen guten Fernseher für euren Start im "gelobten Land" interessiert seid.

Gruß, Alex

Hallo Chris,

ich bin gebürtiger Kanadier und habe fast mein ganzes Leben in Deutschland verbracht. Während der Jahre, die ich in Kanada lebte, lernte ich meine jetzige Frau kennen.
Wir hatten eigentlich nicht vor zu heiraten. Doch einmal wurde ihr Visum nicht verlängert und sie kehrte für ein paar Wochen zurück nach Deutschland. Als sie dann wieder in Ca ankam wollte der Beamte am Flughafen sie sofort wieder zurückschicken. Der Kerl begründete dies damit, dass meine Partnerin schon zu oft und zu lange in Kanada gewesen sei. Nach langem hin und her, in dem auch mein Sohn (damals 11) und ich längeren Verhören unterzogen worden waren wurde uns gesagt, dass meine Partnerin noch ein einziges mal in Kanada für 3 Monate einreisen dürfte. Wenn wir in dieser Zeit nicht heiraten würden, müsste sie das Land nach Ablauf der Frist sofort verlassen und dürfe nie wieder einreisen.
Nachdem wir verheiratet waren erhielt meine Frau nach einem Jahr ein Workvisa und konnte wenigstens arbeiten gehen. Sämtliche Bemühungen ihre PR durchzukriegen verliefen ergebnislos. Ein Jahr, nachdem sie sämtliche Untersuchungen über sich hatte ergehen lassen, kam vom Gov. ein Brief, in dem sie aufgefordert wurde sämtliche Unterlagen an das Gov zu schicken. Wir riefen dort an und wiesen darauf hin, dass alles bereits erledigt worden war und wir alle Unterlagen per Einschreiben an diese "Regierungsstelle" geschickt hatten. Allerdings hatten wir den Fehler gemacht, die Unterlagen in einen einzigen Briefumschlag zu stecken. Der Beamte erklärte uns, dass nur die Hälfte der Dokumente angekommen wäre und die wichtigsten Sachen, wie polizeiliches Führungszeugnis in original und Passbilder fehlen würden. Als ob sowas während des Transportes aus einem geschlossenen Briefumschlag rausfallen könnte. Außerdem müsse meine Frau erneut eine ärztliche Untersuchen machen lassen, da ja inzwischen schon zuviel Zeit vergangen wäre. Wir versuchten, eine erneute ärztliche Untersuchung zu vermeiden. Kostet ja schließlich Geld. Doch das Gov. ließ nicht mit sich reden. Schließlich verdienen die ja auch daran. Ich sagte zu dem Beamten, dass ich die Untersuchung schon einmal bezahlt und jetzt kein Geld mehr dafür hätte. Er meinte, ich solle einen Kredit aufnehmen. Er sähe keinen Grund, weshalb meine Frau nach Eingang der Untersuchungsergebnisse nicht ihre PR bekommen würde. Nachdem ich dann die 400,00 CADs bezahlt und meine Frau die Untersuchung zum 2ten mal hinter sich gebracht hatte, erhielten wir einen Brief vom Gov, dass sie nun ihr Interview machen kann. Kosten: 500,00 CAD. Danach bestünde eine Chance für sie, ihre PR zu bekommen.

Fazit: Nach unseren Erfahrungen ist das kanadische Government durch und durch korrupt. Es kann sich für euch sehr schnell zu einem Fass ohne Boden entwickeln und daher würde ich euch raten, noch zu heiraten bevor ihr da rüber geht. Es kann natürlich passieren, dass ihr trotzdem Ärger mit dieser "Regierung" dort bekommen werdet. Wenn ihr verheiratet seid, kannst du nicht zurückgeschickt werden. Wenn du keine PR hast, kannst du nur auf Workvisa arbeiten gehen. Wenn du kein Workvisa hast, kann es finanziell sehr schnell sehr eng für euch werden.

Ob dein Mann da drüben Arbeit bekommt die euch über Wasser hält ist abhängig davon, ob ihr Glück habt. Low wage jobs gibt es überall. Klar, er könnte 3 low wage jobs annehmen um ein Einkommen zu erreichen, dass es euch gestattet an dem dort verbreiteten Einkaufswahn mit teilnehmen zu können, allerdings bleibt bei 3 jobs nicht genug Zeit zum Einkaufen. Aber mit 3 jobs wäre er dann ein guter und aufrichtiger Kanadier und ein angesehenes Mitglied dieser Gesellschaft. Ich hatte damals 2 jobs, ebenso wie meine Frau. Selbst mein Sohn hatte einen job, den er am Wochenende ausführte. Lernen brauchte er ja nicht großartig für die Schule.
Sich um seine Mutter kümmern zu wollen rechtfertigt natürlich diesen Schritt in dieses korrupte Dreckloch ziehen zu wollen. Ich kann euch nur raten: vergesst alles, was ihr jemals in Deutschland erlebt, gesehen, gerochen, gehört, geschmeckt und gefühlt habt. Ihr werdet nichts davon in Kanada wiederfinden. Wenn ihr euch nicht daran erinnern könnt wie schön Deutschland ist, könntet ihr es in Ca aushalten.

Viel Glück, Alex

Ich habe gerade diese Seite gefunden und bin positiv erstaunt, daß es offensichtlich auch ruhigere, objektivere Stellungnahmen im wohltuenden Kontrast zur allgemeinen "Juchu, wir wandern aus Hype" a la Privatfernsehen gibt.

Ich hab von 1981 - 1986 in den U.S.A. gearbeitet und mich zuvor auch intensiv mit einer Auswanderung nach Australien befasst, wo ich sogar entfernte Verwandte habe. Noch heute halte ich mich zeitweise in Canada, den U.S.A oder Australien auf, "amtlicher Wohnsitz" ist aber Deutschland.

Der Dreh- und Angelpunkt ist der Job. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden. Wem es nur auf das (zweifelsohne) schöne Land ankommt, ist besser bedient, dort regelmäßig hinzufahren. Eigentlich müsste es lauten:

1.) Was kann ich beruflich
2.) Wo wird das gebraucht
3.) Wo gefällt es mir

In der Praxis geht das aber zumeist anders herum. Mit möglicherweise den hier beschriebenen Konsequenzen. Die man kennen, wissen und akzeptieren muß. Trotzdem kann die Auswanderung natürlich vom Punkt "3.)" alleine bestimmt werden. Dann kann man es aber passieren, daß ich z.B. als Area Sales Manager einer deutschen Firma mehr verdiene als ein Geschäftsführer in Australien oder in einem Urlaub von 6 Wochen mehr von Nordamerika gesehen habe, als viele meiner amerikanischen Kollegen in ihrem ganzen Leben.

