Paraguay statt dem Stress in Deutschland

Der Rio Paraguay

Einige Wochen ist es erst her, dass Andreas und Monika auf wohin-auswandern.de ihre ersten Fragen zum Auswandern nach Paraguay stellten. Und dann, Ende Oktober, schrieben sie: "Es ist soweit. Am 2. 12. geht's endlich ab ... Wir haben uns in der Nähe des Ypacarai Sees ein Haus angemietet." Wow! Und obwohl sie derzeit in der Endphase der Umzugsvorbereitungen sind, haben sie sich die Zeit genommen, mir einige Fragen zum Auswandern nach PY zu beantworten.

Paraguay. Denn auch mit 50 hat man noch Wünsche und Träume...

(Die Fragen für wohin-auswandern.de stellte Knut Gierdahl)

Taxistand in der Hauptstadt Asuncion
Deutschland und Paraguay trennt der Atlantik. Manche sagen, dazwischen liegen Welten. Foto: Ein Taxistand in der Hauptstadt Asuncion

Ihr werdet in wenigen Tagen von Deutschland nach Paraguay gehen. Was hat euch zu diesem Schritt bewogen, warum wollt ihr weg aus Deutschland?

Wir wollen uns nicht bis 67 diesem Stress aussetzen. Gerade die letzten Wochen mit der Finanz- und Wirtschaftskrise haben das alles bestätigt. Auch mit 50 hat man noch Wünsche und Träume, wie das Leben  lebenswerter sein kann.

Spielt ihr mit dem Gedanken, in ein paar Jahren zurückzukehren?

Nein, wir wollen möglichst nicht zurückkehren. Haben aber nicht alle Türen zugeschlagen. Man geht diesen Schritt ja mit gewissen Vorstellungen und wenn diese dort nicht realisierbar sind, würden wir auch diesen Weg wieder zurück gehen.

Was macht ihr beruflich?

Monika ist MTA und ich bin im kaufmännischen Bereich tätig.

Zieht ihr zu zweit um oder sind Kinder dabei?

Wir ziehen allein um. Unsere beiden Söhne studieren und bauen sich ihr eigenes Leben auf. Selbstverständlich wäre für beide dort ein Platz, sollten sie hier nicht zurechtkommen.

Wovon bestreitet ihr in der neuen Heimat euren Lebensunterhalt?

Diese Antwort bringt, so hoffen wir, die Zeit mit sich. Es ist kein "muss" mehr dahinter, so dass sich wohl von selbst was ergeben wird. Ob das in der Tourismusbranche ist oder aber in der Viehzucht, das alles ergibt sich dort, wo wir letztendlich in PY sesshaft werden.

Ein Bekannter baut zur Zeit in der Kolonie "Neufeld" ein grosses Ziegelwerk im Wert von € 500.000

Er sucht dann Leute, die die Produkte landesweit verteiben. Vielleicht käm auch das in Frage. Halt mal abwarten....

Wieso fiel eure Wahl auf Paraguay?

Die Wahl fiel auf Paraguay, weil die Einwanderungsvorschriften sehr überschaubar sind und man die unbeschränkte Aufenthaltsgenehmigung nach kurzer Zeit erhalten kann.
Desweiteren, weil in keinem anderen Land die Lebenshaltungskosten so gering sind und wir mit unseren  Ersparnissen doch auskommen können.

Wie gut ist euer Spanisch?

Unsere Spanischkenntnisse bezeichne ich jetzt einfach mal als äußerst bescheiden. Wir glauben halt an das Motto " learning by doing ", was wir auch ganz fest vorhaben, gerade in den ersten Monaten.

In Paraguay gilt Deutsch gelegentlich als dritte Sprache. Hättet ihr das Land auch gewählt, wenn dort nicht so viele Landsleute leben würden?

Ja, wir hätten uns auch dann für PY entschieden. Wir haben auch auf keinen Fall vor, in eine deutsche Kolonie zu ziehen. Dennoch ist's natürlich von Vorteil, gerade zu Anfang, dass viele Deutsche dort leben und der ein oder andere uns bei verschiedenen Angelegenheiten behilflich ist.

