Österreich für Auswanderer

Wien, Österreichs Hauptstadt und Ziel der meisten Auswanderer

Eine nahe liegende Alternative zum Leben in Deutschland lautet ganz einfach: Auswandern nach Österreich. Gerade in Österreich ist es für Deutsche leicht, ein neues Leben zu starten. Wer mit der etwas anderen Mentalität der Ösis zurecht kommt, wird ins Nachbarland nach Süden auswandern und dort schnell heimisch werden.

Steckbrief: Österreich in Zahlen

DatenKommentar
Amtssprache: Deutsch--
Hauptstadt: Wien1,75 Mio. Einwohner
Fläche: 83.879 km²(etwas größer als Tschechien)
Einwohnerzahl: 8.699.730(2016)
Bevölkerungsdichte: 104 Einw. je km²(Deutschland: 230/km²)
BIP je Einwohner: 48.957 USDnominal, #11 weltweit
Human Development Index: 0,881#21 weltweit
Deutsche im Land: 140.000(2016)

Österreich für Auswanderer

Österreich KarteDie meisten deutschen Auswanderer gehen nach Wien. Wichtig zu wissen ist darum, dass die Lebenshaltungskosten in Wien höher sind als in den teuersten Städten Deutschlands. Am günstigsten leben die Tiroler. Zugleich sind die Verdienste in Wien am höchsten und in Tirol am niedrigsten. Es gleicht sich also vieles aus. Aber wussten Sie, dass österreichische Arbeitnehmer brutto im Durchschnitt weniger verdienen als deutsche?

Steuern und Sozialabgaben unterscheiden sich in beiden Ländern stark. Die Nettogehälter können im Nachbarland höher oder auch niedriger sein. Generell sind die Löhne niedriger, das Preisniveau höher als in Deutschland. Gerade weil Österreich so viele Ähnlichkeiten mit Deutschland hat, werden die Unterschiede oft übersehen - und fallen später um so unangenehmer auf.

Deutsche in Österreich: es werden immer mehr

Im Jahr 2001 waren ca. 20.000 Deutsche in Österreich, 2011 arbeiteten 83.000 Deutsche dort. Und der Trend hält an: 2017 leben 140.000 Deutsche in Österreich! Deutsche sind die zweitgrößte Einwanderungsgruppe. Nur aus dem ehemaligen Jugoslawien kommen mehr Arbeitnehmer. Und was machen die Deutschen da?

Die meisten sind Arbeitnehmer, quer durch alle Branchen. Außerdem lockt es auch Studenten - v.a. Numerus Clausus Flüchtlinge - nach Österreich. Und Unternehmen, denn für sie ist das flexible Arbeitsrecht ein großer Standortvorteil.

Man muss aber auch sehen, dass die Abgabenlast mit 44% vergleichsweise hoch ist. Es geht noch viel höher als in Österreich: Die höchste Abgabenlast (Steuern + Sozialabgaben) drückt die Bundesrepublik Deutschland (49,3%), gefolgt von der Grande Nation Frankreich (48,9%) und Italien (47,8%). Und es geht andererseits viel niedriger: In Polen (35,6%), in den Vereinigten Staaten (31,3%) oder dem Vereinigten Königreich (31,5%; Quelle: OECD Studie 2014).

Blick auf die Altstadt von Salzburg und den Burgberg
Blick auf die Altstadt von Salzburg und den Burgberg. Die viertgrößte Stadt der Alpenrepublik liegt an der Salzach. Im Jahr 15 v.Chr. übernahmen die Römer die alte Keltenstadt Iuvavum - viel später wurde daraus Salzburg.

Österreich und seine Wirtschaft

Die Ösis kommen ohne gesetzlichen Mindestlohn zurecht, denn Gewohnheit (man tauscht sich aus, was üblich ist) und Erwartungen (man wechselt den Job, wenn man etwas Besseres findet) wirken von sich aus. Außerdem gibt es häufig so genannte Kollektivverträge, die eine ähnliche Wirkung wie der Mindestlohn haben. Üblich sind ein 13. und 14. Monatsgehalt. Auch Fahrgelderstattungen, betriebliche Zusatzrenten oder ein privat nutzbares Mobiltelefon gibt es häufig. Bei Führungskräften werden variable Gehaltsbestandteile immer wichtiger.