Und über das "Durchschlagen weit unter der Qualifikation" ist hier ja auch berichtet worden. Wie gesagt, es kann mir wichtiger sein z.B. als Putzfrau in Canada zu leben und zu arbeiten anstatt als MTA in Deutschland. Völlig ok.

Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil mich immer wieder die " Sehnsucht" nach Kanada heimsucht.
Ich bin Kanadierin aber nicht von Geburt an, sondern durch Eheschließung.
Ich lebte dort von 1989-1998, also genau 10 Jahre.
Ich vermisse von Kanada eigentlich nur meinen Sohn, der in Edmonten lebt.
Kanada war für mich eine riesige Erfahrung, nachdem ich Deutschland hinter mir ließ, dass mich damals anwiederte.
Dazu muss ich sagen, dass ich aus der ehemaligen DDR komme und dort 1 1/2 Jahre politisch inhaftiert war. Als ich dann in die BRD abgeschoben wurde, lernte ich kurze Zeit später meinen damaligen Mann kennen. Ich wäre damals auch nach Sibirien gegangen, so sehr hasste ich Deutschland und die deutsche Sprache.
Da kam mir Kanada gerade recht und mit einem kleinen Kind das nur die großstädtische Atmosphäre von Berlin kannte war das, dass Paradies.
Allerdings nicht lange, wir waren arm und mein Mann war damals Student der Germanistik und ich hatte außer meinem Gefängnisaufenthalt und einem abgebrochenen Abitur nichts vorzuweisen. Wir hangelten uns so durch. Die erst Zeit durfte ich nicht arbeiten, da ich nur den Landed Immigrant Status hatte. Dann hatte ich allerlei Jobs (putzen, kellnern, verkaufen...), schlechte Bezahlung unsichere Verhältnisse.

Dann lebte ich auf einer Insel an der Westküste und beantragte Sozialhilfe, weil wir so wenig Geld hatten, es war damals noch okay, allerdings heute sieht das ganz anders aus. Mein Mann bekam eine "Stelle" an der UBC als Teachingassistant, natürlich befristet. Und zu dritt von 800 CAN $ zu leben war fast unmöglich. Ich jobbte in einem Deutschen Club als Kellnerin um unser bescheidenes Einkommen aufzubessern aber ich wurde ständig krank und die Deutschen in Vancouver sind so ziemlich mit das letzte was man sich wünscht kennenzulernen. Selbst die in der oberen Bildungsschicht aus dem German Department, waren arrogant und Selbstgefällig.
Meine Ehe ging in die Brüche und ich ging zum Collage um später zu studieren. Schrieb mich für Soziologie und Psychologie ein. Bekam einen Studant Loan und einen Government Grand, es reichte hinten und vorne nicht für mich und meinen Sohn.
Immer mehr sehnte ich mich nach Deutschland, der Abstand schien groß genug nach dieser DDR Erfahrung um wieder zurückzukehren. Offene Ohren für meine Geschichte fand ich in Kanada nie, Freunde auch nicht. Bekannte jede Menge und die kamen und gingen. Ich habe viele vereinsamte Menschen dort kennengelernt auch deutsche. Ich bin ein Kulturmensch und demzufolge war es per se schon absehbar das ich dort nicht alt werden würde. Rückblickend bin ich froh das ich wieder zurückgekommen bin, denn in einer Gesellschaft von Oberflächlichkeit, was leider auch hier immer mehr zunimmt, Konsumrausch und geistiger Verarmung möchte ich nie mehr leben. Ich habe einen hohen Preis bezahlt, ich habe meinen Sohn in Kanada bei seinem Vater gelassen, weil er mit 14 Jahren diese Entscheidung so traf und wir alle dachten es war zu diesem Zeitpunkt das beste für Ihn. Heute lebt er in Edmonten und ist 26 Jahre, ich weiß nicht so recht was er macht, aber ich weiß, dass er so kanadisiert ist, das ich total den Draht zu Ihm verloren habe. Deutschland ist weit entfernt davon Perfekt zu sein aber es ist immer noch ein Land wo man echte Freunde finden kann, wo es immer noch, zumindest in meiner Welt, Menschen gibt, die sich mit den tieferen Schichten des Lebens auseinandersetzen, wo Bildung, wenn auch momentan umstritten, immer noch wichtig ist. Und es gibt immer noch ein soziales Netz in dem man aufgefangen wird. Natürlich ist die Natur an der Westküste überwältigend und deswegen habe ich dieses Land auch nicht verlassen, aber in dieser Natur zu leben ist sehr teuer, das ist nur den Reichen vorbehalten. Ansonsten kann man sich da nur die Nase an der Scheibe plattdrücken.
Ich erinnere mich an meinen damaligen Landlord als wir auf der Insel Salt Spring Island lebten und er immer mal vorbeischaute, meistens mit dem Satz: "How are things in your world". Well for all here who wont to immigrate to Cannada , good luck, but stay realistic.

Schönen guten Tag,

würde gerne eine Frage an Sie stellen. Mein zukünftiger Ehemann ist Kanadier, lebt und arbeitet nun 18 Jahre in Deutschland. Im Februar ist sein Vater verstorben und seine Schwester ist krebskrank. Jetzt will mein Partner zurück in seine Heimat da seine Mutter nun alleine ist. Wir haben sehr oft an das Konsulat in Berlin geschrieben bzw angerufen, sind aber immer nur an eine bestimmte Website verwiesen worden.....
Wir wollen am 01.Sept. nach Kanada rüber. Soll ich als seine Verlobte vorerst einreisen mit Aufenthalt von 6 Monaten bis er eine Arbeit hat und dann den Antrag auf Permanent Resid. stellen ? Er ist für jede Art von Arbeit offen und wie wir im Mai gesehen haben gibt es genügend davon.
Wäre für eine Antwort unendlich dankbar.

Hallo Chevalier,

ich hatte schon länger darüber nachgedacht unserem "Akademiker" auf seine Statements zu antworten, doch ich bin ernsthaft davon ausgegangen, dass jemand, der solchen Unsinn schreibt, dies nur tut um sich anschließend darüber zu amüsieren wie sich andere darüber aufregen.
Dein Kommentar darauf ist jedoch vorzüglich und vor allem: er gibt dem Kommentar von "Akademiker" eine Daseinsberechtigung. Erst dadurch, dass "Akademiker" so etwas schreibt, sind wir in den Genuß gekommen wieder mal einen Kommentar von Dir zu erhalten.
Aber wenn wir schon mal über die Qualität chinesischer Produkte reden, will ich mich nicht länger zurückhalten müssen.

