Geheimtipp zum Auswandern: Thailand

Tempel in Bangkok, Thailand

Sonne, Sandstrand, Meer und Lebenshaltungskosten, die oft nicht mal 2/3 des in Deutschland Notwendigen betragen - das ist in Thailand möglich. Und darum weckt Auswandern nach Thailand mehr und mehr Interesse. Besonders Rentner können dort günstig einen luxuriösen Lebensabend genießen.

Steckbrief: Thailand in Zahlen

Daten Kommentar
Amtssprache: Thai --
Hauptstadt: Bangkok 9,27 Mio. Einwohner
Fläche: 513.115 km² --
Einwohnerzahl: 67.959.359 (2015)
Bevölkerungsdichte: 132 Einw. je km² (Deutschland: 230/km²)
BIP je Einwohner: 5.899 USD nominal, #85 weltweit
Human Development Index: 0,722 #89 weltweit
Deutsche im Land: 40.000 2014; Tendenz steigend
Netto-Einwanderrate: 0 Einwanderer pro 1000 Einwohner(2016)

Auf dieser Seite erfahren Sie, was das Leben in Thailand für Deutsche bietet:

  • Warum Thailand für alle mit gesichertem Einkommen oder mit Rente interessant ist.
  • Warum sich arbeiten in Thailand für Deutsche nur unter bestimmten Bedingungen lohnt (dann aber sehr lukrativ sein kann).
  • Warum Thailand für Aussteiger nicht mehr ist, was es früher war.

Karte von ThailandThailand gilt mancherorts schon als Auswandererparadies, besonders für Rentner und für Leute, die durch Vermögen ihren Lebensunterhalt gesichert haben. Die Zahl der Deutschen in Thailand liegt geschätzt bei 40.000.

Das tropische Klima in Thailand wirkt einigen Alterskrankheiten entgegen. Die günstigen Lebenshaltungskosten erlauben schon mit einer geringen Rente ein gutes - auf jeden Fall besseres Leben als in der Bundesrepublik.

Non Immigrant "O" Visum

Für Deutsche ab 50 gibt es das Non Immigrant "O" Visum. Es gilt für 1 Jahr und erlaubt unbegrenzte Einreisen. Ein Einreisestempel erlaubt den Aufenthalt für 90 Tage, dann wird zwecks Verlängerung (neuer Stempel) eine Ausreise fällig. Wenn Sie über monatliche Einnahmen von 65.000 THB (bzw. 1.727 EUR - 04/2017) verfügen, können Sie das Visum in Thailand auf 1 Jahr verlängern lassen.

Wer eine geringere Rente bekommt, muss den Differenzbetrag auf 800.000 THB 6 Monate vor Visaantrag in Thailand unangetastet auf der Bank haben. Denn die Auflage ist: wer in Thailand ein Retirement Visa beantragen will, muss folgende finanzielle Auflage erfüllen:

  • Bank Guthaben mit THB 800.000
  • monatliches Einkommen von mindestens THB 65.000
  • eine Kombination ist auch möglich, dann werden beide Posten addiert (Bank Account + Einkommen x 12 Monate = THB 800.000)

Vorteil: Sie müssen nicht alle 3 Monate das Land verlassen und wieder neu einreisen. Ist die Rente geringer, kann sie mit einem in Thailand angelegten Festgeld kombiniert werden.

Thailändisches Bankbuch/ Bankbescheinigung ist beim Visaantrag vorzulegen. Verdienst-, Renten- oder Pensionsbescheinigung sind durch die eigene Botschaft/Konsulat zu bescheinigen und beim Visaantrag abzugeben.

Rente in Thailand?

Tourismus: Pattaya bei Nacht

Ja, die Rente bekommen Sie dort ausgezahlt. Die Altersrente wird an Deutsche auch in Thailand zu 100% ausgezahlt. Auf andere Renten und die staatlichen Riesterzuschüsse müssen Sie allerdings verzichten oder Abschläge in Kauf nehmen.

Weitere Einzelheiten (z.B. Meldefristen, Überweisungsmodi) besprechen Sie bitte vorab mit Ihrer Rentenversicherung. Beachten Sie zu dem Thema auch den Artikel Rentner im Ausland

Welche Wohnorte sind in Thailand empfehlenswert?

