Unser schwieriger Neustart in Kanada

Blick auf Vancouver

Familie Schneider* lebt seit 2006 in Kanada. Wir sprachen über den langen Weg, im gewählten Land heimisch zu werden und warum eine Rückkehr nach Deutschland nicht auszuschließen ist.

Kanada war und ist immer noch unser Traumland wegen der Weite und der wunderschönen Natur. Von den Menschen sind wir aber enttäuscht. Wenn du als Tourist kommst und viel Geld mitbringst, bist Du willkommen. Aber wehe, du willst in Kanada leben und eine Existenz aufbauen. (Fr. Schneider, in Kanada lebende Krankenschwester)

Stellen Sie sich bitte kurz unseren Lesern vor.

Wir sind eine deutsche Familie mit einem Kind ( 9 J.alt ) und wir leben seit 2006 in Kanada. Wir haben unsere Aufenthaltsgenehmigung für Kanada im letzten Jahr erhalten und wir waren dann von Ontario nach Britisch Columbia gezogen wegen eines guten Arbeitsangebots für meinen Mann ( was ein Flop war). Ich bin Krankenschwester und mein Mann ist Kundendiensttechniker für Heizung und Sanitär.

Kanadische Wälder im Herbst

Den Umzug von Ontario nach British Columbia bezeichnen Sie heute als Flop. Wieso? Was ging da schief?

Es war ein Flop, weil mein Mann dachte, dass die Arbeitsstelle bzw. die Arbeitsbedingungen besser sind als in Ontario. Er bekam zwar $ 06.00 mehr Lohn pro Stunde, aber die Arbeit war sehr stressig: Er bekam nur seine Stunden bezahlt, wenn der Kunde bezahlt hatte, also wenn er den Kundenscheck zur Firma brachte. Manchmal hatte mein Mann auch Probleme mit Kunden, dass sie nicht alles zahlen wollten und mein Mann hatte sich dann noch zu rechtfertigen beim Kunden oder bei seinem Chef wegen der Zahlung. Er hatte jeden Tag zu rennen, dass er seine Stunden voll kriegt.

Das Ende vom Lied war dann, dass er wegen dem Stress nicht genug gegessen und getrunken hat und er wurde krank (er bekam Nierenkoliken wegen Nierensteinen). Er hatte dann genug von der Firma und wechselte zu einer besseren Firma, wo alles geregelter abläuft, da sie in der Union (Gewerkschaft) sind.

Warum fiel beim Auswandern Ihre Wahl gerade auf Kanada?

Mein Mann hatte immer schon den Traum, nach Kanada auszuwandern. Er wollte schon als junger Mann mit einem Freund nach Kanada gehen, aber sein Freund wollte plötzlich nicht mehr, und mein Mann ließ es dann auch sein.

Aber er hatte es immer noch im Hinterkopf, eines Tages auszuwandern bei der richtigen Gelegenheit. Wir haben uns seit 2005 aktiv informiert, um nach Kanada auszuwandern. Wir waren dann in Potsdam beim Deutschen Roten Kreuz bei einer Auswanderungs-Beratungsstelle.

Wir dachten auch über Neuseeland nach, aber dort sind die Einwanderungsbedingungen schwerer zu erfüllen. Kanada war und ist immer noch unser Traumland wegen der Weite und der wunderschönen Natur. Von den Menschen gesehen, die dort leben, sind wir aber enttäuscht. Wenn Du als Tourist kommst und viel Geld mitbringst, bist Du willkommen. Aber wehe, Du willst dort leben und eine Existenz aufbaün. Dann siehst und merkst du die Ausländerfeinlichkeit, besonders in Bezug auf Deutsche (nazistisch).

Ich hatte es besonders schlimm in Ontario, denn ich konnte keinen Job finden. Erst nach circa 6 Monaten bekam ich einen Job als Raumpflegerin in einem Motel und das war auch nur ein befristeter Job über 5 Monate. Dann war ich wieder arbeitslos.

Das Problem dabei: Ich konnte kein Arbeitslosengeld beantragen, da ich nicht genug Arbeitsstunden hatte. Man braucht 720 Arbeitsstunden minimum, um Arbeitslosengeld zu beantragen.