Chinesische Ware; Made in China; ist in allen Bereichen bestenfalls als mangelhaft zu bezeichnen. Dies wissen sogar die Kanadier (die einzigen, die das nicht wissen sind die Chinesen selbst). Das aber trotzdem gerade in Kanada so viel "Made in China" gekauft wird bezeugt leider mal wieder den geistigen Zustand der Ca`s.
Sie kaufen lieber den Bohrer Made in China für 20,- CAD bei Wal-Mart im Sonderangebot, als für den selben Bohrer von einem namhaften Hersteller 200,- CAD zu bezahlen. Dann freuen sie sich über das tolle Geschäft und sind stolz auf ihre Geschäftstüchtigkeit. Das der -Made in China Bohrer- aber fast nach jedem Loch nachgeschliffen werden muss, sehen sie nicht. Genauso wenig die Folgekosten, die durch dieses minderwertige Werkzeug entstehen. Letztendlich entsteht durch die verdeckten Kosten ein höherer finanzieller Aufwand, als wenn etwas mehr Geld bei der Anschaffung eines vernünftigen Werkzeugs ausgegeben worden wäre.

Aber auch mein Stichwort "Wal-Mart" soll nicht ohne Abfertigung bleiben. Auch Wal-Mart genießt keinen guten Ruf und trotzdem sind diese Läden, wie so ziemlich alle Läden, immer zu jeder Zeit wo dort geöffnet ist, brechend voll.
Wal-Mart hat sich seinen Ruf dadurch verdient, dass ein Laden irgendwo mit Hilfe von öffentlichen Mitteln gegründet wird. Nach Eröffnung des Ladens werden dann kleinere Konkurrenten im Umkreis durch gezielte Preispolitik ins Verderben gestürzt (Pleite). Nach Ablauf der öffentlichen Hilfen wird der Laden geschlossen und fast sämtliche Mitarbeiter entlassen. Zurück bleibt eine Warenhausleiche, ungezählte tote Kleinbetriebe und ein paar Arbeitslose.
Und trotz dieses Wissens rennen die Kanadier bei Wal-Mart die Türen ein.

An diesem Punkt fällt mir ein, dass ich mich schon vor einiger Zeit darüber gewundert hatte, wo diese Mengen an Einkäufern herkommen. Ich lebte einige Jahre in Edmonton und hatte das Vergnügen, dieses Phänomen beobachten zu können:

7 Tage in der Woche, 16 Stunden lang am Tag waren Läden wie Superstore, Wal-Mart, Safeway, Safe on Foods, usw immer voll. Bei Wal-Mart zB. war es keine Seltenheit über 1 Stunde an der Kasse zu stehen. Die Leute kaufen, was bunt ist, niedlich verpackt ist, billig ist, nützlich erscheint. Ein Umstand, den sich China zunutze macht und den kanadischen Markt mit bunten Müll überschwemmt.

Dies als hochwertige Qualität hinzustellen und mit deutschen Produkten vergleichen zu wollen, wie es "Akademiker" macht, ist so lächerlich, dass es eigentlich keiner Erwähnung wert sein sollte.

Mein Dank gilt dem Betreiber dieser Seite der es ermöglicht, auch über die andere Seite von Kanada zu berichten und dass sich solche ferngesteuerten Rucksäcke wie "Akademiker" und "canadian 247" mit ihren Kommentaren selbst outen.

Gruß, Alex

hallo alle
ich bin sehr interessiert nach CA auswandern. ich bin taub und befinde mich noch im Ausbildung zum Industriemechaniker bis Anfang 2011. früher habe ich als Metallbauer gelernt und abgeschlossen. Ich habe gelesen, dass Canadier die ausländische Ausbildung nicht anerkennen. Ich möchte nach der Ausbildung nach Kanada auswandern. Ich weiß dass auch viele negativen Seiten in Kanada gibt, aber in Deutschland ist auch nicht besser. Ich will auswandern nur aus einem anderen Grund. bin einfach net glücklich in Deutschland oder Europa (wegen Depressionen) und möchte in einem anderen Land alles neu anfangen und aufbauen. ich habe noch ein paar fragen. Muss ich in Kanada 2 Sprachen beherrschen oder es reicht nur englisch? Hat man dort als Hörbehinderter (taub) eine Chance auf einen normalen Arbeitsplatz als Metallbauer oder Industriemechaniker? Darf man einen Wagen von hier aus nach Kanada exportieren und dort zulassen, weil ich besitze nämlich einen Mercedes w110 Heckflosse aus dem Jahr 1965. vielen dank für euren

Hallo,

ich finde die hier aufgeführten Beiträge sehr interessant und spannend. Aber zu der "typisch deutschen Arroganz" - das kratzt mich. Da bin ich der Ansicht, dass nicht alle Deutschen so sind. Meiner Meinung nach gibt es da große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen. Menschen meiner Generation, die im Osten groß wurden, haben meiner Erfahrung nach diese Arroganz nicht (bzw. nicht in so ausgeprägtem Maße) wie Westdeutsche, und auch bei den Westdeutschen sind zum Glück nicht alle so.
Dass sich manche Menschen für den Nabel der Welt halten und egoistisch und Ellenbogen einsetzend agieren, gibt es bestimmt weltweit. Mein jüngerer Sohn, der während seiner Ausbildung 6 Wochen in Toronto war, und positive und negative Eindrücke vor Ort gewinnen konnte, war begeistert von der aufgeschlossenen, offenen und freundlichen Art der Arbeitskollegen und Gasteltern dort. Mein älterer Sohn, der als Lehrer an einer dt. Schule in Cali arbeitet, spürt dagegen die Abneigung der reichen und verzogenen, lernunwilligen Jugendlichen gegen Deutsche... aber er hat andererseits gute dt. und kolumbianische Kollegen und sehr nette Vermieter. Also ich würde nicht verallgemeinern,

viele Grüße aus Stuttgart

Sehr geehrter Akademiker!