Obwohl die Ösis im Euro-Vergleich moderat verschuldet sind, zeigen sich Vorboten künftiger Probleme: Die Staatsschulden von 75% der Wirtschaftsleistung sind der höchste Fehlbetrag seit 15 Jahren. Über 40% des Bundeshaushalts gehen für Renten und Zinsen drauf. Auch mit dem freundlichsten Wiener Lächeln lässt sich solcher Dreck nicht mehr unter den Teppich kehren. Und es geht noch weiter.

Österreich in wirtschaftlicher Hinsicht: Entwickelte Marktwirtschaft, qualifizierte Arbeitskräfte und hoher Lebensstandard. Die Wirtschaft ist eng mit anderen EU-Volkswirtschaften verbunden, vor allem mit Deutschland. Und Österreich ist, wie der Name schon anzeigt, auch das Tor nach Osten. Es hat traditionell enge Verbindungen mit dem Land Ungarn, mit der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Balkanländern.

Panorama Wien, Hauptstadt von Österreich

Das Wirtschaftswachstum war in den vergangenen Jahren relativ schwach und erreichte im Jahr 2015 0,9%. Österreichs Arbeitslosenquote von 5,8% ist die höchste seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Gründe sind die "Flüchtlinge" und die Einwanderer aus Deutschland und anderen Ländern. Mit besserer Berufsausbildung und großzügigen Abschieden in den Vorruhestand wird versucht, die Arbeitslosenquote zu drücken. Sie wäre sonst weit höher.

Der Länderreport der CIA nennt zusätzlich äußere Risiken, denen Österreich ausgesetzt ist, wie "... unerwartet schwaches Weltwirtschaftswachstum, das den Exportmarkt bedroht, das anhaltende Engagement der österreichischen Banken in Mittel- und Osteuropa, die Auswirkungen vom Kollaps der Hypo Alpe Adria Bank ...". Auch die unkalkulierbaren Folgeerscheinungen der europäischen Staatsschuldenkrise gehören dazu und sind noch nicht vom Tisch. Es sieht im Frühjahr 2017 nach einer leichten Besserung aus. Die Staatsverschuldung hat jedoch ein mit 84,2% des BIP den Höchststand seit 1945 erreicht.

Die Alpenrepublik wird gemütlich - Deutschland wird bequem

Im weltweiten Korruptionsindex liegt Österreich auf Platz 17. Im Vergleich der wirtschaftlichen Freiheit ("Economic Freedom of the World") liegt es auf Platz 31 (Deutschland, man staune, belegt #29). Wenn ich das zusammenzähle, trübt sich das sonnige Alpenwetter ein. Natürlich kann man sagen, dass die Probleme keine spezifisch österreichischen sind - sondern irgendetwas mit der seltsamen Weltlage zu tun haben. Und soll ausgerechnet ein Auswanderer dazu verdammt sein, die zu analysieren? Es kommt darauf an, ob Sie dauerhaft auswandern bzw. wie lange Sie bleiben wollen. Heute klingen die eben angeführten Rankings vielleicht exotisch. Aber wenn sich die Verhältnisse ändern wie zuletzt weltweit 2007, kann sich das im Handumdrehen ändern.

Dann werden Menschen entlassen, dann muss gespart werden. Und wer stört? Der Ausländer, der ein Konkurrent ist. Der Piefke! Soll er doch nach Hause gehen. ... So könnte sich der Ton verschärfen. Und steuern wir nicht quietschvergnügt in die nächste "Finanzkrise"? Jeder lebt auf Pump, als wäre vor 10 Jahren nichts Dramatisches gewesen.

Jedenfalls ist von der Österreichischen Schule (v. Mises, Hayeck) nur ein Schatten geblieben. Deren Vertreter wussten zwar, dass zur Freiheit des Marktes Kontingenz gehört. Aber heute glauben die meisten, dass Kontingenz und Beliebigkeit dasselbe seien. Die Alpenrepublik wird gemütlich - im Unterschied zu Deutschland, das bequem wird. Das ist häufig so, wenn der Wohlstand groß und die Ziele klein sind. Man legt sich aufs Sofa und guckt, was im Fernsehen kommt.

Ein Stück Sachertorte
Ein Stück Sachertorte im Hotel Sacher, Wien. Die Original Sacher-Torte wird in einer eigenen Produktionsstelle in Wien Simmering hergestellt.