Es spricht einiges dafür, den Altersruhesitz in Thailand in die Nähe der Tourismuszentren Pattaya und Phuket zu legen. Und zwar:

  • Dort ist die medizinische Versorgung am besten. Sie kann mit europäischen Standards mithalten.
  • Die Ärzte sprechen Deutsch.
  • In Pattaya und Phuket finden Sie auch deutschsprachige Hilfe für alle anderen Belange.
  • Dort haben sich bereits Landleute niedergelassen.

Allerdings kann nur jeder selbst entscheiden, ob er die Vielzahl ausländischer Touristen in der Hauptsaison gut verkraftet oder ob ihm die Region schon überlaufen ist.

Arbeiten in Thailand: wenn angestellt, dann als Expat

Bangkok, die Hauptstadt im nächtlichen Panorama
Die 9-Millionen-Stadt Bangkok, Hauptstadt des Königreiches Thailand im nächtlichen Panorama. Expats, die nicht im Tourismus arbeiten, werden die Metropole nur selten verlassen.

Wer nach Thailand auswandern will und dort als Angestellter arbeiten will/ muss, dem ist das Land nicht zu empfehlen. Denn Sie benötigen eine Arbeitsgenehmigung. Diese setzt einen Arbeitsvertrag einer thailändischen Firma mit einem Mindestgehalt von rund 60.000 Baht (1.593 EUR) monatlich voraus. Das ist für Thais ein Spitzenverdienst - für normale Angestellte sind solche Gehälter illusorisch. Das gilt natürlich auch für Deutsche - es sei denn, die deutsche Mutterfirma schickt sie.

Thailand für Unternehmer

Für ausländische Unternehmer ist Thailand mit Einschränkung attraktiv. Die Einschränkung besteht darin, dass sie keine Einzelfirma betreiben dürfen. Für Ausländer kommt nur eine Kapitalgesellschaft in Frage, wobei mindestens 51% der Firma in thailändischer Hand sein müssen. Mit einer Vertrauensperson (Ehepartner, Freund, Geschäftspartner), die selbst Thai ist, lässt sich jedoch eine sichere legale Lösung finden:

  • Sie als ausländischer Firmeninhaber halten 49 Prozent der Anteile
  • Ihr thailändischer Partner (Vertrauensperson) hält so viel, dass sie beide zusammen die Mehrheit der Shares haben
  • eine dritte Partei hält die restlichen Anteile. Das ist notwendig, denn bei Kapitalgesellschaften in Thailand muss es mindestens drei Gesellschafter geben.

Thailand ist kein Ort für "Aussteiger"

Thailand ist keine Heimat für den, der dem Alltag entfliehen will und als Selbstversorger oder von Gelegenheitsarbeiten leben möchte. Hauptgrund sind die verschärften Visabestimmungen. Sie erfordern die regelmäßige Ein- und Ausreise und schon die ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Die Einreiseregelung ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Insgesamt wollen die Behörden schlecht betuchte "Dauertouristen" aus dem Land fernhalten. Mit weiteren Verschärfungen ist darum zu rechnen.

Traditioneller Reisanbau mit Wasserbüffel in Thailand
Traditioneller Reisanbau mit Wasserbüffel - so sah das vor Jahrzehnten auch schon aus. Thailand ist einer der Haupterzeuger von Reis.

Wie ist das Wetter in Thailand?

Thailand liegt in den Tropen: hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und dann gibt es noch den Monsun. Die kältesten Monate sind November bis Februar: Dann liegt die Temperatur bei 20°C. Die heißen Monate sind März bis Mai.

Es gibt Unterschiede zwischen nördlichen Bergland und den flachen Küsten im Süden. Durch die Berglage ist das Klima im Norden wechselhafter als im Süden, die Temperaturen liegen jedoch überall zwischen ca. 20°C und 30 °C.

Ursprünglich war Siam (der alte Name Thailands) flächendeckend Dschungel. Heute leben die meisten Thais in urbanen Gebieten. Dennoch gibt es noch immergrünen Regenwald und abgeschiedene Flüsse - Heimat exotischer Pflanzen- und Tierarten.

Politische Lage in Thailand

Dass Sie diesen Artikel lesen, zeigt, dass Sie nach besseren Lebensbedingungen als in Deutschland suchen und dass Sie wissen, was unsichere Verhältnisse sind. Stichwort: Rentenabsicherung, Nullrunden, Inflation. Ich habe nun eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.