Was werdet ihr in den ersten Tagen nach der Ankunft tun?

Die ersten Tage werden wir uns um die Aufenthaltsgenehmigung kümmern. Hier sind ja noch verschiedene Termine notwendig (Arzt, Polizei, Bank, usw.). Dann wollen wir auch möglichst schnell mobil werden, und verschiedene Einkäufe stehen wohl auch noch ganz oben auf der Erledigungsliste.

Habt ihr euch in Paraguay professionelle Hilfe für den Einwanderungsprozess, d.h. für Behördengänge und Anmeldungen, geholt?

Hochhaus in Asuncion mit Coca-Cola WerbungJa, wir haben eine tolle  Paraguayerin - sie ist uns auch jetzt schon eine große Hilfe. Sie hat das Haus für uns gesucht und gefunden. Sie ist unglaublich. Ich hoffe, auch später sagen zu können, dass wir mit ihr 'nen "Engel" gefunden haben, der uns gerade in den ersten Tagen an der Hand gehalten hat.

Wie umfangreich ist euer Umzug und wie bewerkstelligt ihr den?

Wir haben eine 6 cbm Seekiste in Auftrag gegeben. Bisher lief das alles reibungslos. Auch der vereinbarte Preis wurde bis dato eingehalten. Eigentlich wollten wir nen 20cbm Container mieten - aber nach reichlicher Überlegung haben wir uns für die kleinere Kiste entschieden. Für die Differenz können wir dort alles neu kaufen. Gerade bei Elektrogeräten (Kühlschrank, Herd, usw.) weiß man ja nie, wie es drüben ankommt. Außerdem hat man dann neue Geräte mit neuer Garantie. Und für € 1.800 (das ist der Differenzbetrag) kann man sich in Paraguay schon einiges anschaffen.

Wie haben Familie und Freunde in Deutschland reagiert, als ihr denen gesagt habt, 'Wir wandern bald nach Paraguay aus'?

So ziemlich alle fragten als erstes, was man dort beruflich machen wolle. Ansonsten wars eher Bewunderung für diesen Schritt und nur wenige haben davon abgeraten.

Wo habt ihr euch im Vorfeld über das Thema Auswandern informiert?

Vieles über Paraguay haben wir aus dem Internet und gerade hier aus dem Forum. Denn hier haben wir eine Person kennengelernt, die uns im Vorfeld bereits sehr half und uns gute Tipps gab. Glücklicherweise sind wir in PY nachher fast Nachbarn, so dass wir mit unseren Fragen und Ängsten immer wieder zu ihr hingehen können. Obwohl man sich hier in einer virtuellen Welt bewegt - wir sind uns sicher, auch mit ihr einen Menschen kennengelernt zu haben, der nur das Gute für uns wünscht und seine Erfahrungen an uns gerne weitergibt.

Monikas erster Mann ist in PY geboren und hat dort die ersten Jahre gelebt. (Kolonie Fernheim) Aber da dort vornehmlich Mennoniten leben, kam auch das für uns nicht in Frage. Aber auch er gibt uns gute Tipps und Rastschläge, wie man es vielleicht schafft, ohne übers Ohr gehauen zu werden.

So Knut, ich hoffe auch dich mal in der realen Welt kennenzulernen.
Jeder Mensch, der diesen Weg vor uns ging, kann nur eine Bereicherung für uns sein.

Ich wünsche dir und auch allen anderen hier im Forum nur das Beste

Andreas, Monika, Danke für das Gespräch! Und alles Gute beim Umzug und dem Neustart in Paraguay!