Tourismus

Der Tourismus spielt auch in Österreich eine wichtige Rolle. Standortvorteil: Anders als in vielen Ländern ist die Urlaubssaison hier ganzjährig. Im Sommer wandern, im Winter auf die Piste und im Frühling an die Donau.

Wen braucht der Arbeitsmarkt?

Österreichs Wirtschaft sucht Ingenieure für nahezu alle Sparten. Krankenschwestern und Krankenpfleger sollen den steigenden Pflegebedarf decken. Und Handwerker sind gesucht - auch hier: lieber mit Qualifikation als der Hansdampf in allen Gassen.

Anders im Tourismus: In dieser schnellen Branche finden sowohl gelernte Kräfte als auch Aushilfen sehr leicht einen Job. Dafür sind die Anstellungen oft saisonal begrenzt. Der Vorteil der Branche in Österreich ist (für die Angestellten), dass Urlauber im Sommer zum Wandern kommen und im Winter zum Skifahren. Das ganze Jahr ist Saison und es gibt ungewöhnlich gute Chancen auf eine ganzjährige Beschäftigung.

Arbeitsmarkt in Österreich

Die Arbeitslosigkeit in Österreich gleicht zahlenmäßig der deutschen. Der Bedarf an ausländischen Arbeitern ist relativ groß. Dies ist vor allem in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor der Fall. In vielen Gegenden werden Handwerker gesucht. Dass gern auf Personal aus Deutschland zurückgegriffen wird, liegt auf der Hand: Deutsche und Österreicher sprechen dieselbe Sprache, die kulturelle Nähe ist groß. Auswandern nach Österreich bedeutet für Deutsche also nur eine geringe Umstellung, vergleicht man den Schritt mit anderen Ländern. Dennoch will Auswandern gut geplant sein.

Lebenshaltung: Fakten und falsche Verallgemeinerungen

Einige Vorurteile, die in Deutschland mit Österreich in Verbindung gebracht wurden, sind bei näherer Betrachtung gegenstandslos. Andere hatten in der Vergangenheit eine gewisse Berechtigung, heute aber nicht mehr.

Lebensmittel z.B. sind inzwischen etwa gleich teuer. Die Wohnungsmieten ebenfalls. Wobei die Mieten in Großstädten wie Graz, Salzburg oder Linz sehr hoch sind. In ländlichen Regionen von Österreich sind die Mieten moderat. Wien als größte und extremste Stadt Österreichs fällt bei Vergleichen wie eben aus dem Rahmen. Wien muss man stets gesondert betrachten. E-Geräte kosten in Österreich etwas mehr.

Österreicher und Deutsche

Die Österreicher und besonders die Wiener sind oft liebenswerte Menschen. Das schließt eine sorgfältig gepflegte Antipathie gegen "die Deutschen" ("die Piefkes") nicht aus, sondern ein. Dennoch: "In den letzten Jahren verstärkte sich auch die Zuwanderung aus Deutschland nach Österreich, da hier die Chancen auf einen Arbeitsplatz - etwa in der Tourismusbranche - größer empfunden wurden oder werden als dies in Deutschland der Fall war bzw. ist. Heute sind Deutsche mit 109.000 (Stand 1. Januar 2007) nach den Serben und Montenegrinern, sowie den Türken bereits die drittgrößte Gastarbeitergruppe in Österreich." (Quelle: Wikipedia) Die aktuellen Zahlen hatte ich weiter oben genannt; es werden prozentual immer mehr deutsche Einwanderer und dazu kommen noch die Grenzgänger.

Einreise

Da Österreich Mitglied der EU ist, können Deutsche sich ohne Probleme niederlassen. Auch im Bezug auf Ämter sind EU-Bürger klar im Vorteil. Und Deutsche haben es bei Österreichs Ämtern besonders leicht. Schon alleine wegen der Sprache. Daran wird sich künftig nichts ändern. Na, das ist doch mal was! :)

Webtipps

letzte Bearbeitung: 18.04.2017

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Kommentare

Innerhalb der EU kann jeder ziehen wohin er will und/oder arbeiten, grob gesprochen zumindest. Man kann auch in D wohnen und in A arbeiten oder umgekehrt, ist egal. Man kann auch in mehreren Ländern gleichzeitg arbeiten, alles möglich. In jedem Land gibts für jeden Job eine eigene Lohnabrechnung. Wobei es mehrere Möglichkeiten gibt den Lohn zu verrechnen. Also z.B. in Ö arbeiten und auch in Ö abrechnen, oder in Ö arbeiten aber in D abrechnen wenn die Firma in D auch einen Sitz hat. Für manche Tätigkeiten sieht die EU auch Steuerbegünstigungen bei einem Auslandseinsatz vor.