Sie persoenlich gehen den richtigen Weg. Was immer andere denken, lassen Sie sich nicht beeinflussen oder hoeren gar auf die Erfahrungen oder Meinungen von Menschen, die in Ihrem/n Zielland/Ziellaendern leben/gelebt haben. Fuer Sie waere das verschwendete Zeit. Ihre Darlegungen sowie die als Nachweis aufgefuehrten Links sind stichhaltig und unwiederlegbar. Nutzen Sie weiterhin die Ihnen gewaehrte Freiheit und verfolgen Sie Ihren Traum von einem besseren Leben auf der anderen Seite des Atlantik.

Da ich leider nicht weiss wo, wie, und was Sie studiert haben und mit welchem Erfolg Sie Ihr Studium abgeschlossen haben verwundert es mich ein wenig, dass Sie bereit sind, sich mit einem Leben unter kanadischen/amerikanischen Bruecken zufriedenzugeben. Als Akademiker sollte Ihr intellektuelles Anspruchsdenken auf einem hoeheren Niveau liegen. Es sei denn, Sie rechnen sich zu den Minimalisten - allerdings sehe ich in diesem Falle einige Probleme auf Sie zukommen. Zum Auswandern braucht man naemlich GELD - und nicht wenig. Waehrend die USA aeusserst sparsam und vorsichtig mit Ihren "Greencards" verfaehrt, kauft Kanada massenhaft Neulinge ein, von denen aber ein ausreichendes Mass an finanziellem und berufstechnischem Hintergrund gefordert wird, zuzueglich einschlaegiger Berufserfahrung. Das benoetigen Sie fuer die Eintrittskarte. Ohne dem geht definitiv GARNICHTS.

Ihrem Auftreten nach bin ich mir allerdings sicher, dass Sie einen fehlerlosen Plan haben, diese kleine Klippe zu umschiffen.

Nur - als Produkt eines maroden Bildungssystems mit auesserst beschraenkter Berufserfahrung und in Ihrem Alter (?) die noetigen Punkte zusammenzubekommen - auch da werden einige Schwierigkeiten zu ueberwinden sein.

Nicht einmal zu meiner Zeit waren Schultoiletten wuenschenswerte Aufenthaltraeume - traurig, aber wahr. Diese und andere Schnappschuesse ( gezeigt unter Ihrem Link ) sind keineswegs eine Seltenheit und koennen schwerlich als Beweis fuer ein gescheitertes Bildungssystem herangezogen werden. Viele Jahrgaenge haben erfolgreich die Schule abgeschlossen ohne von einem bep*nkelten Klodeckel aus der Bahn geworfen worden zu sein. Und wer sein Abitur wegen nichtvorhandenem Toilettenpapier "vergeigt" gehoert nicht auf ein Gymnasium.

Ich stehe einhundertprozentig hinter Ihnen, solche Zustaende anzuprangern. Unsere gewaehlten "Volksvertreter" sind in der Pflicht, auf die Barrikaden zugehen ob solcher "Einrichtungen" - wenn es die denn interessiert.
Es liegt in Ihrem Ermessen, Genanntes als Motivation fuer eine Auswanderung heranzuziehen.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Finanzierung des kanadischen Schulsystems zu gewaehren: Wir werden hier - ob schulpfichtige Kinder oder nicht - auch schwer besteuert. Der Besuch einer Universitaet wird durch durch Tuitition-Fee's finanziert - vom Studenten. Leider sind die inzwischen so hoch ( Tendenz weiter steigend ), dass sich die jungen Leute fuer Jahrzehnte verschulden und viele extreme Schwierigkeiten haben, die von Ihnen aufgenommenen Kredite abzutragen. Finanzielle Zuwendungen Dritter sind NICHT Traeger des Systems. Ein wie auch immer gearteter Abschluss garantiert in keinster Weise einen adaequaten Arbeitsplatz. Sollte Ihnen also ein Civil-Eng. Ihr Abendessen servieren ...

Qualitativ gesehen - ich habe hier Ingenieure getroffen denen - zum Beispiel - der "Satz des Phytagoras" - nunja, sagen wir mal "nicht gelaeufig" war und die Scherkraefte in statischen Berechnungen als "zu vernachlaessigen(!)" bezeichneten. Viel Freude DAMIT.

Gut, dass Sie das nicht betrifft. Und der Wunsch nach durchgehend verfuegbarer Transportmoeglichkeit ist durch eine fuer Sie in Fahrbereitschaft befindliche Stretchlimousine einfach zu erfuellen. Es ist lediglich eine renommiertere Adresse als "unter den Bruecken" erforderlich. Ich fuer meinen Teil wuerde mich ueber Verkehrsverbindungen - eben im Stundentakt - freuen. Tagsueber.

Kein - ich wiederhole - KEIN Arbeiter in Deutschland sollte sich wuenschen, den Strukturen des chinesischen Wirtschaftssystem in die Klauen zu fallen. Den Markt mit billigem und qualitativ oftmals fragwuerdigem Produktionsausstoss zu ueberschwemmen ist die Strategie eines - wie ich glaube sagen zu koennen - uebelsten Manchesterkapitalismus. Produkt- und Industriespionage verursachen auch der deutschen Wirtschaft erhebliche Verluste. Die angesprochene Zielgruppe (Kaeufer) will sich zwar - kann sich aber nichts besseres leisten. Wie die chinesischen Arbeiter dabei behandelt werden - mir wird schlecht. Gesundheitsschutz? Umweltschutz? Arbeitsschutz? Sozialleistungen? Ihnen als Akademiker ist klar, dass die chinesische Industrie zu den ultimativen globalen Dreckschleudern zaehlt? Auch dafuer zahlen wir alle.

Sich von der Bundesrepublik nicht finanziell ausbeuten lassen zu wollen, ist ein hehres Ziel. Dann gehen Sie eben woanders hin und lassen sich halt da ausbeuten. Kluge Entscheidung. Vielleicht nicht ganz eines Akademikers wuerdig - aber na. Sie stehen ja erst am Anfang Ihres Lebens und sind noch "full of piss and vinegar", wie wir hier sagen.

Jedesmal, wenn ich so etwas lese, kriege ich einen Kloss im Hals. Ist denn das nun noch das Land von Goethe, Schiller, Bluecher, Scharnhorst, Feuerbach, Hegel, Kant? Steuben, deKalb, von Zweibruecken? Das Land, dass sich nach der schwaerzesten Stunde seiner Geschichte an seinen eigenen Haaren aus den Truemmern gezogen hat? Bedeutet "Deutsch sein" nur noch braune Sosse? Oder ist da noch Fleiss, Innovation, Zielstrebigkeit? Weiss noch einer, warum SCHWARZ - ROT - GOLD unsere Farben sind? Wird unsere Hymne nur noch als Dekoration gesungen? Unsere Eltern haben "Truemmer gekloppt" und sind hungrig zur Arbeit und zur Schule gegangen. Wofuer?