Die schlechte: Auch für Thailand ist die Zukunft ungewiss, politische Stabilität vermissen viele Thais. Bitte berücksichtigen Sie das in Ihren Planungen. Andererseits sollten die innenpolitischen Kämpfe nicht überbewertet werden. Auch nach dem Militärputsch 2014 geht das Leben weiter.

Und nun die gute: Wenn Sie den Teil hinter sich haben, wird es nur noch besser.

Politische Stabilität ist laut der Schweizer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG das zweitwichtigste Entscheidungskriterium für ausländische Investoren. Doch diese Sicherheit kann das Land nicht bieten. Das verschärft die Situation (für Berufstätige natürlich weit mehr als für Rentner).

Thailand hat 2017 eine Militärregierung. Der vorige Premier, Abhisit Vejjajiva, ist wieder das, was er vorher war: Oppositionsführer.

Doch auch wenn der Machtkampf nach der Jahrtausendwende lang und hart war - sonderlich neu war die Situation für die Thais nicht: Seit 1932 hat das Militär 19 mal geputscht, zuletzt am 22.05. 2014.

Wirtschaft in Thailand

Mit einer gut entwickelten Infrastruktur, unternehmerischer Freiheit und allgemein einer investitionsfördernden Politik wuchs Thailand zu einem starken Wirtschaftsstandort. Die Jahre 2013-15 waren eine Dürreperiode, innere Unruhen und ein schwacher Weltmarkt drückten die Stimmung. Wirtschaftlich steht Thailand für Elektronikprodukte, landwirtschaftliche Produkte und Automobile. Autobau in Thailand? Es handelt sich nicht um eigenen Marken. Aber jede große Automarke baut hier mindestens Teile oder komplette Autos - BMW, Daihatsu, Ford, Honda, Mercedes-Benz, Tata, VW und andere. Das ist eine Empfehlung für Expats.

Schwimmender Markt in Bangkok

Das andere starke Standbein ist der Tourismus. Thailand hat sich als exotisches Reiseland einen Namen gemacht. Die Verschiebung der Jahreszeiten ist ein Plus für die Thais: Wenn in Deutschland Winter ist, hat Thailand touristische Hochsaison. Im Tourismus können Deutsche Saisonanstellungen finden, z.B. in Tauchschulen, als Reiseführer, in Hotels und Gaststätten. Man muss die Gegend und die Materie kennen, dafür sind Thai-Kenntnisse nicht notwendig. Was dafür außer Deutsch unersetzlich ist, sind gute Englischkenntnisse - wie sonst können Sie schwedische, australische, russische oder US-amerikanische Gäste durchs Land führen?

Thailand als Schwellenland hat einen anhaltenden Arbeitskräftemangel. 2-4 Millionen Wanderarbeiter aus den Nachbarländern sind bereits da, um dem abzuhelfen. Europäische Expats können durch ihre Qualifikationen punkten.

Etwas verkürzt umreißen folgende Eckpunkte die Lage:

  • Die Inflation und das verlangsamte Wachstum in ganz Südostasien betreffen Thailand als Drehscheibe der Region besonders.
  • Kritisch sind die Abhängigkeit von Erdölimporten und der gesunkene Preis für das wichtige Exportgut Reis.
  • Die überwiegende Mehrheit der Thais kann lesen und schreiben - in Südostasien ist das nicht der Normalfall.
  • Die Gesundheits- und Sozialfürsorge ist deutlich besser als in den Nachbarländern.
  • Dennoch leben ca. 10% der Thais unterhalb der Armutsgrenze. Seit 2013 gibt es einen Mindestlohn von 300 Baht (ca. $ 10) pro Tag.
  • 2016 lag die Inflation bei 0,2%. 2015 waren es sogar -0,9% - wer nicht mehr arbeitet, den freut's.
  • Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren, Frauen 73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre. (Diese Zahlen sind verzerrt, weil eine relativ hohe AIDS Sterberate den Durchschnittswert drückt).

Also - wie so oft liegen Licht und Schatten dicht zusammen. Auch im Königreich Thailand.

Webtipps

letzte Bearbeitung: 27.04.2017

Bewerte den Artikel: 
Durchschnitt: 3.7 (84 votes)

Kommentare

Hallo erika,

danke für Deine Anregung.

