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Auswandern nach Kanada - Vorbereitung ist alles!
Was zieht Sie nach Kanada? Die Vorstellung, seinen "Alltag" woanders zu verbringen als zu Hause? Ein neues Leben dort zu beginnen, wo es nicht so ist, wie man es kennt? Was auch immer - leben Sie Ihren Traum. Und werfen Sie auch einen Blick auf die weniger romantischen Seiten Kanadas.
Kanada belegt Platz 7 in der Topliste der besten Auswanderungsländer.
Ob es nun aus beruflichen Gründen, persönlichem Veränderungswunsch oder einfach nur der Entdeckerdrang ist, diese Entscheidung ist eine wichtige, ob man will oder nicht. Sprich: wer nach Kanada auswandern möchte, sollte das nicht blindlings tun.
Auswandern nach Kanada
Finanzielle Absicherung, zumindest für die erste Zeit, muss vorhanden sein. Noch besser wäre ein Jobangebot. So haben Sie zumindest einen Ausgangspunkt, wo Sie ansetzen kann. Damit sind oftmals Menschen verbunden, die Ihnen bei der Einreise behilflich sein könnten und es auch meistens sind: die Kanadier gelten als sehr hilfsbereit und unbefangen.

Montreal im Winter
Kanada gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Lebensqualität. Dies und die Tatsache, dass die kanadische Landschaft traumhaft schön und vielschichtig ist, macht es zu einem äußerst beliebten Einwandererland. Am begehrtesten sind natürlich Ausländer, die besondere Fähigkeiten mitbringen, wie z.B. Handwerker. In diesem Bereich sind die Deutschen sehr gefragt. "(Made in) Germany" ist nicht nur ein Synonym für Qualität bei Produkten, sondern - wen wundert's - auch bei den Fachkräften. Auch wegen ihres Rufes, besonders pünktlich und gewissenhaft zu sein, haben Deutsche in Kanada einen guten Ruf.
Wichtige Kriterien
Es existiert ein sogenanntes Punktesystem für "Skilled Worker and Professionals", das sich aus Kategorien wie
- Sprachkenntnissen
- beruflichem Lebenslauf
- Alter des Antragstellers
- seinem familiären Hintergrund etc.
zusammensetzt. Wenn Sie nach Kanada auswandern wollen, prüfen Sie vorher Ihre Sprachkenntnisse kritisch. Es gibt zwei Amtssprachen (Englisch, Französisch); ohne alltagstaugliches Englisch wären Sie aufgeschmissen. Auch wenn ca. 400.000 Kanadier Deutsch sprechen und die hiesigen Medien Kanada als Traum-Ausreiseland präsentieren - Im Urlaub mag man mit einem Phrasenwörterbuch auskommen, im Beruf reicht das nicht aus.
Auf jeden Fall notwendig, unabhängig aus welchem Land man einwandert, ist die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses. Die Mindestpunktzahl, die Sie als 'normaler' Arbeitnehmer erreichen müssen, beträgt 67 Punkte (mehr Infos). Sie ist das Entscheidende, um die Einwanderungserlaubnis für Kanada zu erhalten.

Aufenthalt in Kanada
Wenn man es geschafft hat, beginnt man sein neues Leben in Kanada mit dem Status "Landed Immigrant". Das heißt, man erhält eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung. Das ist aber noch lange kein Freifahrtsschein, denn man muss sich an gewisse Regeln halten. Verletzt man in der Folgezeit die sogenannte Residenzpflicht, kann man durchaus wieder nach Hause geschickt werden. Dieser Aspekt ist zwar sehr umstritten, aber momentan noch rechtskräftig. Nach drei Jahren kann man dann einen Einbürgerungsantrag stellen.
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Papierkram... auch in Kanada geht's nicht ohne
Nach maximal 3 Monaten tritt die gesetzliche Krankenversicherung in Kraft. Für die Übergangszeit reicht in vielen Fällen eine Reisekrankenversicherung. (Dank an Mark; mehr dazu in den Kommentaren)
Weiterhin ist es, wie auch hier in Deutschland, notwendig, eine Sozialversicherung zu haben, um einer Beschäftigung nachzugehen. Das ist aber auch fast schon wieder alles, was zu Beginn erledigt werden muss.
Ein deutscher Führerschein muss umgetauscht werden, was vor Ort möglich ist. Die Modalitäten hängen von der Region ab, in der man sich aufhält.
Lebenshaltungskosten
Die Kosten des täglichen Bedarfs sind grundlegend denen in Deutschland ähnlich - in größeren Städten etwas höher, wie auch hier. Tanken ist billiger. Jedoch muss man in Kanada auch oftmals weitere Strecken zurücklegen. Das ist zu bedenken! Mieten können um einiges teurer sein. Allerdings ist ein Hauskauf eine Überlegung wert, da es kaum Beschränkungen gibt und die Preise bezahlbar sind. Viel Glück in Kanada!
Webtipps:
- Bei der kanadischen Botschaft können Sie den kostenlosen Newsletter rund um Kanada beziehen.
- Angebote zum Hauskauf in Kanada oder zum Kauf einer Wohnung
(Immobilienscout24)
Über den Autor
Helmut Daiminger ist Deutscher und vor Jahren selbst mit seiner Familie nach Kanada ausgewandert. Als Einwanderungsberater (Certified Canadian Immigration Consultant) steht er Deutschen, die dauerhaft nach Kanada wollen, mit Rat und Tat zur Seite. Auf EOS Immigration erfahren Sie mehr über die Einwanderungsbedingungen und können Kontakt zum Autor aufnehmen.

Antwort Chris
Hallo Chris!
Habe deinen Eintrag gelesen dass du ueberlegst im September mit deinem zukuenftigen nach Kanada zu gehen und dann einige Monate spaeter PR zu beantragen.
Ich bin z.Z. in dieser Situation und wuerde dir davon abraten. Ich bin im Sept 2009 gekommen und habe dann nach der Heirat im OKt den Antrag im Jan abgeschickt (die brauchen hier sage und schreibe 3 Monate um ne Heiratsurkunde auszustellen!). Gehoert habe ich jetzt, 6 Monate spaeter, noch absolut nichts, obwohl in einer e-mail, die mir von CIC zugeschickt worden war, dass man seit einiger Zeit nach 6 Monaten pre-approved sein soll und dann sein open work permit bekommen soll. Mittlerweile rechne ich mit Oktober...Was ich sagen will ist, die Warte zeiten spielen sich im Bereich von Jahr(en) ab und es wird dir sehr langweilig werden hier wenn du nichts machen kannst! Und das schlimme ist ja, dass man nie genau weiss, wiel lange es wirklich noch dauert, ansonsten haette man ja einen Punkt, an dem man sich festhalten koennte. Wir haben hier zwar ein eigenes Haus auf dem Land, wo ich mich betaetigen kann, hab auch einige Leute kennen gelernt, arbeite ehrenamtlich und hab Sprachkurse gemacht, aber trotzdem ist noch viel Zeit da wo man sich langweilt und vor allem rumgruebelt. Gerade die ersten sechs Monate waren sehr schwer fuer mich und haben sich einfach total angefuehlt, ich wollte nach Hause und hatte das Gefuehl ich versaue mein Leben. Das ist auch fuer die Beziehung nicht gut! Ich glaube Distanz waere auch nicht schwieriger gewesen. Ich war letztes Jahr auch mit meinem jetzt Ehemann mitgegangen, da ich nicht in D auf die PR Papiere warten wollte. Dann haette ich in ne Wohnung umziehen muessen, das waer kompliziert gewesen und ich haette nachher alleine nachziehen muessen, d.h. noch ein 2. Megaumzug zu organisieren, ausserdem haette es sich so sehr finanziell gar nicht mehr gelohnt alleine zu wohnen und wir wollten natuerlich nicht getrennt sein. Heute bin ich aber nicht mehr so sicher, ob es richtig war und ich wuerde sagen in deiner Situation ist es bestimmt nicht richtig, da dein Mann noch keinen Job hat und er definitiv einen gut bezahlten Job braucht (mindestens 6000 brutto) um euch beide zu versorgen. Ich weisss ja nicht, was du beruflich machst, ob du Arbeit hast in D, wenn ja wuerde ich die nicht aufgeben und in D auf die Papiee warten. Glaub mir, es wird eng werden. Mein Mann und ich (er hatte die letzten 4,5 Jahre in D verbracht) waren geschockt als wir in der Region Ottawa ankamen und die Preise fuer Lebensmittel sahen. Fuer Milchprodukte zahlst du locker das dreifache wie in D, ne Packund Huehnerbrueste im WalMart fuer 15 Dollar, und das ist nicht alles. Von 2009 auf 2010 wurde unsere property tax (Grundsteuer) um 11% erhoeht, die Hausversicherung um 19%, Wasser sowie Abwasser um 7%, die Strompreise in Ontario werden seit letztem Monat ganz neu geregelt, die erste Rechnung davon haben wir noch nicht, aber die Preise werden denke ich so zw 50% und 100% hochgehen und zeitgleich ist auch noch die Umsatzsteuer auf viele Produkte um 8% erhoeht worden (nur Ontario). Solche Erhoeungen hab ich in D nie erlebt, absolut exorbitant! Zum Glueck verdient mein Mann gut, aber seit wir aus D weg sind geben wir nur noch das noetigste aus und unternehmen selten etwas, das Geld kostet, haben auch nur noch 1 Auto. Trotzdem geben wir zw 3000 und 4000 Dollar im Monat aus. So viel braucht ihr definitiv. Wenn ihr nach Calgary gehen solltet vielleicht auch mehr, der Wohnraum soll da ja sehr teuer sein. Ich wuerde euch ehrlich gesagt empfehlen, dass die Mutter, falls sie schon in Rente ist, nach Deutschland kommt. Ich denke das waere wesentlich einfachen. Ich weiss nicht ob ihr dafuer heiraten muesstet wenn er kein Deutscher ist, aber das wollt ihr ja sowieso. Das Opfer, das du bringen muesstest, ist einfach zu gross. Wie es mit Arbeit aussieht wenn mein keine einheimischen Abschluesse hat kann ich zwar noch nicht beurteilen, aber ich denke schwieriger wird es fuer dich wohl schon bzw auf nem niedrigeren Level muss man schon arbeiten, da die ja andere Systeme hier haben und dann nicht so einschaetzen koennen, was deine Abschluesse wert sind. Koennen sie ja nicht wissen, dass die Schule in D anspruchsvoller ist. Ich habe auch ein Studium und kann mir das alles hier in die Haare schmieren, da es in meinem Bereich hier in Ottawa sowieso keine Arbeit gibt. Ich bin aber flexibel und wuerde alles machen, wuerde mir auch gar nicht so viel ausmachen ehrlich gesagt, weil mein Job in D sowieso viel zu stressig war und viel zu viel Druck ausgeuebt wurde. Was ich hier positiv finde ist, dass es ja zumindest einen min wage hier gibt, der hier in Ontario in diesem Jahr bei 10,25 liegt. Davon kann man zwar nicht wirklich leben, aber da koennen viele in D traurigerweise ja nur von traeumen, ich sag nur Post bei privaten Anbietern ausliefern fuer 3 Euro die Stunde... von daher ware ich auch mit einem min wage Job bei ner Burger Bude zufrieden, auch da kommt man zumindest vollzeit auf knapp 1500 Dollar netto dank der niedrigen Sozialabgaben.
So, all that to say, ich wuerde sagen ueberlegt euch das nochmal gut, ob ihr wirklich nach Kanada wollt, einsame Mutter gut und schoen, aber dein zukuenftiger muss auch an dich denken!!! Und wenn, dann wie gesagt lieber erst die Papiere besorgen und dann rueber gehen, auch wenn es ne lange raeumliche Trennung werden wird. Glaub mir, andernfalls wird die Situation noch mehr an euren Nerven zehren, besonders wenn noch finanzielle Engpaesse, vorlaeufige Wohsituationen, Frustration ueber CIC etc dazu kommen...
Wenn du Lust hast privat Kontakt mit mir aufzunehmen poste nochmal einen Kommentar mit deiner e-mail und dann antworte ich dir...vielleicht hast du ja noch andere Fragen...wo wollt ihr denn ueberhaupt genau hin???
VG,
E.N.
Lasst die Neuen kommen
Lieber Alex!
Da Sie in Ihrem letzten Kommentar darum gebeten haben, die Einzelheiten ueber die Behandlung von Workpermitholdern ( GASTARBEITERN ) naeher darzulegen, freue ich mich, Ihrer Bitte nachkommen zu koennen. Dieser Artikel wurde von mir in der "Canada" - Rubrik dieser Webseite veroeffentlicht und ist bis jetzt nicht beantwortet worden.
DIE FAKTEN SPRECHEN FUER SICH.
In diesem Zusammenhang bitte ich NICHT davon auszugehen, dass Dieses oder Aehnliches PR'lern nicht passieren kann.
>>>
Sehr geehrter Herr Daiminger!
Bezugnehmend auf den Fakt, das der von Ihnen eingestellte Bericht aus dem Zeitraum Nov. 2008 stammt, schlage ich eine nach meinem Dafuerhalten dringend notwendige Aktualisierung vor. Die von Ihnen abgegebene Darstellung kann nach dem Bekanntwerden neuester Tatsachen so nicht mehr als zutreffend bezeichnet werden.
Speziell die Behandlung der "Gastarbeiter" mit WP ( Workpermit ) nimmt zur Zeit immer weniger nachvollziehbare Ausmasse an.
Waehrend auf cbc.ca vom 17.3.2010 ueber die systematische Ausbeutung der WPler berichtet wird und nachgewiesenermassen 56% der Arbeitgeber die ohnehin schon niedrigen "Employment Standards" verletzten,
: http://www.cbc.ca/canada/edmonton/story/2010/03/17/edmonton-temporary-fo...
erscheint als "Randnotiz" in der "Winnipeg Free Press" vom 29.5.2010, dass von den geschaetzten 60 000 WPlern nur 4200 in Alberta verbleiben duerfen.
55 800 haben das Land zu verlassen. ACHTZEHN Busfaherer werden von Winnipeg Transit uebernommen.
http://www.winnipegfreepress.com/local/stiff-upper-lip-chaps-well-take-y...
Dann erscheint am 2.6.2010 wiederum auf cbc.ca ein Artikel, in dem ein Arbeitskraeftemangel beginnend im naechsten Jahr vorausgesagt wird. Groessenordnung 100 000 neue Arbeiter.
: http://www.cbc.ca/money/story/2010/06/02/oil-industry-labour-shortage-fo...
Von immensem Interesse ist der Satz:
"The rebound in the economy means the industry will need more workers, and it will need them fast," says CEO Cheryl Knight in a release.
OFFENBAR IST CIC UND HRDC DER SINN DAFUER ABHANDEN GEKOMMEN, DASS ES SICH HIER NICHT UM PING-PONG-BAELLE ODER SCHACHFIGUREN HANDELT, SONDERN UM MENSCHEN MIT FAMILIEN.
Zitat H.D.
"Denn das Auswandern nach Canada lohnt sich wirklich. Man kann sich auf hervorragende Arbeits- und Lebensbedingungen freuen."
Die Werber/Recruiter auf den Jobmessen werden wieder unterwegs sein, um das benoetigte "Frischfleisch" zu besorgen.
>>>
Al
Hallo Al,
danke für Deine Zeilen. Es ist natürlich subjektiv, wie jemand seine Umwelt und die Ereignisse um sich herum wahrnimmt und es liegt an der Fähigkeit des Einzelnen, seine Erfahrungen objektiv umzusetzen. Für uns war es nicht immer leicht ständig objektiv zu bleiben. Das Leben in Kanada war fast jeden Tag geprägt vom kanadischen Schwachsinn. Ein Schwachsinn, der eigentlich nur dort zu finden ist. Irrationalität, Diskriminierung in allen Formen, Brutalität, Stumpfsinn, Einsamkeit, usw.
Du schreibst, Du arbeitest an einer Mindmap. Das hört sich interessant an und es steckt bestimmt viel Arbeit dahinter. Mir stellt sich hier aber die Frage wozu diese Mühe? Eine Mindmap ist ja in erster Linie dazu gedacht, ein klareres Bild über die Umstände für die Erreichung eines bestimmten Zieles zu erhalten.
Da Du dieses Ziel in den wenigen Sätzen noch nicht klar definiert hast gehe ich, dank meines gesunden Maßes an Paranoia, davon aus, dass es sich um eine Art Verbesserungsarbeit für die Einwanderung in Kanada handelt. Schlimmstenfalls könnte ja auch ein Erschießungskommando für Kanada-Gegner dahinterstecken. Mit Letzterem könnte ich solange gut leben, bis wir uns dann mal persönlich treffen würden. Aber beim ersten Punkt möchte ich hier klipp und klar betonen, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen in Kanada und mit fast allen Kanadiern und auch Deutschen die ich dort getroffen habe, öffentlich dafür eintrete, dass so viele Menschen wie möglich davon Abstand nehmen nach Kanada auszuwandern, oder überhaupt dort Urlaub machen.
Bleiben wir doch mal Gesamtgesellschaftlich subjektiv. Ich las folgenden kurzen Beitrag in einer kanadischen Tageszeitung: "Irgendein (der Name ist mir entfallen) kanadischer Offizier hat am heutigen Tag (das genaue Datum ist mir ebenfalls entfallen) vor 90 Jahren im Jahr 1918 praktisch im Alleingang 25 Deutsche getötet und über 100 Deutsche gefangen genommen."
Diese heroische Meldung ist für ein sich im Krieg befindlichem Land bestimmt normal. Aber als Deutscher nehme ich nun doch Anstoß daran. Die Deutschen sind immer gut dafür, wenn sich Kanadier als Sieger fühlen wollen. Der Krieg 39-45 wird auch immer wieder aufgewärmt, wobei immer wieder erzählt wird, dass die Welt ohne dem kanadischen Beitrag den Krieg praktisch verloren hätte.
Aber ist es uns als Deutsche denn überhaupt möglich sich einen derartigen Bericht auf unsere Nation umgesetzt vorzustellen? Zumindest in meiner Generation war es sehr verbreitet alles was deutsch ist zu verachtet. Nun versuchen wir mal einen derartigen Bericht in einer deutschen Zeitung zu lesen: "Am heutigen Tage vor 68 Jahren gelang es dem Feldwebel Steiner praktisch im Alleingang 25 Russen zu töten und über 100 Russen gefangen zu nehmen."
Wie hört sich das an? Doch fast schon wie Blasphemie, oder? Oder wie wärs hiermit: "Am heutigen Tag vor 66 Jahren gelang es dem MG-Schützen Steiner in der Zeit von 6.00 Uhr früh bis gegen Mittag etwa 2000 Amerikaner zu töten, die sich in der Normandie häuslich niederlassen wollten."
Aber es gibt auch noch eine amerikanische Version:
"Am heutigen Tag vor 65 Jahren gelang es der Bomberbesatzung, die ihr Flugzeug liebevoll auf den Namen Enola Gay getauft hat, im Alleingang über 80000 Japaner zu töten."
Mir fällt als erstes auf, dass hier keine Menschen, sondern Deutsche, Russen, Amis und Japaner getötet wurden.
Und dies (abzüglich der letzten 3 Beiträge, die von mir stammen) wird dem Durchschnittskanadier nun hin und wieder mal eingehämmert. Eine derartige Formulierung ist typisch für Kanada. Ein Menschenleben zählt da nicht viel.
Aber als Deutscher nehme ich auch Anstoß am Inhalt folgender Werbung: Eine Gruppe von jungen Menschen hat sich gelangweilt um einen Pool versammelt. Einer dieser Menschen stört alleine durch seine Anwesenheit. Also findet sich ein Held, der zu diesem Störenfried geht und ihn auf deutsch anspricht und mit einem billigen Trick, nämlich dass es im Restaurant an der Ecke Schnitzel gibt, aus der Runde rauslockt. Nachdem der Störenfried verschwunden ist, ist jedermann dann bereit zu feiern. Ich habe nie kapiert um was es eigentlich bei dieser Werbung gegangen ist und das ist auch gut so. Denn nur so war ich empfänglich für die unterbewußte Botschaft: Deutsche raus und die Partie kann losgehen.
Und wenn Deutsche schon so abgelehnt werden von den Kanadiern, dann sollten wir die Kanadier doch auch nicht mit unserem Geld belästigen.
Also Al, meine bescheidene, wenn auch langsam wachsende "Organisation" ist dazu gedacht, Leute über die Zustände in Kanada zu informieren bevor diese nach Kanada auswandern und deutschen Rückkehrern mit Rat und vielleicht auch schon mit Tat zu helfen. Um nochmals zu verdeutlichen warum: die kanadische Regierung hat 50000 Workpermits gecancelt. D.H. 50000 Inhaber von Workpermits müssen nach Ablauf das Land verlassen. Gleichzeitig wurden neue Workpermits rausgegeben um neue Einwanderer nach Kanada zu holen. Ich habe diese Information leider nicht mit den genauen Zahlen zur Hand, doch derjenige, der diesen Vorfall verfolgt hat, kann sich jederzeit damit hier melden.
Wichtig ist hierbei, dass alte Workpermits rausgeschmissen und zur gleichen Zeit neue wieder ins Land geholt werden. Das wiederum heißt, dass es nicht wichtig ist, Leute im Land zu haben, sondern immer wieder Einwanderer reinzuholen. Warum?
Wer Kontakt mit mir aufnehmen möchte kann dies unter
caneda@web.de tun.
Gruß, Alex
Interessant und Bitte um Kontaktaufnahme
Hallo Alex,
bei einigen Ausfuehrungen und Beschreibungen zum Thema "Leben im gelobten Land" musste ich innerlich schmunzeln. Wie wahr, wie wahr... habe ich dabei gedacht. Jeder Mensch macht definitiv seine eigenen Erfahrungen was Canada betrifft. Ueber sehr viele Punkte laesst sich jedoch nicht diskutieren und es haengt auch nicht von der Nationalitaet des Betrachters ab. Interessanter Gedanke bezueglich des Gruendens einer Organisation zu diesem Thema. Ich arbeite seit laengerer Zeit an einer Mindmap um eine klare Struktur in dieses Thema zu bringen. Wir sollten uns diesbezueglich austauschen. Wir leben in Canada und uns liegen sehr viele Analysen und Beobachtungen vor. Wichtig ist immer seine eigenen Erfahrungen gesammelt zu haben und diese stets objektiv, nuechtern und nicht egobezogen auszuwerten. Aus unzaehligen Gespraechen mit Canadiern, Einwanderern aus aller Welt, Einwanderungsanwaelten, Behoerden etc... sind sehr interessante Fakten im Laufe der Jahre gesammelt worden. Alles hier aufzufuehren ist im Rahmen der Kommentarfunktion nicht moeglich.
Also Alex, da ich denke dass ein Austausch zu diesem Thema sehr interessant sein wird und zu einem sehr brauchbaren Ergebnis fuehren kann, teile mir doch bitte mit wie ich Dich am besten kontaktieren kann. eMail-Adresse oder Telefonnummer in Deutschland waere sehr hilfreich. Ueber ein erstes Gespraech wuerde ich mich sehr freuen.
Danke und bis bald....
Al
Nachtrag Auswanderung
Wenn ihr rübergeht biete ich euch meinen Fernseher incl. Hometheatre und Blueray zum Kauf an. Ist alles 3 Jahre alt, gut gepflegt und voll funktionsfähig.
Alles von Sony. Was hier im ersten Moment aussieht wie Schleichwerbung oder wie der Versuch diese Seite als Verkaufsoberfläche zu benutzen ist dazu gedacht dem Leser zu vermitteln, dass auf der ganzen Welt bekannt ist, dass in Ca nicht so sehr auf Anspruch geachtet werden muss. Mein Sony-Fernseher gibt auf einem Schildchen hinten an, dass er durchaus Spannungen von 110V - 230V verträgt und außerdem auch zwischen 50 und 60 Hertz unterscheidet. Davon scheint der Fernseher jedoch nix zu wissen. Ich habe sämtliche Register gezogen, das gute Stück hier in Deutschland zum laufen zu bringen. Alles umsonst. Ich kann ihn an einem Stromwandler anschließen und mit dem kanadischen Blueray verbinden um mir dann wenigstens meine kanadischen DVDs ansehen zu können, doch Pal zu empfangen ist nicht möglich.
Nach längeren Recherchen wurde klar, dass in Deutschland gekaufte Geräte durchaus dem niederen Standard von NTSC angepasst werden können. In Kanada gekaufte Geräte lassen sich jedoch nicht umstellen, obwohl dies auf Schildchen hinten angekündigt wird. Also liegt nahe, dass für Nordamerika anders (minderwertiger) produziert wird, wie für Europa. Gestern habe ich einen Sony Blueray hier in Deutschland gekauft und ihn über HDMI mit meinem kanadischen Sony Fernseher verbunden. Der arme Fernseher war damit völlig überfordert. Nach langem Trauern und Resignieren habe ich mir dann einen anderen Fernseher gekauft. Jetzt bleibt nur noch rauszufinden, ob der hier gekaufte Fernseher mit dem kanadischen Blueray zusammengeschlossen werden kann und ob das dann auch funktioniert. Ich bezweifle das und habe mich damit abgefunden, meine kanadischen DVDs in Zukunft nur noch über PC ansehen zu können. Bei 2 Umzugskartons voller DVDs ist das echt frustrierend.
Also, wenn ihr noch Platz in eurem Container habt, lasst mich wissen ob ihr an einem günstigen guten Fernseher für euren Start im "gelobten Land" interessiert seid.
Gruß, Alex
Auswanderung
Hallo Chris,
ich bin gebürtiger Kanadier und habe fast mein ganzes Leben in Deutschland verbracht. Während der Jahre, die ich in Kanada lebte, lernte ich meine jetzige Frau kennen.
Wir hatten eigentlich nicht vor zu heiraten. Doch einmal wurde ihr Visum nicht verlängert und sie kehrte für ein paar Wochen zurück nach Deutschland. Als sie dann wieder in Ca ankam wollte der Beamte am Flughafen sie sofort wieder zurückschicken. Der Kerl begründete dies damit, dass meine Partnerin schon zu oft und zu lange in Kanada gewesen sei. Nach langem hin und her, in dem auch mein Sohn (damals 11) und ich längeren Verhören unterzogen worden waren wurde uns gesagt, dass meine Partnerin noch ein einziges mal in Kanada für 3 Monate einreisen dürfte. Wenn wir in dieser Zeit nicht heiraten würden, müsste sie das Land nach Ablauf der Frist sofort verlassen und dürfe nie wieder einreisen.