Veröffentlicht: 20.11.2008

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Kommentare

wir waren ca 4 jahre in indonesien und sind wieder zürück in deutschland,ich habe mich dort nicht wohl gefühlt.da ich rentner bin, brauche ich nicht über meine monatliche ausgaben gedanken zumachen.wir wollen nochmals in die ferne.muessen wir 1 immobilien in py kaufen?wir haben diese erfahrung schon im ausland gemacht und gott sei gedankt dass wir diese wieder los geworden sind.wir wollen erstmal 1 immobilien nur mieten bis wir entschieden habe was der nexte schritt ist.wo kann man auskunfte erhalten über unterkünfte usw.danke erst mal.meyer

Hallo,Georg!
Entschuldige,dass ich mich so reindränge,ich bin zufällig auf deine Zeilen gestoßen.
Du bist schon sehr lange in PY! Hast du es nie bereut?
Wie ist es,wenn du mal einen Arzt brauchst? Und wie erkenne ich unseriöse Immobilienmakler und sonstige Vermittler?

Ich möchte auch nach Paraguay auswandern,in ca 2 bis 3 Jahren,wenn ich die Sprache erlernt habe und ein Grundstück (ab 100 Ha) gefunden habe.
Vielleicht möchtest du mir ein bisschen von deiner Auswanderung erzählen, würde mich echt sehr freuen!!
Ich bin zwar keine Deutsche, ( Österreicherin), aber ich würde mich über
Kontakt sehr freuen!!
Alles Liebe noch und einen schönen Tag,
Claudia

Hallo

Ich kann hier vorbehaltlos zustimmen. Wie ich hier im Forum schon schrieb, waren wir öfter in Kanada, Dänemark u. Schweden und haben entweder bei Einheimischen gewohnt oder immer Kontakt zu Einheimischen gesucht. Unsere Erfahrung in dem Ausland in dem wir waren ist - TRAUE keinem Landsmann, ist doch auch ganz logisch, die Deutschen ziehen sich im eigenen Land ständig übern Tisch und da tun Sie das im Ausland doch erst recht. Man braucht sich doch bloß die diversen Seiten im Internet ansehen und stellt immer fest, alles was dort von Deutschen angeboten ist, ist immer völlig überteuert. Es gibt unzählige Berichte über geprellte Deutsche die mit Ihren Landsleuten Geschäfte machen wollten o. von denen Hilfe erwartet haben. Wir haben noch NIE Landsleuten vertraut u. würden das auch bei einer Auswanderung auf keinen Fall tun. Es gibt genug Stellen an denen man sich selbst schlau machen kann. Es gehört nur ein bisschen Organisationstalent dazu und eben Zeit. Aber die sollte man sich sowieso nehmen. So wie wir eben, es dauert noch ca. 8 Jahre bis wir auswandern, aber wir informieren uns eben schon jetzt und dann immer wieder neu. Es ist auch völlig unverständlich ohne ein Land besucht zu haben, dahin zu gehen, denn allein die Kulturunterschiede muß man doch erst einmal verarbeiten. Wir merken diese Unterschiede schon bei unseren Nachbarn den Niederländern, zu denen fahren wir mehrmals im Monat und kennen die Mentalität ganz gut. Aber sie sind eben doch etwas anders. Wie soll das dann erst in einem Land sein, dass so weit weg ist?

Hallo Manfred,
sind deine Pläne schon in die Tat umgesetzt worden.Oder bist
du noch in Deutschland.Ich komme aus Lübeck.Bin seit 1996 in
Paraguay.Lebe in Lambare.Ich fühle mich hier sehr wohl.
Vielleicht können wir in Kontakt bleiben.
Gruß Georg

