Österreich für Auswanderer

Wien, Österreichs Hauptstadt und Ziel der meisten Auswanderer

Eine nahe liegende Alternative zum Leben in Deutschland lautet ganz einfach: Auswandern nach Österreich. Gerade in Österreich ist es für Deutsche leicht, ein neues Leben zu starten. Wer mit der etwas anderen Mentalität der Ösis zurecht kommt, wird ins Nachbarland nach Süden auswandern und dort schnell heimisch werden.

Steckbrief: Österreich in Zahlen

DatenKommentar
Amtssprache: Deutsch--
Hauptstadt: Wien1,75 Mio. Einwohner
Fläche: 83.879 km²(etwas größer als Tschechien)
Einwohnerzahl: 8.699.730(2016)
Bevölkerungsdichte: 104 Einw. je km²(Deutschland: 230/km²)
BIP je Einwohner: 48.957 USDnominal, #11 weltweit
Human Development Index: 0,881#21 weltweit
Deutsche im Land: 140.000(2016)

Österreich für Auswanderer

Österreich KarteDie meisten deutschen Auswanderer gehen nach Wien. Wichtig zu wissen ist darum, dass die Lebenshaltungskosten in Wien höher sind als in den teuersten Städten Deutschlands. Am günstigsten leben die Tiroler. Zugleich sind die Verdienste in Wien am höchsten und in Tirol am niedrigsten. Es gleicht sich also vieles aus. Aber wussten Sie, dass österreichische Arbeitnehmer brutto im Durchschnitt weniger verdienen als deutsche?

Steuern und Sozialabgaben unterscheiden sich in beiden Ländern stark. Die Nettogehälter können im Nachbarland höher oder auch niedriger sein. Generell sind die Löhne niedriger, das Preisniveau höher als in Deutschland. Gerade weil Österreich so viele Ähnlichkeiten mit Deutschland hat, werden die Unterschiede oft übersehen - und fallen später um so unangenehmer auf.

Deutsche in Österreich: es werden immer mehr

Im Jahr 2001 waren ca. 20.000 Deutsche in Österreich, 2011 arbeiteten 83.000 Deutsche dort. Und der Trend hält an: 2017 leben 140.000 Deutsche in Österreich! Deutsche sind die zweitgrößte Einwanderungsgruppe. Nur aus dem ehemaligen Jugoslawien kommen mehr Arbeitnehmer. Und was machen die Deutschen da?

Die meisten sind Arbeitnehmer, quer durch alle Branchen. Außerdem lockt es auch Studenten - v.a. Numerus Clausus Flüchtlinge - nach Österreich. Und Unternehmen, denn für sie ist das flexible Arbeitsrecht ein großer Standortvorteil.

Man muss aber auch sehen, dass die Abgabenlast mit 44% vergleichsweise hoch ist. Es geht noch viel höher als in Österreich: Die höchste Abgabenlast (Steuern + Sozialabgaben) drückt die Bundesrepublik Deutschland (49,3%), gefolgt von der Grande Nation Frankreich (48,9%) und Italien (47,8%). Und es geht andererseits viel niedriger: In Polen (35,6%), in den Vereinigten Staaten (31,3%) oder dem Vereinigten Königreich (31,5%; Quelle: OECD Studie 2014).

Blick auf die Altstadt von Salzburg und den Burgberg
Blick auf die Altstadt von Salzburg und den Burgberg. Die viertgrößte Stadt der Alpenrepublik liegt an der Salzach. Im Jahr 15 v.Chr. übernahmen die Römer die alte Keltenstadt Iuvavum - viel später wurde daraus Salzburg.

Österreich und seine Wirtschaft

Die Ösis kommen ohne gesetzlichen Mindestlohn zurecht, denn Gewohnheit (man tauscht sich aus, was üblich ist) und Erwartungen (man wechselt den Job, wenn man etwas Besseres findet) wirken von sich aus. Außerdem gibt es häufig so genannte Kollektivverträge, die eine ähnliche Wirkung wie der Mindestlohn haben. Üblich sind ein 13. und 14. Monatsgehalt. Auch Fahrgelderstattungen, betriebliche Zusatzrenten oder ein privat nutzbares Mobiltelefon gibt es häufig. Bei Führungskräften werden variable Gehaltsbestandteile immer wichtiger.