Und nun sind wir sooo hilflos den boesen Politikern und Wirtschaftsmagnaten ausgeliefert... noch gut habe ich die Streiks in der Montanindustrie in Erinnerung. Die damals verteilten Backpfeifen haben gesessen.

Leute, Menschen, aendern zu Hause was! Lasst Euch nicht von Schoenschwaetzern einlullen. Fordert, was Euch zusteht und findet legitime Wege, das zu erreichen. Niemand zwingt Euch, Eure Kinder bildungsmaessig verlottern zu lassen - erhebt Eure Stimme und ruht nicht, bevor Ihr VERSTANDEN worden seid! Und bringt Ihnen selber was bei - auch wenn das heisst, selber noch dazu zu lernen.
Wenn aus Prinzip etwas Falsches geschieht, dann ist das Prinzip falsch!!!
Wegrennen ist nicht die Loesung, war es nicht, wird es nie sein. Sich aus der Verantwortung stehlen auch nicht.

Kanada ist nicht terra incognita, hier sind die Spielregeln anders, mindestens genauso harsch. Wer hier lebt, weiss das.
Wer aus Abenteuerlust und Entdeckungsfreudigkeit auswandert hat alle Berechtigung der Welt - aber bitte nicht mehr diese Niedermacherei von Seiten der Leute, die sich Ihre Sporen erst noch verdienen muessen, bevor sie so ins Horn stossen.
Sollte ich zu emotional geworden sein, bitte ich in aller Form um Entschuldigung - meine Faehigkeit zum Verdauen dieses unausgegorenen Nonsens hat sich als beschraenkt erwiesen. Und peinlicher als Herr Michel Friedman ( CDU ) bin ich hoffentlich nicht.

Ach ja! Sie kommen auf keinen Fall zurueck und sind noch nichtmal da?

Unglücklicherweise lässt sich der rapide Rückgang des IQ bei der allgemeinen Bevölkerung in Deutschland nicht gänzlich auf die Politiker abwälzen. Studien darüber im Jahr 2006 ergaben, dass es erstens daran liegt, dass Frauen die über einen gewissen IQ verfügen sich eher für deren eigene berufliche Zukunft interessieren, als fürs Kinderkriegen. Nachdem in Deutschland sehr lange auf gute Schulausbildungen Wert gelegt wurde gibt es in Deutschland nun mal sehr viele Frauen, die lieber Geld verdienen als Windeln zu wechseln.

Der zweite Punkt ist die Einwanderungspolitik der deutschen Regierung. In Deutschland braucht ein Einwanderer keinen Nachweis über seine Ausbildung, oder seinen IQ zu liefern. Demzufolge strömen Leute nach Deutschland, die wohl mehr oder weniger als "der Wirtschaft und der Gesellschaft abschlägig" zu betrachten sind. Dies ist nur auf deren IQ und deren Ausbildungen im Allgemeinen bezogen und soll hier nicht als abwertend dem einzelnen Menschen gegenüber verstanden werden.

Wenn wir uns jetzt mal das so menschliche und nicht diskriminierende Kanada ansehen stellt sich doch dem aufmerksamen Beobachter sofort die Frage, wieso in Deutschland rumgeschrien wird dass ein IQ-Test für Einwanderer so unmenschlich wäre. In Kanada ist das normal; siehe zB. deren Punktesystem.

Weiter im Text:
Zu diesen beiden genannten Punkten kommt dann noch, dass die mit weniger IQ ausgestatteten Leute viel mehr Babys in die Welt setzen als die zuerst genannten. Fazit: die Klugen sterben aus, die weniger Klugen vermehren sich.

Und da kommt dann noch die himmelschreiende Unfähigkeit unserer (der deutschen) Regierungen hinzu, die nichts wirklich gemeistert kriegen, alles den Bach runtergehen lassen und nur an deren Diäten und eigene Renten denken.
Einfach aus Deutschland abzuhaun um woanders unter ner Brücke zu leben ist, Verzeihung, idiotisch. Nur wir als Wähler und Bürger Deutschlands können den Karren wieder aus dem Dreck holen. Aber nicht dadurch, dass wir ein bisschen rummeckern dass die Regierung die mal gerade dran ist nix macht sondern dadurch, dass wir notfalls auf die Straße gehen. So wie es uns unsere Mitbürger aus dem ehemaligen Ostdeutschland 89 vorgemacht haben. Denkt doch nur mal an den Euro. Fast die ganze deutsche Bevölkerung lehnt den Euro ab! Warum haben wir ihn dann noch? Weil wir solche Mätzchen mit uns machen lassen. Also wenn wir nicht langsam mal auf die Bremsen treten, braucht hier keiner mehr auszuwandern. Dann haben wir nämlich sehr bald schon den selben Mist, wie er in Kanada und USA gang und gebe ist: Volksverblödung und Staatsverherrlichung. Dann gibt es bald einen verschwindend geringen Prozentsatz an "Elitemenschen" die unsere Bosse sind und für die wir uns dann kaputt arbeiten dürfen und in unserer Freizeit unser schwer verdientes Geld in deren Einkaufzentren ausgeben dürfen, oder unter deren Brücken wir dann leben dürfen.
Deutschland ist es wert, dass zu verhindern.

Gruß, Alex

Hallo Akademiker,

ich habe eine Frage und hoffe, Sie fühlen sich nicht auf den Schlips getreten.

Wenn das deutsche Schulsystem so schlecht ist, warum dann nicht gleich nach Abitur das Studium in Canada oder USA machen?

Ich kann Ihnen nur viel Glück wünschen und hoffen, dass Sie nicht enttäuscht werden. Halten Sie uns bitte in der Zukunft auf dem laufenden, ob Ihr Studium in Canada oder USA anerkannt wird und Sie in ihrer gewählten Berufssparte arbeiten können. Wenn Sie einer der wenigen Glücklichen sind, dann kann man vielleicht noch durch Ihre Erfahrungen lernen.