Nachdem wir verheiratet waren erhielt meine Frau nach einem Jahr ein Workvisa und konnte wenigstens arbeiten gehen. Sämtliche Bemühungen ihre PR durchzukriegen verliefen ergebnislos. Ein Jahr, nachdem sie sämtliche Untersuchungen über sich hatte ergehen lassen, kam vom Gov. ein Brief, in dem sie aufgefordert wurde sämtliche Unterlagen an das Gov zu schicken. Wir riefen dort an und wiesen darauf hin, dass alles bereits erledigt worden war und wir alle Unterlagen per Einschreiben an diese "Regierungsstelle" geschickt hatten. Allerdings hatten wir den Fehler gemacht, die Unterlagen in einen einzigen Briefumschlag zu stecken. Der Beamte erklärte uns, dass nur die Hälfte der Dokumente angekommen wäre und die wichtigsten Sachen, wie polizeiliches Führungszeugnis in original und Passbilder fehlen würden. Als ob sowas während des Transportes aus einem geschlossenen Briefumschlag rausfallen könnte. Außerdem müsse meine Frau erneut eine ärztliche Untersuchen machen lassen, da ja inzwischen schon zuviel Zeit vergangen wäre. Wir versuchten, eine erneute ärztliche Untersuchung zu vermeiden. Kostet ja schließlich Geld. Doch das Gov. ließ nicht mit sich reden. Schließlich verdienen die ja auch daran. Ich sagte zu dem Beamten, dass ich die Untersuchung schon einmal bezahlt und jetzt kein Geld mehr dafür hätte. Er meinte, ich solle einen Kredit aufnehmen. Er sähe keinen Grund, weshalb meine Frau nach Eingang der Untersuchungsergebnisse nicht ihre PR bekommen würde. Nachdem ich dann die 400,00 CADs bezahlt und meine Frau die Untersuchung zum 2ten mal hinter sich gebracht hatte, erhielten wir einen Brief vom Gov, dass sie nun ihr Interview machen kann. Kosten: 500,00 CAD. Danach bestünde eine Chance für sie, ihre PR zu bekommen.
Fazit: Nach unseren Erfahrungen ist das kanadische Government durch und durch korrupt. Es kann sich für euch sehr schnell zu einem Fass ohne Boden entwickeln und daher würde ich euch raten, noch zu heiraten bevor ihr da rüber geht. Es kann natürlich passieren, dass ihr trotzdem Ärger mit dieser "Regierung" dort bekommen werdet. Wenn ihr verheiratet seid, kannst du nicht zurückgeschickt werden. Wenn du keine PR hast, kannst du nur auf Workvisa arbeiten gehen. Wenn du kein Workvisa hast, kann es finanziell sehr schnell sehr eng für euch werden.
Ob dein Mann da drüben Arbeit bekommt die euch über Wasser hält ist abhängig davon, ob ihr Glück habt. Low wage jobs gibt es überall. Klar, er könnte 3 low wage jobs annehmen um ein Einkommen zu erreichen, dass es euch gestattet an dem dort verbreiteten Einkaufswahn mit teilnehmen zu können, allerdings bleibt bei 3 jobs nicht genug Zeit zum Einkaufen. Aber mit 3 jobs wäre er dann ein guter und aufrichtiger Kanadier und ein angesehenes Mitglied dieser Gesellschaft. Ich hatte damals 2 jobs, ebenso wie meine Frau. Selbst mein Sohn hatte einen job, den er am Wochenende ausführte. Lernen brauchte er ja nicht großartig für die Schule.
Sich um seine Mutter kümmern zu wollen rechtfertigt natürlich diesen Schritt in dieses korrupte Dreckloch ziehen zu wollen. Ich kann euch nur raten: vergesst alles, was ihr jemals in Deutschland erlebt, gesehen, gerochen, gehört, geschmeckt und gefühlt habt. Ihr werdet nichts davon in Kanada wiederfinden. Wenn ihr euch nicht daran erinnern könnt wie schön Deutschland ist, könntet ihr es in Ca aushalten.
Viel Glück, Alex
Grundsätzliches
Ich habe gerade diese Seite gefunden und bin positiv erstaunt, daß es offensichtlich auch ruhigere, objektivere Stellungnahmen im wohltuenden Kontrast zur allgemeinen "Juchu, wir wandern aus Hype" a la Privatfernsehen gibt.
Ich hab von 1981 - 1986 in den U.S.A. gearbeitet und mich zuvor auch intensiv mit einer Auswanderung nach Australien befasst, wo ich sogar entfernte Verwandte habe. Noch heute halte ich mich zeitweise in Canada, den U.S.A oder Australien auf, "amtlicher Wohnsitz" ist aber Deutschland.
Der Dreh- und Angelpunkt ist der Job. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden. Wem es nur auf das (zweifelsohne) schöne Land ankommt, ist besser bedient, dort regelmäßig hinzufahren. Eigentlich müsste es lauten:
1.) Was kann ich beruflich
2.) Wo wird das gebraucht
3.) Wo gefällt es mir
In der Praxis geht das aber zumeist anders herum. Mit möglicherweise den hier beschriebenen Konsequenzen. Die man kennen, wissen und akzeptieren muß. Trotzdem kann die Auswanderung natürlich vom Punkt "3.)" alleine bestimmt werden. Dann kann man es aber passieren, daß ich z.B. als Area Sales Manager einer deutschen Firma mehr verdiene als ein Geschäftsführer in Australien oder in einem Urlaub von 6 Wochen mehr von Nordamerika gesehen habe, als viele meiner amerikanischen Kollegen in ihrem ganzen Leben.
Und über das "Durchschlagen weit unter der Qualifikation" ist hier ja auch berichtet worden. Wie gesagt, es kann mir wichtiger sein z.B. als Putzfrau in Canada zu leben und zu arbeiten anstatt als MTA in Deutschland. Völlig ok.
Die Kannadische Freiheit
Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil mich immer wieder die " Sehnsucht" nach Kanada heimsucht.
Ich bin Kanadierin aber nicht von Geburt an, sondern durch Eheschließung.
Ich lebte dort von 1989-1998, also genau 10 Jahre.
Ich vermisse von Kanada eigentlich nur meinen Sohn, der in Edmonten lebt.
Kanada war für mich eine riesige Erfahrung, nachdem ich Deutschland hinter mir ließ, dass mich damals anwiederte.
Dazu muss ich sagen, dass ich aus der ehemaligen DDR komme und dort 1 1/2 Jahre politisch inhaftiert war. Als ich dann in die BRD abgeschoben wurde, lernte ich kurze Zeit später meinen damaligen Mann kennen. Ich wäre damals auch nach Sibirien gegangen, so sehr hasste ich Deutschland und die deutsche Sprache.
Da kam mir Kanada gerade recht und mit einem kleinen Kind das nur die großstädtische Atmosphäre von Berlin kannte war das, dass Paradies.
Allerdings nicht lange, wir waren arm und mein Mann war damals Student der Germanistik und ich hatte außer meinem Gefängnisaufenthalt und einem abgebrochenen Abitur nichts vorzuweisen. Wir hangelten uns so durch. Die erst Zeit durfte ich nicht arbeiten, da ich nur den Landed Immigrant Status hatte. Dann hatte ich allerlei Jobs (putzen, kellnern, verkaufen...), schlechte Bezahlung unsichere Verhältnisse.
Dann lebte ich auf einer Insel an der Westküste und beantragte Sozialhilfe, weil wir so wenig Geld hatten, es war damals noch okay, allerdings heute sieht das ganz anders aus. Mein Mann bekam eine "Stelle" an der UBC als Teachingassistant, natürlich befristet. Und zu dritt von 800 CAN $ zu leben war fast unmöglich. Ich jobbte in einem Deutschen Club als Kellnerin um unser bescheidenes Einkommen aufzubessern aber ich wurde ständig krank und die Deutschen in Vancouver sind so ziemlich mit das letzte was man sich wünscht kennenzulernen. Selbst die in der oberen Bildungsschicht aus dem German Department, waren arrogant und Selbstgefällig.
Meine Ehe ging in die Brüche und ich ging zum Collage um später zu studieren. Schrieb mich für Soziologie und Psychologie ein. Bekam einen Studant Loan und einen Government Grand, es reichte hinten und vorne nicht für mich und meinen Sohn.
Immer mehr sehnte ich mich nach Deutschland, der Abstand schien groß genug nach dieser DDR Erfahrung um wieder zurückzukehren. Offene Ohren für meine Geschichte fand ich in Kanada nie, Freunde auch nicht. Bekannte jede Menge und die kamen und gingen. Ich habe viele vereinsamte Menschen dort kennengelernt auch deutsche. Ich bin ein Kulturmensch und demzufolge war es per se schon absehbar das ich dort nicht alt werden würde. Rückblickend bin ich froh das ich wieder zurückgekommen bin, denn in einer Gesellschaft von Oberflächlichkeit, was leider auch hier immer mehr zunimmt, Konsumrausch und geistiger Verarmung möchte ich nie mehr leben. Ich habe einen hohen Preis bezahlt, ich habe meinen Sohn in Kanada bei seinem Vater gelassen, weil er mit 14 Jahren diese Entscheidung so traf und wir alle dachten es war zu diesem Zeitpunkt das beste für Ihn. Heute lebt er in Edmonten und ist 26 Jahre, ich weiß nicht so recht was er macht, aber ich weiß, dass er so kanadisiert ist, das ich total den Draht zu Ihm verloren habe. Deutschland ist weit entfernt davon Perfekt zu sein aber es ist immer noch ein Land wo man echte Freunde finden kann, wo es immer noch, zumindest in meiner Welt, Menschen gibt, die sich mit den tieferen Schichten des Lebens auseinandersetzen, wo Bildung, wenn auch momentan umstritten, immer noch wichtig ist. Und es gibt immer noch ein soziales Netz in dem man aufgefangen wird. Natürlich ist die Natur an der Westküste überwältigend und deswegen habe ich dieses Land auch nicht verlassen, aber in dieser Natur zu leben ist sehr teuer, das ist nur den Reichen vorbehalten. Ansonsten kann man sich da nur die Nase an der Scheibe plattdrücken.
Ich erinnere mich an meinen damaligen Landlord als wir auf der Insel Salt Spring Island lebten und er immer mal vorbeischaute, meistens mit dem Satz: "How are things in your world". Well for all here who wont to immigrate to Cannada , good luck, but stay realistic.
Auswanderung
Schönen guten Tag,
würde gerne eine Frage an Sie stellen. Mein zukünftiger Ehemann ist Kanadier, lebt und arbeitet nun 18 Jahre in Deutschland. Im Februar ist sein Vater verstorben und seine Schwester ist krebskrank. Jetzt will mein Partner zurück in seine Heimat da seine Mutter nun alleine ist. Wir haben sehr oft an das Konsulat in Berlin geschrieben bzw angerufen, sind aber immer nur an eine bestimmte Website verwiesen worden.....
Wir wollen am 01.Sept. nach Kanada rüber. Soll ich als seine Verlobte vorerst einreisen mit Aufenthalt von 6 Monaten bis er eine Arbeit hat und dann den Antrag auf Permanent Resid. stellen ? Er ist für jede Art von Arbeit offen und wie wir im Mai gesehen haben gibt es genügend davon.
Wäre für eine Antwort unendlich dankbar.
China
Hallo Chevalier,
ich hatte schon länger darüber nachgedacht unserem "Akademiker" auf seine Statements zu antworten, doch ich bin ernsthaft davon ausgegangen, dass jemand, der solchen Unsinn schreibt, dies nur tut um sich anschließend darüber zu amüsieren wie sich andere darüber aufregen.
Dein Kommentar darauf ist jedoch vorzüglich und vor allem: er gibt dem Kommentar von "Akademiker" eine Daseinsberechtigung. Erst dadurch, dass "Akademiker" so etwas schreibt, sind wir in den Genuß gekommen wieder mal einen Kommentar von Dir zu erhalten.
Aber wenn wir schon mal über die Qualität chinesischer Produkte reden, will ich mich nicht länger zurückhalten müssen.
Chinesische Ware; Made in China; ist in allen Bereichen bestenfalls als mangelhaft zu bezeichnen. Dies wissen sogar die Kanadier (die einzigen, die das nicht wissen sind die Chinesen selbst). Das aber trotzdem gerade in Kanada so viel "Made in China" gekauft wird bezeugt leider mal wieder den geistigen Zustand der Ca`s.
Sie kaufen lieber den Bohrer Made in China für 20,- CAD bei Wal-Mart im Sonderangebot, als für den selben Bohrer von einem namhaften Hersteller 200,- CAD zu bezahlen. Dann freuen sie sich über das tolle Geschäft und sind stolz auf ihre Geschäftstüchtigkeit. Das der -Made in China Bohrer- aber fast nach jedem Loch nachgeschliffen werden muss, sehen sie nicht. Genauso wenig die Folgekosten, die durch dieses minderwertige Werkzeug entstehen. Letztendlich entsteht durch die verdeckten Kosten ein höherer finanzieller Aufwand, als wenn etwas mehr Geld bei der Anschaffung eines vernünftigen Werkzeugs ausgegeben worden wäre.
Aber auch mein Stichwort "Wal-Mart" soll nicht ohne Abfertigung bleiben. Auch Wal-Mart genießt keinen guten Ruf und trotzdem sind diese Läden, wie so ziemlich alle Läden, immer zu jeder Zeit wo dort geöffnet ist, brechend voll.
Wal-Mart hat sich seinen Ruf dadurch verdient, dass ein Laden irgendwo mit Hilfe von öffentlichen Mitteln gegründet wird. Nach Eröffnung des Ladens werden dann kleinere Konkurrenten im Umkreis durch gezielte Preispolitik ins Verderben gestürzt (Pleite). Nach Ablauf der öffentlichen Hilfen wird der Laden geschlossen und fast sämtliche Mitarbeiter entlassen. Zurück bleibt eine Warenhausleiche, ungezählte tote Kleinbetriebe und ein paar Arbeitslose.
Und trotz dieses Wissens rennen die Kanadier bei Wal-Mart die Türen ein.
An diesem Punkt fällt mir ein, dass ich mich schon vor einiger Zeit darüber gewundert hatte, wo diese Mengen an Einkäufern herkommen. Ich lebte einige Jahre in Edmonton und hatte das Vergnügen, dieses Phänomen beobachten zu können:
7 Tage in der Woche, 16 Stunden lang am Tag waren Läden wie Superstore, Wal-Mart, Safeway, Safe on Foods, usw immer voll. Bei Wal-Mart zB. war es keine Seltenheit über 1 Stunde an der Kasse zu stehen. Die Leute kaufen, was bunt ist, niedlich verpackt ist, billig ist, nützlich erscheint. Ein Umstand, den sich China zunutze macht und den kanadischen Markt mit bunten Müll überschwemmt.
Dies als hochwertige Qualität hinzustellen und mit deutschen Produkten vergleichen zu wollen, wie es "Akademiker" macht, ist so lächerlich, dass es eigentlich keiner Erwähnung wert sein sollte.
Mein Dank gilt dem Betreiber dieser Seite der es ermöglicht, auch über die andere Seite von Kanada zu berichten und dass sich solche ferngesteuerten Rucksäcke wie "Akademiker" und "canadian 247" mit ihren Kommentaren selbst outen.
Gruß, Alex
Auswanderung fur 4 jahre oder fur immer
hallo alle
ich bin sehr interessiert nach CA auswandern. ich bin taub und befinde mich noch im Ausbildung zum Industriemechaniker bis Anfang 2011. früher habe ich als Metallbauer gelernt und abgeschlossen. Ich habe gelesen, dass Canadier die ausländische Ausbildung nicht anerkennen. Ich möchte nach der Ausbildung nach Kanada auswandern. Ich weiß dass auch viele negativen Seiten in Kanada gibt, aber in Deutschland ist auch nicht besser. Ich will auswandern nur aus einem anderen Grund. bin einfach net glücklich in Deutschland oder Europa (wegen Depressionen) und möchte in einem anderen Land alles neu anfangen und aufbauen. ich habe noch ein paar fragen. Muss ich in Kanada 2 Sprachen beherrschen oder es reicht nur englisch? Hat man dort als Hörbehinderter (taub) eine Chance auf einen normalen Arbeitsplatz als Metallbauer oder Industriemechaniker? Darf man einen Wagen von hier aus nach Kanada exportieren und dort zulassen, weil ich besitze nämlich einen Mercedes w110 Heckflosse aus dem Jahr 1965. vielen dank für euren
typische deutsche Arroganz...
Hallo,
ich finde die hier aufgeführten Beiträge sehr interessant und spannend. Aber zu der "typisch deutschen Arroganz" - das kratzt mich. Da bin ich der Ansicht, dass nicht alle Deutschen so sind. Meiner Meinung nach gibt es da große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen. Menschen meiner Generation, die im Osten groß wurden, haben meiner Erfahrung nach diese Arroganz nicht (bzw. nicht in so ausgeprägtem Maße) wie Westdeutsche, und auch bei den Westdeutschen sind zum Glück nicht alle so.
Dass sich manche Menschen für den Nabel der Welt halten und egoistisch und Ellenbogen einsetzend agieren, gibt es bestimmt weltweit. Mein jüngerer Sohn, der während seiner Ausbildung 6 Wochen in Toronto war, und positive und negative Eindrücke vor Ort gewinnen konnte, war begeistert von der aufgeschlossenen, offenen und freundlichen Art der Arbeitskollegen und Gasteltern dort. Mein älterer Sohn, der als Lehrer an einer dt. Schule in Cali arbeitet, spürt dagegen die Abneigung der reichen und verzogenen, lernunwilligen Jugendlichen gegen Deutsche... aber er hat andererseits gute dt. und kolumbianische Kollegen und sehr nette Vermieter. Also ich würde nicht verallgemeinern,
viele Grüße aus Stuttgart
Recht hat er!
Sehr geehrter Akademiker!
Sie persoenlich gehen den richtigen Weg. Was immer andere denken, lassen Sie sich nicht beeinflussen oder hoeren gar auf die Erfahrungen oder Meinungen von Menschen, die in Ihrem/n Zielland/Ziellaendern leben/gelebt haben. Fuer Sie waere das verschwendete Zeit. Ihre Darlegungen sowie die als Nachweis aufgefuehrten Links sind stichhaltig und unwiederlegbar. Nutzen Sie weiterhin die Ihnen gewaehrte Freiheit und verfolgen Sie Ihren Traum von einem besseren Leben auf der anderen Seite des Atlantik.
Da ich leider nicht weiss wo, wie, und was Sie studiert haben und mit welchem Erfolg Sie Ihr Studium abgeschlossen haben verwundert es mich ein wenig, dass Sie bereit sind, sich mit einem Leben unter kanadischen/amerikanischen Bruecken zufriedenzugeben. Als Akademiker sollte Ihr intellektuelles Anspruchsdenken auf einem hoeheren Niveau liegen. Es sei denn, Sie rechnen sich zu den Minimalisten - allerdings sehe ich in diesem Falle einige Probleme auf Sie zukommen. Zum Auswandern braucht man naemlich GELD - und nicht wenig. Waehrend die USA aeusserst sparsam und vorsichtig mit Ihren "Greencards" verfaehrt, kauft Kanada massenhaft Neulinge ein, von denen aber ein ausreichendes Mass an finanziellem und berufstechnischem Hintergrund gefordert wird, zuzueglich einschlaegiger Berufserfahrung. Das benoetigen Sie fuer die Eintrittskarte. Ohne dem geht definitiv GARNICHTS.
Ihrem Auftreten nach bin ich mir allerdings sicher, dass Sie einen fehlerlosen Plan haben, diese kleine Klippe zu umschiffen.
Nur - als Produkt eines maroden Bildungssystems mit auesserst beschraenkter Berufserfahrung und in Ihrem Alter (?) die noetigen Punkte zusammenzubekommen - auch da werden einige Schwierigkeiten zu ueberwinden sein.
Nicht einmal zu meiner Zeit waren Schultoiletten wuenschenswerte Aufenthaltraeume - traurig, aber wahr. Diese und andere Schnappschuesse ( gezeigt unter Ihrem Link ) sind keineswegs eine Seltenheit und koennen schwerlich als Beweis fuer ein gescheitertes Bildungssystem herangezogen werden. Viele Jahrgaenge haben erfolgreich die Schule abgeschlossen ohne von einem bep*nkelten Klodeckel aus der Bahn geworfen worden zu sein. Und wer sein Abitur wegen nichtvorhandenem Toilettenpapier "vergeigt" gehoert nicht auf ein Gymnasium.
Ich stehe einhundertprozentig hinter Ihnen, solche Zustaende anzuprangern. Unsere gewaehlten "Volksvertreter" sind in der Pflicht, auf die Barrikaden zugehen ob solcher "Einrichtungen" - wenn es die denn interessiert.
Es liegt in Ihrem Ermessen, Genanntes als Motivation fuer eine Auswanderung heranzuziehen.
Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Finanzierung des kanadischen Schulsystems zu gewaehren: Wir werden hier - ob schulpfichtige Kinder oder nicht - auch schwer besteuert. Der Besuch einer Universitaet wird durch durch Tuitition-Fee's finanziert - vom Studenten. Leider sind die inzwischen so hoch ( Tendenz weiter steigend ), dass sich die jungen Leute fuer Jahrzehnte verschulden und viele extreme Schwierigkeiten haben, die von Ihnen aufgenommenen Kredite abzutragen. Finanzielle Zuwendungen Dritter sind NICHT Traeger des Systems. Ein wie auch immer gearteter Abschluss garantiert in keinster Weise einen adaequaten Arbeitsplatz. Sollte Ihnen also ein Civil-Eng. Ihr Abendessen servieren ...
Qualitativ gesehen - ich habe hier Ingenieure getroffen denen - zum Beispiel - der "Satz des Phytagoras" - nunja, sagen wir mal "nicht gelaeufig" war und die Scherkraefte in statischen Berechnungen als "zu vernachlaessigen(!)" bezeichneten. Viel Freude DAMIT.
Gut, dass Sie das nicht betrifft. Und der Wunsch nach durchgehend verfuegbarer Transportmoeglichkeit ist durch eine fuer Sie in Fahrbereitschaft befindliche Stretchlimousine einfach zu erfuellen. Es ist lediglich eine renommiertere Adresse als "unter den Bruecken" erforderlich. Ich fuer meinen Teil wuerde mich ueber Verkehrsverbindungen - eben im Stundentakt - freuen. Tagsueber.
Kein - ich wiederhole - KEIN Arbeiter in Deutschland sollte sich wuenschen, den Strukturen des chinesischen Wirtschaftssystem in die Klauen zu fallen. Den Markt mit billigem und qualitativ oftmals fragwuerdigem Produktionsausstoss zu ueberschwemmen ist die Strategie eines - wie ich glaube sagen zu koennen - uebelsten Manchesterkapitalismus. Produkt- und Industriespionage verursachen auch der deutschen Wirtschaft erhebliche Verluste. Die angesprochene Zielgruppe (Kaeufer) will sich zwar - kann sich aber nichts besseres leisten. Wie die chinesischen Arbeiter dabei behandelt werden - mir wird schlecht. Gesundheitsschutz? Umweltschutz? Arbeitsschutz? Sozialleistungen? Ihnen als Akademiker ist klar, dass die chinesische Industrie zu den ultimativen globalen Dreckschleudern zaehlt? Auch dafuer zahlen wir alle.
Sich von der Bundesrepublik nicht finanziell ausbeuten lassen zu wollen, ist ein hehres Ziel. Dann gehen Sie eben woanders hin und lassen sich halt da ausbeuten. Kluge Entscheidung. Vielleicht nicht ganz eines Akademikers wuerdig - aber na. Sie stehen ja erst am Anfang Ihres Lebens und sind noch "full of piss and vinegar", wie wir hier sagen.
Jedesmal, wenn ich so etwas lese, kriege ich einen Kloss im Hals. Ist denn das nun noch das Land von Goethe, Schiller, Bluecher, Scharnhorst, Feuerbach, Hegel, Kant? Steuben, deKalb, von Zweibruecken? Das Land, dass sich nach der schwaerzesten Stunde seiner Geschichte an seinen eigenen Haaren aus den Truemmern gezogen hat? Bedeutet "Deutsch sein" nur noch braune Sosse? Oder ist da noch Fleiss, Innovation, Zielstrebigkeit? Weiss noch einer, warum SCHWARZ - ROT - GOLD unsere Farben sind? Wird unsere Hymne nur noch als Dekoration gesungen? Unsere Eltern haben "Truemmer gekloppt" und sind hungrig zur Arbeit und zur Schule gegangen. Wofuer?
Und nun sind wir sooo hilflos den boesen Politikern und Wirtschaftsmagnaten ausgeliefert... noch gut habe ich die Streiks in der Montanindustrie in Erinnerung. Die damals verteilten Backpfeifen haben gesessen.
Leute, Menschen, aendern zu Hause was! Lasst Euch nicht von Schoenschwaetzern einlullen. Fordert, was Euch zusteht und findet legitime Wege, das zu erreichen. Niemand zwingt Euch, Eure Kinder bildungsmaessig verlottern zu lassen - erhebt Eure Stimme und ruht nicht, bevor Ihr VERSTANDEN worden seid! Und bringt Ihnen selber was bei - auch wenn das heisst, selber noch dazu zu lernen.
Wenn aus Prinzip etwas Falsches geschieht, dann ist das Prinzip falsch!!!
Wegrennen ist nicht die Loesung, war es nicht, wird es nie sein. Sich aus der Verantwortung stehlen auch nicht.
Kanada ist nicht terra incognita, hier sind die Spielregeln anders, mindestens genauso harsch. Wer hier lebt, weiss das.
Wer aus Abenteuerlust und Entdeckungsfreudigkeit auswandert hat alle Berechtigung der Welt - aber bitte nicht mehr diese Niedermacherei von Seiten der Leute, die sich Ihre Sporen erst noch verdienen muessen, bevor sie so ins Horn stossen.
Sollte ich zu emotional geworden sein, bitte ich in aller Form um Entschuldigung - meine Faehigkeit zum Verdauen dieses unausgegorenen Nonsens hat sich als beschraenkt erwiesen. Und peinlicher als Herr Michel Friedman ( CDU ) bin ich hoffentlich nicht.
Ach ja! Sie kommen auf keinen Fall zurueck und sind noch nichtmal da?
IQ-Rückgang
Unglücklicherweise lässt sich der rapide Rückgang des IQ bei der allgemeinen Bevölkerung in Deutschland nicht gänzlich auf die Politiker abwälzen. Studien darüber im Jahr 2006 ergaben, dass es erstens daran liegt, dass Frauen die über einen gewissen IQ verfügen sich eher für deren eigene berufliche Zukunft interessieren, als fürs Kinderkriegen. Nachdem in Deutschland sehr lange auf gute Schulausbildungen Wert gelegt wurde gibt es in Deutschland nun mal sehr viele Frauen, die lieber Geld verdienen als Windeln zu wechseln.
Der zweite Punkt ist die Einwanderungspolitik der deutschen Regierung. In Deutschland braucht ein Einwanderer keinen Nachweis über seine Ausbildung, oder seinen IQ zu liefern. Demzufolge strömen Leute nach Deutschland, die wohl mehr oder weniger als "der Wirtschaft und der Gesellschaft abschlägig" zu betrachten sind. Dies ist nur auf deren IQ und deren Ausbildungen im Allgemeinen bezogen und soll hier nicht als abwertend dem einzelnen Menschen gegenüber verstanden werden.
Wenn wir uns jetzt mal das so menschliche und nicht diskriminierende Kanada ansehen stellt sich doch dem aufmerksamen Beobachter sofort die Frage, wieso in Deutschland rumgeschrien wird dass ein IQ-Test für Einwanderer so unmenschlich wäre. In Kanada ist das normal; siehe zB. deren Punktesystem.
Weiter im Text:
Zu diesen beiden genannten Punkten kommt dann noch, dass die mit weniger IQ ausgestatteten Leute viel mehr Babys in die Welt setzen als die zuerst genannten. Fazit: die Klugen sterben aus, die weniger Klugen vermehren sich.
Und da kommt dann noch die himmelschreiende Unfähigkeit unserer (der deutschen) Regierungen hinzu, die nichts wirklich gemeistert kriegen, alles den Bach runtergehen lassen und nur an deren Diäten und eigene Renten denken.