Kanada, ein klassisches Einwanderungsland, steht in dem Ruf, Fremden gegenüber aufgeschlossen und tolerant zu sein. Um so mehr weichen Ihre Erfahrungen vom gewohnten Bild ab. Wie hat sich Fremdenfeindlichkeit in Ihrer Jobsuche gezeigt?

Unsere Erfahrung ist, dass die Kanadier aufgeschlossen und tolerant gegenüber Touristen sind, aber wenn du in einer kleineren Ortschaft leben und arbeiten willst, wirst du den wahren Charakter der Kanadier erleben. Es wird hinter deinem Rücken getuschelt und der Deutsche wird von den Kanadiern als Querkopf bezeichnet - das habe ich persönlich erlebt. Um akzeptiert zu werden, sollte man einige Generationen in dieser Region leben.

Bei der letzten Arbeitsstelle meines Mannes hat ihn ein Mitarbeiter als kleinen Nazi bezeichnet, ohne Grund. Mein Mann wusste dies nicht einzuordnen - war es ein Spaß oder Ernst? Seine Chefin hörte es auch und sie rollte bloß mit ihren Augen.

Ich selbst darf nicht als Krankenschwester arbeiten, sondern nur als Krankenpflegehelfer und das auch nur in Nachtschicht ( ohne Pause ). Die Kanadier suchen sich die beste Arbeit aus, und was übrig bleibt, können die anderen machen. Mein Mann machte die gleichen Erfahrungen.

Desweiteren meine Kollegin. Sie kommt ursprünglich aus Ägypten, hatte auch persönliche Übergriffe erlebt. Sie überlegt auch, wieder von Kanada wegzuziehen.

Wieviel Startkapital hatten Sie für Kanada vorgesehen?

Wir hatten keine bestimmte Summe vorgesehen, um nach Kanada zu gehen. Wir hatten in Deutschland unser Haus verkauft und nahmen soviel Geld mit, wie wir konnten. Wir denken, dass man sehr viel Geld mitbringen muss, um schlechte Zeiten abzudecken. Man sollte $ 50.000 pro Jahr rechnen, wenn nur einer arbeiten geht ( mit 1 Kind ), um hier zu überleben. Es ist alles so teuer hier, von Lebensmitteln angefangen bis zum Haus oder um ein Auto zu kaufen.

Hatten Sie gleich zu Beginn einen bestimmten Wohnort als Ziel?

Ja, wir hatten sofort einen bestimmten Wohnort als Ziel, da mein Mann im Internet eine geeignete Arbeitstelle in Bancroft ( ON ) gefunden hatte. Er hat sich dann direkt per Internet dort beworben mit Hilfe der Auswandererhilfestelle in Winnipeg ( PSA in Manitoba CDN ). Sie beantragten auch die Arbeitserlaubnis für meinen Mann und es wurde alles nach Kanada weitergeleitet und nach einigen Wochen hatten wir dann die Arbeitserlaubnis, um nach Kanada zu gehen. Ich und mein Sohn bekamen nur ein Besuchervisa, ich beantragte mein Arbeitsvisum, als ich in Kanada war.

Wer half Ihnen bei den ersten Schritten?

Wir hatten Hilfe vom Arbeitgeber in Bancroft für die Suche für unsere erste Unterkunft im Bed & Breakfast. Unsere Gastgeber halfen bei Problemen mit den Behörden in Bancroft. Wir bekamen auch etwas Hilfe von der Auswanderungsstelle in Winnipeg. Das meiste haben wir aber alleine heraus gefunden und uns alleine durchgeboxt.

Reicht es, Ihre Abschlüsse aus Deutschland beglaubigt zu übersetzen? Oder was wird sonst verlangt?

Wir hatten alle unsere Abschlüsse beglaubigt übersetzen lassen. Das reicht aber nicht aus, um hier in unseren Berufen zu arbeiten. Ich musste alles neu beantragen beim College of Registered Nurses in Ontario. Das heißt, ich hatte einen dicken Packen aus Formularen auszufüllen und auch 2 Formulare nach Deutschland zu schicken, zum Ministerium für Gesundheit und zu meinem letzten Arbeitgeber. Dann hatte ich einige andere Bedingungen zu erfüllen wie Polizeiliches Führungszeugnis, Passkopien, TBC Test und natürlich eine Gebühr für die Registrierung zu bezahlen.