Leider ist Pattaya absolut nicht mit Phuket vergleichbar. Der dort gezeigte Garten ist zwar schön, aber das ist in Phuket nicht machbar, da die Grundstückspreise hier, ich würde mal schätzen 2-3 mal so teuer sind wie in Pattaya.

Aus meiner mehr als 20-jährigen Thailanderfahrung denke ich, dass Phuket einen ganz anderen Charme (und im wesentlichen auch ein anderes Publikum) als Pattaya hat. Man sieht das ja auch an den Grundstückspreisen.

Man müßte in Phuket daher den 2-3 fachen Preis für eine solche Anlage ansetzen. Da würde aber kaum noch jemand kommen.

Es gibt in Phuket bereits eine Anlage, die von Schweizern gebaut wurde. Wenn ich mir aber die Preise anschaue (Kauf einer 80 qm Wohnung ca. 65.000 EUR und monatliche Nebenkosten für die Wohnung von ca. EUR 300 !!!) dann ist das nur für Leute machbar die eine entsprechend hohe Rente haben.
Allein die Nebenkosten für diese Wohnung sind so hoch wie die Miete die ich mir (zugegegen für ein halb so großes Appartment) vorstelle.

Ich will mich aber auf nicht ganz so betuchte Mieter konzentrieren und die trotzdem in Phuket (und nicht in Pattaya) leben möchten.

Trotzdem danke.

Vielleicht haben noch andere Leser eine Meinung dazu.

Gruß
Phuketfreund

Ich kann es nicht oft genug betonen: Die Verhältnisse in Thailand lassen es nicht ratsam erscheinen, sein gesamten Lebens-Ersparnisse dort zu investieren. Die politischen Verhältnisse sind generell instabil, es kann jederzeit zu Unruhen kommen, und auch das Ende der Regierungszeit des senilen Königs wird irgendwann in den nächsten 10 Jahren zu Ende sein.

Was dann kommt ist unberechenbar, am ehesten ist damit zu rechnen, daß das Land in die Anarchie abdriftet, die sowieso schon hohe Kriminalität gegen Ausländer noch zunimmt und Investoren im günstigsten Fall vergrault und im schlimmsten Fall ermordet werden. Da hilft einem auch nicht, daß man mit einer Thai verheiratet ist, für die sowieso nur die eigene (Thai-)Familie zählt, weil das kulturell und hinstorisch so manifestiert ist. Zudem beobachtet man einen Sozialneid gegenüber den Ausländern, die sich oft nicht der einheimischen Kultur entsprechend benehmen und überdies mit Geld um sich werfen.

Zudem befindet sich in ganz Asien erneut eine Immobilienblase im Aufbau. Die Grundstücks- und Hauspreise schießen in die Höhe und die Kredite sind nicht durch die Immobilien gedeckt. Eine Bankenpleite ungeheuren Ausmaßes steht ins Haus. Die Preise werden danach ins Bodenlose fallen und den Banken wird dann das Geld für neue Kredite fehlen - wie bereits geschehen in den USA. die Währung wird noch mehr verfallen als sie es jetzt sowieso schon ist.

Fazit: Ein Ausländer kann in Thailand kein Land erwerben und es auch nicht erben. Alle vertraglichen regelungen wie "Company" und Verträge mit Thaipartnern sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Der Ausländer is im Streifall immer der Dumme, Behörden und Justiz sind in höchstem Maße korrupt. Jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, in Thailand zu investieren, solltesich das stets vor Augen führen. Gewarnt ist er jetzt jedenfalls!

ich wuerde dir den vorschlag machen schau doch mal auf die homepage vom swiss sabai in pattaya da hatt der nicki ein schweizer eine solche anlage mit gemischten wohnungen von einzimmer bis drei-zimmer appartements die er vermietet ich hab selbst da gewohnt es hatt mir gut gefallen. vielleicht kannst du dir da ja die eine anregung holen
gruss erika

Meine Frau (Thailänderin) und ich beabsichtigen, auf Phuket eine kleine Apartmentanlage bzw. Bungalows mit kleinem Restaurant und Swimming Pool(ca. 6-8 Apartments und ca. 5 Bungalows)zu errichten.
Das Grundstück liegt in Chalong (in Sichtweite des Phuket Zoo).
Die Wohneinheiten sollen hauptsächlich an deutschsprachige Rentner oder Personen ab ca. 50 Jahre vermietet werden.
Wir möchten mit der Anlage nicht reich werden, sondern es soll uns nur zum Leben reichen, da wir beide nur eine Mini-Mini-Rente beziehen werden (lange Zeit selbständig) und unser ganzes Geld dort reinstecken werden.