Einfach aus Deutschland abzuhaun um woanders unter ner Brücke zu leben ist, Verzeihung, idiotisch. Nur wir als Wähler und Bürger Deutschlands können den Karren wieder aus dem Dreck holen. Aber nicht dadurch, dass wir ein bisschen rummeckern dass die Regierung die mal gerade dran ist nix macht sondern dadurch, dass wir notfalls auf die Straße gehen. So wie es uns unsere Mitbürger aus dem ehemaligen Ostdeutschland 89 vorgemacht haben. Denkt doch nur mal an den Euro. Fast die ganze deutsche Bevölkerung lehnt den Euro ab! Warum haben wir ihn dann noch? Weil wir solche Mätzchen mit uns machen lassen. Also wenn wir nicht langsam mal auf die Bremsen treten, braucht hier keiner mehr auszuwandern. Dann haben wir nämlich sehr bald schon den selben Mist, wie er in Kanada und USA gang und gebe ist: Volksverblödung und Staatsverherrlichung. Dann gibt es bald einen verschwindend geringen Prozentsatz an "Elitemenschen" die unsere Bosse sind und für die wir uns dann kaputt arbeiten dürfen und in unserer Freizeit unser schwer verdientes Geld in deren Einkaufzentren ausgeben dürfen, oder unter deren Brücken wir dann leben dürfen.
Deutschland ist es wert, dass zu verhindern.
Gruß, Alex
Canada/USA oder Germany
Hallo Akademiker,
ich habe eine Frage und hoffe, Sie fühlen sich nicht auf den Schlips getreten.
Wenn das deutsche Schulsystem so schlecht ist, warum dann nicht gleich nach Abitur das Studium in Canada oder USA machen?
Ich kann Ihnen nur viel Glück wünschen und hoffen, dass Sie nicht enttäuscht werden. Halten Sie uns bitte in der Zukunft auf dem laufenden, ob Ihr Studium in Canada oder USA anerkannt wird und Sie in ihrer gewählten Berufssparte arbeiten können. Wenn Sie einer der wenigen Glücklichen sind, dann kann man vielleicht noch durch Ihre Erfahrungen lernen.
Ich muss noch ein paar Kommentare zu Ihrem zweiten Kommentar machen:
1. Ihre links
Ich weiß nicht ob ich was verpasst habe. Über die Schulbildung ist nichts enthalten.
Diese hygienischen Zustände sind hier teilweise auch in den Schulen vorhanden, nur hier hat man noch Metalldetektoren und Taschenkontrollen. Wofuer, sollten Sie wissen.
(P.S. Sogar unter uns Erwachsenen auf Arbeit muss man Zettel an die Wände kleben, da einige Erwachsene nicht in der Lage sind, Minimum Standards der Hygiene einzuhalten).
2. Auch hier in Canada ist das Nahverkehrssystem außerhalb der großen Metropolen sehr fragwürdig.
Einige Städte haben nur Busse, diese fahren im Berufsverkehr nur alle 20-30 Minuten. Man kann nur davon träumen den Service in außen Bezirken oder im Umland zu finden.
4./5. Über Qualitätsprodukte und Sozialleistungen wird jeder seine eigenen Meinung haben.
- Die Qualitätsprodukte aus China, haben mich schon viel Geld gekostet.
- Meine Erfahrung - auch mit Einstreichen von Sozialleistungen mit höheren Abzügen - die Sozialleistungen in Deutschland sind noch besser als die in Canada.
Zum Abschluss:
Ich werde Sie nicht davon abhalten, Ihren Traum zu verwirklichen und nach Canada oder USA auszuwandern.
Aber ich kann Sie nur bitten, in der Zukunft, Ihre Eindrücke über die Erfolgserlebnisse von Auswanderen für sich zu behalten (Zitat: Ich hab den Eindruck hier werden Länder runtergemacht, nur weil es bei manchen mit den Auswandeurngsplänen nicht geklappt hat). Sie waren nicht in der Situation und können es nicht beurteilen. Wenn Sie in der Zukunft damit zufrieden sind, unter der Brücke zu schlafen, dann ist es Ihre Entscheidung. Die Personen, die hier Canada kritisieren, möchten unentschlossen Auswanderern ein anderes Bild darstellen als den Urlaubskatalog, so dass diese Personen eine informierte Entscheidung treffen können. Auch hier in Canada wird man finanziell ausgebeutet.
Akademiker
Anhand der von Ihnen gegebenen Antworten ist eindeutig zu sehen dass Sie ein "Greenhorn" sind.
In US & Canada werden Sie auch sehr schnell unter die so gepriesene Bruecke kommen und die Ausbeutung hier ist wesentlich krasser - es herrscht der nackte Kapitalismus mit Deutschland ueberhaupt nicht zu vergleichen.
etc., etc...........
Viel Glueck !
CANADA/USA oder GERMANY
Naja wie Sie wohl meinen,
das mag ja alles sein wie sie es geschildert haben. Aber für mich steht eins fest. Ich bleibe in Canada oder USA selbst wenn ich unter der Brücke leben muss. Ich komme auf gar keinen Fall zurück nach Deutschland!
1. Unumstritten ist jedoch, dass die deutsche Bildungslandschaft schlecht bis mangelhaft ausgestattet ist. Des weiteren ist das neue 12 schuljährige Abitur nichts mehr wert. Siehe den nachfolgenden Link als Beleg, über die hessischen Schimmel- / Gammelschulen, das sind Zustände schlimmer wie in Entwicklunsgländern und sowas hat man mitten in Europa in einem Industrieland!
2. Die Verkehrseinrichtung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) ist eine Katastrophe. Werktags ab 20.00 Uhr fahren die Bussen und Bahnen jeweils im 30 Min. Takt! Wo leben wir denn? Achja im rückständigen Frankfurt/Main!
3. Über finanzielle Spenden und Forschungsgelder wie sie in den USA oder Canada üblich sind, würden sich die deutschen UNIs die Hände reiben. Fakt ist, die hessische Regierung hat festgelegt, dass die hessischen Hochschulen mehrere Millionen Euro einsparen müssen.
4. Made in Germany war mal... das wird nie wieder geben. Vor allem die Chinesen haben in Qualitätsstandards dermaßen nachgeholt, dass Deutschland niemals darin mithalten wird. Außer Deutschland schafft es, die Qualität die es hat zum ChinaPreis zu vermarkten!
5. Die Krankenkassenbeiträge und andere Sozialabgaben werden erhöht, im Gegenzug werden Sozialleistungen gestrichen. Ich habe die gestrige Diskussion auf n24 mit Vorsicht Friedmann! angesehn!
Links as Belege:
http://www.fr-online.de/top_news/2135045_Wiesbadener-Schulen-Katastropha...
http://geschwister-scholl.blogspot.com/2007/05/auch-unserer-schule-ein-p...
Weitere Belege auch über Hochschulen schicke ich mit Bildern gerne auf anfrage zu!
Ich wünsche denjenigen, die sich für Deutschland entscheiden, einen angenehmen Aufenthalt. Ich lasse mich von der Bundesrepublik nicht finanziell ausbeuten!
Beste Grüße
AKADEMIKER
Canada 2012
Also mein superschlauer Gruenschnabel was Du da berichtest ist absolut laecherlich und wie es aussieht hast Du ueberhaupt gar keine Ahnung was z.B. in Kanada diesbezueglich abgeht.
Lebe erst mal einige Zeit in Kanada, dann wirst Du auch wirklich krasse Unterschiede erleben, erkennen und kannst dann nochmal zu Worte kommen.
Erzaehle bitte nicht noch mehr solch ein Bloedsinn - Du weisst nicht wovon Du sprichst.
Dass erkennt man auch an Deiner Aussage ueber "Entwicklungsland Deutschland" wahr ist dass Deutschland sehr weit vorausentwickelt ist gegenueber US & Canada.
Aber wie schon gesagt Du weisst nichts ueber Kanada - schwebe weiter auf Deine Wolke!!!!!!
Viel Glueck bei der Landung!
Canada 2012
Guten Tag,
ich sage nach meinem UNIabschluss GOODBYE Deutschland 2012.
Kein Mensch in der Welt mag Deutschland. Vielleicht solltet ihr euch Kanadakritiker mal die Kommentare über Deutschland durchlesen. Ich hab den Eindruck hier werden Länder runtergemacht, nur weil es bei manchen mit den Auswandeurngsplänen nicht geklappt hat.
Deutschland ist weder Exportweltmeister und wird es niemals wieder werden. Die Unis in Deutschland sind schlecht, genau wie die anderen Schuleinrichtungen. Die Steuern und Sozialabgaben sind hoch... die Bildung bzw. Infrastruktur unterentwickelt.
P.S. Carolina... Dass die Canadischen/amerikanischen Universitäten die besten auf der Welt sind ist nichts neues. Da wird wohl Deutschland mit seinen miserablen Bildungseinrichtungen noch eine lange Zeit brauchen um mit den Canadischen/amerikanischen konkurrieren zu können. Wer studiert schon freiwillig in Deutschland? Menschen die sich keine bessere Universitätsausbildung leisten können. Soviel zu Bildung in Deutschland.
P.S. Deutschland = Entwicklungsgland... das sage ich als geborener Deutscher!
Carolin
Hallo Carolin,
ich kann keine Vergleiche zwischen USA und Ca aufstellen. Ich kenne nicht viel von den Staaten. Außer natürlich die hohe Kriminalität, mit der auch Ca noch nicht mithalten kann.
Ich habe in Alberta gelebt. Neben meinen Einsätzen als Bauhelfer und bei Wal-Mart durfte ich als Schlosserhelfer arbeiten. Die Firmen, die mich gnädigerweise eingestellt hatten, hatten auch keine Probleme damit, von meinen Ausbildungen als Industriemechaniker und Maschinenbautechniker zu profitieren. Natürlich ohne die entsprechende Lohnangleichung. Meine Ausbildungen wurden nicht anerkannt.
Ich möchte an dieser Stelle auch gleich noch überleiten zu meinem Sohn, der während unseres gesamten Ca-Auffenthaltes eine kanadische Schule besucht hatte. Er gehörte dort mit zu den Besten in seiner Klasse. Es nervte ihn, dass er jedes Jahr einen neuen Klassenlehrer vorgesetzt bekam und dass 4 - 8 Schüler aus seiner Klasse nach den Sommerferien einfach nicht mehr da waren. Dafür kamen halt ein paar andere hinzu.
Nach unserer Rückkehr nach Deutschland sind wir also in einige deutsche Schulen gegangen und haben zwecks Anmeldung stolz die kanadischen Zeugnisse präsentiert, die Sohnemann sich in Ca erarbeitet hatte. Zu unser beider Erstaunen konnten wir damit niemanden beeindrucken. Hier in Deutschland ist es anscheinend bekannt, dass kanadische Schulen nichts taugen. Es wurde uns immer wieder gesagt, dass es genug Hauptschulen gibt die meinen Sohn aufnehmen müssten. Nach langen Kämpfen haben wir schließlich eine Realschule gefunden, die meinem Sohn eine Chance gibt. Wenn er diese Probezeit nicht besteht, wird er nach den Sommerferien die Klasse nachholen müssen, aus der wir ihn wegen dem Umzug nach D herausgenommen haben.
Kurz: die Kanadier erkennen keine ausländischen Ausbildungen an. Deutsche Ausbildungen sind absolut unwichtig für sie. Gleichzeitig "bilden" sie ihre Kinder in minderwertigen Schulen aus, wo die kleinen Kanadier fast nix lernen. Der Blödsinn, der über Pisa verbreitet wird kommt wohl nur zustande, weil die Verantwortlichen dafür vielleicht gewürfelt haben welches Land mal gut aussehen darf bei solchen Studien. Für mich wäre wahrscheinlicher, dass die Kanadier die anderen Verantwortlichen irgendwie bestochen haben damit Kanada in den Pisa-Studien gut abschneidet. Hier in D hat es jedenfalls nicht geholfen, dass mein Sohn ein paar Jahre in Ca zur Schule gegangen ist.
Was das liebe Geld angeht so kann ich nur sagen, dass es in Ca ohne Geld wohl genauso tödlich ist wie in USA.
Aber auch wie in USA kann in Ca jeder, der sich irgendwie eine gute Credit-History aufgebaut hat, immer und überall auf Pump leben. Wer seine Credite zu pünktlich zurückzahlt gilt als schlechter Kunde und riskiert plötzlich als nicht mehr kreditwürdig dazustehen. Die Banken in Ca wissen jedoch einige gute Tricks, wie aus einem schlechten Kunden doch noch Geld rauszuschlagen ist. So ist mir zB. passiert, dass ich einen Kleinkredit über 2500,- CADs aufgenommen hatte, den ich für die ersten 6 Monate zinsfrei erhalten hatte. Kurz vor Ablauf dieser 6 Monate habe ich dann von mir aus Kontakt zu der Bank gesucht, die mir eigentlich sämtliche Unterlagen für den Kredit hätte zuschicken müssen, dies aber nicht getan hatte. Als ich es dann nach etlichen Fehlversuchen, bei denen ich minutenlange Gespräche mit Anrufbeantwortern führen durfte, doch noch geschafft hatte einen menschlichen Mitarbeiter dieser Bank zu erreichen wurde mir gesagt, dass sämtliche Unterlagen zu dem Kredit an meine Adresse schon vor 6 Monaten geschickt wurden, jedoch nie dort angekommen sind, weil ich nicht dort wohnen würde. Ein kurzer Vergleich der Adresse ergab, dass eine der vier Zahlen meiner Hausnummer falsch war.
Nach Richtigstellung wurde mir zugesagt, die Unterlagen erneut an mich zu versenden und, Oh Wunder, sie erreichten mich, auch wenn meine Hausnummer immer noch falsch angegeben wurde. Ich wartete bis 3 Tage vor Ablauf der 6 zinsfreien Monate und überwies dann die gesamte Summe an diese Bank auf einmal. Nix mit Zinsen für Bank. Doch die Bank war damit nicht zufrieden. Nach 4 Wochen erhielt ich eine Mahnung. Da ich ja noch nicht gezahlt hätte, dürfte ich nun die Zinsen für die Summe von 2500,- CADs ebenfalls bezahlen. Es würde ja reichen wenn ich erstmal nur die Zinsen zahle, was im Monat um die 400,- CADs ausmachte.
Ich rief natürlich sofort bei der Bank an und verlangte Klärung der Sache. Dort wurde mir versichert, dass in den vergangenen 4 Wochen keine Zahlung bei denen eingegangen ist. Daraufhin bin ich zu meiner Bank und habe nachgefragt was los ist. Die haben mir gesagt, dass das Geld weg ist und von mir nicht mehr zurückgefordert werden kann. Ich könnte jedoch eine Nachforschung in Auftrag geben. Dies würde ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Die andere Bank indes verlangte nun die Zinsen und begann Druck auszuüben. Nach ein paar Tagen schon war klar, dass meine Bank den Betrag komplett an die andere Bank entrichtet hatte und dass das Geld dort auch angekommen war. Die andere Bank gab dann plötzlich zu, dass mein Geld versehentlich auf einem anderen Konto verbucht worden war. Diese Auskunft erhielt ich mit der nächsten Mahnung, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich nun knapp 1000,- CADs Zinsen zu zahlen hätte. Wieder telefonierte ich eine gute Stunde mit Anrufbeantwortern, bevor ich einen Mitarbeiter am Horn hatte und den Fall aus dem System dieser Bank löschen lassen konnte ohne Zinsen zu zahlen. Der Kerl wollte mir dann allen Ernstes noch eine Kreditkarte zuschicken, da ich ja ein so guter Kunde sei. Ich habe ihm dies ausdrücklich untersagt.
Nun möchte ich noch ein kurzes Wort an Jürgen richten:
Bitte Jürgen, überlege es Dir nochmal ganz genau ob Du nach Ca auswandern willst. Wenn Du es unbedingt tun willst dann solltest Du über folgende Voraussetzungen verfügen:
1. nicht älter als 18 Jahre, 2. ledig, 3. kein Schulabschluss, 4. keine Berufsausbildung. Um deine Chancen noch abzurunden sollte dein IQ nicht über 37 liegen. Fernerhin solltest du immun gegen geistiges Wachstum sein, über ein hohes Maß an Intoleranz verfügen und graue Straßen voller grauer Häuser lieben, die nur durch Müll und Werbeplakate etwas Farbe erhalten.
Bitte entschuldigt meine Ausschweifungen. Ich kann nicht über Ca berichten, ohne immer wieder halbe Romane zu schreiben.
Gruß, Alex
Kanada
Stellt euch vor Kanada ist eine sehr grosse Bank,
nun kommen sehr viele Bankraueber (Fachkraefte) in diese Bank um Ihr Anteil zu holen (zu arbeiten) - aber nur einige von denen werden auch die Alarmanlage umgehen und kommen davon - die ehrlichen bleiben auf der Strecke - nur die unehrlichen mit der besten / hoechsten Kriminalitaet kommen weiter.
So wird es man in Kanada im taeglichen Alltag erleben und dass ist keine Schwarzmalerei es ist nackte Realität.
Kann mal jemand ehrlich sagen .....
Was ist typisch Kanadisch?
Wie oder was ist typisch Kanadische Kultur?
Wie ist die Gesellschaft (System & leute)?
Esskultur?
Schulbildung?
Allgemeinbildung der Kanadier?
Hilfsbereitschaft?
Berufschancen (welche besonders)?
Berufsanerkennung?
Waere sehr hilfreich wenn jemand sich die Muehe macht uns realistische Infos zu geben!
Danke im voraus!
Frank
Negative Seite
Hallo Andreas,
ich kann hier nicht komplett über die negativen Seiten meiner 4,5 Jahre in Kanada berichten. Das würde den zur Verfügung stehenden Rahmen sprengen.
Bevor ich nach Deutschland zurückgegangen bin habe ich mir immer wieder gesagt, dass es nicht wichtig ist nach Deutschland zurückzugehen, sondern aus Kanada wegzukommen.
Jetzt weiß ich, dass es doch richtig war. Die Rückkehr nach Deutschland ist wie neu geboren zu werden; in einer besseren Welt. Was juckt es mich, wenn hier die Preise für Werkzeuge höher sind als in Ca.? Ich kann nach Angeboten ausschau halten. Und das gilt für alles was es so zu kaufen gibt.
Ich bin immer wieder erstaunt wenn ich in ein Geschäft in Deutschland gehe. Es ist unvergleichlich sauberer hier und die Vielfalt der Angebote ist fast schon erdrückend.
Die kanadische Gesellschaft im Allgemeinen ist korrupt, verblödet, engstirnig, egoistisch, ausländerfeindlich, diskriminierend. Ich bin sicher, dass ich noch einiges vergessen habe aufzulisten, doch wie schon erwähnt ist der Rahmen hier begrenzt. Nur eines sei noch erwähnt. canadian247 regt sich über einen Kommentar von Linda auf und rät ihr, sich doch zum Teufel zu scheren, wenn ihr etwas nicht passt. Dies ist typisch kanadisch. Stellt euch doch mal vor ihr würdet in einem Land leben, wo jeder hin will; wo jeder Urlaub machen will und/oder wo jeder leben will. Jeder ist bereit, sehr viel zu tun und sehr viel Geld auszugeben um dies zu verwirklichen. Und dann merkt ihr, dass es keine negativen Auswirkungen hat, wenn ihr den einen, oder anderen mal übers Ohr haut. Es spielt keine Rolle wie ihr diejenigen behandelt, die bei euch Urlaub machen, oder bei euch leben wollen: sie kommen immer wieder! Sie schleppen immer wieder ihr Geld an und betteln fast schon darum es euch in den Rachen zu werfen. Und sie überschlagen sich dabei um euer Land immer wieder nach außen hin lobend zu erwähnen; trotz dieser miesen Behandlung. Wie würde sich ein derartiges Verhalten auf euch auswirken? Und wenn ihr euch diese Frage stellt, dann seid auch ehrlich zu euch selbst.
Ich habe in meiner Zeit in Ca. 2 bis 3 mal erlebt, dass kanadische Verkäufer nett sein können. In Deutschland habe ich bis jetzt 2 oder 3 weniger freundliche Verkäufer gehabt. Gut, ich bin erst seit 2 Wochen wieder hier, aber D hat ja auch gut 3 mal mehr Einwohner als Ca.
Meine Zeit in Ca war eine Verschwendung. Ich hätte viel besser und angenehmer in D leben können. Ich hätte mir viel Unangenehmes ersparen können und ich hätte, entgegen der allgemeinen Meinung, eine viel höhere Lebensqualität gehabt als in diesem unterentwickelten Verbrecherstaat Kanada.
Hier kann ich an fast jedem See spazieren gehen. Hier laufe ich 5 min. und bin dann auf einem Wanderweg im Wald, oder auf Felder. Hier gehe ich los und kaufe mir, was ich will und muss mich nicht damit zufrieden geben, was gerade mal verkauft wird.
Die Kanada-Pros sagen ja gerne, dass derjenige, der es mit dem Auswandern nicht schafft ein Versager ist.
Ich gebe zu, dass ich versagt habe. Ich habe viel zu schnell aufgegeben und geglaubt, dass es in einem anderen Land besser sein könnte. Ich bin viel zu schnell aus Deutschland weggegangen. Ich glaube nicht dass jemand versagt, wenn er in Ca. nicht zurecht kommt. Dort nicht klarzukommen ist für mich ein Beweiß von Eigenständigkeit und freiem Willen.
Gruß, Alex
Weitere Korrekturen erforderlich
Zitate canadian 24/7
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"Die meißten großen Städte und die Provinz Ontario leißten sich eine eigene Polizei, der Rest des Landes wird sehr gut von der RCMP betreut, welche nicht umsonst zu den besten Polizeitruppen der Welt zählt."
"Zu behaupten Canada sei nicht sicher ist eine Verleumdung! Nicht umsonst zählt die RCMP zu den elite Polizeitruppen der Welt und manche Metropolen oder Provinzen unterhalten eine eigene Polizei."
"Die RCMP wird nicht von mir glorifiziert!
Wissen Sie wieviele RCMP allein 2007 im Dienst getötet wurden? Ist es da dann entschuldbar, weil ja "nur" Cops? Möchten Sie dass mal den Familien erklären???
Negativ ist auf jeden Fall die Kriminalität. Da leichte Drogen legal sind und der Hafen in Vancouver das Tor zum asiatischen Raum schlechthin ist, sind Machtkämpfe in diesem Milieu unausweichlich. Leider in letzter Zeit immer gewalttätiger."
"Negativ: Crime! Dank einer (aus meiner Sicht ungünstigen) sehr liberalen Politik sind Drogen wie "Weat" leider legal. Das führt bei gewissen Subjekten zu Macht und Etablierungskämpfen mit einer leider sprunghaft gestiegenen Mordrate und in der Beschaffungskriminalität. Zu behaupten hier herrsche der Wilde Westen ist eine völlig verfehlte Darstellung der Realität. Ich würde sonst nicht zurück kehren und unsre 4 Monate alte Tochter mitnehmen."
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"Die Lebenshaltungskosten selbst sind eher günstig, genau wie das Tanken, der Liter liegt bei etwa einem $, entspricht ca. 70 € cent!!!
Vergessen Sie bitte nicht, dem durchschnittlichen Canadier macht es nicht viel aus größere Strecken zurückzulegen, das wissen auch kleinere und Mittelständische Betriebe. Ergo denke ich, dass Sie entweder mitten im Nirgendwo im hier so schön zitierten "Heartland" leben, oder tatsächlich soviel Intellekt besitzen wie die von mir als lächerlich empfundenen WANNABE-Migranten ala Good-bye Deutschland."
"Man muss lediglich bereit sein auch mal ins Hinterland zu ziehen und in den sog. Prarieprovinzen zu arbeiten."
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"das canadische healthcare system greift AUSSCHLIESSLICH bei canadiern und bei Visenaufhalten."
"...wie gesagt, ich hatte in Whistler eine Platzwunde die genäht werden musste, und da ich zu dem damaligen Zeitpunkt keine hier gültige Versicherung hatte waren für die paar Stiche 400 can $ fällig."
"Ich wünsche allen, di in meine Heimat auswandern viel Glück und alles gute! Bei Fragen steh ich gern zur Verfügung"
" Rechts bin ich übrigens Deutsch da meine Mutter deutsch ist, nach internationalem und Canadischem Recht habe ich durch die Vaterschaftsanerkennung ein Anrecht auf den canadischen Pass, zumindest aber eine PR!"
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"Man darf aber etwas nie vergessen: Wenn ich nicht bereit bin, mich fremden Kulturen, Bräuchen etc anzupassen, sollte ich lieber weiter in Deutschland bleiben, CDU wählen und irrsinnige Steuern zahlen"
"Wie gesagt, wenn Canada so schlecht ist, was machen Sie denn dann noch hier? Oder sind Sie vielleicht eine dieser verkrachten Existenzen, die aus welchem Grund auch immer zurück mussten und nun die Schuld bei jedem anderen suchen??? Da sind wir Deutsche (die anderen 50% meiner Abstammung) ja recht gut im Jammern...."
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"Wer hier behauptet man werde in Canada finanziell abgezockt lügt entweder oder ist schlichtweg dumm."
"Hier liegt allerdings auch ein großer Denkirrtum seitens einiger Emigratioswilliger vor. Derzeit scheint es tatsächlich so, dass man zwar als Deutscher oder Europäer ein Arbeitsvisum bekommt, aber man leider nicht lange genug hier arbeiten kann um eingebürgert zu werden. Das kann man durchaus als Abzocke verstehen und ist sicherlich dem Versagen der canadischen Regierung anzulasten."
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Zitat Ende
( Absalom hat sich auch an den eigenen Haaren aufgehaengt, AT )
Geschaetzter canadian 24/7
Die obigen Zitate stammen aus Ihren bisher 3 veroeffentlichen Beitraegen. Sie sind weder sinnverfaelscht noch aus dem Kontext genommen. Ich koennte diese Liste beliebig weiterfuehren, was mir aber aufgrund meiner begrenzten Zeit nicht moeglich ist und obendrein nicht ratsam erscheint, da Sie mit hemmungslosem Feuereifer fuer Ihre Sache eintreten. Es wuerde nur zu weiteren Verwicklungen und "Korrekturen" fuehren, bei denen der Sinn Ihrer Statements dann vollstaendig abhanden kommt.
Wenn ich Sie um die Beantwortung einer Frage bitten darf:
WIE LANGE UND MIT WELCHEM STATUS LEBEN/LEBTEN SIE IN CA? ( Ohne Urlaubsaufenthalte )
Eine Antwort wuerde der Aufklaerung der - meiner Meinung nach - nicht enden wollenden Widersprueche dienen, speziell was Ihre offensichtlichen Versicherungsprobleme angeht.
Oder sind Sie nur noch ein weiterer selbsternannter Kanada - Experte mit Dauerwohnsitz in Deutschland, einem "kanadanews" - Dauerabonnement und einem Kopf voller Flausen? ( Wie man als Kanadier beim Urlaub in Kanada eine Auslandskrankenversicherung braucht, bedarf einer Erlaeuterung. ) Kollidiert Ihre Gefuehlswelt mit der Realitaet?
Moeglicherweise finden Sie waehrend Ihres Aufenthaltes hier die Zeit, sich mit dem Criminal Code of Canada ( Drugs! ) naeher zu beschaeftigen www.defencelaw.com/penalties-drugs.html und auch die Ergebnisse der "Robert-Dziekanski-Inquiry" naeher zu analysieren...
Vielleicht verstehen Sie nicht, was mich - und viele andere Mitautoren - dazu bewegt, so kritisch aufzutreten. Es ist nicht mein Anliegen, in Kanada ein zweites Deutschland aufzubauen oder das Land "in die Tonne zu treten".