Ich muss noch ein paar Kommentare zu Ihrem zweiten Kommentar machen:

1. Ihre links
Ich weiß nicht ob ich was verpasst habe. Über die Schulbildung ist nichts enthalten.
Diese hygienischen Zustände sind hier teilweise auch in den Schulen vorhanden, nur hier hat man noch Metalldetektoren und Taschenkontrollen. Wofuer, sollten Sie wissen.
(P.S. Sogar unter uns Erwachsenen auf Arbeit muss man Zettel an die Wände kleben, da einige Erwachsene nicht in der Lage sind, Minimum Standards der Hygiene einzuhalten).

2. Auch hier in Canada ist das Nahverkehrssystem außerhalb der großen Metropolen sehr fragwürdig.
Einige Städte haben nur Busse, diese fahren im Berufsverkehr nur alle 20-30 Minuten. Man kann nur davon träumen den Service in außen Bezirken oder im Umland zu finden.

4./5. Über Qualitätsprodukte und Sozialleistungen wird jeder seine eigenen Meinung haben.
- Die Qualitätsprodukte aus China, haben mich schon viel Geld gekostet.
- Meine Erfahrung - auch mit Einstreichen von Sozialleistungen mit höheren Abzügen - die Sozialleistungen in Deutschland sind noch besser als die in Canada.

Zum Abschluss:
Ich werde Sie nicht davon abhalten, Ihren Traum zu verwirklichen und nach Canada oder USA auszuwandern.
Aber ich kann Sie nur bitten, in der Zukunft, Ihre Eindrücke über die Erfolgserlebnisse von Auswanderen für sich zu behalten (Zitat: Ich hab den Eindruck hier werden Länder runtergemacht, nur weil es bei manchen mit den Auswandeurngsplänen nicht geklappt hat). Sie waren nicht in der Situation und können es nicht beurteilen. Wenn Sie in der Zukunft damit zufrieden sind, unter der Brücke zu schlafen, dann ist es Ihre Entscheidung. Die Personen, die hier Canada kritisieren, möchten unentschlossen Auswanderern ein anderes Bild darstellen als den Urlaubskatalog, so dass diese Personen eine informierte Entscheidung treffen können. Auch hier in Canada wird man finanziell ausgebeutet.

Anhand der von Ihnen gegebenen Antworten ist eindeutig zu sehen dass Sie ein "Greenhorn" sind.
In US & Canada werden Sie auch sehr schnell unter die so gepriesene Bruecke kommen und die Ausbeutung hier ist wesentlich krasser - es herrscht der nackte Kapitalismus mit Deutschland ueberhaupt nicht zu vergleichen.
etc., etc...........
Viel Glueck !

Naja wie Sie wohl meinen,

das mag ja alles sein wie sie es geschildert haben. Aber für mich steht eins fest. Ich bleibe in Canada oder USA selbst wenn ich unter der Brücke leben muss. Ich komme auf gar keinen Fall zurück nach Deutschland!

1. Unumstritten ist jedoch, dass die deutsche Bildungslandschaft schlecht bis mangelhaft ausgestattet ist. Des weiteren ist das neue 12 schuljährige Abitur nichts mehr wert. Siehe den nachfolgenden Link als Beleg, über die hessischen Schimmel- / Gammelschulen, das sind Zustände schlimmer wie in Entwicklunsgländern und sowas hat man mitten in Europa in einem Industrieland!

2. Die Verkehrseinrichtung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) ist eine Katastrophe. Werktags ab 20.00 Uhr fahren die Bussen und Bahnen jeweils im 30 Min. Takt! Wo leben wir denn? Achja im rückständigen Frankfurt/Main!

3. Über finanzielle Spenden und Forschungsgelder wie sie in den USA oder Canada üblich sind, würden sich die deutschen UNIs die Hände reiben. Fakt ist, die hessische Regierung hat festgelegt, dass die hessischen Hochschulen mehrere Millionen Euro einsparen müssen.

4. Made in Germany war mal... das wird nie wieder geben. Vor allem die Chinesen haben in Qualitätsstandards dermaßen nachgeholt, dass Deutschland niemals darin mithalten wird. Außer Deutschland schafft es, die Qualität die es hat zum ChinaPreis zu vermarkten!

5. Die Krankenkassenbeiträge und andere Sozialabgaben werden erhöht, im Gegenzug werden Sozialleistungen gestrichen. Ich habe die gestrige Diskussion auf n24 mit Vorsicht Friedmann! angesehn!

Links as Belege:
http://www.fr-online.de/top_news/2135045_Wiesbadener-Schulen-Katastropha...

http://geschwister-scholl.blogspot.com/2007/05/auch-unserer-schule-ein-p...

Weitere Belege auch über Hochschulen schicke ich mit Bildern gerne auf anfrage zu!

Ich wünsche denjenigen, die sich für Deutschland entscheiden, einen angenehmen Aufenthalt. Ich lasse mich von der Bundesrepublik nicht finanziell ausbeuten!

Beste Grüße
AKADEMIKER

Also mein superschlauer Gruenschnabel was Du da berichtest ist absolut laecherlich und wie es aussieht hast Du ueberhaupt gar keine Ahnung was z.B. in Kanada diesbezueglich abgeht.

Lebe erst mal einige Zeit in Kanada, dann wirst Du auch wirklich krasse Unterschiede erleben, erkennen und kannst dann nochmal zu Worte kommen.
Erzaehle bitte nicht noch mehr solch ein Bloedsinn - Du weisst nicht wovon Du sprichst.

Dass erkennt man auch an Deiner Aussage ueber "Entwicklungsland Deutschland" wahr ist dass Deutschland sehr weit vorausentwickelt ist gegenueber US & Canada.
Aber wie schon gesagt Du weisst nichts ueber Kanada - schwebe weiter auf Deine Wolke!!!!!!

Viel Glueck bei der Landung!

Guten Tag,

ich sage nach meinem UNIabschluss GOODBYE Deutschland 2012.
Kein Mensch in der Welt mag Deutschland. Vielleicht solltet ihr euch Kanadakritiker mal die Kommentare über Deutschland durchlesen. Ich hab den Eindruck hier werden Länder runtergemacht, nur weil es bei manchen mit den Auswandeurngsplänen nicht geklappt hat.

Deutschland ist weder Exportweltmeister und wird es niemals wieder werden. Die Unis in Deutschland sind schlecht, genau wie die anderen Schuleinrichtungen. Die Steuern und Sozialabgaben sind hoch... die Bildung bzw. Infrastruktur unterentwickelt.