Die erste Beantragung als Registered Nurse wurde abgelehnt, da mein Abschluss ( 3 Jahres Diplom als Krankenschwester ) nicht ausreichend war. Die Registered Nurses hier in Kanada haben einen höheren Abschluss an der Hochschule ( 4 Jahres Degree ) und ich sollte dann einen 2 Jahres Kurs zur Überbrückung an der Hochschule oder an einem College machen, aber das war mir zu teuer ( $ 20 000 ).

Dann beantragte ich die LPN ( Licensed Practical Nurse ), wo ich nur ein Diploma brauche. Die Kanadier machen diese Ausbildung in einem Jahr. Meine Ausbildung in 3 Jahren und meine 14 Jahre Berufserfahrung sind dann nicht anerkannt.

Das Wichtigste ist auch der Sprachtest für Englisch, der sehr hoch angesetzt ist. Ich habe 2 Versuche gemacht mit dem TOEFL Test, aber ich hatte nie den Score erreicht, den ich brauchte. Dann habe ich hier in BC nochmal alles beantragt für eine LPN License, aber hier reichte ein Englisch 12 Kurs mit einem minimum Mark von C, den ich gestern abgeschlossen habe ( Abschlussprüfung ).Der offizielle Bericht wird dann nach 4 Wochen zum College of Licensed Practical Nurses geschickt und diese checken alles. Und wenn alles gut geht, senden sie mir den Antrag zu, dass ich das Examen für die LPN schreiben kann.

Das ist auch der Werdegang für Nurses von einer anderen Provinz, diese haben sich auch neu zu registrieren und das Examen zu schreiben. Die Registrierung als Nurse hier in Kanada ist nur für eine Provinz gültig, wenn man zu einer anderen Provinz zieht, hat man sich neu zu registrieren.

Für meinen Mann das Gleiche in Grün: Er hat seit 1983 in seinem Beruf im Heizungs-und Sanitärgewerbe und seit 1999 als SHK- Kundendiensttechniker gearbeitet. Aber er muss einen Gasfitterkurs belegen und dann eine Prüfung ( praktisch und schriftlich ) machen wie die Berufsanfänger hier in Kanada, um seine Gasfitterlicense zu erhalten. Die ist wie meine nur in BC gültig. Für Sanitär gilt das Gleiche.

Die Technik allgemein ist ca. 20 Jahre zurück. Es wird nicht unterschieden, aus welchem Land man kommt. Außerdem sind Lehrbücher oder Kurse sehr teuer. Wir finden, dass es alles bloß Geldmacherei ist von der Regierung, und dass entäuscht uns wirklich sehr.

Das größte Problem hier ist die Lizensierung für unsere Berufe. Wir arbeiten an dem Problem, seit wir in Kanada leben und es ist kein Ende in Sicht. Wir sind sehr frustriert darüber, so dass wir vielleicht dieses Jahr wieder nach Deutschland zurück gehen wollen. Überall wird erzählt, dass sie Handwerker und Krankenschwestern brauchen, aber andererseits machen sie alles viel zu kompliziert und teuer, um seine Berufsanerkennung (Lizenz) zu erhalten.

Wie teuer ist eine in Kanada anerkannte Berufslizenz bei Ihnen gewesen?

Es ist von mehreren tausend Dollar für jeden auszugehen - und wenn man die kanadische Lizenz hat, muss man jedes Jahr eine Gebühr an die Registrierungsstelle bezahlen, dass man seine Lizenz aufrecht erhält oder sie verfällt.

Welche Erfahrungen haben Sie generell mit den Behörden?

Wir haben gemischte Erfahrungen mit den Behörden. In Ontario hatten wir Probleme in der Führerscheinstelle. Sie hatten nicht unseren internationalen Führerschein anerkannt, obwohl alles in Englisch draufsteht. Wir sollten einen Test schreiben und dann hätten wir den kanadischen Führerschein erhalten. Der Internationale Führerschein ist nur 6 Monate in Kanada gültig und dann muss man ihn umtauschen in den kanadischen.