Wofuer ich - und, wie ich hoffen darf, auch andere - eintrete/n, ist eine Demontage von "Lala - Land" oder "Kuschelkanada". Eine ehrliche Darstellung der Verhaeltnisse hier ohne die weithin verbreitete Schoenfaerberei. Ehrlichkeit, Anstaendigkeit, Offenheit - eigentlich Basiseigenschaften fuer jedes Zusammenleben. Einheitliche Behandlung/Anerkennungen von Qualifikationen ( AUF DENEN UNSER MATERIELLES WOHLERGEHEN BERUHT! ) und nicht dieses laecherliche Zickengehopse von Provinz zu Provinz (mehr Details?).
Der Tag, an dem CIC und HRDC sich nicht mehr hinter Worthuelsen und verbalen Platzpatronen verstecken und eine realistische Vorstellung des Landes/der Provinzen vermittelt wird, ist der Tag, an dem eine extrem bilaterale Betrachtungsweise nicht mehr notwendig ist!
Dieses Land mit seinem unermesslichen Reichtum ist ein
>Zitat< " Technologisch auf der Stelle trampelnder Rohstoff- und Dienstleistungsgigant ".>Zitat Ende<
- Und koennte doch so unendlich viel mehr sein!!!
Fuer so etwas werden keine "hochqualifizierten Fachkraefte aus Uebersee" gebraucht. Lediglich Leute, die die "Karre am Laufen halten".
Die Tatsache, dass ich hier lebe, bedeutet nicht, dass ich mich mit Scheuklappen und Ignoranz ausgeruestet durchs Leben bewege. Habe ich als in Kanada lebend nicht die Pflicht, Probleme zu loesen und auf Misstaende aufmerksam zu machen? Allein dafuer, dass kommende Generationen von Einwanderern etwas qualitativ Hochwertigeres vorfinden, auf dem sie ihre Zukunft aufbauen koennen? Ohne von falschen Versprechungen getrickt und nach einer Weile voellig desillusioniert - als Looser, Jammerlappen, Luegner und Doofe bezeichnet - ihrem Unmut Luft zu machen und das "Kredit- und Schulden-Nirwana" zu verlassen?
KANADA GUT - DEUTSCHLAND SCHLECHT. SO EINFACH IST DAS NICHT!
Auch mir kommt die Galle hoch, wenn ich die ersatzlose Demontage des einstigen Vorreiters Deutschlands aus der Ferne beobachten muss. Es bereitet mir grosses Unbehagen. Aber eines werde ich nicht - einem Land ( mitsamt seinen Bewohnern! ), in dem ich geboren wurde, aufwuchs, erstklassig ausgebildet wurde und viele gute Jahre verbrachte den Ruecken herunterpi**en. Ein Baum ohne Wurzeln ist ein Stueck Holz.
Canadian 24/7 - arbeiten Sie hart an Ihren Sprachkenntnissen! Wenn Ihnen dieses oder jenes Malheur passiert, ist das verzeihlich. Wenn allerdings die falsche Begriffswahl zu einer kompletten Sinnententstellung fuehrt ( siehe Weed - Wheat, Teaser - Taser ), wird jegliche Kommunikation unnoetig erschwert wenn nicht sogar unmoeglich gemacht. Falls Sie sich ueber die Bedeutung bestimmter Worte nicht im Klaren sind, "malen Sie Bilder mit Worten" - das macht Anfaenger sehr sympathisch und erleichtert das Lernen.
Ich wuensche Ihnen als "canadier" schnelle Fortschritte beim Erlernen Ihrer Vatersprache. Wir wollen doch nicht, dass Sie so enden wie der bedauernswerte Kerl in Vancouver Airport. Da war ungluecklicherweise auch kein Dolmetscher greifbar. Und wenn Sie dann "exclusive" und "explosive" verwechseln oder "six kids" und "sex kids", haben Sie Ihren Allerwertesten gar maechtig auf Grundeis.
Eine Adresse an den Autor Alex ( "Geschafft"):
Ich bewundere Ihren Mut zu diesem Schritt. Falls ich Ihnen auf irgendeine Art behilflich sein kann, scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren.
Au revoir !
Korrektur
Liebe Linda, Lieber chevalier,
zuerst einmal sorry dass ich nicht sofort auf ihre Beiträge reagiert habe und ich mich tatsächlich bei weed verschrieben habe. Korrekturprogramme sind nicht immer das ware... Zu Ihrer beider Behauptung Weed sei strafbar muss ich Ihnen leider teilweise immer noch widersprechen. Ich bin in der Zwischenzeit wieder hier in meiner "Zweitheimat" Vancouver angekommen und siehe da... Das Zeug bekommt man immer noch ganz legal! Gehen Sie doch einfach mal hier in Vancouver in die DAVIE Street und sehen sich um, sie werden schnell feststellen, dass es das Hintertürchen der "medizinischen Notwendigkeit" gibt und Sie Gras durchaus legal erwerben können. Wenn Sie sich dann mal länger als 10 Minuten ausserhalb Ihres Fahrzeugs und nicht unbedingt an stark frequentierten Touripunkten aufhalten, können Sie durchaus den Eindruck bekommen, dass hier ne Menge Leute scheinbar große medizinische Probleme haben. Freut mich trotzdem, wenn Sie sich amüsieren konnten.
Zu ihrem Beispiel mit der Preisteuerung bei Brötchen.... Wo bitte leben Sie denn hier in Canada???? Wollen Sie mir ernsthaft erzählen, auch nur ein einziges Ladenlokal könne sich derartige Preiserhöhungen erlauben, wenn ausreichend Mitbewerber vor Ort sind? Vergessen Sie bitte nicht, dem durchschnittlichen Canadier macht es nicht viel aus größere Strecken zurückzulegen, das wissen auch kleinere und Mittelständische Betriebe. Ergo denke ich, dass Sie entweder mitten im Nirgendwo im hier so schön zitierten "Heartland" leben, oder tatsächlich soviel Intellekt besitzen wie die von mir als lächerlich empfundenen WANNABE-Migranten ala Good-bye Deutschland. So einen Unfug können Sie mir nicht erzählen. Wenn Sie hier leben (wie es scheint) und es Ihnen so wenig gefällt, warum scheren Sie sich dann nicht zum Teufel (Verzeihung!) und gehen dahin zurück wo Ihresgleichen sich wohl fühlen!??
Ich bin sicherlich nicht der Mensch der in einer Traumwelt lebt, ich arbeite sehr hart für mein Geld und bin (aus Ihrer Sicht vermutlich leider) mit einer wohlhabenden Family gesegnet, was es für mich tatsächlich hier leichter macht. Auch habe ich hier keine "Truckerweisheiten" oder "Stammtischparolen" zu Besten gegeben; es ist tatsächlich so, dass canadische Transportunternehmen mit Hilfe der Botschaft zu solchen Anlässen versuchen europäische Arbeitskräfte anzuwerben.
Hier liegt allerdings auch ein großer Denkirrtum seitens einiger Emigratioswilliger vor. Derzeit scheint es tatsächlich so, dass man zwar als Deutscher oder Europäer ein Arbeitsvisum bekommt, aber man leider nicht lange genug hier arbeiten kann um eingebürgert zu werden. Das kann man durchaus als Abzocke verstehen und ist sicherlich dem Versagen der canadischen Regierung anzulasten.
Zu den sooft besprochenen Führerscheinen: deutsche Führerscheine werden (gegen Gebühr) problemlos umgeschrieben und vorläufig auch anerkannt. Bei LKW ist eine Prüfung notwendig. Zu Behaupten diese müssen neu erworben werden, möchte ich mal nicht für ganz Canada stehen lassen, weil sich das Straßenverkehrsrecht von Provinz zu Provinz unterscheidet. Speziell weiß ich BC und Nova Scotia erkennen deutsche LKW Führerscheine an, verlangen aber eine Nachprüfung, da sich sowohl die Fahrzeuge als auch die Ladekapazität deutlich von europäischen "Normen" unterscheiden.
Die RCMP wird nicht von mir glorifiziert! Und speziell Vancouver int. Airport ist mir ein Begriff. Das dort einiges falsch gelaufen ist beim Verhalten der Mountys ist durchaus richtig. Aber Herr Chevalier wenn Sie schon diesen bedauerlichen Zwischenfall aufzählen, dann reissen Sie ihn bitte nicht nur an sondern schildern bitte die ganze Wahrheit!
Ein Osturopäischer Emmigrant wurde dort 2007 von der RCMP durch den mehrmaligen Einsatz sogenannter Teaser (hoffentlich richtig geschrieben) getötet.... NACHDEM ER FAST 8STD (!) IN CUSTOMS (ZOLL) FESTGEHALTEN WURDE, DA SEINE PAPIERE UNVOLLSTÄNDIG WAREN. LEIDER WAR DIESER EINWANDERER DER ENGLISCHEN SPRACHE NICHT MÄCHTIG (OBWOHL SEINE MUTTER SEIT JAHREN HIER LEBT) UND LEIDER WAR KEIN QUALIFIZIERTER DOLMETSCHER ANWESEND (WAS AN EINEM GROSSEN INTERNATIONALEN FLUGHAFEN IN EINEM MULTIKULTURELLEN EINWANDERUNGSLAND WIRKLICH EINE SCHANDE IST)! DER MANN GERIET AUFGRUND DER NICHT BESTEHENDEN VERSTÄNDIGUNG IMMER MEHR IN RAGE, WISSEND DASS SEINE MUTTER CA. 500 METER ENTFERNT WARTETE. DA ER ANFING GEGENSTÄNDE UMZUWERFEN UND SEHR LAUT WURDE, VERSTÄNDIGTE DER ZUSTÄNDIGE ZOLLBEAMTE DIE RCMP. DEREN ANSCHLIESSENDES FEHLVERHALTEN IST UNENTSCHULDBAR, KEINE FRAGE! Aber: Wollen Sie jetzt eine Bundespolizeitruppe (das ist hier die RCMP; Vancouver selbst unterhält eine eigene Polizei) generalverurteilen, weil sich 4 ihrer Officer falsch verhalten haben?
Wäre es nicht sinnvoll Englishkenntnisse bei Einwanderung vorauszusetzen und für die Härtefälle einen Dolmetscher zu haben? Wissen Sie wieviele RCMP allein 2007 im Dienst getötet wurden? Ist es da dann entschuldbar, weil ja "nur" Cops? Möchten Sie dass mal den Familien erklären???
Criminalität gibt es überall. Leider! Und leider (hier kann ich nur für BC und greaterVan sprechen) nimmt die Gewaltbereitschaft extrem zu. Wenn Sie aber mal statistsch die Tötungsdelikte in Deutschland 2009 nehmen und die dann mit den "Homicide" hier vergleichen werden auch Sie bemerken, dass es hier irgendwie ruhiger ist, wenn auch die einzelnen Fälle spektakulärer sind!
Ich kenne hier einige Einwanderer die bezüglich der Schulbildung sagen, dass sie froh sind, in Europa ausgebildet worden zu sein. Ich persönlich erfreue mich eines deutschen Mittlere Reife Abschlusses und finde meine Bildung durchaus ok. Was ich hier besser finde, ist, dass die Schüler spezifischer ihrer eigenen Fähigkeiten gefördert werden, da fast alle Kurse Wahlkurse sind und die Unterrichtstunde länger als 45Min dauert und die Klassen nicht hoffnungslos überfüllt sind. Das ermöglicht den (zugegeben meist respektlos behandelten Lehrern) zumindest alle Schüler zu fordern und nicht wie in Deutschland Themen anzuschneiden und durchzudrücken, weil der Lehrplan sehr dicht ist.
Ich muss gestehen, ich wohne nicht zu Miete, kann also nicht beurteilen wie hoch oder niedrig bei Ihnen die Mieten sind. Ich weiß hier in Van Downtown zahlen Sie mal locker für ein 2bedroom appartment mit evtl 80- 100 quadratmetern etwa 2000 Can$. Wenn Ihnen das günstig erscheint... mir nicht.
Der Erwerb einer eigenen Immobilie richtet sich preislich ja wohl auch bei Ihnen nach deren Lage. Hier starten Sie bei einem Haus bei etwa 400.000 $, sofern es nicht zentrumsnah ist und die Wohngegend nicht bevorzugt ist. Zentrum Vancouver etwa kosten Wohnungen bei ner netten Lage gerne 1 Mio Can$ und mehr. Ich kann Ihnen da gern mal ein paar Angebote mailen. Oder Sie besuchen mls.com, da stehen die gelisteten Objekte mit jeweiligem Agent.... Vergleichen Sie doch einfach selbst.
Wenn Sie mir die Auslandskrankenscheine vorwerfen, dann frage ich mich ob ich der Naive von uns beiden bin...! das canadische healthcare system greift AUSSCHLIESSLICH bei canadiern und bei Visenaufhalten. Wenn Sie hier Urlaub machen oder mal antesten wollen wie es in canada so ist... wie gesagt, ich hatte in Whistler eine Platzwunde die genäht werden musste, und da ich zu dem damaligen Zeitpunkt keine hier gültige Versicherung hatte waren für die paar Stiche 400 can $ fällig. Rechnung habe ich übrigens noch liebe LINDA! Ich mag mich nicht so gern von ewigen Pessimisten als Lügner titulieren lassen.
Wie gesagt, wenn Canada so schlecht ist, was machen Sie denn dann noch hier? Oder sind Sie vielleicht eine dieser verkrachten Existenzen, die aus welchem Grund auch immer zurück mussten und nun die Schuld bei jedem anderen suchen??? Da sind wir Deutsche (die anderen 50% meiner Abstammung) ja recht gut im Jammern....
P.s.: Die Doppelstaatsangehörigleit lässt Deutschland tatsächlich nur noch bedingt zu. Bei Migranten etwa, aber selbst die müssen sich eigentlich früher oder später entscheiden (speziell deren in D geborenen Kinder). Auch hier eine Ausnahme: Kinder mit Nationalitäten der ehemaligen sog. "Siegermächte". Im Sinne des deutschen Rechts bin ich übrigens Deutsch da meine Mutter deutsch ist, nach internationalem und Canadischem Recht habe ich durch die Vaterschaftsanerkennung ein Anrecht auf den canadischen Pass, zumindest aber eine PR!
Mfg erwarte ich Ihre nächsten mehr oder minder qualifizierten Beleidigungen
Geschafft
Die negative Seite Deiner Auswanderung würde mich schon interessieren, denn bisher habe ich nur gutes über das Auswandern gehört. Da auch mal die andere Seite der Medaille kennenzulernen nur zu.
Gruß Andreas
jeder will recht haben aber verkannt wird...
...hm, ich lebe nun auch schon n paar tage in canada und was mir an allen diskussionen missfaellt ist, dass jeder recht haben will und eigentlich auch irgendwie hat, aber verkannt wird, dass es die subjektive oder objektive sichtweise gibt.
ich finde einige sachen toll in canada, in deutschland aber auch. entschieden hab ich, nach reiflicher ueberlegung, dass ich zurueck gehe.
mir gehts wirklich auf die nerven, dass alle rueckwanderer nichts auf die beine gestellt haben sollen...hm, ich bin selbststaendig, verdiene ziemlich gut, habe keine schulden, mir fehlt eigentlich nichts. warum ich dann gehe? das ist derzeit noch zu persoenlich, meine umgebung in canada, also mein direktes umfeld macht mir die entscheidung aber leichter, das geb ich zu.
ich behaupte mal, nach lesen von vielen weisen worten (;-)) ), dass es ne menge leute gibt, die gar nicht zurueck koennten und deshalb dann lieber ein loblied auf ca singen, gruende hierfuer koennten sein, dass:
-in de kriegt nicht jeder n bankkonto (schulden etc)...in ca kannste bei jeder bank eines haben
-in de kriegt auch nicht jeder nen job, einfach weil man anhand vom foto auf einiges schliessen kann (find ich nicht gut, ist aber fakt), in ca kriegste entweder nen job oder nich, das hat nichts mit deinem aeusseren zu tun
-in de kriegste mit 40 plus schwerer nen job (find ich auch unsinning, aber is so), in ca musste aber wenn du pech hast noch mit 70 arbeiten, damit du klar kommst
-usw usf
ausbildung in ca ist bis zur high school prima, danach gehts bergab und dafuer zahlt man dann noch unsummen...wieviele haben eigentlich ne ahnung davon, wie hoch ein canadian mit anfang zwanzig schon verschuldet ist?
alles auf pump, zig credit cards, alle schoen belegt, fette haeuser, die auseinanderfallen (ich arbeite taeglich in diesen haeusern) und ein schweinegeld kosten (hier bei mir laeuft unter 600.000 nix)...
ich kennen niemanden, der hier nicht bis aufs hemd verschuldet ist, und das in einer hoehe, die in de so nicht moeglich ist, weil man dir vorher den hahn abdreht.
ja, auch ich hatte mal gehoert, in ca ist die saeuferquote nicht so hoch und auch die kriminalitaetsrate ware niedriger...a)hier trinkt eigentlich jeder und gekifft wird hier wie sau und b)geschossen, ermordet etc pp wird hier an jeder ecke...ist fakt, kann man jeden tag lesen, nein, nicht in den foren sondern in der tageszeitung!
wer also meint, der heimkehrer hat es zu nichts gebracht, sollte nochmal ueberlegen, zu was es der der bleibt bringt...oder schon gebracht hat...
...last but not least...deutsche im ausland sind echt so ne sache...be careful all the time
Kanada
@Alex:
Das hört sich ja wirklich krass an wie du das so schreibst. Ich selbst habe ein Jahr lang in den USA gelebt und wäre gerne dort geblieben (aber ohne das nötige Kleingeld in der Tasche, ist es dort ja bekanntlicherweise nicht gerade leicht). Ich war bisher immer der Meinung, dass Kanada sich nicht sooo extrem von den USA unterscheidet, aber bei dir hört sich das sehr schlimm an.
Mich würde daher interessieren, wo du dort gelebt hast und was du dort so beruflich gemacht hast.
Gruß Carolin
Info
Hallo Alex,
danke für deine Meinung und dein offenes Statement.
Würde mich interessieren wie weit deine Organisation ist. Bin nämlich am Auswandern nach Kanada interessiert und möchte mich halt doch vorab gut informieren.
Besten Dank
Jürgen
Rueckzug nach Deutschland - Fredy aus Kamloops
Hi Alex,
seit Ihr aus Edmonten zurueck nach Deutschland?
Habt Ihr Fa.Hartman genommen?
Welche einreisepapiere werden speziel benoetigt?
Muss man nach dem beladen des Kontainers nochmal beim costumer service erscheinen?
Deinem Kommentar kann ich voll zustimmen.
Wir sind nach 3,5 Jahren hier in Kanada (Kamloops BC 1,5 & 2 Jahre in ON) auch noch beim ueberlegen wieder zurueck ins zivilisierte Deutschland zu gehen.
Warten noch auf ein Deal vom Goverment fuer uns, aber wie Du selbst weisst wird da garnichts fuer uns herrauskommen.
(allgemein bekannt hier)
wuerde mich ueber Rueckantwort freuen!
Fredy
250 579 0029
Auswandern nach Ontario
Hallo Anja,
auch ich möchte mit meiner Familie nach Kanada auswandern. Ich bin zur Zeit in Ontario auf Jobsuche. Falls du Interesse an einem Erfahrungsaustausch hast melde dich einfach einmal bei mir
Auf der Homepage habe ich meine Erfahrungen versucht zu dokumentieren.
Gruß
Kai
Geschafft!
Nach langer Vorbereitung und viel Streß haben wir es endlich geschafft: Wir sind in Deutschland angekommen!
Viereinhalb Jahre lang waren mein Sohn und ich in Kanada, vier Jahre lang meine Frau.
In den letzten Tagen vor unserer Abreise haben wir uns immer wieder die Frage gestellt, ob es richtig ist zurückzugehen. Nie stand es für uns außer Frage, dass es in Deutschland nicht besser ist als in Kanada. Für uns war es wichtig, aus Kanada raus zu kommen. Ich werde später noch intensiver auf meine Erfahrungen in Kanada eingehen. Jetzt möchte ich meine ersten Eindrücke von Deutschland aufschreiben und klarstellen, dass es in Deutschland doch besser ist.
2 Dinge sind mir sofort aufgefallen: 1. Der Verkehr. Vom Flughafen Ffm bis nach Dortmund; die Kunst deutscher Autofahrer im organisierten Chaos ohne allzuviele Unfälle zu bestehen war mein erster Eindruck. Gleichzeitig wurde mir klar, wieviel ich wirklich verlernt habe. Ein derartiges Chaos auf jeden beliebigen Hwy im "gelobten Land" gepaart mit der Unfähigkeit kanadischer Autofahrer würde alles zum Erliegen bringen und die Krankenhäuser sowie die Friedhöfe dort verstopfen. In Deutschland waren nur die Autobahnen verstopft.
2. Die Landschaft. Ich wußte, dass ich viele Abstriche bezüglich meiner Ansprüche gemacht hatte. Eine Konsequenz, die das Leben in Kanada fordert. Doch ich war trotzdem überrascht, wieviele verschiedene Grüntöne es in einem Wald geben kann. Ich habe auf der ganzen Fahrt von Ffm nach Dortmund versucht ein Äquivalent dieser Landschaft in Kanada zu finden. Die Foothills kommen dem etwa nahe, aber Deutschland ist hier viel schöner. Sauber. "Sauber!" Musste ich immer wieder denken. Saubere Dörfer, saubere Straßen, saubere Autobahnen.
Wenn mal Müll rumgelegen hat, dann ist das auch sofort aufgefallen. Da war etwas Störendes. Etwas, was dort nichts zu suchen hat. In Kanada mit seiner graugelben Steppenlandschaft hat der Müll der überall rumlag immer dazugehört. Gleich am nächsten Tag habe ich noch etwas erlebt, was mir nur sehr selten in Kanada passiert ist: Verkäufer haben sich freundlich! um mich gekümmert. Ich bin durch saubere Läden gelaufen und habe über die Vielzahl der Angebote gestaunt: Kuchen, Brot, Schokolade zu erträglichen Preisen in sauberen Läden! Ich habe 2 schwere Fehler in meinem Leben begangen: 1. meine Ex-Frau zu heiraten, 2. nach Kanada auszuwandern. Beide Fehler konnte ich glücklicherweise korrigieren.
Die Kommentare, die hier von einigen Ca-Pros eingestellt werden sind manchmal lächerlich, manchmal einfach nur dumm. Wer sich als Frau alleine durch kanadische Städte bewegt spielt russisch Roulette mit einer vollgeladenen Waffe. Frauen sind für Kanadier bestenfalls naiv, ansonsten nur gut fürs Bett und ohne jegliches Mitspracherecht.
Absolut alles, was mir jemals über Kanada zu Ohren gekommen ist war falsch. Es gibt keine Freundlichkeit in Kanada, es gibt Ausländerhass, Diskriminierung, Mobbing, usw. Brown nosing ist in Kanada eine simple Frage des Überlebens. Wer seinem Boss nicht gekonnt in den Arsch kriecht riskiert gefeuert zu werden. Wer in Kanada arbeitslos ist, kann sehr schnell alles; aber auch wirklich Alles verlieren. Über Kriminalität brauchen wir nicht zu reden. Die gibts überall. Aber nur von Kanada wurde mir erzählt, dass es da sowas kaum gibt. Und noch was an die Dame mit den Selbstmordambitionen (Justy, Bowling for Columbine): Sich einen Kommentar durchzulesen und sich dann ein Wort herauszupicken und dann völlig aus dem Zusammenhang gerissen wieder zur Sprache zu bringen ist dumm. Vergleich: Das Buch über die Dummheit.
In keinster Weise wurde gesagt oder angedeutet, dass es in Deutschland keine Kriminalität gibt. Der ganze Kommentar ist nicht als Vergleich zwischen Deutschland und Kanada zu verstehen. Aber mein Kommentar soll es sein. Ich sage hier klipp und klar: Deutschland ist besser als Kanada. Und das ist wirklich ein Armutszeugnis für Kanada.
Wer Fragen hat, kann sich bei mir melden. Ich bin im Begriff eine Organisation ins Leben zu rufen, die Deutsche gründlichst übers Auswandern informieren soll. Vornehmlich mit dem Ziel die Leute davon zu überzeugen nicht auszuwandern. Außerdem soll es eine Anlaufstelle für Deutsche sein, die wieder nach Deutschland zurückkehren möchten. Denn eines ist mir während meiner Ambitionen nach Deutschland zurückkehren zu wollen aufgefallen: Deutsche helfen anderen Deutschen kaum. Ich finde, dass muss sich ändern. Wer mitmachen will meldet sich bitte bei mir.
Gruß, Alex
Ca-Auswanderung
Hallo,
da reagieren Sie gleich wenn mann an der Nazi-Zeit erinnert. Sie sagen "Zum Glück ist das ja allgemein bekannt und somit allmählich wirkunglos" und dran glauben Sie bestimmt fest.
Das genau selbe gedanken mann hat auch in der Nazi-Zeit gehabt. Niemand hat dran geglaubt dass was passiert ist. Besonders unten Nazi -Fun. Aber Die Wahrheit war schreklich und ganz Weltweit bekannt nach dem Deutschland Krieg verloren hat. Ausserdem schon im Jahr 2009 Deutschland vom UNO gegen ausländer haltung nochmal gewarnt. Also was ist allgemein bekannt Gotsehrdank jede weiss auf dem Welt.
Wenn Sie kein Nazi-Fun sind sollten Sie als mensch zuerst gegen der person reagieren sollten. Aber mann sieht schon im Ihr kommentar welche ide sie haben. Daher ich will nicht meine meinung weiter äusern sondern rate ich sie auch in gleiche hüte gehen. Da wartet
schon ihr rasse.
Hiermit entschuldige mich vom restliche menschen für unangenehme diskutierung. Ich habe tierische hass geschrieben weil ein andre, mein kommentar rassistisch beantwortet hat. Viele auswanderer haben ihre schlechte erfahrungs über Kanada geschrieben wegen dass, ich wollte eigene erfahrung in Deutschland bekannt machen dass jede wanderer wissen sollte als ausländer nirgendwo so ist wie mann denkt und als auswanderer mann muss schwerigkeiten auch mit rechnen soll. Jede anfang ist schwer. Naturlich, egal wo ist, gegen rassistische haltung mann muss immer reagieren. Im mein Heimland auch genau wie Deutschland, Kanada oder wo es ist gibt es wenigsten soviel rassistin. Aber es heisst nicht ich soll auch rassist sein. Ich will friedliche und freundliche leben haben egal wo ich finde aber lasse ich auch nicht deswegen niedrigdrucken.
grüss an alle menschen die sich friedlich und freundlich fühlen.