P.S. Carolina... Dass die Canadischen/amerikanischen Universitäten die besten auf der Welt sind ist nichts neues. Da wird wohl Deutschland mit seinen miserablen Bildungseinrichtungen noch eine lange Zeit brauchen um mit den Canadischen/amerikanischen konkurrieren zu können. Wer studiert schon freiwillig in Deutschland? Menschen die sich keine bessere Universitätsausbildung leisten können. Soviel zu Bildung in Deutschland.

P.S. Deutschland = Entwicklungsgland... das sage ich als geborener Deutscher!

Hallo Carolin,

ich kann keine Vergleiche zwischen USA und Ca aufstellen. Ich kenne nicht viel von den Staaten. Außer natürlich die hohe Kriminalität, mit der auch Ca noch nicht mithalten kann.
Ich habe in Alberta gelebt. Neben meinen Einsätzen als Bauhelfer und bei Wal-Mart durfte ich als Schlosserhelfer arbeiten. Die Firmen, die mich gnädigerweise eingestellt hatten, hatten auch keine Probleme damit, von meinen Ausbildungen als Industriemechaniker und Maschinenbautechniker zu profitieren. Natürlich ohne die entsprechende Lohnangleichung. Meine Ausbildungen wurden nicht anerkannt.

Ich möchte an dieser Stelle auch gleich noch überleiten zu meinem Sohn, der während unseres gesamten Ca-Auffenthaltes eine kanadische Schule besucht hatte. Er gehörte dort mit zu den Besten in seiner Klasse. Es nervte ihn, dass er jedes Jahr einen neuen Klassenlehrer vorgesetzt bekam und dass 4 - 8 Schüler aus seiner Klasse nach den Sommerferien einfach nicht mehr da waren. Dafür kamen halt ein paar andere hinzu.

Nach unserer Rückkehr nach Deutschland sind wir also in einige deutsche Schulen gegangen und haben zwecks Anmeldung stolz die kanadischen Zeugnisse präsentiert, die Sohnemann sich in Ca erarbeitet hatte. Zu unser beider Erstaunen konnten wir damit niemanden beeindrucken. Hier in Deutschland ist es anscheinend bekannt, dass kanadische Schulen nichts taugen. Es wurde uns immer wieder gesagt, dass es genug Hauptschulen gibt die meinen Sohn aufnehmen müssten. Nach langen Kämpfen haben wir schließlich eine Realschule gefunden, die meinem Sohn eine Chance gibt. Wenn er diese Probezeit nicht besteht, wird er nach den Sommerferien die Klasse nachholen müssen, aus der wir ihn wegen dem Umzug nach D herausgenommen haben.

Kurz: die Kanadier erkennen keine ausländischen Ausbildungen an. Deutsche Ausbildungen sind absolut unwichtig für sie. Gleichzeitig "bilden" sie ihre Kinder in minderwertigen Schulen aus, wo die kleinen Kanadier fast nix lernen. Der Blödsinn, der über Pisa verbreitet wird kommt wohl nur zustande, weil die Verantwortlichen dafür vielleicht gewürfelt haben welches Land mal gut aussehen darf bei solchen Studien. Für mich wäre wahrscheinlicher, dass die Kanadier die anderen Verantwortlichen irgendwie bestochen haben damit Kanada in den Pisa-Studien gut abschneidet. Hier in D hat es jedenfalls nicht geholfen, dass mein Sohn ein paar Jahre in Ca zur Schule gegangen ist.
Was das liebe Geld angeht so kann ich nur sagen, dass es in Ca ohne Geld wohl genauso tödlich ist wie in USA.

Aber auch wie in USA kann in Ca jeder, der sich irgendwie eine gute Credit-History aufgebaut hat, immer und überall auf Pump leben. Wer seine Credite zu pünktlich zurückzahlt gilt als schlechter Kunde und riskiert plötzlich als nicht mehr kreditwürdig dazustehen. Die Banken in Ca wissen jedoch einige gute Tricks, wie aus einem schlechten Kunden doch noch Geld rauszuschlagen ist. So ist mir zB. passiert, dass ich einen Kleinkredit über 2500,- CADs aufgenommen hatte, den ich für die ersten 6 Monate zinsfrei erhalten hatte. Kurz vor Ablauf dieser 6 Monate habe ich dann von mir aus Kontakt zu der Bank gesucht, die mir eigentlich sämtliche Unterlagen für den Kredit hätte zuschicken müssen, dies aber nicht getan hatte. Als ich es dann nach etlichen Fehlversuchen, bei denen ich minutenlange Gespräche mit Anrufbeantwortern führen durfte, doch noch geschafft hatte einen menschlichen Mitarbeiter dieser Bank zu erreichen wurde mir gesagt, dass sämtliche Unterlagen zu dem Kredit an meine Adresse schon vor 6 Monaten geschickt wurden, jedoch nie dort angekommen sind, weil ich nicht dort wohnen würde. Ein kurzer Vergleich der Adresse ergab, dass eine der vier Zahlen meiner Hausnummer falsch war.

Nach Richtigstellung wurde mir zugesagt, die Unterlagen erneut an mich zu versenden und, Oh Wunder, sie erreichten mich, auch wenn meine Hausnummer immer noch falsch angegeben wurde. Ich wartete bis 3 Tage vor Ablauf der 6 zinsfreien Monate und überwies dann die gesamte Summe an diese Bank auf einmal. Nix mit Zinsen für Bank. Doch die Bank war damit nicht zufrieden. Nach 4 Wochen erhielt ich eine Mahnung. Da ich ja noch nicht gezahlt hätte, dürfte ich nun die Zinsen für die Summe von 2500,- CADs ebenfalls bezahlen. Es würde ja reichen wenn ich erstmal nur die Zinsen zahle, was im Monat um die 400,- CADs ausmachte.

Ich rief natürlich sofort bei der Bank an und verlangte Klärung der Sache. Dort wurde mir versichert, dass in den vergangenen 4 Wochen keine Zahlung bei denen eingegangen ist. Daraufhin bin ich zu meiner Bank und habe nachgefragt was los ist. Die haben mir gesagt, dass das Geld weg ist und von mir nicht mehr zurückgefordert werden kann. Ich könnte jedoch eine Nachforschung in Auftrag geben. Dies würde ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Die andere Bank indes verlangte nun die Zinsen und begann Druck auszuüben. Nach ein paar Tagen schon war klar, dass meine Bank den Betrag komplett an die andere Bank entrichtet hatte und dass das Geld dort auch angekommen war. Die andere Bank gab dann plötzlich zu, dass mein Geld versehentlich auf einem anderen Konto verbucht worden war. Diese Auskunft erhielt ich mit der nächsten Mahnung, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich nun knapp 1000,- CADs Zinsen zu zahlen hätte. Wieder telefonierte ich eine gute Stunde mit Anrufbeantwortern, bevor ich einen Mitarbeiter am Horn hatte und den Fall aus dem System dieser Bank löschen lassen konnte ohne Zinsen zu zahlen. Der Kerl wollte mir dann allen Ernstes noch eine Kreditkarte zuschicken, da ich ja ein so guter Kunde sei. Ich habe ihm dies ausdrücklich untersagt.