Wer grenzüberschreitend arbeitet sollte zumindest einmal beim Steuerberater gewesen sein. Interessant ist die Sache auch deswegen, weil z.B. in Ö jeder bei der staatlichen Krankenkasse einzahlt, die dann für die ganze EU gilt d.h. in D automatisch zur AoK wird.

Ähnliches bei der Rentenkasse. Wer in Ö einzahlt bekommt die Rente später auch von Ö zu öst. Bedingungen. Die sind zwar nicht viel anders als in D aber werden separat behandelt.

Wer aber glaubt in Ö wären die Steuern geringer, der könnte eine Überraschung erleben. Am einfachsten eine Probeabrechnung vom potentiellen Arbeitgeber verlangen.

Es wird Zeit, dass man sich hier in diesem Portal als Österreicher mal bemerkbar macht.
Ich finde es mehr als bedenklich, dass geglaubt wird, dass wenn man nach Österreich geht, sich die finanziellen Probleme in Luft auflösen. Auch hier in Österreich gibt es mehr als genug Arbeitslose. Für meine Begriffe schon viel zu Viele. Viele junge Menschen finden keinen Ausbildungsplatz. Da finde ich es nicht erfreulich, dass nach den Jahren der Zuwanderung, nun auch die besser dotierten Jobs an sogenannte EU Bürger abgegeben werden.
Auch die Darstellung des Österreichers als arrogant finde ich eine Frechheit. Man sollte sich mal fragen, woher die Ablehnung gegen unsere deutschen Nachbarn herkommt. Wenn man überheblich ist, darf man sich nicht wundern, dass einem dann auch so begegnet wird.
Von reich, kann hier auch keine Rede sein. All das was Österreich erreicht hat, hat es sich hart erkämpft. Nach einem mehr als zerstörerischen Weltkrieg, sich so hochzurappeln ist eine Leistung. Und nicht zu vergessen, dass uns auch ewig ein Mal anhaftet, welches wir wohl nie los werden, aus welcher Generation wir auch stammen mögen. Interessant, dass das in Deutschland scheinbar gar kein Thema ist. Was bei unserer gemeinsamen Geschichte ja mehr zu denken geben sollte.
Nachdenken bevor man Pläne schmiedet. Überall ist es mittlerweile nicht leicht zu überleben.

Mit Grüßen aus Wien

P. Sch.

Hallo!

Die Firma meines Lebensgefährten geht ab Juli nach Österreich!
Er hat nun die Option mitzugehen oder arbeitslos zu werden.
Wir haben erstmal nicht vor dorthin auszuwandern, da wir nicht wissen, wie lange die Firma bestehen bleibt. Außerdem habe ich einen sicheren Job in Deutschland.

Geht es, dass er hier gemeldet bleibt und in Ö arbeitet?

Wie sieht es mit den Steuern aus?
Werden die Lohnabrechnungen so bleiben oder wird es anders besteuert?

Hat da jemand Ahnung von?

Vielen Dank und Gruß,
D.P.

Hallo Chris, als ich deinen Beitrag gelesen habe, musste ich sofort an mich denken. Denn meine Freundin und ich haben genau das gleiche vor. Sie ist ebenfalls Altenpflegerin und wir sind auch auf der Suche nach einem passenden Job für sie. Ich kann dir in 1. Linie empfehlen mit deiner Freundin die Seite AMS.at zu benutzen(falls ihr das schon nicht macht) dort haben wir unzählige Jobangebote für sie gefunden(Wir wollen nach Vorarlberg, Seit gilt aber für ganz Ö) wo sie jetzt am wochenende Bewerbungen fertig machen will.
Deine oder Eure Beweggründe kann ich ganz nachvollziehen, da geht es uns fast genauso :) Wäre schön wenn wir mal über Email Kontakt aufnehmen könnten und uns über bereits gemachte Erfahrungen austauschen würden.( Stephan.horn88@gmx.de)

mfg Stephan

Auswandern mit Frührente, möchte ich gerne. Im Prinzip möglich, aber für mich schwierig. Die Rente ist sehr niedrig zw. 400-500 EUR.- zzgl. Grundsicherung.