Verfasst von Gast am Sa, 05/01/2010 - 08:05.
ich weiß nicht genau, ob du die deutschen nachrichten verfolgst. naja, wenn du sie verfolgen würdest, dann wüsstest du, dass deutschland mittlerweile auch ein ziemliches problem mit der kriminalität hat. es vergeht keine woche, an dem nicht ein meldung von einem u-bahn bzw. bus-schläger erscheint, der wahllos irgendwelche menschen halb oder sogar tot schlägt bzw. sticht. kriminalität ist ein globales problem, nicht ein regionales. also ich kann nur von montreal berichten, ich bin ziemlich oft alleine (ich bin eine frau) nach dem fortgehen nachhause gegangen und ich hatte nie irgendwelche probleme.
interessant, dass du gerade "Bowling for Columbine" ansprichst. haben die letzten großen schulamokläufe nicht in deutschland stattgefunden????
super kommentar!
hey, super kommentar! wie du die dinge geschildert hast, so sehe ich sie auch. viele sind einfach zu naiv bzw. zu deutsch. ich wünsche dir viel erfolg für dein vorhaben, nach deinem abschuss auszuwandern. ich möchte es so ähnlich machen. vorher aber möchte ich auf jeden fall noch ein auslandssemester dort machen, praktisch ein auswandern auf probe (obwohl ich schon mal in einer kanadischen gastfamilie gelebt habe) :-). viel glück!!!
zu deutsch
ich denke, dass das problem die unflexibilität und intoleranz ist, die dazu fürt, dass man sich in einer neuen heimat (egal wo) nicht wohlfühlt. man muss sich dessen bewusst sein, dass man sich an eine ganz andere kultur bzw. mentalität ANPASSEN MUSS. wer das nicht will, sollte lieber zuhause bleiben!! ich kann nur lachen über so viel naivität. ich habe selber einige zeit in kanada verbracht und mir hat es sehr gut gefallen, vor allem sagt mir die menalität viel mehr zu, als die mitteleuropäische.
wer gerne typisch deutsch leben möchte, sollte nicht nach kanada auswandern!! da kann ich nur sagen selbst schuld.
die leute die auswandern, sind nicht die jenigen die es in kanada zu etwas gebracht haben. denn wer es geschafft hat, möchte das land nie mehr verlassen. soetwas geht nur mit willen, fleiß und anpassungsfähigkeit. wer das nicht will, sollte es lassen.
In eigener Sache
Es wird Zeit, den Moderatoren von "Wohin Auswandern" ein grosses Dankeschoen auszusprechen. Die Muehe, die darauf verwendet wird, den Balance - Akt von positiven und negativen Meinungen und Erfahrungen zu vollbringen und das in einer Zeit, in der verstaerkt versucht wird, gerade auch kritische Stimmen zum verstummen zu bringen oder durch gezielte Provokation und Aggression ( speziell im Kanada - Bereich ) die Betreiber von Webseiten zum Abschalten zu veranlassen - meinen Respekt!
Eine Bitte an die geschaetzten Autoren: Lassen Sie sich nicht provozieren - auch wenn es manchmal aeusserst schwerfaellt. Der Narr sagt, was er weiss, der Kluge weiss, was er sagt.
Nichtsdestotrotz sollte allerdings ein Modicum an Grundwissen vohanden sein, um sich schriftlich zu einem Thema zu aeussern. Mir ist voellig unverstaendlich, wie ein in Deutschland lebender Student mit einer zumindest anzuzweifelnden Auswanderungserfahrung Stellungnahme gegenueber jemandem bezieht, der in sechs Jahren so ziemlich alle Hoehen und Tiefen des Daseins im "schoenen Kanada" erlebt hat. "Lebe seit 6Jahren hier..." ist eine klare Reflektion des Lebens hier. Etwas, dass viele von uns hier ohne Zaudern unterschreiben und aus eigenem Erleben bestaetigen koennen. Die deutsche Mentalitaet - Puenktlichkeit, Zuverlaessigkeit, Fleiss, handwerkliches Koennen, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermoegen, Lernwilligkeit - ist das, was uns hier ueber Wasser haelt. Kanadier hat Kanada selbst zur Genuege. Wer das "abstreifen" will, sollte vielleicht auch mit einem Tiger die Vorteile vegetarischer Kost diskutieren - ist sicherlich ungefaehrlicher.
Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass hier Deutsche in Deutschland ueber Kanada schreiben.
Und Deutsche in Kanada ueber Kanada. Ein Schelm, der Arges dabei denkt...
Eine kurze Adresse an "Hass ist tierisch". Da der Schreiber offensichtlich ein Mitbuerger mit Migrationshintergrund ist, einige wohlgemeinte Informationen. Tiere haben keine Gefuehle wie zum Beispiel "Hass". Wie stellen Sie sich ein "eifersuechtiges" Zweizehenfaultier vor? Die Unterscheidung wird in "Komfort" und "Diskomfort" vollzogen. Tiere toeten aus Lebenserhaltungstrieb, nie aus "Hass". Vielleicht ein Denkanstoss: Recherchieren Sie ein wenig ueber "symbiotische Lebensformen" und "parasitaere Lebensformen". Das waere meiner Meinung nach der ideale Einstieg in die Problematik fuer Sie.
Die Bundesrepublik Deutschland hat ein Grundgesetz, keine Verfassung.
Beim Geschichte lesen wird Ihnen sicher aufgefallen sein, dass das damalige Kaiserreich Deutschland/Kaiserreich Oesterreich-Ungarn mit dem Osmanischen Reich alliiert war. Wie sonst waere zu erklaeren, dass Mustafa Kemal ( Atatuerk ) die Englaender und Australier bei Gallipoli in den Dardanellen so uebel zusammengeschossen hat?
Das waere WK I.
Trotz erklaerter Neutralitaet der Tuerkei: Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen gewissen Mohammed Amin Al Husseini, der als hoher moslemischer Wuerdentraeger mit einem gewissen Adolf Hitler ein mehr als inniges Verhaeltnis hatte, speziell betreffs der sogenannten "Endloesung der Judenfrage".
Das waere WK II.
Halten Sie sich vor Augen, wohin das von den damaligen "Gastarbeitern" verdiente Geld geflossen ist. Viele Annehmlichkeiten in den Heimatlaendern waeren ohne die D-Mark undenkbar gewesen, wie zum Beispiel der Einbau sanitaerer Einrichtungen in anatolischen Bergdoerfern oder das Errichten dringend benoetigter Trennwaende zwischen den Quartieren von Mensch und Nutztier. Meines Wissens nach wurde niemand "zwangsverpflichtet" oder "shanghait". Alles passierte auf Freiwilligkeitsbasis. Das Angebot freier Rueckfahrkarten ins Heimatland wurde oft genug nicht wahrgenommen.
Wie bereits eingangs erwaehnt, ein Modicum an Grundwissen bitte.
Einen Autoren in der von Ihnen dargebotenen Weise zu beleidigen, ueberschreitet bei weitem die Grenzen jeglichen Anstandes. Was den Abbau von Vorurteilen gegenueber gewissen Voelkerschaften angeht - das Winken mit der "Nazikeule" hilft Ihnen nicht viel, im Gegenteil.
Und veraengstigen tuen SIE niemanden.
Wie dem auch sei, ich bin mir sicher, dass die Bundesreplublik Deutschland ihrer "Bringeschuld" Ihnen gegenueber nachkommen wird, spaetestens wenn Sie in der Lage sind, den Unterschied zwischen "Huete" und "Huette" klar herauszuarbeiten.
Was dieser ganze kretinoese Zinnober allerdings mit "Auswandern nach Kanada" zu tun hat, entzieht sich meiner Begriffswelt.
Die einzige moegliche Parallele waere, dass Sie so nie mit einem Kanadier reden duerften. Deren Nationalstolz ist - im Gegensatz zum deutschen - voellig intakt. Ein "good old fashioned canadian redneck" wuerde Ihnen sehr schnell die Bedeutung der "foot in mouth" - Position beibringen. Was immer es ist - gut oder schlecht - wenn es um ihr Land geht, sind Canucks fast unschlagbar.
Auswandern
Hallo,
Ich möchte unbedingt auswandern
am Besten nach Ontario ( Kanada )
Vielleicht könnt ihr mir ein paar
Tipps geben , damit ich besser
vorbereitet bin !!!
Hallo, habe Ihren Bericht
Hallo, habe Ihren Bericht gelesen, weil ich am Anfang meiner Planung zur Auswanderung bin. Warum wollen Sie wieder zurück?
Gruß Sabine
Ca-Auswanderung und tierischer Hass
Hallo,
zu dem Beitrag Ca-Auswanderung interessiert mich brennend, auf welcher Uni jemand mit einer derart miesen Rechtschreibung ausgebildet wird. Ist das zufällig eine kanadische Uni?
Eine derartige Uni könnte ja sogar ich besuchen.
Von den Leuten, die nach Kanada auswandern, ziehen derzeit 2 Drittel wieder zurück. Ich frage mich wieso.
Kanada ist nicht so schlecht wie es hier manchmal dargestellt wird; es ist viel schlechter.
Zu dem Verfasser von dem tierischen Hass kann ich mir nicht verkneifen zu bemerken, dass Ausländer in Deutschland sehr schnell dabei sind an die Nazi-Zeit zu erinnern, wenn ein Deutscher stolz auf seine Heimat ist, oder wenn der arme Ausländer mal nicht hintenrum gehoben wird. Zum Glück ist das ja allgemein bekannt und somit allmählich wirkungslos.
Was das Auswandern angeht so bin ich der Ansicht, das Deutsche in Deutschland bleiben sollten, Ausländer wo auch immer sie herkommen und vor allem Kanadier in Kanada. Ein Deutscher ist einfach zu schade um nach Kanada zu gehen.
Auswandern
Hi carol,
dein bericht ist zwar schon etwas her, aber du hast vermutlich erst mal deinen "Zweitjob" als auswanderungsberaterin erfüllen müssen. Hat aber auch gezeigt, das allg. Info´s nicht viel sagen und Foren auch nicht wirklich weiterhelfen.
Was mich interessiert, was war damals dein Grund auszuwandern, wie lange habt ihr euch vorbereitet etc. Ein kurzer Bericht dazu wäre hilfreich.
Gruß Andreas
Hass ist Tierisch
Am 05/07/2010 13:46 kommentierte Mensch,
zuerst muss du selbst glauben was du ende deine kommentar geschrieben hast. Wenn du soviel hass gegen Ausländer hast sollst du liebe ein Arz besuchen.
Zuerst lese (wenn du wirklich Deutsche bist) eigene Verfassung was da steht dann schreib mal was.
Doch Deutsche Stadt hat ende des 60'er Jahr gebetet Arbeitskräfte zu schaffen. Mein Vater ist im Ihr Kohlgrub gestorben.Wenn du heute etwas hast meinst du Ihr hat das alles selbst geschaft. Du sollst gut Geschihte lesen wer hat den sogar 2 mal Welt fast untergang geschaft. Die haben genau solche ide wie du gehabt. Du bist ein Kranke lebendige. Ich kann dir nicht als Mensch bezeichnen.
Niemand zwingt dich auch im diese Land zu Leben, tja wird kein andere Land annehmen du arme Hitler kind. Du bist kein freie Mensch weil du hast schon kein freie Kopf.
Was ich will naturlich was gesetz an mich bietet. Ich habe nicht gemeint hier gefällt mir nicht sondern habe ich gemeint die noch übrige Nazis hier Leben wie du, gefallen mir nicht.
Ich werde auch nicht lange hier leben habe ich auch nicht vor. Ihr zukunft ist sowieso bald ende. Lebt schon jetzt über 300.000 Deutsche Menschen fest in der Türkei.Die wissen schon wo Menschen sind immer noch wert.
Ich habe schon oben geschrieben HASS IST TIERISCH, ich hass dich oder andre nicht, ich tu auch nichts. Aber verstehe ich nicht WARUM BELLST DU IMMER NOCH sei ruhig und brav gehe ins den hüte.
Canada-Auswanderung
Guten Tag,
Also ich hab echt manchmal so ein Gefühl, dass einige mit einem Naiven Gedanken auswandern. Es gibt viele tausende Menschen die nach Canada oder sonstwo ausgewandert sind und das erfolgreich, sie haben einen Job, verdienen Gut und haben sich in die (kanadische Gesellschaft) eingefügt.
Also das was ich hier lese auch von dem Vorschreiber ist schon ziemlich heftig. Es ist ja schon klar, dass man nicht unbedingt erwarten kann, dass wenn man nach Canada einwandert oder in ein anderes Land, dass die Arbeitgeber schon am Flughafen am roten Teppich mit Arbeitsplatzangeboten auf den Immigranten warten. Es ist in jedem Land schwer Fuß zu fassen, genauso auch in den USA, Australien, Schweiz etc etc.
Ich weiß ja nicht was die meisten hier für eine Ausbildung/Hochschulstudium haben, aber alles ins negative ziehen, dass kann man auch über Deutschland bzw. über Europa allgemein! (Sehen Sie mal nach, was Einwanderer über die Deutschen/Deutschland berichten, das ähnelt sehr dem, was hier so drinne steht).
1. Es muss jedem klar sein, dass wenn man in ein fremdes Land einwandert, einen Job sucht dass dann dort hervorragende Sprachkenntnisse erwartet werden. Ich würde niemanden einstellen, der nicht über Verhandlungssichere Sprachkenntnisse verfügt, außer bei einfachen Tätigkeiten, wie Putzen usw.
2. Man muss sich dem Land anpassen bedeutet: Man muss diese typische deutsche Arroganz die man hier angelernt bekommen hat in Deutschland abschweifen und die kulturellen Gepflogenheiten anerkennen und auch danach leben. Will sagen, wenn man sich dort anpassen will, sollte man seine deutsche Einstellung vergessen. Das die Deutschen weltweit nicht gemocht werden ist ja nichts neues. Weder die Amerikaner noch die Schweizer, Griechen mögen die Deutschen aufgrund ihrer arroganten Art die sie teils an den Tag legen. Wenn ich nach Canada auswandere dann werde ich Deutschland vergessen.
3. Wenn man einen Traum hat, dann muss man auch rückschritte aktzeptieren. Das ist ja klar, dass man nicht sofort den gleichen Job wie in Deutschland hatte, sondern evtl. etwas weniger verdient oder eine Hierarchiestufe niedriger beginnen muss. Wenn man sich nicht zu dumm anstellt, dann wird man auch dort schnell karriere machen können.
An den Vorredner: Sie leben seit 6 jahren in kanada?? Wieso leben Sie dann noch dort und ziehen nicht zurück in ihre alte Heimat??? Das kann ich ich nicht verstehen. Es gibt mit Sicherheit einige tausende Deutsche, die nach Kanada ausgewandert haben und die es geschafft haben einen guten Job, freunde etc etc. zu finden. Eine Auswanderung ist niemals ein Garantieschein, dass es auch zu 100% klappt. Das vergessen wohl einige Auswanderer gerne.
So und nun zu mir: Kanada ist mein Traum... mir ist es relativ egal was ich nach meinem Uniabschluss arbeiten werde. Solange ich meine Kosten und ausgaben decken kann und vom Verdienst vielleicht noch etwas sparen kann. Ich gehe nicht nach kanada um Millionengehälter zu verdienen oder wegen anderen unsinnigen Mist. Ich werde Perfekt die Sprache beherrschen und das deutsche die deutsche Mentalität die ich von meinem Vater geerbt habe, abstreifen.
P.S. Mein Onkel ist vor 10 jahren in die USA ausgewandert hat die GreenCard gewonnen. Der war hier in Deutschland in der Marketingbranche tätig... hat seit 10 jahren nur 2 jobs gehabt und das auch net wirklich lange. Das Problem bei Ihm: Mangelhafte Englischkentnisse und Er dachte wenn er aus Deutschland kommt, dann wird er gleich Millionen Gehälter in den USA verdienen. Aber nichts wars. Heute arbeitet er mal da und mal da. Sind die USA jetzt auch so scheisse und rückständig?
Denkt mal darüber nach, wie wir Deutsche über Ausländer denken und wie diese Ausländer sich in Deutschland fühlen! Mit Sicherheit nicht anders, wie die Kanadier über uns, denken wenn wir in ihr Land kommen!
lebe seit 6 Jahren hier...
Ich muss feststellen dass Ihre Aussagen wirklich sehr sanft und vorsichtig ausgedrueckt sind.
Kommentieren Sie ruhig klar und eindeutig was hier wirklich abgeht, was sie erlebt haben, oder was hier zu erwarten ist, halten Sie sich nicht zurueck wie die Masse hier.
Lassen Sie sich nicht einschuechtern wie so viele auf den Webseiten.
Wie Sie auch wahrscheinlich, erleben viele erst nach ca. 3 Jahren was hier los ist, nachdem sie verblendet und verarscht wurden, mit angeblich doch so ein Bedarf an Fachleuten etc. - nur eine Emigrations und somit eine sehr sehr gute Einnahmequelle fuers "DREAMLAND" in Wirklichkeit ENTWICKLUNGSLAND Kanada.
Wurde jahrzehntelang ja wirksam als dass Super Land verkauft - es ist Zeit ueber dass wirkliche Kanada zu berichten und es so zu verkaufen wie es wirklich ist.
Jeder hilft mit seinen EHRLICHEN Darstellungen, ueber dass derzeit existierende Kanada - ausgenommen die Herren Emigrations Berater oder Agenturen und deren Webseiten.
ES HILFT ALLEN - ES IST ZEIT UEBER DAS WAHRE KANADA ZU BERICHTEN!!!
Leute werdet wach - IHR HELFT ALLEN
Legt die Quelle fuer die angeblichen Emig.Berater trocken - dass sind nur Abzocker und Betrueger!!!!!!!!!!!!!
Danke und Viel Glueck!
Ich lebe seit 6 Jahren in
Ich lebe seit 6 Jahren in Kanada und habe schon viele euphorische und depressive Phasen erlebt.
Wenn es um Menschen hier geht, dann muss ich sagen, dass sie hier wirklich alle easy-going sind. Man redet meistens nie ueber negative Dinge, ueber Politik schon aeusserst selten und Kanadier beschweren sich auch auessert selten.
Von der zwischenmenschlichen Seite her muss ich schon zugeben, dass es mir hier sehr gut gefaellt.
Aber wenn es um finanzielle und soziale Dinge geht, dann finde ich Kanada wirklich sehr herausfordernd. Es stimmt schon, dass die meisten Menschen von paycheck zu paycheck leben und finaziell das Leben schon sehr herausfordernd ist. Ausserdem gibt es sehr wenige generelle Regelungen das Arbeitswesen betreffend. Das heisst, unter welchen Bediengungen man arbeitet und welche Rechte man hat, haengt vor allem vom Arbeitsgeber ab.
Fuer mich war es wirklich ein Schock, dass ich oftmals Vollzeit gearbeitet habe ohne Urlaubsanspruch, ohne Krankenversicherung (ausser der Staatlichen) und ohne Krankengeld. Wenn man Glueck hat, dann kann man schon eine guten Job bekommen, aber viele Immigranten muessen oftmals viele Jahre lang in wirlich mieserbalen Bediengungen arbeiten, bevor sie im Job aufsteigen koennen.
Ich glaube, dass die Erfahrung in Kanada davon abhaengt, wann man nach Kanada ausgewandert ist (die wirtschaftliche zur Zeit ist nicht einfach), wie wohlhabend man ist, denn wenn man heir Geld hat, dann gibt es keine Grenzen, und in welche Region man auswandert (Toronto bietet bestimmt mehr Moeglichkeiten, als Nova Scotia).
Im Allgemeinen finde ich das Leben hier schwierig, vor allem was Beruf und das Finanzielle betrifft. Bevor ich heirher kam, habe ich viele Dinge in Deutschland und Europa kritisiert und muss zugeben, dass ich sie nun besser zu schaetzen weiss und nun in Betracht ziehe, nach Europa zurueckzuziehen. Aber wie mit vielen Dingen, ist dies nur eine persoenliche Sicht.
zu "ich habe viele dieser"
Mich wuerde mal interessieren, als was Sie sich in Kanada selbstaendig gemacht haben und wie es mit der Berufsanerkennung in Kanada war.
Was fuer Buisness ist in Kanada gefragt, oder laueft nach Ihrer Erfahrung gut.
Waehre sehr hilfreich wenn Sie ein paar Tipps geben koennten.
Mfg Simone
Vielen Dank!
Ach ja, Kanada
Hallo Linda
Danke dass Du so ausführlich geschrieben hast.
Ich kann mich Dir nur anschließen, da ich selbst in Vancouver gelebt habe.
Und nun meine Erfahrungsberichte!
1. Der Führerschein
Ihr dürft mit dem Deutschen Führerschein 6 Monate fahren,
danach bitte gegen eine Gebühr von ca. 30 Can. Dollar umschreiben lassen.
Der Autoführerschein wird ohne Probleme umgeschrieben,
aber Achtung, für alle die den Motorrad , LKW , Bus und ADR Schein haben,
diese Führerscheine werden nicht anerkannt.
Ab in die Fahrschule und die Prüfung neu in Englischer Sprache ablegen.
Der ADR Schein hat Weltweit die selben Richtlinien, schon komisch oder ????
Chinesen, Franzosen, Japaner, Spanier und Inder dürfen die Führerscheinprüfung
in ihrer Muttersprache machen.
Warum nicht in Deutsch ?????????
2. Arbeit und das Gehalt
Auch hier spürt man die Wirtschaftskrise
Es gibt kein 13. Monatsgehalt oder Weihnachtsgeld, das kennen die nicht.
3 Wochen Urlaub
4 Wochen Urlaub ab dem 50. oder 60. Lebensjahr
Lohnvorzahlung bei Krankheit 75 %
Gehalt wir Wöchentlich oder alle 14 Tage per Scheck ausbezahlt.
3.Versicherungen
Geht ja nicht ohne Krankenversicherung nach Canada, sonst könnte es sehr teuer werden.
So ist es in Vancouver,
Auch wenn ihr mit einer Kanadierin oder Kanadier verheiratet seit,
habt ihr die ersten Monate keinen Anspruch auf eine Krankenversicherung.
Ich musste es selbst am eigenen Leib spüren, besser gesagt am Geldbeutel.
Die Autoversicherungen sind sehr teuer, das Benzin dafür etwas billiger.
Kein Wunder bei dieser Oktanzahl
Parkhäuser in der City sind sehr teuer.
4.Rauchen
In allen Lokalitäten innen sowie im Außenbereich ist absolutes Rauchverbot.
Am Strand und in den Parks ist absolutes Rauchverbot.
Wenn jemand an einem öffentlichen Gebäude Rauchen möchte,
muss 6 Meter davon entfernt sein.
1 Schachtel Zigaretten kostet 11 Can. Dollar, = 8 Euro.
5.Diplome
Die meisten die ich in Kanada kennen gelernt habe, mussten nochmals eine Prüfung ablegen
das Sie Ihren Beruf ausüben konnten
( Krankenschwester , Ingenieure , Arzt , LKW Fahrer u.s.w… soviel zur Anerkennung )
6.Klima
Vancouver hat das mildeste Klima von Kanada, es ist fast so wie in Deutschland.
In Vancouver regnet es etwas meh als in Deutschland und die Temperaturen steigen selten über 30 Grad.
7.Allgemein
Kanada ist Landschaftlich ein Paradies, aber glaubt bloß ja nicht das die hier Deutsch eingestellt sind.
Hier in Vancouver ist es mehr Asiatisch, es leben ca. 500.000 Chinesen,
dazu kommen noch Japaner, Thailänder und sehr viele Inder.
Man bekommt hier nichts geschenkt, ihr bekommt auch keine Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld.
Wer wirklich nach Kanada auswandern möchte, sollte auf jeden Fall etwas Startkapital oder einen Arbeitgeber haben.
8. Achtung beim Hauskauf, die Häuser die hier gebaut werden
bestehen nur aus Holz.
Der Keller ist zwar in den meisten Fällen aus Beton, aber der Rest ist aus Holz.
Für diese Hundehütten muss man sehr viel Geld bezahlen,
auch die Mieten sind sehr sehr teuer.
Ich könnte jetzt noch mehr schreiben, aber Ihr müsst es selbst erleben.
P.S. Kanada hat nicht nur Negative Seiten, auch sehr viele Positive.
Das einzige was mich jetzt am meisten stört ist, dass ich jetzt ca. 1 Jahr warten muss
bis ich zu meiner Frau nach Kanada darf.
( Obwohl Sie Kanadierin ist )
Tommy
Ich habe viele dieser
Ich habe viele dieser Kommentare gelesen...
und muss sagen ,dass die meisten Einreisewilligen sich nicht , teils oder garnicht vorher informiert haben.
Mein Gott ist es denn so schwer die Kanadischen Immigration websites zu besuchen ?
Lebe seit ueber 20 Jahren hier in Can habe mit wenig Geld mich selbststaendig gemacht und bin mit 50 in Rente gegangen.
Vorbereitung ist der erste Schritt zum Erfolg....
vergesst Eure Urlaubsreise und nehmt die rosarote Brille ab.
Auswandern heisst auch mit dem zurechtkommen was das Land bietet. Keine deutschen Masstaebe ansetzen.
Wenn Ihr in Canada das erwartet was Ihr zurueckgelassen habt dann rate ich in Deutschland zu bleiben.
Wenn es Ihnen hier so
Wenn es Ihnen hier so schlecht gefällt, warum gehen Sie nicht einfach schnur stracks wieder zurück in Ihre schöne Türkei.
Bestimmt darf Ihre Frau dort Kindererziehung studieren und Sie können als Metall-Ingenieur arbeiten.
Bestimmt darf Ihre Frau dann in der Türkei bei der Ausführung ihrer Arbeit ihr Kopftuch tragen, oder was meinen Sie?
Meines Erachtens ist zumindest Istambul ziemlich kopftuchfrei aber das mag mein eigener Eindruck gewesen sein.
Niemand hat Sie gebeten, hierher zu kommen. Sie sind einfach hier und glauben, Sie würden mehr erreichen, wenn Sie sich beschweren.
Was wollen Sie?
In Deutschland gibt es wenig Jobs für die eigenen Leute, glauben Sie ernsthaft, wir würden uns über noch mehr Leute aus dem Ausland freuen?
Wenn es Ihnen hier nicht gefällt, steht es Ihnen frei, nach Kanada auszuwandern.
Niemand hat Sie gebeten, hierherzukommen und niemand zwingt Sie, hier zu bleiben.
Wir sind alle freie Menschen.
Lindas Kommentar
Danke Linda
fuer Deinen ausfuehrlichen Bericht.
Ich kann Dir voll zustimmen was und wie Du es geschildert hast.
Wir haben auch feststellen muessen, dass ueber Kanada alles rosarot dargestellt wurde und weiterhin versucht wird.
Aber ich hoffe, durch die sich hauefenden Berichte im Net und ueber die Medien wird in Zukunft ein wahres Bild ueber dass richtige Kanada gezeigt.
Was uns auch auffiel ist, dass sich viele hier einfach verschliessen, zurueckziehen und nichts sagen sich einfach mit der Sache hier abfinden.
Ich finde dass es Zeit ist fuer eine Veraenderung dieser misstaende.
Diese Kommentare sind der Anfang.
Danke
PS: Jeder sollte ehrlich seine Erfahrungen mitteilen - dass hilft allen
canadian halfbreed
Sehr geehrter canadian247 !
An dieser Stelle muss ich zugeben, etwas vorschnell auf ihren ersten Kommentar geantwortet zu haben, da mir zu dem Zeitpunkt Ihr zweiter noch nicht bekannt war.
Ich bin - ehrlich gesagt - etwas ratlos gegenueber Ihrer geballten Argumentation. Bitte berichtigen Sie mich, wenn ich etwas nicht richtig verstanden habe.
1. Sie bezeichnen die Besteuerung in Deutschland als irrsinnig. Ist Ihnen das Besteuerungssystem in Kanada auch nur rudimentaer bekannt? Als Stichworte moechte ich GST, PST und HST erwaehnen.
2. Kanadische Benzinpreise sind sehr wohl niedriger. Haben sie den Hubraum amerikanischer Automodelle mit denen in Deutschland verfuegbarer verglichen?
Ist Ihnen klar, welche Strecken sie in diesem Land ( speziell als Commuter ) zuruecklegen muessen? Wissen Sie wieviel Treibstoff Sie hier verbrennen werden?