Nun möchte ich noch ein kurzes Wort an Jürgen richten:
Bitte Jürgen, überlege es Dir nochmal ganz genau ob Du nach Ca auswandern willst. Wenn Du es unbedingt tun willst dann solltest Du über folgende Voraussetzungen verfügen:

1. nicht älter als 18 Jahre, 2. ledig, 3. kein Schulabschluss, 4. keine Berufsausbildung. Um deine Chancen noch abzurunden sollte dein IQ nicht über 37 liegen. Fernerhin solltest du immun gegen geistiges Wachstum sein, über ein hohes Maß an Intoleranz verfügen und graue Straßen voller grauer Häuser lieben, die nur durch Müll und Werbeplakate etwas Farbe erhalten.

Bitte entschuldigt meine Ausschweifungen. Ich kann nicht über Ca berichten, ohne immer wieder halbe Romane zu schreiben.

Gruß, Alex

Stellt euch vor Kanada ist eine sehr grosse Bank,
nun kommen sehr viele Bankraueber (Fachkraefte) in diese Bank um Ihr Anteil zu holen (zu arbeiten) - aber nur einige von denen werden auch die Alarmanlage umgehen und kommen davon - die ehrlichen bleiben auf der Strecke - nur die unehrlichen mit der besten / hoechsten Kriminalitaet kommen weiter.
So wird es man in Kanada im taeglichen Alltag erleben und dass ist keine Schwarzmalerei es ist nackte Realität.

Was ist typisch Kanadisch?
Wie oder was ist typisch Kanadische Kultur?
Wie ist die Gesellschaft (System & leute)?
Esskultur?
Schulbildung?
Allgemeinbildung der Kanadier?
Hilfsbereitschaft?
Berufschancen (welche besonders)?
Berufsanerkennung?

Waere sehr hilfreich wenn jemand sich die Muehe macht uns realistische Infos zu geben!

Danke im voraus!
Frank

Hallo Andreas,

ich kann hier nicht komplett über die negativen Seiten meiner 4,5 Jahre in Kanada berichten. Das würde den zur Verfügung stehenden Rahmen sprengen.
Bevor ich nach Deutschland zurückgegangen bin habe ich mir immer wieder gesagt, dass es nicht wichtig ist nach Deutschland zurückzugehen, sondern aus Kanada wegzukommen.
Jetzt weiß ich, dass es doch richtig war. Die Rückkehr nach Deutschland ist wie neu geboren zu werden; in einer besseren Welt. Was juckt es mich, wenn hier die Preise für Werkzeuge höher sind als in Ca.? Ich kann nach Angeboten ausschau halten. Und das gilt für alles was es so zu kaufen gibt.
Ich bin immer wieder erstaunt wenn ich in ein Geschäft in Deutschland gehe. Es ist unvergleichlich sauberer hier und die Vielfalt der Angebote ist fast schon erdrückend.
Die kanadische Gesellschaft im Allgemeinen ist korrupt, verblödet, engstirnig, egoistisch, ausländerfeindlich, diskriminierend. Ich bin sicher, dass ich noch einiges vergessen habe aufzulisten, doch wie schon erwähnt ist der Rahmen hier begrenzt. Nur eines sei noch erwähnt. canadian247 regt sich über einen Kommentar von Linda auf und rät ihr, sich doch zum Teufel zu scheren, wenn ihr etwas nicht passt. Dies ist typisch kanadisch. Stellt euch doch mal vor ihr würdet in einem Land leben, wo jeder hin will; wo jeder Urlaub machen will und/oder wo jeder leben will. Jeder ist bereit, sehr viel zu tun und sehr viel Geld auszugeben um dies zu verwirklichen. Und dann merkt ihr, dass es keine negativen Auswirkungen hat, wenn ihr den einen, oder anderen mal übers Ohr haut. Es spielt keine Rolle wie ihr diejenigen behandelt, die bei euch Urlaub machen, oder bei euch leben wollen: sie kommen immer wieder! Sie schleppen immer wieder ihr Geld an und betteln fast schon darum es euch in den Rachen zu werfen. Und sie überschlagen sich dabei um euer Land immer wieder nach außen hin lobend zu erwähnen; trotz dieser miesen Behandlung. Wie würde sich ein derartiges Verhalten auf euch auswirken? Und wenn ihr euch diese Frage stellt, dann seid auch ehrlich zu euch selbst.
Ich habe in meiner Zeit in Ca. 2 bis 3 mal erlebt, dass kanadische Verkäufer nett sein können. In Deutschland habe ich bis jetzt 2 oder 3 weniger freundliche Verkäufer gehabt. Gut, ich bin erst seit 2 Wochen wieder hier, aber D hat ja auch gut 3 mal mehr Einwohner als Ca.
Meine Zeit in Ca war eine Verschwendung. Ich hätte viel besser und angenehmer in D leben können. Ich hätte mir viel Unangenehmes ersparen können und ich hätte, entgegen der allgemeinen Meinung, eine viel höhere Lebensqualität gehabt als in diesem unterentwickelten Verbrecherstaat Kanada.
Hier kann ich an fast jedem See spazieren gehen. Hier laufe ich 5 min. und bin dann auf einem Wanderweg im Wald, oder auf Felder. Hier gehe ich los und kaufe mir, was ich will und muss mich nicht damit zufrieden geben, was gerade mal verkauft wird.
Die Kanada-Pros sagen ja gerne, dass derjenige, der es mit dem Auswandern nicht schafft ein Versager ist.
Ich gebe zu, dass ich versagt habe. Ich habe viel zu schnell aufgegeben und geglaubt, dass es in einem anderen Land besser sein könnte. Ich bin viel zu schnell aus Deutschland weggegangen. Ich glaube nicht dass jemand versagt, wenn er in Ca. nicht zurecht kommt. Dort nicht klarzukommen ist für mich ein Beweiß von Eigenständigkeit und freiem Willen.
Gruß, Alex

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