Um zu überleben benötige ich sicherlich die gleiche Hilfe wie in D.

Sieht hier jemand die Möglichkeit? Kann ich als D. in Ö. auch Hilfen beabtragen/erhalten?

Ich wollte nach Österreich auswandern. Ich bekomme seit 8 Jahren Hartz 4, bin 30 Jahre, und angelernter Koch, aber angeblich würde ich in Österreich keine Arbeit, Hartz 4 bekommen. Eine Wohnung bekommt man nur wenn man Arbeit hat. Da bleib ich man lieber in D.!

Wir ( meine Lebendsgefährtin und Ich) denken seit einigen Jahren darüber nach D zu Verlassen. Wir haben einfach die Nase voll... für andere zu arbeiten, für jedes Gesetz ein Gegengesetz zu haben,für Arbeiten weniger zu haben als wenn man zu Hause bleibt ( Hartz 4/ Arbeitslos)..... und noch einige pers Sachen.
Für mich war Ö schon immer ein schönes interesantes Land..Meine Freundin auch bis auf die Sprache... ist wohl eine Lernsache...
Auch wenn wir uns im I Nt und bei Urlauben in Ö über so manche Sachen Informieren wollten sind wir dennoch sehr unschlüssig, was z.b. Steuerecht, Gesetze, usw angeht.
Wir wohnen zur Zeit auf dem ländlichen und dies soll auch so bleiben!
Meine Freundin wird in diesem Jahr ihre Ausbildung als Examinierte Altenpflegerin absolvieren, wird diese dort anerkannt? und wie sieht es mit Arbeit in diesem Beruf aus? (wir finden in dieser Branche leider keine Angebote im Netz)

Ich selbst bin Servicetechniker mit abgeschlossener Elektro Ausbildung und guten mechanichen Kenntnissen... habe schon mehrere interesannte Angebote in Ö gefunden..

Ach eine große Frage ist die Absicherung im Arbeitslosen Fall... denn ich selbst bin der Meinung dass es sich nicht immer verhindern läßt! Auch wenn dies nicht das Ziel sein soll!

Muß ich mich dazu auch umbedingt ab Um Melden?? kann ich durch die EU nicht einfach mit D Staatsbürgerschaft in Ö Leben und Arbeiten, das währe ein großer Vorteil weil man die Behördengänge sparen würde. Kein neuen Außweiß, keine Ummeldung, kein Papierkram....

Zielort....???? ist noch nicht zu 100% aber Salzburger Gegend klingt interessant, zum einen für Arbeit und zum anderen auch zum Wohnen im Eigenheim.
Wir würden uns freuen wenn sich jemand der schon Erfahrungen mit dem "Auswandern" nach Ö hat, mit uns per E-Mail kontakt aufnehmen könnten um uns diese Fragen zu beantworten... es sind noch einige mehr als hier geschrieben...

Noch zu Schreiben das sich das Vorhaben noch hinziehen wird da es hier noch einige Verpflichtungen gibt die noch bearbeitet gehören.... Hausverkauf... Bekannte & Freunde...usw...
Für Antworten wären wir sehr Dankbar.
Gruß
Chris

Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten

Wohne in D und Ö und möchte ein paar fakten über Ö nennen, die es zu wissen lohnt:

In Ö sind die steuern höher, die absetzbeträge niedriger, es gibt keine steuerklassen wie in D und die löhne sind niedriger, private krankenkassen gibts nur zusätzlich zur gesetzlichen. Die kosten für lebensmittel sind deutlich höher, kindergärten sind erst seit kurzem in Wien kostenfrei (man überlegt das wieder abzuschaffen) davor warens gut 300€!! pro kind im monat. In NÖ sind die immer kostenfrei aber nur vormittags. Unterm strich ist das leben in Ö deutlich teurer im verhältnis zum einkommen. Autofahren kostet etwa auf den kilometer gerechnet die hälfte mehr (anmeldesteuer, teurere versicherungen, teurere werkstätten etc.) da hilft der billigere sprit nicht! Es gibt auch keinen freien markt so wie es in D die regel ist. Dort gibts noch generalimporteure, monopole, kartelle, umsatzsteuer auf miete etc... Und die rechtsstaatlichkeit und die gewerbebeschränkungen sind ebenfalls anders als in D.