3. Sie wollen Deutschland verlassen aus von Ihnen genannten Gruenden. Gleichzeitig nehmen Sie reichlich DEUTSCHE Auslandskrankenscheine mit, damit woanders auf DEUTSCHE Kosten fuer Sie gesorgt werden kann? Wissen Sie ueber das Healthcare-System in Ihrem neuen zuhause irgendetwas? ( Ich meine nicht das Versicherungssystem.)
4. Der Anbau von Wheat ist nicht nur leider legal, sondern auch ausdruecklich gefoerdert.
Ihr Wheat ist WEIZEN. Die kanadische Landwirtschaft fundiert auf dem Anbau dieser Getreideart.
5. Keinerlei bewusstseinsbeeinflussende Drogen sind in Kanada legal, alles damit Zusammenhaengende steht unter Strafe.
6. Der Anbau von Marijuhana ( Weed oder auch Pott ) ist ein milliardenschweres Geschaeft in Kanada. Die Qualitaet ist hervorragend, speziell durch jahrzehntelange selektive Zuechtung ( siehe die Sorte Northern Lights mit einem ueber dem Durchschnitt liegenden THC-Gehalt ). Wird im Austausch mit anderer "Hausmannskost" gegen Kokain und Heroin mit den USA hin- und hergeschmuggelt.
Kein Mensch kommt auf die Idee, das Zeug aus Asien via Vancouver hierher zu schiffen.
7. Ich wehre mich mit aller Macht gegen die Andeutung, die Praerieprovinzen als eine Art "Windelinhalt" Kanadas zu betrachten. Das ist HEARTLAND!
8. Ihre Auslassungen ueber die RCMP wurden bereits kommentiert. Sind Ihnen Meyerthorpe, Peace River und Vancouver Airport ein Begriff? ( Nur um einige zu nennen.) Die schicken roten Uniformen auf schwarzen Pferdchen ( uebrigens aus Hanoveraner-Blutlinien gezuechtet ) machen keine "Elite - Polizeitruppe"! Die Schwierigkeiten und Konflikte innerhalb der Mounties sind mehrmals Zentrum diverser Zeitungs- und Fernsehberichte gewesen. Im Zweifelsfall sorgen Sie besser fuer sich selber - nur falls einer Ihrer 911-Calls nicht so ganz nach Ihren Vorstellungen funktioniert. Natuerlich sind Sie in Sicherheit, wenn die leicht uebergewichtigen Cops in ihren strammsitzenden blauen Dienstuniformen erstmal vor Ort sind. Sollte tatsaechlich der Einsatz eines SWAT - Teams in Ihrer naeheren Umgebung erfoerderlich sein, legen Sie sich flach auf den Bauch und fangen Sie an, nach Ihrer Taschenbibel zu kramen. DIE Jungs sind keine Clownstruppe.
9. Sie schreiben " Zu behaupten, Kanada sei nicht sicher, ist eine Verleumdung".
Wenn Sie Drogenherstellung und -vertrieb, die Herstellung und den Vertrieb von Kinderpornographie sowie die Gewaltkriminalitaet in den Ballungszentren ausser Acht lassen, haben Sie voellig recht.
Im naechsten Satz fueheren Sie Kriminalitaet als Negativpunkt an.
Darf ich mir erlauben, Ihnen vorzuschlagen, die Kriminalstatistiken und - wenn verfuegbar - die Aussagen der Betroffenen etwas naeher zu studieren? Interessant auch die Anzahl der Inmates den den High-Security-, Medium-Security- und Low-Security-Facilities.
Als Denkanstoss: Das Winnipeg - Youthcenter ist kein Freizeitclub, sondern ein Jugendknast. Ankle-Braceletts als Tracking-Devise liegen bei jugendlichen "Offenders" hoch im Kurs, jeder Mehrfach-Autoknacker bekommt eins. Um es dann bei Bedarf abzuschneiden.
10. Sie bezeichnen sich als Halbkanadier. Somit ist es fuer Sie nicht relevant, woraus die andere Haelfte besteht?
Soweit mir bekannt, laesst Deutschland keine zweite Staatsbuergerschaft zu. Nachdem sie aber offensichtlich die " Nachteile " des deutschen Bildungssystem soweit genossen haben, dass sie in der Lage sind, beim "Sprung ueber den Teich" eine weiche Landung durchzufuehren, kann das ja nicht alles umsonst gewesen sein, oder? Meine Aufmerksamkeit gehoert ganz Ihnen, wenn Sie eine Weile mit den Endprodukten des hiesigen Systems konfrontiert sind. Und bitte, ziehen Sie nicht diese PISA - Studien, selbst renommierte Wissenschaftler reden von einem Vergleich zwischen Aepfeln und Birnen.
Wie dem auch sei, ich wuensche Ihnen viel Erfolg in Ihrem neuen Heimatland. Verlassen Sie diese CDU-infestierte Steuerhoelle und machen Sie es sich in Kanada mal so richtig gemuetlich. Schande ueber Deutschland, das fuer Ihr bisheriges Leben Ihre Heimat war. Besinnen Sie sich auf Ihre ueberragenden kanadischen Tugenden, und Sie werden es weit bringen.
Es wird Ihr Demokratieverstaendnis zu anderen Hoehen fuehren, wenn Sie in der Zeitung lesen, dass das kanadische Parlament nach Hause geschickt wird, weil der Premierminister zeitweilig keine Verwendung dafuer hat.
Natuerlich kann ich mich taeuschen, aber irgendwo aufgelesene Weisheiten auf Lastwagenfahrertreffen sind wohl nicht das Fundament, auf dem Fragen beantwortet werden sollten. Etwas Klarheit in den Gedankengaengen ist vonnoeten, damit das Ganze nicht in einer "Lucy and the Apple"- Diskussion endet.
Danke canadian247
Vielen Dank für diesen gleich 2mal veröffentlichten Unfug. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht wie beim lesen dieser Zeilen.
Mir stellt sich hierbei die Frage in welcher Art von Traumwelt canadian247 lebt. Klar ist, dass er in Deutschland sitzt und über Kanada schreibt.
Wie lange hat er denn in "seiner Heimat" Kanada schon gelebt um hier so auf die Pauke hauen zu können?
Ich glaube, die Antworten von Chevalier und dem Gast danach haben weitaus mehr Realitätsbezug zu dem wirklichen Leben in Kanada als der Stuss der von canadian247 kommt.
Auffallend ist weiterhin, dass canadian247 von Stammtischparolen redet, während er seine Weisheiten augenscheinlich von Truckertreffen hat.
Und seine englischen Sprachkenntnisse sind genauso überwältigend, wie sein Wissen über die kanadische Gesetzgebung. Soviel ich weiß, ist das Anpflanzen von "Weat" (Wheat = Weizen) in Kanada ausdrücklich erlaubt, während sämtliche Drogen (Besitz, Verkauf, oder Anpflanzung derselben) illegal sind. Der gute canadian247 meint wohl Weed, was hier im Allgemeinen eine Bezeichnung für eine der sogenannten weichen Drogen ist. Ich denke, dass ein Kanadier, auch wenn er nur zur Hälfte einer ist, den Unterschied zwischen Wheat (Weizen) und Weed (Unkraut) kennen müsste.
Dass hier fast jeder Drogen nimmt bedeutet noch lange nicht, dass dies legal ist.
Ich habe mal einen meiner kanadischen Arbeitskollegen gefragt warum hier so viele Drogen konsumiert werden. Als Antwort bekam ich zu hören, dass dies zum canadian lifestyle gehört.
Ach ja und das Abzocken, dass es in Kanada nicht gibt. Hier gibt es Geschäfte die anbieten, die Paychecks der potentiellen Kunden im Voraus abzukaufen. Paychecks werden im Allgemeinen 14-tägig ausgegeben. Wer nun zB. $ 1000,00 alle 14 Tage verdient, kann in so ein Geschäft gehen und sich diesen Lohn abzüglich der Gebühr von 37% vorab auszahlen lassen. Der Betreffende arbeitet also 14 Tage lang für
$ 1000,00 und bekommt in diesem Geschäft dann $ 630,00 als endgültigen Vorschuß ausbezahlt. Klar ist, dass der Betreffende sofort in eine Abhängigkeit zu diesem Geschäft gerät, aus die er nur sehr schwer wieder hinauskommt.
Von diesen Geschäften gibt es hier so viele, wie es in Kreuzberg Döner-Läden gibt.
Oh Verzeihung; ich vergaß, dass sich ja nur Lügner und Dumme Leute abzocken lassen. Wenn solche Geschäfte aber offensichtlich in voller Blüte stehen, lässt dies doch einige Rückschlüsse auf die Zahl der Lügner und Dummen in Kanada zu, oder?
Es wird hier sehr viel Werbung gemacht. Erst heute hatte ich einen flyer im Briefkasten in dem ein Damenkleid für eine Vergünstigung von 30% angeboten wird. Leider gibt es keinen Bezugspunkt (zu deutsch: eine Summe), auf die sich diese 30% ansetzen lassen. Also wird den Leuten ins Ohr geschrien, dass es hier etwas für 30% billiger zu kaufen gibt, aber niemand sagt einem die Ursprungssumme. Üblich ist es, eine Ware von heute auf morgen um 50% zu verteuern und gleichzeitig damit zu werben, dass die gleiche Ware nach der Verteuerung um 30% billiger angeboten wird.
Wal-Mart verfolgt konsequent die Politik der Preistreiberei. Eine Ware wird also gezielt verteuert angeboten und es wird auf die Faulheit der Kunden gesetzt, nicht
5 Km weiter in einen anderen Laden zu fahren, um die gleiche Ware
(hier: 2 ltr. Flasche Diet Coke) für zB. 30 Cent günstiger zu kaufen. Dies ist unumstößlich. Die Ware bleibt 30 Cent teurer als in anderen Läden und langsam gewöhnen sich die Leute daran und diese Ware wird dann verkauft. Wenn auch nur schleppend. Die anderen Läden kriegen das mit und gleichen ihren Preis dann an den von Wal-Mart an. Oh, das ist ja keine Abzockerei, das ist ja Preistreiberei und damit etwas völlig anderes.
Das hier so günstige Leben von dem canadian247 träumt gibt es nicht. Die Preise für fast Alles steigen ständig. Beispiel Brötchen. Plötzlich werden die Preise für Brötchen praktisch von Jetzt auf Gleich um 104% angehoben.
Auf Lohnangleichungen seitens der Arbeitgeber wird verzichtet. Mieten sind entgegen den Behauptungen von canadian247 günstig. Häuser lassen sich ebenfalls günstig erwerben, solange der Käufer nicht eines dieser Pappbauten mit 17 m² Grundstück für $ 500 000,00 (und mehr) zu erwerben wünscht.
Benzin ist günstig. Wer aber ein Auto unterhalten will, muss dieses auch versichern.
Auch mit der Anerkennung meiner german drivers history zahle ich jetzt mehr als das doppelte von dem, was ich in Deutschland mit Vollkasko gezahlt habe.
Wer ohne genügend Eigenkapital aufs kanadische Land zieht, ist sowieso verloren.
Arbeit gibt es da nicht. Nur noch weiter oben im Norden. Da gibt es genug billiges Land und genug Arbeit auf den Ölfeldern. Allerdings gibt es da auch keine Polizei mehr.
Oh ja, da fällt mir doch glatt ein wie sich die RCMP zu einer Elitetruppe entwickeln konnte wenn es keine, oder nur wenig Kriminalität in Kanada gibt? Sind das alles nur Theoretiker? Willkommen in der Traumwelt von canadian247 in der Widersprüche keine Rolle spielen.
Das kanadische Schulsystem wird von unserem Träumer ja sehr lobend erwähnt.
Meine Abteilungsleiterin stand neben mir und rechnete die Summe der Gelder zusammen, die sie aus der Kasse entnommen hat: 25 mal 1 Dollar + 10 mal 5 Dollar macht etwas mehr als 100 Dollar. Diese Frau verdient doppelt soviel wie ich. Sie hat als Kind eine dieser so hochgelobten Schulen besucht und schafft es nicht eine derartige Aufgabe im Kopf zu lösen.
Und hat vielleicht auch canadian247 eine von diesen tollen Schulen besucht in der ihm der Unterschied zwischen Weizen und Unkraut beigebracht wurde?
Wer sich eine Wunde wieder zunähen lassen muss, geht schlimmstenfalls in eine Walk in clinic und lässt sich dort behandeln. Über die Qualitäten solcher Eingriffe lässt sich streiten, aber wer hier legal lebt (ob citizen, oder auf Visum) zahlt nichts. Schon garnicht $ 400,00. Wer trotzdem $ 400,00 zahlt lügt entweder, oder ist dumm, oder ist zu weit nach Süden geraten.
Jeder Anfang ist schwer. So war es auch bei uns vor einigen Jahren. Als wir dann durch mehrere ungünstige Ereignisse plötzlich mit nichts mehr dastanden, hat uns niemand geholfen. Weder "Freunde", noch Bekannte, noch irgendwelche Regierungsstellen oder Kirchen und schon garkeine Fremden.
Als unser Container endlich hier ankam waren auch wir diesem ungnädigen Zeitdruck ausgesetzt, mit dem jeder zu tun bekommt.
Wir haben lange vorher schon unsere "Freunde", Bekannten und Nachbarn darum gebeten uns beim Ausladen des Containers zu helfen. Als der Container dann vor unserem Haus stand, waren keine "Freunde", Bekannten oder Nachbarn mehr da.
Die einzigen "Freunde", die unseren Anruf entgegennahmen sagten uns, dass sie an diesem Tag 2-mal zur Kirche gehen mussten um zu beten. Wir hatten diesen Leuten vorher gesagt, dass wir nur wenige Stunden Zeit haben würden, um den Container leer zu räumen und dass uns jede Verzögerung viel Geld kosten würde.
Trotzdem war niemand da um uns zu helfen. Und die freundlicheren dieser Leute sagten uns dann auch noch, dass das Beten für den Nächsten, oder für das eigene Seelenheil wichtiger sei als uns zu helfen.
Bitte, canadian247, tue uns allen und ganz besonders den Auswanderungsinteressierten einen großen Gefallen und verzichte darauf Deine Statements zu verbreiten.
Anscheinend hast Du von dem was Du erzählst im Allgemeinen und von Kanada im Besonderen überhaupt keine Ahnung.
Das erklärt zumindest, weshalb Du die Kommentare von anderen als Rumjammern bezeichnest und diesen Leuten unterstellst sie wüßten nicht was sie erzählen, während wirklich alles was Du hier schreibst einfach nur falsch ist. Es sei denn Du hast es abgeschrieben wie die Einwanderungsbestimmungen, mit denen Du dich hier gleich 2-mal wichtig gemacht hast.
Und Nein, ich verspüre keinerlei Interesse mit Dir in irgendeiner Art und Weise einen Dialog zu eröffnen. Ich schreibe dich hier nur persönlich an um anderen Lesern ein besseres Verständnis für meine Darlegungen zu vermitteln.
Wer Fragen zu Kanada hat sollte sich doch mal auf diesen Seiten hier umsehen:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/956/460589/text/
http://hanfverband.de/letter/10_07_2009.html#kanada
Wer die Berichte auf diesen Seiten mit dem vergleicht was canadian247 hier schreibt wird sehr schnell merken wer lügt und vor allem: wer hier dumm ist.
Liebe Grüße, Linda
Kanada
Also Kanada,
es herrscht hier "WILD West" muss wohl mit dem alten "Gold Rush" zu tun haben, oder.....
Unterschied dass sie keine Revolver mehr tragen duerfen!!!!
Es geht hier nur darum einen uebers Ohr zu hauen um ein paar $ zu machen (Egoismus herrscht - US Raubtierkapitalismus)
Die abgeblich so neue freie Welt.
Hauspreise werden kontrolliert und diktiert (Hundehuetten) habe es auch selbst erlebt, dass der angebliche Broker dass offer zu schreiben ablehnte.... ja warum.....
Jeder der hier ankommt wird seine Erfahrungen machen, vonwegen wird nicht uebers Ohr gehauen.
Wuerde das alte Waffenrecht herrschen waehren hier sehr viel er....
Hurra das doch so freie "zivilisierte Kanada"
Viel Glueck jedem der das Rosarote glaubt!
looking forward - Neubeginn - Job
Hi
can somebody help us!
Wir sind eine kleine Fam. 1 Sohn.
Ich bin Handwerker & Klempner, meine Frau exam.Krankenschwester.
Kann uns jemand dabei helfen einen neuen Lebens-Arbeitsraum in Kanada zu finden.
Moeglichst on Country side - Resort eigene Farm, Motel etc.
Nur serioese Angebote!
Thanks
Simone
simone.fredy@telus.net
Sicherheit
Sicherheit
- RCMP = Elitetruppe ?
ich weiss da ja Mangel an RCMP herrscht, ob man nach 6 Monaten Vollzeit Ausbildung ohne vorherige Polizei-Militaerische Erfahrungen als RCMP Elite bezeichnet werden kann.
Jeder kann sich als RCMP Officer bewerben, egal welches Alter oder welchen ausgeuebten Beruf.
ELITE Truppe ist nur dass "Swad Team" hoch militarisch trainiert (GSG 9)
Schulsystem
Zum Thema "Kanadische Schulsystem"
es ist im Vergleich zu Deutschland absolut unterentwickelt.
Die Allgemeinbildung eines Kanadieers ist sehr fragwuerdig bis dumm (10 Klassen), was sich im taeglichen Leben wiederspiegelt.
Ist ja auch gewollt vom Goverment, halte die Leute dumm, lass keine zweifelhaften Fragen aufkommen, gib dass Gefuehl Kanada ist stark & dass Welt beste, schaffe Heros - lenk von Proplemen ab - Rememberence Day, Terry FOX etc.etc.
Wir haben direkten Vergleich vom Deutschen zum Kanadischen, Schulsytem, ausgenommen Privatschulen und koennen die Aussage uebers "gute Kanadische Schulsystem" absolut NICHT bestaetigen.
Man sollte mal einen Test machen, Schueler der 5.Klasse Deutschland und 5.Klasse Kanada, man wird mit Sicherheit eine sehr grosse Ueberraschung erleben ueber den allgemeinen Bildungsstand.
(Nicht nur Antworten lernen wie es in Kanada praktiziert wird)
PISA Studie ist in Sachen Bildungsvergleich eine Lachnummer !!!!
Selbst Kanadier sagen es geht seit den 80zigern downhill.
Kein Geld fuer's Schulsystem und weitere Kuerzungen stehen bevor (auch im Gesundheitssytem). Wie soll so ein ENTWICKLUNGSLAND vorrankommen - sicher es wird ja vom grossem Bruder US gestuetzt, gefuehrt und somit auch ausgenutzt und ausgebeutet.
Sogar Emigranten aus dem UK (Mutterland) bestaetigen dies, sind sogar negativ ueberrascht uber Kanada.
Ich glaube durch die Menge an Erlebniskommentaren vieler hier in Kanada wird ein wahres Gesicht ueber Kanada in der ganzen Welt gezeigt ich hoerte auch ueber Aehnliche Websites von UK.
Das sollte doch zu denken geben
Thanks
canadian247
Hey Mann,
so viel Verblendung wie Du hier demonstriest kann ja nur von einem Kanadier kommen. Auch wenn Du nur zur Hälfte einer bist.
Ich sag mal so: Alles, was Du hier Positives über Kanada schreibst ist gelogen.
Also wer abgezockt wird lügt entweder, oder ist dumm? Zu dieser Aussage fällt mir nichts ein. Das hört sich ganz danach an wie: Wer so blöd ist sich übers Ohr hauen zu lassen ist selber schuld. Die Generalaussage von jedem Verbrecher.
Kanadier sehen zu, wenn du in der Gosse liegst und verreckst. Im Zusehen haben sie genug Übung, bei den ganzen Junkies und Obdachlosen hier.
(Viel Spaß beim Aufziehen Deiner Tochter!)
RCMP eine Elitetruppe? Vielleicht wenn sie genug Leute hätte, oder wenn die Korruption nicht ganz so hoch wäre.
Ausbildungen anerkennen? Der Witz ist ja schon uralt und muss nicht ständig wiederholt werden.
Ich bin Kanadier und habe meine Frau gesponsort. Nach 3,5 Jahren Verarschung ist ihre PR jetzt durch. Sie muss nur noch zum fünften mal Passbilder machen lassen.
Lebenshaltungskosten sind nur günstig, wenn du lange genug rumsuchst und Angebote findest. Wobei hier Angebote für das Zeug gemeint sind, was der Kanadier als "Nahrung" bezeichnet.
Als was soll denn das Schulsystem hier besser sein? Mit England ist der Müll hier in keinem Fall zu vergleichen.
Dieses Land hier hat doch mit seiner Abnabelung von England sämtliche Ansätze einer Kultur verloren.
Hilfsbereit sind die Kanadier nur, wenn sie nicht wirklich helfen müssen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Der "Wilde Westen" ist eine Bagatellisierung dessen, was hier wirklich abgeht. Mein Supervisor erzählt seine eigene Geschichte: Seine Frau ist nach ärztlichen Fehlern schwerstbehindert und jetzt ist sie ohne ständige Überwachung nicht mehr lebensfähig. Sein jüngster Sohn hat versucht seinen Kumpel zu helfen, als dieser von mehreren Besoffenen zusammengeschlagen wurde und wurde dabei mit einem Jagdmesser in den Nacken gestochen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er irgendwann mal wieder so wird wie früher. Sein ältester Sohn ist bei der Polizei und macht jetzt eine Scharfschützenausbildung. In einem Land wo kaum Kriminalität herrscht eigentlich unnötig, oder?
Ich selbst bin nur knapp einer Messerattacke entgangen weil mein Nachbar ein paar Minuten früher nachhause gekommen ist und dadurch halt das Opfer wurde.
Nachdem ich beobachten durfte wie 2 Idioten aus Spaß mit Schalldämpferbestückten Pistolen auf sich geschossen haben weiß ich, dass die Macher von "Call of Duty" das Geräusch einer an einem vorbeizischenden Kugel ziemlich realistisch nachempfunden haben. Bis jetzt wurde jedes der Autos, die ich hier besessen habe aufgebrochen. Mein erstes in Kanada gekauftes Auto wurde nach nur 4 Stunden gestohlen. Und hier noch meine Lieblingsgeschichte: Ein 2-jähriges Mädchen wird aus einem vorbeifahrenden Auto heraus durch die Hauswand hindurch in den Bauch geschossen. Viel Spaß beim Aufziehen Deiner Tochter!
Meine Frau arbeitete als Kassiererin und staunte nicht schlecht, als eine "Kundin" geduldig in der Schlange wartete bis sie an der Reihe war, um meiner Frau dann eine beachtliche Auswahl an Drogen zum Kauf anzubieten. Meine Frau wurde gefragt, ob sie etwas für sich, oder für ihre Familie bräuchte. Etwas LSD für den Kleinen zum Nachtisch, oder was?
Meine Frau war ziemlich schockiert und stand erstmal nur da, nachdem sie die Dealerin gebeten hatte den Laden zu verlassen. Andere Kunden versuchten sie zu beruhigen indem sie ihr versicherten, dass dies normal sei für Kanada.
Und noch ein letztes Wort zu den Kanadiern: Sie erzählen sich den Abschnitt aus "Bowling for Columbine" in dem über Kanada berichtet wird, klopfen sich gegenseitig auf die Schultern weil ein Ami so toll über ihr Land redet und lesen dann in der Zeitung, wieviel Morde letzte Nacht passiert sind und wieviel Leichen auf den Straßen gefunden wurden.
Wer Fragen zu Kanada hat sollte sich unbedingt eine andere Quelle suchen als die hier angebotene. Weil dieser Müll eigentlich auch von jedem erzählt wird, der irgendwie davon profitiert, dass Leute in Kanada einwandern wollen.
Zu "Stammtischparolen"
Zu "Stammtischparolen"
75% der Arbeitgeber Albertas, die temporary foreign Workers ( Workpermit! ) beschaeftigten, verletzten die Employment - Standards. NDP MLA Rachel Notley spricht von einer "systematischen Ausbeutung".
Temporary Foreign Workers wurden nicht fuer Ueberstunden bezahlt, nicht fuer Urlaub oder gesetzliche Feiertage.
Sie fordert die Provinz auf, das Temporary Foreign Worker Program zu ELIMINIEREN und den Betroffenen zu erlauben, in Kanada zu bleiben.
Nach Kenntnisstand der NDP befanden sich im Jahre 2008 74028 Inhaber von Workpermits in Alberta.
Read more: http://www.cbc.ca/canada/edmonton/story/2010/03/17/edmonton-temporary-fo...
Wie sieht es in den anderen Provinzen aus? Keine VEROEFFENTLICHUNGEN.
Wie sich Arbeitgeber verhalten KOENNEN:
http://www.cbc.ca/fifth/2009-2010/larger_than_life/
Fuer das Thema Sicherheit empfehle ich www.cbc.ca und wuerde dann unter My Region die einzelnen Staedte und Provinzen besuchen. Dann wird auch der Stellenwert der RCMP und der Regionalen Polizei klar. In Winnipeg, East St. Paul wurde ein Detachment der Municipalty Police aufgeloest und durch RCMP ersetzt. Grund: Korruption und Nepotismus.
Der Anbau von Marijuhana und das Kochen von Crystal Meth ist weit verbreitet und die damit einhergehende Beschaffungskriminalitaet ( Gangs, Waffenschmuggel, Raub, Erpressung, Prostitution ) steigt staendig. Nein, wir haben keine Zustaende wie in den USA, aber die Gefaengnisse sind uebervoll und werden staendig erweitert. Das kanadische Rechtssystem wird als "Drehtuersystem" fuer Kriminelle bezeichnet. Rein in den "Slammer" und gleich wieder raus.
Statistics Canada ist fuer jeden zugaenglich. Wer kann, soll einfach die Zahlen widerlegen.
Ich muesste ein extrem "schlichtes Gemuet" haben, mich bei einem Truckertreffen ( he, ich mag die Jungs! ) ueber Einwanderungsmodalitaeten zu informieren. Den "Informationswert" der Auskuenfte der canadischen Botschaft kennt jeder, der den Immigrationsprozess durchlaufen hat und sich nach seiner Anlandung mit einer etwas anderen Wirklichkeit konfrontiert sah. Die neugeschaffenen Arbeitsplaetze sind mehrheitlich MACJOBS (parttime und Minimumwage) !
Da ist nichts verkehrt mit Traeumen, man darf halt nur nicht aufwachen.
Ich bin der Meinung, dass derselbe Elan, der dazu genutzt wird, ein "Auswanderungsland" zu finden, darauf verwendet werden sollte, eine Verbesserung der Zustaende zu Hause herbeizufuehren. Eine Neuauflage der bluehenden Landschaften 10000km von Deutschland entfernt brauchen wir nicht. Und wer glaubt, dass es in Kanada vielen besser und keinem schlechter gehen wird... viel Glueck!
Jeder sollte Entscheidungen diesbezueglich so emotionslos wie nur irgendmoeglich treffen und sich darueber klar sein, dass die Menge der Probleme nicht kleiner wird sondern sich lediglich VERLAGERT.
Auswandern? Ja!
Warum eigentlich gibt es immer welche die so laut jammern, dass sie gar nicht merken, was sie für nen Mist erzählen. Es herrscht weder WildWest in Canada, noch wird man da abgezockt. Die meißten großen Städte und die Provinz Ontario leißten sich eine eigene Polizei, der Rest des Landes wird sehr gut von der RCMP betreut, welche nicht umsonst zu den besten Polizeitruppen der Welt zählt.