Wir wollten es nicht wahr haben und sind zu einem örtlichen Politiker gegangen, welcher beim Deutschen Konsulat in Toronto angerufen hat. Wir konnten dann in Toronto vom Konsulat ein offizielles Dokument bekommen, das die Echtheit unserer Führerscheine bestätigt. Mit diesem Dokument sind wir dann wieder in Bancroft zur Führerscheinstelle gegangen, und nach etwas Zögern wurden unsere kanadischen Führerscheine ausgestellt. Das war unsere erste negative Erfahrung mit den kanadischen Behörden, wo auch manchmal Ausländerfeindlichkeit und auch Willkür eine bedeutende Rolle spielen.

Was stört sie am Schulsystem?

Es gibt hier keinen Stundenplan wie in Deutschland. Die Schüler bekommen vom Lehrer etwas hingeworfen und müssen alleine heraus finden, was die Lösung ist. Es ergibt keinen Sinn für uns als Eltern, was unser Sohn dort lernt. Jeden Tag machen sie etwas anderes, und wenn wir unseren Sohn fragen, was er heute gelernt hat, kann er manchmal gar nichts darauf antworten oder er sagt: "ich weiß nicht".

Es gibt individuelle Förderung für Kinder, die nicht so gut sind oder die Englisch als 2. Sprache haben, aber dass ist auch nicht so intensiv. Die Allgemeinbildung von den Kanadiern ist sehr niedrig, wie wir festgestellt haben.

Um einen Beruf zu erlernen, müssen die meisten einen Kredit aufnehmen, um die Ausbildung zu bezahlen. Privatschulen, wo eine sehr gute Ausbildung ist, können sich nur finanziell gut gestellte Leute leisten. In Kanada ist vieles von Amerika abgefärbt: Wenn du Geld hast, bekommst Du auch eine gute Leistung.

Worin unterscheidet sich das Gesundheitssystem Kanadas von Deutschland?

Das größte Problem ist der Ärztemangel hier, man findet sehr schlecht einen Hausarzt. Ungefaehr 2/3 aller Leute in Kamloops haben keinen Hausarzt und das Problem wird von Jahr zu Jahr größer.

Wir brauchten schon einige male einen Arzt und wir mussten dann in eine Walk-in-Klinik gehen ( das ist wie eine Poliklinik in Deutschland ). Dort kann man einige Stunden verweilen, bis man einen Arzt sieht oder man muss sich am nächsten Tag wieder neu anstellen. Man bezahlt wie in Deutschland in eine öffentliche Krankenversicherung ein und dann braucht man beim Allgemeinen Arzt nichts zu bezahlen.

Bei Spezialisten wie Orthopäde oder Zahnarzt muss man alles alleine bezahlen, oder der Arbeitgeber gibt einem Benefits, die einen Teil der Kosten tragen. Man kann auf den Straßen sehen, dass viele Menschen schlechte oder gar keine Zähne mehr haben, weil sie es nicht bezahlen können.

Wir haben von Einheimischen gehört, dass die medizinische Versorgung vor 10 Jahren wesentlich besser war und jeder einen Hausarzt hatte.

Also Sie können nun sehen, dass Kanada in vielen Punkten ein Entwicklungsland ist und dass es weit hinter Deutschland liegt (15 Jahre oder mehr). Im Mai trafen wir einen deutschen Arzt in Vancouver und tauschten unsere Erfahrungen aus. Er erzählte uns, was er für Auflagen zu erfüllen hatte, um hier als Arzt zu arbeiten, was er auch alles erfüllte. Und nun kamen neue Auflagen, was er erfüllen sollte. Er bedankte sich und kündigte den Job. Er hat nun ein Arbeitsangebot in Schweden. Er meinte auch, es grenzt an Diskriminierung.

Ein anderer Punkt ist die sehr schlechte und einseitige Ernährung der Bevölkerung hier. Man findet hier fast nur Fastfoodrestaurants, selten gute Restaurants, in denen richtig gekocht wird.