Obwohl die Ösis im Euro-Vergleich moderat verschuldet sind, zeigen sich Vorboten künftiger Probleme: Die Staatsschulden von 75% der Wirtschaftsleistung sind der höchste Fehlbetrag seit 15 Jahren. Über 40% des Bundeshaushalts gehen für Renten und Zinsen drauf. Auch mit dem freundlichsten Wiener Lächeln lässt sich solcher Dreck nicht mehr unter den Teppich kehren. Und es geht noch weiter.

Österreich in wirtschaftlicher Hinsicht: Entwickelte Marktwirtschaft, qualifizierte Arbeitskräfte und hoher Lebensstandard. Die Wirtschaft ist eng mit anderen EU-Volkswirtschaften verbunden, vor allem mit Deutschland. Und Österreich ist, wie der Name schon anzeigt, auch das Tor nach Osten. Es hat traditionell enge Verbindungen mit dem Land Ungarn, mit der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Balkanländern.

Panorama Wien, Hauptstadt von Österreich

Das Wirtschaftswachstum war in den vergangenen Jahren relativ schwach und erreichte im Jahr 2015 0,9%. Österreichs Arbeitslosenquote von 5,8% ist die höchste seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Gründe sind die "Flüchtlinge" und die Einwanderer aus Deutschland und anderen Ländern. Mit besserer Berufsausbildung und großzügigen Abschieden in den Vorruhestand wird versucht, die Arbeitslosenquote zu drücken. Sie wäre sonst weit höher.

Der Länderreport der CIA nennt zusätzlich äußere Risiken, denen Österreich ausgesetzt ist, wie "... unerwartet schwaches Weltwirtschaftswachstum, das den Exportmarkt bedroht, das anhaltende Engagement der österreichischen Banken in Mittel- und Osteuropa, die Auswirkungen vom Kollaps der Hypo Alpe Adria Bank ...". Auch die unkalkulierbaren Folgeerscheinungen der europäischen Staatsschuldenkrise gehören dazu und sind noch nicht vom Tisch. Es sieht im Frühjahr 2017 nach einer leichten Besserung aus. Die Staatsverschuldung hat jedoch ein mit 84,2% des BIP den Höchststand seit 1945 erreicht.

Die Alpenrepublik wird gemütlich - Deutschland wird bequem

Im weltweiten Korruptionsindex liegt Österreich auf Platz 17. Im Vergleich der wirtschaftlichen Freiheit ("Economic Freedom of the World") liegt es auf Platz 31 (Deutschland, man staune, belegt #29). Wenn ich das zusammenzähle, trübt sich das sonnige Alpenwetter ein. Natürlich kann man sagen, dass die Probleme keine spezifisch österreichischen sind - sondern irgendetwas mit der seltsamen Weltlage zu tun haben. Und soll ausgerechnet ein Auswanderer dazu verdammt sein, die zu analysieren? Es kommt darauf an, ob Sie dauerhaft auswandern bzw. wie lange Sie bleiben wollen. Heute klingen die eben angeführten Rankings vielleicht exotisch. Aber wenn sich die Verhältnisse ändern wie zuletzt weltweit 2007, kann sich das im Handumdrehen ändern.

Dann werden Menschen entlassen, dann muss gespart werden. Und wer stört? Der Ausländer, der ein Konkurrent ist. Der Piefke! Soll er doch nach Hause gehen. ... So könnte sich der Ton verschärfen. Und steuern wir nicht quietschvergnügt in die nächste "Finanzkrise"? Jeder lebt auf Pump, als wäre vor 10 Jahren nichts Dramatisches gewesen.

Jedenfalls ist von der Österreichischen Schule (v. Mises, Hayeck) nur ein Schatten geblieben. Deren Vertreter wussten zwar, dass zur Freiheit des Marktes Kontingenz gehört. Aber heute glauben die meisten, dass Kontingenz und Beliebigkeit dasselbe seien. Die Alpenrepublik wird gemütlich - im Unterschied zu Deutschland, das bequem wird. Das ist häufig so, wenn der Wohlstand groß und die Ziele klein sind. Man legt sich aufs Sofa und guckt, was im Fernsehen kommt.

Ein Stück Sachertorte
Ein Stück Sachertorte im Hotel Sacher, Wien. Die Original Sacher-Torte wird in einer eigenen Produktionsstelle in Wien Simmering hergestellt.

Tourismus

Der Tourismus spielt auch in Österreich eine wichtige Rolle. Standortvorteil: Anders als in vielen Ländern ist die Urlaubssaison hier ganzjährig. Im Sommer wandern, im Winter auf die Piste und im Frühling an die Donau.