Und wie funktioniert das dann in Ö ? Genau darum! Weil eben fast jeder pleite oder überschuldet ist, ist die toleranz und das verständnis dafür höher. Die bank kündigt den dispo nicht sobald das einkommen weg ist, arbeitslosigkeit ist ein grundrecht, ein verkauf von eigentum ist nicht voraussetzung um sowas wie Hartz4 zu bekommen. Und es gibt sehrwohl mietzuschüsse, heizkostenzuschüsse etc. Und so mancher wohnt noch trotz höchsteinkommens in einer gemeindewohnung auf staatskosten.

Auch der arbeitsmarkt ist anders als in D. In Ö sind dienstleistungen und gewerbe stark, hightech ist da eher die ausnahme. Schule hat weniger druck als in D, ob das gut ist muss jeder für sich entscheiden.

Zu beachten ist auch das west-ost gefälle. Im westen ists fast wie in der schweiz oder bayern, im osten wie in ungarn. Auch politisch....

Hallo,
ich soll ein halbes Jahr in den Knast wg. irrelevanten Kleinigkeiten (bis zum 17.Mai).Das sehe ich aber nicht ein, da auch eine altern. Psychotherapie versagt hat. Leider leb ich seit über 8 Jahren von HartzIV. Wohne im Kreis Esslingen. Bin 46, lediger Single, gelernter Feinblechner, Lagerist und seit Kurzem auch Hausmeister (noch ohne Berufserfahrung). Da es in D fast nur noch billige Lohnsklavenleiharbeit gibt und man auf -zig Bewerbungen nur Absagen bekommt, bin ich schon lang am überlegen, ob ich auswandern soll. Am liebsten wäre mir Wien, da es mir da sehr sehr gut gefällt (Wiener "Schmäh", "Prater", Cafes, Stefansdom, Donau, Wienerwald...).
Jetzt muß ich wissen: Wo muß ich als erstes hin, wenn ich nach Wien trampe (kein Geld für Fahrkarte), muß ich "Asyl" beantragen? Wo und wie krieg ich eine adäquate Wohnung (mind. 40m², keine Dachwohnung mit Schrägen da ich über 1,87m groß bin und möglichst auch keine Einliegerwohnung, da ich nicht ständig vom Vermieter beobachtet werden will). Bekommt man gleich eine "Notunterkunft"? In so einer lebe ich zur Zeit seit 3 Jahren und es ist die Hölle! Nur Geklapper und Krach ohne Ende weil lauter sozial schwierige Leute da! Was ist, wenn ich nicht bald einen Job finde dort?
Wird die Einreise dann erschwert oder verweigert?
Bitte helft mir, habe täglich Selbtsmordgedanken obwohl ich kein Bock drauf habe. Nur die bekloppte D-Justiz ist Schuld und die Versager-Ärzte.
Gruß
Werner
supersupertyp@yahoo.de

in Ö hast Du dieselben Chancen wie in D aber mit nix in der Tasche wirst Du in D noch besser versorgt, der einzige sinnvolle Grund aus D auszuwandern wäre Dein Geld in Sicherheit zu bringenn, WENN Du welches hättest, alle die in D NOCH Geld haben tun das ja bekannterweise schon lange sobald sie halt können

so wird es natürlich nix - aber mir ist klar in der Schule in D lernt man nicht mehr als das Regelwerk zum Lohn- und Systemsklaven

der Fehler liegt darin, dass alle glauben es müsse da JEMAND ANDERS sein der einem Arbeit gibt - wenn alle so denken, wer gibt denn dann dem JEMAND ANDERS Arbeit?

warum überlegst Du Dir nicht etwas um selbständig was aus Dir zu machen? evtl. auch ein Hobby zum Beruf machen. Selbst was lernen und was damit aufbauen - das geht auch ohne viel Kapital wenn man einmal was kann.

Anstatt ein Jahr "verzweifelt" zu suchen hättest Du Dir ein interessantes Buch kaufen und selber was beibringen können, hör auf zu denken ANDERE müssen Dir Arbeit geben, mach sie Dir doch selbst!

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