Die Leute hier essen nur im vorbei gehen, alles muss schnell gehen. Viele fahren an den Drivethrough, wo sie ihr Essen bestellen und durch ein Fenster am Restaurant bezahlen und dann ihr Essen und Trinken im Auto verspeisen. In diesen Fastfoodrestaurants ist das Essen natürlich viel billiger. Deshalb kochen viele Leute nicht. Die normalen Restaurants sind wesentlich teurer, aber etwas besser.

Man wird hier gezwungen, selber zu kochen, um nicht in dieses Muster zu fallen. Viele Menschen sind sehr übergewichtig, es fängt schon bei den Kindern an. Es ist wie in den USA, wo es auch so viele dicke Menschen gibt. Auch in den Schulen wird nichts Gesundes angeboten, die Kinder müssen ihr Essen von zu Hause mitbringen.

Stehen Sie in Kontakt zu Expats oder anderen Einwanderern?

Wir stehen immer noch in Kontakt mit ehemaligen Kollegen in Deutschland. Hier in Kanada stehen wir auch in Kontakt mit deutschen und englischen Immigranten.

Wo erhalten Einwanderer die Arbeitserlaubnis?

Die Arbeitserlaubnis ( Workpermit ) wird zentral für ganz Kanada in Alberta ausgestellt. Dort werden die jeweiligen Berufsqualifikationen überprüft - für jeden, der in Kanada arbeiten will. Dort müsste auch gleichzeitig die Berufslizenz erteilt werden.

Man wird noch nicht einmal vom Immigrationsservice unterstützt. Es geht nur darum, Papiere fertig zu machen fürs Government und nicht um persönliche Hilfe. Sinnlose Kurse werden angeboten, die einem nicht weiter helfen. Der Immigrationsservice ist nur dazu da, um den Regierungsbeamten ihren Arbeitsplatz zu sichern. Es ist keine richtige Hilfe bei der Integration. Wenn man sich auf die verlässt, ist man verlassen. Das ist alles nur PR. Das ist hier unsere Erfahrung und in Ontario war das Gleiche.

Unser Sohn jedoch ist absolut happy. Er trainiert aktiv Karate und gewann auch schon einige Medaillen.

Denken Sie konkret an eine Rückkehr nach Deutschland?

Wir beschäftigen uns schon mit dem Gedanken, wieder nach Deutschland zurück zu gehen. Es hängt davon ab, ob wir in nächster Zeit unsere Berufslizenzen erhalten. Mein Mann hat schon ein gutes Jobangebot in Deutschland.

Ein wichtiger Tipp für Immigranten, die hier arbeiten wollen: Checken Sie vorher exakt ab, ob die jeweiligen Berufe hier anerkannt werden oder was die Bedingungen dafür sind. Die erteilte befristete Arbeiterlaubnis ist nicht die Anerkennung für die Lizenz. Vorsicht bei Einwanderungs-und Jobvermittlungsagenturen! Die deutschen TV Serien über Auswanderer zeigen nicht die Realität. Es wird meistens nur das Gute gezeigt.

Herzlichen Dank für das Gespräch und alles Gute für Ihre Zukunft!

* Name wurde auf Wunsch unseres Interviewpartners geändert.

veröffentlicht: 24.06.2009

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Kommentare

was für ein Bimbo bist Du denn?? Ich glaub Du bist vor 70 Jahren im Geist stehen geblieben!! Die Zeiten sind vorbei mein Freund, und diese kommen auch wenn Du es Dir so sehr wünschen magst auch nicht mehr zurück. Du bist dort auch ein Ausländer, don´t forget it!

danke, danke, danke.... wollte mir auch über das Einwandern nach Kanada ein paar Info's holen. Diese Kommentare haben mir
die Augen geöffnet.

hallo gast !!!!

ich habe ihren artikel sehr genau gelesen und kann ihn aber nicht so im raum stehen lassen wie er von ihnen dargestellt wird !!