Leute, die behaupten, man brauche Unmengen an Geld haben sich definitiv nicht informiert. Es gibt gängigerweiße 3 Möglichkeiten des Einwanderns: Das "Sponsoring", das "Punktesystem" und das "Entrepreneur-System". Letzteres ist das, was auf den ersten Blick sehr teuer scheint. Dieses System wird denjenigen angeboten, die sich eine eigene Existenz schaffen und in Canada investieren wollen. Das man eine Mindestinvestitionssumme haben muss, kennen wir auch in Deutschland, nicht nur aus dem Franchise! Das die Regierung in Canada zusätzlich eine Sicherheitsleistung (momentan glaube ich 300 000 can$) fordert mag vielleicht sehr seltsam anmuten, dient aber ausschliesslich dazu, dass Migranten nicht über kurz oder lang dem canadischen Sozialsystem auf der Tasche liegen.
Das "Sponsoring" ist die vielleicht bequemste Variante. Du hast eine Qualifikation die ein Arbeitgeber dort dringend benötigt? Schön! Wenn der AG (Arbeitgeber) für dich bürgt, das heißt dir Job und Wohnung garantiert, dann hast du dein Visum.
Das Punktesystem kennt man wenn man sich informiert hat. Canada selektiert unglaublich seine Migranten. Da erfolgt ein Test und je nach Sprachkenntnissen, Schulbildung, beruflicher Qualifikation etc wird man mit Punkten bewertet. Bei Erreichen einer Mindestpunktzahl bekommt man ebenfalls ein Visum. Mehr dazu erfährt man entweder bei der Canadischen Botschaft in Berlin, Leipziger Platz; bei der Bundesagentur für Arbeit oder jedes Jahr zu Pfingsten beim Autohof Strohofer in Geiselwind an der A3 bei Europas größtem Trucker und Countryfestival.
Jobs sind in Canada auch nicht rar. Man muss lediglich bereit sein auch mal ins Hinterland zu ziehen und in den sog. Prarieprovinzen zu arbeiten. Das Geld liegt nirgendwo auf der Strasse, aber besser wie hier ist es allemal. Krankenversichrung ist ein Thema! Jeder AG in Canada ist verpflichtet dich zu versichern. Solange man keinen festen Job hat, sollte man unbedingt die Krankenversicherung in der alten Heimat freiwillig weiter bestehen lassen und sich ausreichend Auslandskrankenscheine mitnehmen. Sonst wird es richtig teuer. Ich hatte mal meine Versicherung vergessen und wurde privat abgerechnet. Platzwunde mit 4 Stichen versorgt = 400$!!!
Das Schulsystem ist besser als in Deutschland! Das mit den Eliteschulen ist aber überall auf der Welt gleich. Es gibt aber Goetheschulen in Canada - eine gute Alternative für deutsche Migranten.
Negativ ist auf jeden Fall die Kriminalität. Da leichte Drogen legal sind und der Hafen in Vancouver das Tor zum asiatischen Raum schlechthin ist, sind Machtkämpfe in diesem Milieu unausweichlich. Leider in letzter Zeit immer gewalttätiger. Ohne aber jemanden persönlich angreifen zu wollen: das kennt man auch aus deutschen Ballungszentren wie Brlin oder Frankfurt.
Wohnraum ist knapp und somit in den Metropolen sehr teuer, daher würde ich auf jeden Fall als Migrant der ersten Generation vor der Einreise mich um einen garantierten Job bemühen. Die Lebenshaltungskosten selbst sind eher günstig, genau wie das Tanken, der Liter liegt bei etwa einem $, entspricht ca. 70 € cent!!!
Es muss doch klar sein, in jedem Land gibt es Regeln und Gesetze an die man sich halten muss. Wenn Canada so schlimm wäre, wie das einige hier darstellen würde ich (35, halbcanadier) nicht mit meiner Partnerin und unsrer bezaubernden 4 Monate alten Tochter zurückwandern.
Ich drücke jedem die Daumen, der nach Canada einwandern möchte und wünsche alles Glück dieser Erde. Für alle, die sich ein bischen wie in Deutschland fühlen wollen.... In Ontario gibt es eine Stadt namens Kitchener mit einer deutschpopulation um etwa 95%. Etwa 240 000 canadier mit deutschsprachigem Background leben an der Westküste.
Bei Fragen steh ich gerne jedem hier zur Verfügung.
Hugz canadian247
Auswandern ohne Stammtischparolen bitte
Is eigentlich klar, welchen Gemüts diejenigen hier sind, die so laut jammern - eines eher schlichten! Zur Info: Ich bin 35 Jahre alt und Halbcanadier, lebe noch mit Partnerin und Kind hier in Deutschland, werden aber noch dieses Jahr "zurück wandern"! Wer hier behauptet man werde in Canada finanziell abgezockt lügt entweder oder ist schlichtweg dumm. Bevor man auswandert, sollte man sich dringend bei der Botschaft des Einwanderungslandes vorher informieren. Die Botschaft Canadas befindet sich in Berlin am Leipziger Platz und ist hierbei gerne behilflich! Fakt ist: Es gibt eigentlich 3 Möglichkeiten nach Canada auszuwandern. Die meißt genutzte ist das working-permit, d.h.: man bewirbt sich um ein Arbeitsvisum und wird getestet und mit Punkten bewertet. Bei Erreichen einer Mindestpunktzahl hat man das Visum faktisch. Hier zählen vor allem Sprache, Bildung und Ausbildung (soviel dazu, dass deutsche Zeugnisse nicht anerkannt werden...)! Klar ist, wenn der eigene Ausbildungsberuf benötigt wird, steigen auch die Chancen auf nen Job! Infos hierzu kann man auch auf einem Infostand bei Europas größtem Truckertreffen jedes Jahr zu Pfingsten am Autohof Strohofer/Geiselwind direkt an der A3 erhalten.
Die 2. Möglichkeit ist das Entrepenoer System, das heißt man investiert in eine eigene Existenz. Diese Möglichkeit ist allerdings sehr teuer, da man ausser dem Invest dem canadischen Staat auch eine Sicherheitsleistung (derzeit etwa bei 300 000 $!!!! glaube ich) nachweissen muß! der grund? Canadas Sozialsystem ist nicht wie in Deutschland auf "Geben" spezialisiert und so sichert sich der Staat ab, damit man nicht irgendwann Sozialleistungen beansprucht.
Die 3. Möglichkeit ist das Sponsoring, d.h.: ein Canadier bürgt für den potentiellen Einwanderer mit Wohnung und Arbeit. Hierbei wichtig: Verstößt man grob gegen geltendes Recht (von Provinz zu Provinz differenziert) kann man sehr schnell ausgewiesen werden!
Wer solche "Formate" wie "goodbye Deutschland" als Grundlage seiner Pläne sieht, sollte besser nicht auswandern. Bei gezielten Fragen auch zum Einbürgerungsverfahren gibt es übrigens das " canadian board for refugees and emigration" das nach wie vor von hon. Brian Goodman geleitet wird, und dieses Board prüft jede Einwanderung, ist aber auch jedem behilflich, der Fragen hat!
Wer in Canada ankommt mit der subjektiven Einstellung hier ist alles besser, wird Recht behalten, vorausgesetzt er hält sich an die Regeln und Gesetze. Wer (hab ich selbst erlebt) rüber geht um sich das Land anzuschauen und bei Gefallen da zu bleiben ist so naiv, dass er auf die Schnauze fallen wird!
Fakt ist: Wohnraum ist spärlich vorhanden und teuer! Fakt ist, wer arbeiten will bekommt auch Arbeit, muss sich aber darauf einstellen unter Umständen in den Praerieprovinzen zu leben und zu arbeiten! Krankenversicherung aus Deutschland.... nehmt euch Auslandskrankenscheine mit und lasst eure Versicherung hier freiwillig erst mal weiterlaufen, sonst wird man privat abgerechnet (wenn man nicht dort versichert ist, also keinen Job hat!)! und das heißt massig cash! Beispiel: Platzwunde mit 4 Stichen genäht = 400 can$!
Die Lebenshaltungskosten sind ungemein günstiger wie hier und das Schulsystem ist eindeutig besser. Vergleichbar dem Englischen.
Zu behaupten Canada sei nicht sicher ist eine Verleumdung! Nicht umsonst zählt die RCMP zu den elite Polizeitruppen der Welt und manche Metropolen oder Provinzen unterhalten eine eigene Polizei.
Negativ: Crime! Dank einer (aus meiner Sicht ungünstigen) sehr liberalen Politik sind Drogen wie "Weat" leider legal. Das führt bei gewissen Subjekten zu Macht und Etablierungskämpfen mit einer leider sprunghaft gestiegenen Mordrate und in der Beschaffungskriminalität. Zu behaupten hier herrsche der Wilde Westen ist eine völlig verfehlte Darstellung der Realität. Ich würde sonst nicht zurück kehren und unsre 4 Monate alte Tochter mitnehmen.
Wer immer in Canada in eine Notlage gerät, kann sicher sein, dass man ihm hilft. Sowohl die "normale" Bevölkerung als auch die Behörden leben den Ruf, sehr hilfsbereit und freundlich zu sein.
Man darf aber etwas nie vergessen: Wenn ich nicht bereit bin, mich fremden Kulturen, Bräuchen etc anzupassen, sollte ich lieber weiter in Deutschland bleiben, CDU wählen und irrsinnige Steuern zahlen.
Noch ein Tip: manche Provinzen bieten die Einbürgerung bei Erwerb einer Immobilie an. Das kann lukrativ sein, wenn man nicht unbedingt in einer Metropole leben möchte!
Ich wünsche allen, di in meine Heimat auswandern viel Glück und alles gute! Bei Fragen steh ich gern zur Verfügung
Kanada ist schön, aber …………….
Kanada ist schön, aber …………….
Viele lassen sich von den TV Serien „ Mein neues Leben & Die Auswanderer und und und „ blenden.
Einige Sachen werden bei diesen Sendungen gar nicht erwähnt, was man alles machen, bringen und bezahlen muss.
Alleine schon die Kanadische Bearbeitungsgebühr für mein Visum
hat mich ca. 1.300 Can. Dollar gekostet.
Dazu kommt noch die Medizinische Untersuchung in Deutschland mit ca. 250 € und der enorme Papierkrieg.
Selbst wenn Ihr ein Visum für Kanada bekommt, heißt es noch lange nicht dass Ihr Arbeit findet. Im Moment ist der Arbeitsmarkt in Kanada sehr schlecht.
Zur Gastfreundschaft kann ich eigentlich nichts Negatives sagen, ihr dürft eines nicht vergessen, Ihr seid die Ausländer in diesem Land.
Führerscheine!
Der Autoführerschein kann ohne Probleme gegen eine Gebühr von ein paar Dollar umgeschrieben werden,
der Motorrad, LKW und der BUS Führerschein wird nicht anerkannt.
Deutsche Diplome zählen in Kanada nicht sehr viel, je nach Berufszweig
müsst Ihr nochmals eine Kanadische Prüfung ablegen.
Der LKW Schein ist die höchste Klasse und schließt alle anderen mit ein
Kostenpunkt ca. 2.500 - 3.000 Can. Dollar )
Urlaub machen oder dort Leben sind zwei paar Stiefel.
Wenn Ihr keinen Job habt, braucht Ihr viel Startkapital,
da ihr keine Staatliche Unterstützung von Kanada bekommt.
Selbst eine Rückkehr nach Deutschland oder in die Schweiz ist mit hohen Kosten verbunden,
deshalb mein Rat an euch: Hinterlegt Minimum 10.000 € auf ein Konto für den Fall das Ihr wieder zurückkommen müsst.
Macht doch erstmal Urlaub in Kanada und nehmt ca. 20 – 30 Bewerbungsmappen
( in Englisch mit Übersetzten Arbeitszeugnissen ) mit und stellt euch bei den Firmen Persönlich vor.
Bewerbungen per Email, landen meist im Spam Filter oder werden gar nicht beantwortet.
Ich selbst lebe jetzt in der Schweiz, habe einen gut bezahlten Job von dem man in Deutschland und in Kanada nur davon Träumen kann.
Ob ich wieder nach Kanada gehen werde, steht noch in den Sternen.
Es kommt ganz darauf an, ob ich einen Job in Kanada finde oder nicht.
Ohne Job und guten Startkapital habt Ihr so gut wie keine Chance.
Wer Lust hat, kann mir auch schreiben, ich würde mich über jede Email Freundschaft freuen.
Email: tstb2010@bluewin.ch
Viel Glück
Auswandern nach Kanada und Deutschland
Hallo an alle, die hier schon kommentiert haben. Ich habe auch vor nach Kanada einzuwandern. Ich bin 51 Jahre alt und lebe seit 1998 in Deutschland. Viele haben negative Seiten von Kanada bewertet, das hat mich schon gefreut. Jetzt weiß ich mehr oder weniger was mich da erwartet. Aber vor allem die von kanadischen Erwartungen entäuschten Kollegen - was haben sie schon geträumt vor der Einwanderung. Jetzt vollen sie wieder zurück.
Hier möchte ich auch etwas über Deutschland schreiben und bitte Sie bevor Sie hierher kommen, es sich nochmal zu überlegen.
Ich habe Französische Nationalität, aber ich komme aus der Türkei. Ich habe Metall Engineer in der Türkei studiert. 4 Jahre lang war ich an der Universität und mit gutem Abschluss bin ich raus. Mein Studium wurde in Deutschland auch nicht anerkannt und sie haben es als Hochschulreife bewertet. Dann finde ich auch keine Arbeit, die meinem Studium entspricht. Ich musste lange als Putzmann in einer Zeitfirma arbeiten, dann als Kistenträger im Großmarkt, danach glücklicherweise in einer Türkischen Firma als Verkäufer mit gutem Lohn aber schlechter Arbeitzeit. Ich bin arbeitslos seit 2005.Ich möchte etwas in Deutschland studieren, und zwar als Fachinformatiker aber das liebe Arbeitsamt hat es abgelehnt, es soll kein Geld in der Kasse sein. Es wäre vielleicht besser, dass ich einen Staplerführerschein mache. Als ich dieses Angebot abgelehnt habe, hat mein Berater mir gesagt: "ich will auch monatlich soviel verdienen, aber leider muss ich hier Ihnen dienen für weniger Geld und WIR müssten Ihr Studium finanzieren. Hat Sie ja recht hier ist Deutschland. Ich bin Ausländer, ich soll Dreckarbeit leisten statt einen guten Platz zu bekommen. Was ich hier an Steuern gezahlt habe, zählt nicht. Dann habe ich mein Studium selbst bezahlt. Es kostet mich rund 20000 €. In der Nacht habe ich gearbeitet, am Tag studiert. Als ich einen Praktikumsplatz gesucht habe, war mir klar, dass alles umsonst war. Ich habe innerhalb von drei Monaten über 270 Bewerbungen verschickt, nur ein Vorstellungsgespräch gehabt - schließlich hat die Schule, wo ich meinen theoretischen Unterricht bekomme einen Praktikumsplatz für mich arrangiert.
Wo ich Absagen bekommen habe, haben sich meine Schulkollegen auch beworben, um zu sehen, ob es wirklich um Ausländerfeindlichkeit geht.
Alle haben einen Termin für Vorstellungsgespräche bekommen, davon 3 auch einen Praktikumsplatz. Wo ich mein Praktikum gemacht habe, war es eine ganz andere andere Richtung als das, was ich gelernt habe. Ich musste es aber annehmen, sonst kriege ich keinen Abschlussprüfungstermin.
Inzwischen habe ich 4 Jahre Wirtschaft als Fernstudium gemacht. Jetzt bin ich Metall Engineer, Wirtschafter und Fachinformatiker, aber immer noch bekomme ich Absagen zu meinen Bewerbungen, diesmal aber mit der Begründung, dass ich zu hoch qualifiziert für die Stelle sei. Danke Deutschland
Viele glaubten, meine Frau bekommt keinen Job, weil sie ein Kopftuch trägt. Aber sie kann als Putzfrau überall arbeiten ohne Probleme. Sie wollte Kindererziehung studieren. Ihr wurden Bedingungen vorgelegt: entweder das Kopftuch weg oder keinen Platz. Danke Deutsche Gleichberechtigung und ungültige Deutscheverfassung für AUSLÄNDER. Was wir beim Arbeitsamt oder der Behörde erlebt haben, sind andere Geschichten und daran haben wir uns gewöhnt. Jetzt frage ich Sie: Wollen Sie wirklich zurück?
Kommen Sie vielleicht und kämpfen Sie gegen Ausländerfeindlichkeit. Sie haben ja da auch etwas erlebt. Oder schaffen Sie Solidarität für Deutschland von Ausländern zu befreien, wie vor 65 Jahren.
Das ist ihr Traumland. Ich war mal in Toronto für 3 Wochen und als ich in eine Bank gegangen bin, da habe ich einen Schock erlebt. Eine vermutlich afganische Frau mit Burka hat in der Bank gearbeitet, aber mit Kopftuch. Man kann in Deutschland nicht studieren, arbeiten, obwohl alle NONNEN fast das gleiche Kopftuch in der Kirche tragen.
Lieber sterbe ich wo ich als Mensch anerkannt werde, statt als Sklave gesehen zu werden.
mfg
Necdet
wow, das fand ich wirklich
wow, das fand ich wirklich hilfreich das hier zu lesen. es ist schon ok, dass auswanderer von ihren erfahrungen berichten, auch wenn sie negativ sind, so haben sie es eben erlebt. ich habe meinen BSc(Hon) in Großbritannien gemacht und in Deutschland hat keine S** gewusst was das eigentlich ist und ob es in irgendeiner Form anerkannt wird (6 Monate später hab ich dann endlich genaue Info erhalten "es ist unklar ob der Abschlss zur Zeit anerkannt wird"). Bin ich froh, dass ich nicht mehr in Deutschland wohne. Das macht mich schon sauer. Und ja, die Mutter meiner Freundin ist Gymnasiallehrerin und da sie in der damaligen DDR studiert hat, muss sie sich jetzt im "Westen" mit einem Förderunterricht-Aushilfsjob zufrieden geben. Das ist einfach eine Sauerei. Ich frage mich ob internationale Bachelor/Master in Kanada anerkannt werden. Naja, ich möchte meinen Master in Australien machen. Hatte Kanada in erwägung gezogen aber nachdem ich das hier gelesen habe, nein danke! ich glaube das schon was manche schreiben, warum sollten sie das erfinden. danke für die aufklärung.
Skilled Worker
Liebe Neuemigranten
wer nach Kanada unter dem so angeblichen "Skilled Worker" Program moechte, weil ja Fachkraefte so dringend gebraucht werden, wird sogleich verarscht um es beim richtigen Wort zu nennen.
Seit vorsichtig bei irgendwelchen Arbeitsangeboten (Headhunter, Vermittler etc.)
Es handelt sich um nichts weiter als um angeblich benoetigte Fachleute erstmal ins Land zu lassen, gut bezahlen muessen das sie hier arbeiten duerfen und wollen, aber garnicht unterstuetz oder geholfen werden um hier Fusszufassen.
Es ist System (Einwanderungsland),Sie sind nur als Einnahmequelle fuer's Land und sog. Berater.
Die Masse bringt gut Geld ins Land ohne dass das Goverment viel tun muss ausser "paperwork" und das Geld Bitte.
Das Land ist so reich an Bodenschaetzen, es wird so viel unter US Aufsicht Exportiert (Billionen $), aber kein Geld fuer Bildung, Sozialwesen - Gesundheit. Es findet ein drastischer Abbau vom schon sehr schlechtem Sozial-Gesundheitswesen statt.
Wer Geld hat fuer Bildung - Schule - Ausbildung - Gesundheit kommt hier sehr gut klar.
Sehr hohe pro Kopf Verschuldung.
Warum ist Kanada eines der groessten Drogenanbau und Handelslaender??? Niemand spricht darueber bloss nicht!
Eines der Anzeichen der ach so guten Wirtschaft - "Made in Canada" was denn?
Klar ist auch,
es werden ja bis heute keinerlei Abschluesse anerkannt, also warum das idiotische Punktesystem mit z.B. Berufsanerkennung max. 21 Punkte, wenn man hier ist zaehlt dass ueberhaupt nicht mehr. Man soll seine Ausbildung eben nochmal hier in Kanada machen und hilft wieder den ganzen so guten "hochentwickelten Bildungsapparat" haha.
Dem Kanadischem System wird durch die doch so willkommenen und gut zahlenden Emmigranten sehr gut geholfen.
So auch z.B. wenn viele keine PR bekommen oder einfach genug vom System haben, ihren Traum aufgeben muessen wieder das Land verlassen, sie haben Steuern gezahlt, Rentenbeitraege etc. die dem Staat zugute kommen und Ihnen verloren gehen.
Hier herrscht der wilde Westen - diktiert und kontroliert vom US Rauptierkapitalismus!!!!
Ohne hilfe vom "Big Brother - US" koennen die das Land garnicht sichern - "Pol" etc.
Informiert euch sehr gut und nicht einseitig auch vorsichtig wenn jemand empfielt als Investor schneller ins Land zu kommen wo ihr schon mal investiert in gewisse Projekte - eins ist klar es ist kein Projekt fuer EURE Zukunft!!!!!
Seit Wachsam mit EUREN Plaenen!
zu Deutschland
Hi Gast,
ich kann Deinem Bericht zu 100 pro zustimmen.
Super dass es doch noch Leute hier gibt, die sich nicht der Kanadischen Einschuechterungs Ideologie unterwerfen und sich zurueckziehen und bloss nichts negatives sagen.
Uebrigens ist mir aufgefallen, dass Foren mit negativen Berichten - einfach abgeschaltet werden - macht doch Sinn.... wer einwenig weiterdenkt...., natuerlich nur fuer gewisse Leute die von der Emmigration sehr gut leben wollen. RIGHT!!
Fredy
ja
Ich gebe in Allem Biber Recht! In Deutschland ist es noch schlimmer, was die Anerkennung der Abschlüsse betrifft. Ich persönlich kenne ausgezeichnete Fachmänner-frauen, die hier als Hausmeister oder Putzfrau arbeiten.
zu Deutschland
Also was der Verfasser von "Deutschland" hier veröffentlicht ist schlichtweg falsch. Und zwar in allem. Fangen wir doch mal mit dem F-Wort an. Das wird hier in allen Schichten von jedem immer wieder benutzt. Wenn du es nicht benutzt, gehörst du nicht dazu. Ich gebe hier jetzt keine Beispiele, aber eine derartige Aussprache alleine schon ist ein guter Spiegel für das tiefe Niveau, auf dem sich fast alle Kanadier bewegen.
Ausbildungen anerkennen? Was für ein jämmerlicher Witz! Die Kanadier erkennen noch nicht mal ihre eigenen Ausbildungen an.
Es werden nur Ausbildungen anerkannt für die vorher bezahlt wurde. Und dann auch nur wenn derjenige, der anerkennen muss gerade einen guten Tag hat. Hier macht jeder was er will. Wenn du dafür bezahlst, kannst du alles machen und kommst damit durch.
Wir werden von hier wieder verschwinden. Während den Vorbereitungen für unsere Rückkehr haben wir von mehreren Spediteuren erfahren, dass diese gerade viel damit zu tun haben die Container von deutschen Rückkehrern zu transportieren. Von anderen Stellen haben wir gehört, dass auch sehr viele Engländer wieder von hier verschwinden. Kanada ist jetzt ein Auswanderungsland.
Leute! Überlegt euch genau auf was ihr euch einlasst, wenn ihr hier her wollt. Sich vorher zu informieren ist richtig, aber ihr müsst an den richtigen Stellen nachfragen. Es gibt viel zu viele Seiten und Quellen, die euch von einem Kanada erzählen, dass es überhaupt nicht gibt. Alleine schon das Punktesystem ist Schwachsinn, weil ja Ausbildungen nicht anerkannt werden.
Im Moment haben gewisse Stellen alle Hände voll zu tun, das saubere Bild von Kanada nach außen hin zu erhalten. Dabei werden dann zB. Seiten wie notcanada.com geblockt und aus dem Netz verbannt.
Meinungsfreiheit wird in Kanada sehr groß geschrieben. Jeder darf sagen was der Regierung passt. Alle anderen werden sehr schnell mundtot gemacht. Wer hier her kommt muss dafür bezahlen. Wenn er genug bezahlt hat, bekommt er vielleicht seine PR. Manche werden wieder zurückgeschickt, manche hauen freiwillig ab, andere bleiben. Aber eines haben alle gemein: Jeder wird von dem Staat hier und von der Gesellschaft verarscht. Kanada ist nur dann erträglich, wenn du nicht über einen gewissen Horizont hinauskommst und das hat nichts mit rumheulen zu tun.
Warum das kanadische Schulsystem so hochgejubelt wird weiß ich nicht. Wer sich keine Eliteschulen für seine Kinder leisten kann, schickt diese auf die normalen Schulen. Da lernen die Kinder dann die kanadische Nationalhymne. Wer die gut singen kann bekommt auch gute Noten. Mein Sohn arbeitet jetzt an dem, was seine 2 Jahre jüngere Schwester zurzeit in Deutschland lernt.
Volksverblödung und Staatsverherrlichung sind die Eckpfeiler dieses Systems. Hämmere den Menschen ein, dass ihr Land das Beste auf der Welt ist, halte sie gleichzeitig dumm genug um das zu glauben und du wirst reich werden.
Dumme Menschen machen was ihnen gesagt wird. Sie kaufen Dinge, die sie nicht brauchen und zahlen dafür bis zu 40% Zinsen im Monat.
Wer hier herkommen will sollte sich darauf vorbereiten.
Das System hier hat seit 1980 dermaßen abgebaut, dass Kanada nicht mehr von einem Entwicklungsland zu unterscheiden ist. Die Gesellschaft ist durchsetzt von Ausländerhass und Drogenkriminalität. Nenne etwas Negatives und du wirst es hier legalisiert finden.
Lasst euch nicht blenden und seht auch da nach, wo über die Schattenseiten dieses ach so tollen Landes gesprochen wird.
Und diejenigen, die es hier nicht geschafft haben sollten viel öfter mal den Mund aufmachen und von ihren Erfahrungen berichten. Es ist mittlerweile nicht mehr so, dass derjenige, der kritisiert gnadenlos niedergeschrien wird. Diejenigen, die Kritiker zum verstummen bringen wollen werden immer weniger. Also Leute, helft denjenige, die nach Kanada auswandern wollen mit euren Erfahrungen. Helft ihnen, damit sich eure Erfahrungen bei anderen nicht ständig wiederholen müssen. Und letztendlich würdet ihr damit auch der kanadischen Gesellschaft helfen, die vielleicht wieder zu der allseits geachteten Gesellschaft von früher wird, wenn der Geldstrom der Immigranten plötzlich versiegt.
Also ich muss feststellen,
Also ich muss feststellen, dass Deine Antwort absolut laechelich ist und dass Du in Sachen Berufsanerkennung in Kanada ueberhaupt keine Ahnung hast.
Wir haben nicht einmal erlebt dass ein einziger Deutscher Abschluss anerkannt wurde und wir hatten auch Kontakt zu einem deutschen Arzt in Vancouver vonwegen einfach ne Pruefung machen und alles ist O.K. - von vorn anfangen wie ein ungelernter - dass ist die Wahrheit, soll bloss keiner hoeren oder sag dass niemandem bevor er nach Kanada kommt.
Dummhalten von neuankoemmlingen ist die Devise um von/mit denen das Geld zu machen.