Da die Grundstückspreise in Phuket zwischenzeitlich in exorbitante Höhen geschossen sind wäre ich dankbar, wenn ich ein paar Rückmeldungen erhalten könnte, wie die Anlage gestaltet werden sollte, so dass sie den Ansprüchen der zukünftigen Mieter weitestgehend entspricht.
Dabei sollte berücksichtigt werden, dass das Apartmenthaus nicht höher als 3 Stockwerke (EG,OG,DG)werden wird.

Daher meine konkreten Fragen:

1. Wären 1-Zimmer-Apartments mit ca. 40qm Wohnfläche (mit Küchenecke, Dusche und inkl. Balkon) genügend groß ?
2. Würdet Ihr lieber in Bungalows (bei entsprechend höherer Miete, da der Flächenverbrauch in Phuket ein entscheidender Kostenpunkt ist) wohnen oder genügt auch ein Apartment ?

Ich stelle mir für die Apartments eine monatliche Miete ohne Nebenkosten von ca. EUR 300 vor. Apartments in dieser Größe werden auf Phuket zu ca. 1,5 - 2,0 Mill. Bath (ca. 40.000 EUR) zum Kauf angeboten. Wasser und Strom werden separat abgerechnet (Wasser ist ziemlich billig, Strom kostet z.Zt 4 Bath/KwH), wobei die Apartments Doppelglasfenster und die Wände eine Dämmung erhalten sollen.
Das Restaurant soll auch europäische Speisen zu sehr günstigen Preisen (knapp über den Selbstkosten) anbieten.

Selbstverständlich werden alle Wohneinheiten freien Zugang zum Internet haben.

Was haltet Ihr davon ?

Wer kann Verbesserungsvorschläge machen ?

Was würdet Ihr Euch sonst noch wünschen. Ist überhaupt Interesse für eine solche "deutsche Gemeinde" vorhanden ?

Ich freue mich auf Eure Antworten

Gruß
Phuketfreund

Hallo Petra,
da bist du in einer ähnlichen Situation wie ich. Auch ich (49) plane seit einiger Zeit, nach Thailand auszuwandern. Ich bekomme die große Witwenrente (allerdings nur knapp 700,00 Euro) und habe bis Juni 2009 noch halbtags dazu gearbeitet. Seit Juli bin ich arbeitsunfähig und auch arbeitslos und kämpfe um eine Erwerbsminderungsrente. Da meine Tochter auch erst 14 Jahr alt ist, habe ich ja noch etwas Zeit mit der Planung. Ich habe mir jetzt schonmal eine kleinere Wohnung genommen. Bis jetzt war ich noch nichtmal in Thailand, beschäftige mich aber schon längere Zeit damit und habe vor, in diesem Jahr Thailand zu bereisen (außerhalb der Saison). Bin ständig auf der Suche nach guten Tips.
Vielleicht schreibst du mir ja mal zurück und berichtest mir über den Stand der Dinge bei dir?!

Liebe Grüße
Marion Aechtle

Das Speiselokal ANTON liegt im Norden von Pattaya an der NAKLUA ROAD, nicht weit von NORTH PATTAY NUA ROAD entfernt.
Jeden 3. Tag waren wir da.
Für 190 Bath (Ca 4 €) ein Buffet vom Feinsten! Nur Getränke muß man extra bezahlen. (1 Fl Bier 0,3 L - 65 Bath).
Absolut empfehlenswert!

hallo, habe gestern abend in SAT 1 einen bericht über pattaya, deutsche siedlung gesehen. wer kann mir sagen oder schreiben, wo ist das ist. könnte nordpattaya sein, da auch das lokal ANTON vorgestellt wurde.
würde mich freuen, wenn mir einer weiter helfen könnte.
lg.
franzi

Viele Dinge , welche ich hier gelesen habe, kann ich nur bestätigen.
Persönlich lebe ich seit fast 4 Jahren in Thailand, bin zunächst durchs Land gereist und in Phuket "hängen" geblieben.
Auswandern ist nicht leicht, egal in welches Land. Und den Traum vom Tellerwäscher zum Multimillionär kann Man"n" ( Frau) in Thailand vergessen. Ein Geschäft ( bloss keine Bar) aufziehen ohne Luft und Kapital für mindestens 1 1/2- 2 Jahre, ein sinnloses unterfangen. Und Immobilien Investoren gehen im Moment lieber nach China, Kambodscha, Australien etc.