1. sollten sie sich diese frage stellen,warum soviele menschen deutschland verlassen wollen und schon verlassen haben ??
dazu mein argument, ganz einfach weil deutschland mit seiner wirtschaft am boden zerstoert ist, es gibt in deutschland keine PERSPEKTIVE !!!!!!!!!!!!!!!! siehe diese vielen vielen arbeitslosen, sicher darunter sind sehr sehr sehr viele die garnicht daran denken arbeiten gehen zu wollen das sind die sogenannten sozialschmarotzer in diesem staat

2. die auslaender die nach deutschland einwandern die bekommen zucker in ihren allerwertesten geblasen und das sehr sehr viel davon !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich habe viele jahre in einer aufnahmestelle fuer asylbewerber gearbeitet und ich weiss wovon ich rede !!!! diese auslaender egal welche nationalitaet sie haben die gehen nicht eine einzige sekunde arbeiten, sie werden kostenlos verpflegt ( vom feinsten ) !!! sie bekommen pro tag 20 euro taschengeld !!!!! bekleidung kommt auch noch dazu aus der kleiderkammer alles sehr sehr schoene kleidungsartikel !!!
was bekommt ein armer obdachloser in deutschland ??? er bekommt nichts er bekommt einen tritt in seinen aller wertesten !!!! ich lebe seid ca. 3 jahren in der russischen foerderation und bin hier sehr gluecklich verheiratet hier bekommen diese leute die nicht arbeiten gehen oder nicht arbeiten wollen die bekommen hier nichts, ob die etwas zum essen haben oder nicht das interessiert hier keinen menschen !!!!!!!!!!!!! es ist sehr sehr schade aber in deutschland haut das ganze system einfach nicht hin !!!!!! es sollte sofort gehandelt werden seitens der regierung, aber gerade da liegt ja der hase im pfeffer, wie sollen die denn handeln denen geht es sehr gut und wie es den anderen geht das ist ihnen schnuppe !!!!!

abschliessend noch eine kurze bemerkung : das slogen der eingewanderten auslaender in deutschland :

DEUTSCHLAND GUT POLIZEI KAPUTT !!!!!!!!!!!!!! ist das in ihrem sinne auch so ???? ich will es auf keinem fall hoffen !!!!!!!!!!!!

MEIN SLOGEN DAZU : ALLE AUSLAENDER DIE SO DENKEN , ALLE SOFORT ABSCHIEBEN DIE HABEN IN DEUTSCHLAND KEIN RECHT ZUM LEBEN !!!!!!!!!!!!!!!! DAMIT MEINE ICH DIE , DIE SO DENKEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! in diesem sinne Lg. gast dieter

Hallo an alle die mit kommentiert haben,
was haben Sie erwartet, es soll sehr einfach sein. Schließlich Sie gehen im ein Fremdes Land und Sie müssen dort alles neu anfangen.
Jetzt denken Sie mal an die Einwanderer nach Deutschland. Glauben Sie es läuft einfach? Was ich hier in Deutschland erlebt habe immer noch erlebe.
Hier wird auch nicht anerkannt wenn Sie eine ausländische Berufausbildung haben. Ich kenne einen Artzt seit 10 Jahren in Deutschland und er hat angefangen als Putzer helfer in einer Zeitfirma sein Studium auch nicht anerkannt. Denkt euch lebt man im Paradies wenn man in Deutschland wohnt.
Hier kriegen sie sogar nicht als Ausländer was das Gesetz anbietet, meistens wird Druck und Macht über den Ausländer durch Beamte ausgeübt.
Versuchen Sie mal in Deutschland als Ausländer zu leben und Rechte zu suchen dann werden sie nie mehr hier leben.

Dieser Bericht bestätigt meine Erzählungen von Freunden.
Die TV Doku´s zeigen oft nur die Guten Seiten und Leute wie
Dr. oder Ing.
Weiter so mit realen Berichten.

Ich kann die folgende Webseite empfehlen. Niemand mehr kommt auf die Idee nach Kanada auszuwandern. Zum Glück konnte ich all das, was in diesem Interview erzählt wurde zu Hause vom Internet herausfinden. Ich glaube selbst in Burkina Faso hat man bessere Chancen als in Kanada.

www.notcanada.com

Dies ist ein großartiger Bericht
und zeigt gut die bürokratischen Probleme auf die noch zwischen Ländern bestehen und noch lange bestehen werden.

Man glaubt es vorab nicht und dann kommt die harte Praxis.

Merci für diesen Bericht!