Du spielst das so runter als wenn dass alles kein Problem hier ist.
Ich glaube auch dass die Statistiken die Du liest, wohl von Dir selbst verfasst sind ... so blind kann man ja wohl nicht sein wenn man hier in Kanada lebt.
Was ist denn Dein Job wenn ich fragen darf.
Warum nennst Du nicht mal Deinen Namen?
Mfg Fredy
Berufsanerkennung
Hallo Gast,
wie war es mit Deiner Berufsanerkennung.
Was wir wissen und erleben entspricht genau das Gegenteil, es werden keine Berufsabschluesse anerkannt.
Was haben die bei Dir anerkannt?
Beispiel - Ich bin ausgebildeter Heizungsinstallateur und SHK Kundendiensttechniker, bin seit 1983 im Job, ich hatte Workpermits 1&2 Jahre als Gasfitter.
So nun kommen die mir mit Apprentice Program fuer die Gasfitter License es wird nichts anerkannt.
Das gleiche mit meiner Frau sie ist Krankenschwester, sie soll zur Uni gehen fuer's Diploma absolut krank was die hier einem erzaehlen.
Die wissen nicht einmal wovon die reden.
Hier herrscht Korruption, Diskriminierung und Vetternwirtschaft.
Wuerde mich ueber ein Austausch deinerseits sehr freuen.
Uebrigens wir lebten 2 Jahre in ON und seit 1,5 Jahre im BC
Fredy
Deutschland
Mit so einer Einstellung kommt ihr nichmal in Deutschland weiter!! Gibt im Internet genug Foren wo die Leute das auch alle so sehen!! Sicher, Kanada ist nicht das Paradies, aber ganz ehrlich, was ihr da schreibt ist lächerlich, in der Tat! Deutsche Abschlüsse werden anerkannt, nur Ärzte und Ingenieure müssen halt noch ne Prüfung machen um arbeiten zu dürfen! Ihr habt es in Deutschland, Österreich oder sonstwo nicht gepackt, habt euch NULL Informiert, denn sonst würdet ihr ja wissen wie es in Kanada läuft und jetzt seit ihr am weinen! Echt traurig, man ist zu dämlich um sich zu informieren und weint dann noch rum! Und auch lustig, manche leben dann noch in Kanada weil sie ein Geld haben um nach D zurück zu kommen! Es gibt manche die wurden in Kanada krank und konnten nich mehr arbeiten oder zumindest in ihrem Feld oder sie wurden von ihren Arbeitgebern mit WP ins Land geholt und dann nach 3 wochen entlassen, die tun mir leid, die können echt nix dafür, aber der rest, wie gesagt zu blöd um sich zu informieren, soviele Leute gehen nach Kanada und Umfragen ergeben dass 80 Prozent der Einwanderer zu Frieden sind, Internationale Statistiken belegen dass Kanada und Australien immer ganz weit vorne sind aber paar Prolls aus Germany müssen sich mal wieder beschweren, ist halt typisch Deutsch ständig irgendwas labern und die Schuld auf andere schieben wobei man selber schuld ist!!
Und was die Sprache angeht, als ob das in Deutschland besser wer und du hörst ständig das f- wort, komm freddy wo hängst du in kanada rum in jamestown, torontos ghetto mit den jamestown crips oder was?? nichma die reden ständig so und das will was heissen, vollkommen daneben ,warum sollten die mehr fluchen als die Leute in D!!
Ist nicht wahr!
Hallo ich lebe in Alberta!
Und wie du da hier schreibst ist oder entspricht nicht der Wahrheit!
Ich bin Seit 1996 in North Amerika!
Lebte 1996 bist 2005 Texas!
Ja in der USA Ist es so das du wenn du Zum Artz gehst und nicht versichert bist alles gleich bezahlen musst!
Oder du wirst wieder heim geschickt ist mir so passiert!
So Kanada ist nicht wie USA Oder Deutschland
Ersten ist die Bezahlung 3 mal so Hoch wie in der USA und 2 mal so hoch wie in Deutschland!
Jede Firma ist hier verpflichtet eine Versicherung für den Arbeitnehmer zu machen. So zahle ich für die Familie 83 Canada Dollar! im Monat! und es ist alles dabei egal ob du Augen, Brille ,Zahn oder was auch immer hast !
Es ist hier wie einige sagen nicht leicht wer hier arbeitet und fleissig ist kann hier mehr und viel schaffen was man in Deutschland nicht schaffen kann!
Möchte mich auch für meine schlechte deutsche Sprache entschuldigen! Ach ich arbeite Auf dem Bau Betonbauer bekomme 33,29 Dollar und mit meinem Meisterbrief hatte ich kein prob in Alberta bin jetzt seit 12.09.2009 Canadier ;O)
Hi, Carol, bin das erste mal
Hi, Carol,
bin das erste mal auf dieser Seite und nutze gerne Dein Angebot der Kommunikation als Hilfe zum Auswandern. Das wichtigste für mich wäre der Job und dann wie ist die Wohnungssituation.
Zwei Gesichter einer Münze
Ich verfolge schon seit einiger Zeit die Reaktionen zu dem Bericht "Zwei Gesichter einer Münze".
Wow, das Rosinenpicken von einigen Kommentatoren - Herauslösen bestimmter Sätze und Interpretieren ohne Widerlegung der FAKTEN - spielt sich nicht nur auf dieser Webseite ab.
Ich habe mir die Mühe gemacht, den Artikel mehrmals zu lesen und als eine Einheit zu verstehen und persönliche Eindrücke als das zu sehen, was sie sind.
Was ich sehe ist eine Aufforderung, sich diesen Schritt sehr gut zu überlegen. Risiken sehr genau abzuwägen und sich nicht von "Goodbye Deutschland", "Unsere neue Heimat" und ähnlichen Machwerken blenden zu lassen. Solche Sendungen bedienen nur billigen Voyeurismus und sind VOM Fernsehen FÜRS Fernsehen gemacht. Wenn ich mich wohlfühle, anderen beim Scheitern zuzusehen, dann stimmt mit mir was nicht!
In meinem Bekanntenkreis haben auch einige gedacht "so blöd sind wir nicht", "uns passiert das auf keinen Fall".
Einige von denen sitzen jetzt da drüben und haben einfach nicht mehr die Mittel, zurückzukehren. Den Lebensunterhalt können sie sich verdienen. Und das wars auch schon. Die Klappe machen sie nicht mehr auf, sie wollen nicht daran erinnert werden. In Deutschland sind die Spielregeln bekannt, ein neues Land kann sich als Wundertüte herausstellen. Von der Anfangsbegeisterung ist jedenfalls nichts mehr übrig.
Vieles, was in Deutschland so kritisiert wird, existiert woanders nicht einmal.
Die Wenigen, die noch was sagen, sind schon müde, sich ständig zu wiederholen und immer denselben Anfeindungen ausgesetzt zu werden (siehe "gehe zurück nach Deutschland", "Looser", "mentale Hilfe" und so weiter ). Das ist absolut unter der Gürtellinie.
Zwei Gesichter einer Münze zeigt, was passieren kann. Diese Möglichkeit besteht. Traurig genug, das die Erwartungen an eine neue Heimat nicht erfüllt werden. Jeder kann ja gerne seine eigenen Erfahrungen machen.
Der Verfasser weist darauf hin, dass er sich nicht als Verlierer sieht, was ich ihm auch glaube. Wenn ich das richtig verstehe, sagt er, das man ein dickes Fell, gute Nerven und ein gutes finanzielles Polster braucht.
Wenn die in dem Bericht erwähnten Fakten nicht stimmen, sind sie ja wohl leicht zu widerlegen.
Das Heruntermachen der Erfahrungen anderer Menschen ist mindestens respektlos.
Ein einfaches "Zur Kenntnis nehmen" ist völlig ausreichend, wenn kein verstehendes Lesen vorhanden ist.
An den Verfasser von "Zwei Gesichter einer Münze":
Dankeschön für die Mühe und die Bereitschaft, mehr aufzuzeigen als Postkarten, Bilderbücher und Hochglanzkataloge.
Bitte nehmen Sie sich nicht die Vermutung über ihre Person, ihrer Bildung und ihren Handlungsweisen zu Herzen.
Gruß Gabriele
Zwei Gesichter einer Muenze
I think it is high time that you move back to Germany. With so much negativity about a country, makes me wonder why you are still there. I think that no matter where one decides to immigrate to, it will be a challenge, and almost impossible if you are not fluent in that language.
Open your eyes and look at the good things in your life. Or are you that bitter and angry that you have nothing positive to write about.
You cannot use your experience as the general rule and discourage people. Since you moved to Canda 10 years ago, I can inform you that life in Germany is not simple nor cheap either.
Beitrag von Van Canuck/Thema "Rentner" v. 4.2.2010
Am Ende Ihres Textes erfährt man, dass Sie als Kanadierin seit 20 Jahren in Deutschland leben. Wie können Sie nach diesem langen Zeitraum noch etwas wirklich Realistisches über Ihr Heimatland sagen? In 20 Jahren verändert sich vieles, und wenn Sie selber nur noch Touristin in Ihrem einstigen Heimatland sind und darüber hinaus sogar sagen, dass für Sie "Zurückwandern" nicht einfach ist, dann frage ich mich, wie Sie Rentnern das Auswandern nach Kanada empfehlen können.
Mich würde z.B. interessieren, wieviel Can. Dollar ein Rentner vorweisen muss, um einwandern zu können, wie gesund er sein muss und ob es für Leute im Rentenalter eine Krankenversicherung gibt, die von Anfang an in Anspruch genommen werden kann. Wie teuer ist diese?
Das wären die Infos, die jemand braucht, der anfragt, ob man als Rentner in Kanada leben könnte. Ich bin selber Pensionärin, ziemlich gesund und an Vancouver interessiert.
Hallo Frank
Du schreibst mir aus der Seele.Wir wollen auch nach Kanada.Mein Mann ist seit 1995 Berufskraftfahrer,er kann die Sprache auch nicht.Ich und meine Kinder etwas,wir lernen aber noch.Meine Schwester lebt bei L.A.Sie will das wir für immer kommen.Vielleicht kann man das verbinden.Ich schreibe dir mal meine Mail dann könnten wir uns austauschen.Katharina-06@gmx.de
nun ja....
ich weiss nicht woher BIBER diese informationen ueber in deutschland lebende auslaender bzw. im eu-ausland lebende deutsche her hast. entweder sind diese infos schlichtweg uebetriebene ausnahmen oder ausgedacht. waehrend meiner taetigkeit in deutschland als bwler hatte ich viele kollegen aus dem ausland (indien, china, russland, etc.). ja, es gab hier und da mal probleme bei der anerkennung der titel, war aber insgesamt relativ harmlos. und das beispiel der georgierin... nunja... bildzeitungsniveau...
anyway, fakt ist, dass in kanada so gut wie keine ausbildungen anerkannt werden. das ist grundsaetzlich auch ok so und man sollte dies so akzeptieren, statt zeit mit herumgemeckere zu vergeuden. auch sollte sich jeder darueber im klaren sein, dass die spielregeln hier in kanada anders funktionieren. es laeuft sehr viel ueber vetternwirtschaft. jobs werden tatsaechlich meistens unter der hand vergeben. leistung und qualitaet sind zweitrangig.
kanadier ansich sind oftmals unzuverlaessig und man sollte eher skeptisch sein bei zusagen und versprechen. die meisten kanadier sehen das wohl aehnlich und sind darauf eingestellt. deswegen werden auch erwrtungen zurueckgescharubt und es wird auch bei jeder gelegenheit ein background check durchgefuehrt - vermieter, arbeitgeber, etc.
man lebt hier weitestgehend vom naechsten paycheck. gespart wird kaum und die zahlungsmoral ist entsprechend schlecht. agreements per handschlag so wie ich es z.b. aus UK oder deutschland kenne, wuerde ich hier im leben nicht machen (ausser evtl. mit anderen immigranten).
das sozialnetz ist besser als in den USA aber deutlich schlechter als in deutschland. wer krank wird hat pech gehabt - gesundheitssystem ist kostenlos aber die versorgung und starke engpaesse (wartelisten).
auch man kann von heut auf morgen entlassen werden oder - fast schon schlimmer - auf kurzarbeit gestellt werden (der finanzielle ausgleich hierfuer ist sehr gering).
vieles erfaehrt man wenn man erst im land ist und die meisten werden erst hier ihre alte heimat zu schaetzen lernen.
Jacques
Hallo Gast, das ist
Hallo Gast,
das ist ziemlicher Müll den du da schreibst! ! DU hast es in Kanada nicht geschafft, also was machen wir jetzt, ja wir schimpfen bisschen über Kanada und sein Bewohner! ja, der Italiener 2 Straßen weiter ist in die Schweiz gegangen, hat ihm in Deutschland nicht so gefallen,oder genauer, er hat da nix hinbekommen, also schimpft er jetzt in der Schweiz auf Deutschland, kommt da bestimmt gut an!
Du verallgemeinerst hier bis zum geht nicht mehr! Und im übrigen, wenn DU dich so gut informiert hättest, wüsstest du doch wie es in Kanada läuft, warum biste dann überhaupt hin?? Dass es Einwanderer schwer haben ihre Abschlüsse anerkennen zu lassen, weiß doch jeder, liest man überall, aber du regst dich dann auf, dabei wusstest du es doch, hast dich ja angeblich informiert!
Und in Australien, Neuseeland, USA, Irland, oder auch in Norwegen ist es genauso, da hat man es auch schwer nen Job zu bekommen der seinen Qualifikationen entspricht! Aber warum aufregen, ist in Deutschland doch genauso!!Wieviel haben Abitur und studiert und arbeiten jetzt gar nix oder Sachen für die man weder das Eine, noch das Andere braucht?? Sehr viele und das sind alle Deutsche, hier im System aufgewachsen!!! Ist halt so, warum sollte es im Ausland besser sein? Wer das glaubt lebt in einer Traumwelt!! Und wenn es in Kanada so schlimm ist, warum kommen jedes Jahr soviel Menschen nach Kanada und die meisten sind zufrieden? Es geht nich allen gut, für einige platzen auch die Träume, ja stimmt! Aber was soll ich da sagen?? Soll ich von dem Türken der besser Deutsch sprich als viele Deutsche und Abitur in Istanbul gemacht hat und sein Abi mit dem Hauptschulabschluss gleichgesetzt wurde als er nach D kam erzählen??
Von dem Ägypter der Elektrotechnik in Gizeh studiert hat und in D Hausmeistergehilfe ist, weil sein Diplom nicht annerkannt wird? Von der jungen Georgierin, die Abi in Tiflis machte und dort auch auf Englisch International Law studierte, die besser Englisch als viele Lehrer am Gymnasium spricht und auch sehr gutes Deutsch nach nur 1 jahr in D und der sie gerade so den Realschulabschluss anerkannt haben?? Von dem Maschinenbauingenieur aus Kasachstan, der zum Schreiner umlernen musste! Dem Paksitani der sein Master in BWL aus Pakistan nochmal KOMPLETT in Deutschland wiederholen musste?? Versteht ihr jetzt was ich meine?? In D ist das NICHT ANDERS, es ist NIRGENDSWO anders!!! Das MUSS man WISSEN und es EINSEHEN, auch wenn es NICHT GUT ODER GERECHT ist!! Der Typ hier weil einfach nur seinen Frust ablassen, okay hab ich Verständnis für, muss auch mal sein, aber bloss weil er Pech hatte dann über ein ganzes Land und seine Leute reden, die er nichma zur Hälfte kennt, professionelle Hilfe wäre da wohl besser!!!
gemeinsam auswandern
hallo frank auch ich habe den gedanken nach kanada zu gehen vielleicht können wir uns austauschen und uns gegenseitig helfen .
Zwei Gesichter einer Münze
Zu Ihrem Block kann ich nur sagen ... meine ehrliche Hochachtung! Ich und meine Familie hatten vor nach Kanada auszuwandern. Mein Onkel in Australien (Perth) riet uns auch davon ab. Australien ist schon sehr schwer, aber Kanada eine echte (finanzielle) Herausforderung!
Gott sei Dank gibt es noch Menschen die andere auf Gefahren hinweisen! DANKE
Von Frankreich nach Montréal oder Quebec
Hallo liebe Leute,
ich bin 34 Jahre alt und lebe seit 16 Jahren in Frankreich und komme gebürtig aus NRW.
Bin also schon ein erstes mal ausgewandert, aber nicht allzuweit :)
Die Firma in der mein Mann arbeitete hat die Krise nicht überstanden und heute wird ihm ein Job in Quebec oder Montréal angeboten.
Sie würden den Umzug bezahlen etc... Krankenversicherung ... etc..
Wenn ich hier so alles lese, was ihr erlebt habt, bin ich plötzlich voller zweifel ...
Was wird uns erwarten?
Ich meinerseits bin professionelle Sängerin und habe eine zweite Aktivität als Fotografin.
Ich muss hier alles aufgeben, was ich konstruiert habe und ganz von Vorne anfangen.
Wie geht es Musikern und Sänger in diesen Städten?
Ich finde keinerlei Auskünfte und auch niemanden, der mir da mal weiterhelfen könnte.
Angeblich würde die neue Firma eine Hilfe für mich anbieten, aber in meinem Arbeitsfeld funkzioniert alles nur über Kontakte.
Ich bin also gerade in dem Stadium wo ich mir tausende Fragen stelle...
Wie sieht die Kultur in diesen Städten aus?
Ich war eine zeit in New York wo alles sehr schwer auch ist, aber man fühlt immer einen gewissen Puls der einen weiterbringt.
Wie sieht es dort aus?
Kennt sich da jemand aus? Ich wâre sehr sehr glücklich wenn mir jemand weiterhelfen könnte...
Alles Liebe an euch und danke für diese Seite, die endlich mal echte Erfahrungen weitergibt.
Danke an alle.
Lili
Auswandern nach Vancouver
Hallo Hans,
ich habe vor auszuwandern nach Vancouver. Wie hast es geschafft Deine Auswanderung zu vollbringen.
Kannst Du mir mehr über Deinen Auswanderung berichten?
MfG Dani
Hi an alle, bin jetzt 17
Hi an alle, bin jetzt 17 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Fachkraft für Lagerlogistik... wäre das gut zu gebrauchen dort in Kanada? Nach der Ausbildung würde ich mich in Englisch noch weiterbilden... aber Französisch kann ich gar nicht.. wäre das ein Problem? würde gerne so mit 25 Jahren dorthin ziehen...
Würde mich um Antwort freuen... Danke!
Hallo Hans in Vancouver,
habe zufällig einmal die Kanada-Seite besucht und entdeckt, dass ein Eintrag für mich da war (obwohl ich eigentlich der Paraguay-Fan bin).
Ich habe mich aber sehr darüber gefreut und vor allem finde ich es schön, wenn Du mit dem von Dir gewählten Land (Kanada) zufrieden bist.
Wäre schön einmal etwas mehr darüber zu erfahren.
Ich grüße Dich aus dem schönen Paraguay
und wünsche Dir weiter alles Gute in Deinem Auswanderungsland
ARIANE
Dein Angebot bezüglich Hilfe beim Auswandern
Hi Carol,
wir waren schon mehrmals in Canada. Haben schon des öfteren eine Husky-Schlitten-Tour im Yukon gemacht und waren im Anschluß immer noch in Vancouver. Eine phantastische Stadt! Seitdem reift der Gedanke nach Vancouver auszuwandern immer mehr. Aber es ist leider nicht so einfach einen Job in Vancouver zu bekommen...schon gar nicht auf die Distanz. Hab schon mehrmals einen Lebenslauf an Firmen geschickt um mich initiativ oder auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben. Bisher leider ohne Erfolg. Ich schätze, dass es daran liegt, dass ich kein Work-permit habe. Glaube das ist einfach die Voraussetzung um einen Job in Vancouver zu bekommen.
Hab auch schon mal mit einem Immigration-Office Kontakt aufgenommen (Abrams & Krochak) die natürlich ihre Hilfe anbieten und auch behaupten Kontakte zu Unternehmen zu haben. Sie haben mir geschrieben, dass sie gute Möglichkeiten sehen mich zu vermitteln (NATÜRLICH, die verdienen ja auch ihr Geld damit!!). Wie siehst du die Möglichkeiten für einen erfahrenen Vertriebsmitarbeiter, gelernten Immobilienmakler mit Finanzierungserfahrung, zertifizierten Autoverkäufer in Vancouver einen Job zu bekommen?? (Außerdem befasse ich mich auch mit Aktien und Wirtschaft.) Was hältst du von dem o.g. Immigration-Office bzw. überhaupt von Immigration-Offices?? Sind die seriös und haben die wirklich die Kontakte um einem ´nen Job zu vermitteln (ich meine allgemein Immigration-Offices)??
Ich bin jedoch auch begeistert von deinem Angebot bei der Auswanderung behilflich zu sein. Wenn es eine Möglichkeit gibt wäre ich für hilfreiche Tipps bzw. deine Hilfe sehr dankbar.
Wir planen im April 2010 wieder nach Vancouver zu kommen (dieses Jahr etwas später, aber den Olympia-Trubel brauchen wir wirklich nicht). Vielleicht kannst du ja mal mit mir in Kontakt treten. Würde mich freuen!
Viele Grüße
ignoranten
Ich habe mir auch so gedacht wie blöd manche sind, ein anderes land ist nun mal anders wie man es kennt, ich mag es einfach und frei,die Natur ,die Weiden der Wälder,möchte gar nicht in einer grossen stadt wohnen, bin gerade dabei mich aus deutschland zu verdrücken
bin Fernfahrer das seit 20 jahren und was habe ich nichts, von dem geld kann man nicht leben und arbeiten musst du überall, habe nur noch ein Problem die sprache lernen ist nummer eins auf meiner liste und dann arbeit suchen und ab nach kanada, ich nehme es sehr ernst mit diesen land und nicht auf die leichte schulter.
Frank
Rentner
Zum Beitrag: Rentner
My Lady vanCanuck,
please allow me to respond in your native language, just in case your reading is as terrific as your writing. I am a true admirer of brilliance, your article is sure a piece of that.
There cannot be any doubt, 20 years in Germany enabling you to consider yourself an expert in Canadian Immigration issues.
The idea of bringing pensioners in to Canada is truly splendid. Tens of thousands of older Canadians trying to escape the winter up here. Every year in winter season they are moving south in warmer regions in order to avoid the cold and the snow.
Do you really want to put them in survival mode? Bring your money and burn it?
Here are hardly enough jobs for able people amidst the workforce. Moonlighting as an Immigrant without proper paperwork will be persecuted and fined. Working without any knowledge about the Canadian Building Code is risky at best.
The simple suggestion to hit the road with an 18Wheeler after passing the necessarily tests is absurd, given to an age above 65.
Am I reading this right? You are encouraging people to cheat and lie by filling out the forms and passing the Interview to weasel their way in? Good luck with that! A true daughter of your people.
Your entire - whatever it is - is a contradiction in terms, which leads me to only one conclusion:
You are either a dingbat or a TROLL! Take your pick!
Yours Truly
Rentner
Hallo und es freut mich, dass alle hier mein Heimat als Ziel zum auswandern, ausgesucht haben..ist ja schliesslich "Einmalig"
Also als Rentner ist man willkommen, da man die Rente aus Deutschland bezieht..also feste Einkommen vorab. Nur diese Rente wird geprüft, ob es reicht zum leben. Man sollte aber schon vorher genug an Gespartes sammeln, um die Anfangszeit zu überbrücken.
Das wird für alle Auswanderer, egal wohin das meiste Geld verschlingen.
Zum Auswandern ist 2 Jahre Vorbereitung das mindeste, und über diese 2 Jahre, muss man dizipliniert in diese Hinsicht arbeiten.
Sprachkurse mit Beleg, Senioren-Bildung, egal was aber mit Nachweiß. Zeigen Sie Canada, sie lieben das Land und haben Sie sich bemuht!! Lernen Sie wie viele Provinzen wir haben, unsere Nationale Feiertagen und unsere Nationale Tieren kennen. Das geht bei jeder Canadier wie Honig runter. Was Canada nicht will sind Langzeit-Arbeitslose, Chronische-Kranke, und Leute die voraussichtlich an unsere Sozialsystem es abgesehen habe. Handwerker sind begehrt, gerade in Maler, Schreiner und Elektrik und die klassiche europaeische Handwerks Bereiche. Für Fernfahrer ist immer eine Stelle offen.
In Kanada bekommt man Jobs durchs Gespräch und Sympathie, und man behält sie durch Fleiß und Punktlichkeit und nicht unbedingt durch Zertifikaten... Die braucht man aber zum Einwandern, aber nicht als Rentner unbedingt..hier ist besser ein Grund-Versorgung aus Deutschland nachzuweisen und so nebenbei zu erwähnen, dass man sein Zeit als Rentner in Soziale Projekte und Unterstützung in die Gemeinde verbracht hat.
Das mag gemogelt sein, kommt aber an. Die grösste Hurde ist reinzukommen, danach als Deutsche kommen die Nebenjobs von selbst, wenn man offen ist und "Canadian English" gut sprechen kann, offen und Sympatisch ist. Man wird sich wundern, wieso man nicht schon früher es waagte... ;-)
Die Autorin ist Kanadisch und wohnt über 20J in Deutschland und erzieht ihr 2 Halb-Deutsche Kinder Zwei-Sprachig ganz alleine hier in Deutschland. Auch für die Autorin ist Zurückwandern nicht einfach.
Zu Dumm und ignorant
ich finde, dass es niemandem angekreidet werden kann wenn er versucht sich zu verbessern indem er sich ein anderes Haus kauft. Egal wie oft. Wer etwas Gutgläubig ist kann schnell übers Ohr gehauen werden. Aber wer denkt denn schon, dass die freundlichen Kanadier, die so rücksichtsvoll und tolerant sind, sich zu etwas derart Niedrigem herablassen und einen Ausländer betrügen und das Geld aus der Tasche ziehen?
Der Gast hat die Kanadier zurecht als Dumm, Ignorant, verlogen und als Betrüger bezeichnet und das sind noch deren gute Seiten. Es ist nicht bei allen so und die Meisten können nichts dafür, weil sie einfach nur blöd gehalten werden. Sie sind Opfer ihrer eigenen Gesellschaft; dieses Monsters, welches sie selbst ins Leben gerufen haben und das sie nun diktatorisch beherrscht. Wer die Möglichkeit hat sollte wirklich wieder in die Zivilisation zurückkehren.
Und der Verfasser von "Dumm und ignorant" sollte sich nach seiner Rückkehr, falls es denn so weit kommt, in Deutschland umsehen. Es gibt mehr schöne Gegenden in Deutschland als hier.
Hallo! Ich bin 19 Jahre alt,
Hallo!
Ich bin 19 Jahre alt, weiblich und aus Österreich. Mein Traum wäre es nach Toronto auszuwandern.
Englisch spreche ich perfekt, französisch nur die grundlegenden Dinge.
Ich habe nach der mittleren Reife eine Ausbildung (Telekommunikationstechnikerin) begonnen, meine Matura (Abitur) abends nachgeholt, mache nun ein Bachelor-Studium (Kommunikations und Informationssysteme), habe mehrere international anerkannte Zertifikate und trotzdem wird mir von "Auswanderungsargenturen" gesagt, dass meine Chancen sehr schlecht stehen?
Kann das sein? Ist es wirklich so schwer in Kanada Fuss zu fassen? Vorallem im handwerklich-technischen Bereich?
Würde mich über Antworten freuen
Danke und lG
T.