Wir lesen täglich über Farangs welche suizid begehen. Sei es das die Barfrau ihn ausgenommen hat oder Geschäftspartner ( sowohl Thais als auch Expats) ihn betrogen haben. Genau wie jemand zuvor sagte: Immer mit offenen Augen sich bewegen und sich ein zuverlässiges Netzwerk aufbauen.

Thais haben einen grossen Nationalstolz, das als Rassismus zu bezeichnen würde aber zu weit führen. Und nicht immer so viel nachdenken was wird wenn der König einmal nicht mehr da ist. Keiner weiss es.

Nach D zurück? Nein! Das Leben ist auch hier nicht immer einfach , aber in Thailand darf ich z.B. bei der Korruption mitspielen, in D dürfen es nur die " Bonzen".

In diesem Sinne wünsche ich allen Auswanderern viel Erfolg.

und Ihnen hoffentlich einige Fragen stellen zu dürfen.

Als erstes möchte ich Ihnen für Ihre Geduld, meine Mail zu lesen, danken.

Ich fange mal an "meinem" Anfang an. Nachdem ich nach österreich übersiedelt bin, habe ich meinen sehr lieben Mann kenngelernt. Wir bekamen einen gesunden Sohn und waren überglücklich.

Zum 1. Geburtstag meines Sohnes kam die Diagnose Krebs, mein Mann hatte nicht mehr lange zu leben. 1,3/4 Jahr später stand ich allein da und war sehr unglücklich.

Da mein Mann gut verdient hat, bekomme ich eine Rente für mich und meinen Sohn. Mittlerweile lebe ich wieder in Ostdeutschland um für meine Eltern da zu sein. Aber ich gehe hier zugrunde. Für mein Kind bleibe ich hier und möchte ihm Schulbildung uws. ermöglichen.

Seit 9 Jahren bin ich jetzt allein, für mein Kind und meine Eltern (welche eigendlich noch fit sind, da. Sitze hier aber meine Zeit ab und finde auch keinen Partner, weil ich nicht suche, lach.

Ist es als alleinstehende Frau eine gute Idee auszuwandern? Warten oder mit Kind auswandern? Einen Mann suchen um dort nicht allein zu sein? Nach Thailand wird wohl kaum einer eine Frau mitnehmen, dort gibt es ja wesentlich hübschere Frauen als mich, soll nicht die Frauen diskreminieren und auch nicht die Männer, ist nur eine Überlegung.

Entschuldigung, dass ich Sie hier mit meinem persönlichen Kram belästigt habe, vielen Dank für Ihre Geduld und alles liebe für Ihre Familie und vor allem Ihre Kinder. Irgendwo muss ich ja anfangen mich für die Zukunft zu orientieren, hier werde ich auf jeden Fall nicht alt. Das meine ich wie ich es sage.

Ganz liebe Grüße, noch ein gesundes und schönes Jahr 2010

Petra Schaden

Guten Tag Herr Herbert Prinz
Bin beim recherchieren für "Auswanderung" heute auf ihre Seite gestossen und fand dies sehr interessant. Wir sind aus der Schweiz und verbringen zur Zeit unseren Winterurlaub (3Monate) mit einem befreundeten Ehepaar hier in Thailand in der Region Hua-Hin.

Wohnen bis zum 16.02.2010 in einem englisch sprechenden Resort in Cha-Am wo es uns sehr gut gefällt. Meine Frau und ich planen eine Auswanderung hierher und sind am suchen von geeigneten Unterkünften zur miete. Ebenfalls freut es uns Leute in unserer Muttersprache kennen zu lernen. Wir sind öfters in Hua-Hin unterwegs und wenn es ihre Zeit erlaubt könnten wir uns ja mal auf einen Drink treffen. Unsere EMail-Adresse lautet: info@voekt.ch.
Mit freundlichen Grüssen
Kurt Felix Vökt

Seiten