Hola,

habe diese Seite entdeckt, aber leider nichts ueber Bolivien. Wir (46, 45, 10) leben seit 14 Jahren in Bolivien und wollen "Unsere kleine Farm" verkaufen. Wir sind ein wenig sonnenmuede und wollen Richtung Alaska weiterziehen, zumindest mal fuer mehr als eine Weile.
Bolivien ist aehnlich wie Paraguay.
Wir kommen urspruenglich aus dem Osten Dtld.s, sind nach der Wende ins Ruhrgebiet gezogen und haben dort 6 Jahre gelebt und gearbeitet. Unser Sohn war 4, als wir in den WEsten sind. Nach 6 Jahren hatten wir alles, was wir so glaubten haben zu muessen, ein schoenes Leben, alles war gut und doch hat wieder oder noch immer was gefehlt. Wir sind sehr naturverbunden und tierlieb, haben aber immer in der Stadt gelebt.
Auswandern wurde immer mehr ein Thema. Durch Zufall sind wir auf Bolivien gestossen, haben unsere Habe auf dem Flohmarkt verkauft, unsere Hund "eingepackt", gleichfalls die Rucksaecke (leider mit den falschen Sachen) und sind gestartet.
Bolivien hat uns gleich gefallen. Eine Alternative waere dann einfach eine Reise durch Suedamerika gewesen und mal sehen was dann....
Wir konnten kein Spanisch und waren herrlich unbelastet, aber offen.
Wir haben hier sehr viel gelernt, nicht nur ueber andere, auch ueber uns selbst. Unser grosser Sohn hat hier die Schule abgeschlossen, ist 2005 nach Dtld. gegangen. Es war vor allem unser Wunsch, er sollte beide Kulturen kennenlernen, um sich spaeter selber und zwar bewusst entscheiden zu koennen, wo er leben moechte. Eine Alternative haben. Er hat sich dort durchgebissen, eine Lehre absolviert und hat heute dort erst einmal ein neues Zuhause gefunden, wenngleich Bolivien immer in seinem Hinterkopf lebt. Wir haben hier noch einen 2. Sohn bekommen, der mittlerweile 10 ist, und auch hier die Schule besucht.
Wir waren Autodidakten in allem, hatten uns Buecher mitgenommen und den Traum von der Selbstversorgung. So manches geht und anderes nicht.
Heute sind wir wieder zufrieden und alles ist gut, aber wieder zieht irgendetwas und will weitergehen. Alaska ist noch so ein Traum, der gelebt werden will.

"Unsere kleine Farm" ist 30 ha gross, Weiden unter Palmen, 2 Teiche, ein kleines aber schoenes Haus mit Garten, vielen Obst- und Zierpflanzen. Unter 50 Ha und mit einer Wirtschaft drauf zahlt man keine Steuern hier. Unsere Nebenkosten belaufen sich auf nicht ganz 2 Gasflaschen im Monat. Strom ueber Solar, Wasser auf dem Land etc. Wir halten Kuehe hier, die einen gut ernaehren und wir sind ihnen sehr dankbar dafuer.
Wir wohnen 3 km von der Ortschaft Concepcion entfernt. Dort gibt es Schulen,Kindergarten, Krankenhaus etc.
Wuerden auch helfen beim Start.

Also, wer naeheres wissen will, der melde sich bei uns:
sylviouhlmann@yahoo.de

Viele Gruesse

Und habe es noch nie bereut. Bin mit einer Paraguayerin verheiratet. Und lebe in Lambare.

Ich habe mir gesagt : Warum für eine undankbare Familie
arbeiten, warum für einen Staat arbeiten,der den Bürgern
immer tiefer in die Tasche greift. Aber,seit 2,000 erhalte
ich meine Rente und kann damit sehr gut leben.
Auch ich musste erstmal Lehrgeld bezahlen.Denn die Geier,
warten schon auf uns Greenhörner . Aber das ist Geschichte.
Paraguay ist ein sehr liberales Einwanderungsland .
War 1996 eine junge Demokratie . Das waren meine Beweggründe,
um nach Paraguay zu gehen.
Gruß Georg

Hallo,
kommst du aus dem Eichsfeld, das wäre ja ein Zufall.
Ich habe evt. auch vor nach PY auszuwandern.
Melde dich mal!

Viele Grüße

hallo herr steinle, ich lebe schon 13 jahre in paraguay, in kuerze bekomme ich besuch aus deutschland, der eventuell in paraguay bleiben will, werde mich dann um ihre hilfe wegen den papieren bemuehen.
herzliche gruesse a. dingelstaedt5

Ich bin vor 25 Jahren mit relativ wenig geld nach Paraguay ausgewandert. Sprachkenntnisse hatte ich null. Ich habe sämtliche höhen und tiefen mitmachen dürfen. Ich habe am anfang fehler gemacht und natürlich daraus gelernt. Ich habe eine Paraguayerin geheiratet aus einer einfachen, sittlichen Familie und habe es nicht bereut. Denn dies gab mir den halt auch ohne kapital im rücken auszuhalten.

Ich habe, wie so viele pleitegänger, eine kneipe aufgebaut und natürlich auch hier gravierende fehler gemacht. Ich habe zum beispiel einen brauerervertrag mit einer biermarke gemacht die zu dieser zeit nicht gerade in war. Dann habe ich mit meiner neu angetrauten Ehefrau einen kleinere gaststätte für jedermann aufgebaut. Dies mit recht gutem erfolg. Zuletzt habe ich einen kleinen lebensmittelladen aufgebaut mit mässigem erfolg. Den habe ich heute noch. Umständehalber bin ich immer wieder nach Deutschland zurückgekehrt und habe ein paar monate schwarz auf dem Bau gearbeitet.

Bis vor ein paar jahren ging das noch. Jetzt bin ich wieder in Deutschland und es gibt kein schlupfloch mehr wo ich etwas jobben kann. So muss ich mich jetzt in einem schlechtbezahlten zeitarbeiterjob betätigen und zwei arbeitgeber durchfüttern. Es lohnt sich nicht mehr in Deutschland als einfacher, älterer mann zu arbeiten. Da hätte ich gleich in Paraguay bleiben können. Gut, es war schön wieder das deutsche land zu sehen. Aber das wärs dann.

Deutschland habe ich abgehakt. Da schlürfe ich lieber meinen mate-tee vor meinem eigenen, fast vollständig selbstgebauten häuschen und lebe von der hand in den mund. Wie man in Paraguay auch ohne sich verrückt zu machen überleben kann habe ich von den einheimischen abgeguckt. Ich bin froh wenn ich das fluggeld habe um zurückzukehren. Diesmal für immer. Deutschland ist tief gesunken. Überall gängelei. Von freiheit keine spur. Arbeitslose deutsche werden diskriminiert obwohl die schuld an der arbeitlosigkeit die politiker sind. Also denn... hasta la vista!

Wer sich für die einwanderung nach Paraguay interessiert kann bei mir anfragen. Ich selbst habe zimmer in der nähe der Hauptstadt zu vermieten nach einheimischen preisen. Ich will keinen übers ohr hauen mit hotelpreisen. Die zimmer sind gepflegt aber einfach. Mit warmwasserdusche und einfach möbliert. Keine klimaanlage aber ventilatoren. Zumeist ist dies gesünder weil man da weniger erkältungen bekommt. Meine erfahrungen und ratschläge teile ich gerne mit. Auch kann ich vor ort behilflich sein bei den papieren. Ich bin kein einwanderungshelfer. Deshalb braucht man nur eventuell meine unkosten erstatten. Meine email-adresse: h.steinle2@googlemail.com

Zur Frage, warum nach Übersee auswandern statt innerhalb der EU:

Eine "Auswanderung innerhalb der EU" ist keine echte Auswanderung: Man verbleibt weiterhin im Status des Angestellten, dem der Auswanderer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz durch die Auswanderung entfliehen möchte, um wirtschaftlichen Freiraum zu erlangen (kein Chef, kein Dress-Code im Büro, u.v.a.m.). Außerdem sind im Angestelltenverhältnis die Berufschancen und Real-Lohn-Steigerungschancen in anderen EU-Ländern selten höher. Somit verbleibt - realistisch gesehen - nur die Option der Auswanderung nach Übersee in dünn besiedelte Länder. Hiervon gibt es leider nicht viele Länder mit Aufnahmepotential. Paraguay und Chile sind beispielsweise (von den dünnbesiedelten Ländern mit Aufnahmepotential) eine der wenigen Optionen.

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