Wen braucht der Arbeitsmarkt?

Österreichs Wirtschaft sucht Ingenieure für nahezu alle Sparten. Krankenschwestern und Krankenpfleger sollen den steigenden Pflegebedarf decken. Und Handwerker sind gesucht - auch hier: lieber mit Qualifikation als der Hansdampf in allen Gassen.

Anders im Tourismus: In dieser schnellen Branche finden sowohl gelernte Kräfte als auch Aushilfen sehr leicht einen Job. Dafür sind die Anstellungen oft saisonal begrenzt. Der Vorteil der Branche in Österreich ist (für die Angestellten), dass Urlauber im Sommer zum Wandern kommen und im Winter zum Skifahren. Das ganze Jahr ist Saison und es gibt ungewöhnlich gute Chancen auf eine ganzjährige Beschäftigung.

Arbeitsmarkt in Österreich

Die Arbeitslosigkeit in Österreich gleicht zahlenmäßig der deutschen. Der Bedarf an ausländischen Arbeitern ist relativ groß. Dies ist vor allem in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor der Fall. In vielen Gegenden werden Handwerker gesucht. Dass gern auf Personal aus Deutschland zurückgegriffen wird, liegt auf der Hand: Deutsche und Österreicher sprechen dieselbe Sprache, die kulturelle Nähe ist groß. Auswandern nach Österreich bedeutet für Deutsche also nur eine geringe Umstellung, vergleicht man den Schritt mit anderen Ländern. Dennoch will Auswandern gut geplant sein.

Lebenshaltung: Fakten und falsche Verallgemeinerungen

Einige Vorurteile, die in Deutschland mit Österreich in Verbindung gebracht wurden, sind bei näherer Betrachtung gegenstandslos. Andere hatten in der Vergangenheit eine gewisse Berechtigung, heute aber nicht mehr.

Lebensmittel z.B. sind inzwischen etwa gleich teuer. Die Wohnungsmieten ebenfalls. Wobei die Mieten in Großstädten wie Graz, Salzburg oder Linz sehr hoch sind. In ländlichen Regionen von Österreich sind die Mieten moderat. Wien als größte und extremste Stadt Österreichs fällt bei Vergleichen wie eben aus dem Rahmen. Wien muss man stets gesondert betrachten. E-Geräte kosten in Österreich etwas mehr.

Österreicher und Deutsche

Die Österreicher und besonders die Wiener sind oft liebenswerte Menschen. Das schließt eine sorgfältig gepflegte Antipathie gegen "die Deutschen" ("die Piefkes") nicht aus, sondern ein. Dennoch: "In den letzten Jahren verstärkte sich auch die Zuwanderung aus Deutschland nach Österreich, da hier die Chancen auf einen Arbeitsplatz - etwa in der Tourismusbranche - größer empfunden wurden oder werden als dies in Deutschland der Fall war bzw. ist. Heute sind Deutsche mit 109.000 (Stand 1. Januar 2007) nach den Serben und Montenegrinern, sowie den Türken bereits die drittgrößte Gastarbeitergruppe in Österreich." (Quelle: Wikipedia) Die aktuellen Zahlen hatte ich weiter oben genannt; es werden prozentual immer mehr deutsche Einwanderer und dazu kommen noch die Grenzgänger.

Einreise

Da Österreich Mitglied der EU ist, können Deutsche sich ohne Probleme niederlassen. Auch im Bezug auf Ämter sind EU-Bürger klar im Vorteil. Und Deutsche haben es bei Österreichs Ämtern besonders leicht. Schon alleine wegen der Sprache. Daran wird sich künftig nichts ändern. Na, das ist doch mal was! :)

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letzte Bearbeitung: 18.04.2017

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Kommentare

*lach*.. hallo Bayer!

ich bin selbst ne waschechte österreicherin und kann dir leider in allen punkten bezüglich wien nur beipflichten ähnliche eindrücke hatte ich bei meinen ca. 10-20 wienbesuchen im laufe meines lebens auch.. und ich stehe damit nicht alleine da.. jaaaaa, die meisten der richtige eingefleischten wiener-batzis sind rücksichtslos, haben hängende mundwinkeln, wenn du sie des morgens (oder auch zu anderen tageszeiten) in der u-bahn antriffst.. auf ein lächeln wird mißmutig weggeschaut oder nur verständnislos zurüchgestarrt! *brr* grauslige stadt das! wien sagt nicht umsonst von sich selbst: "wien ist anders"!!!!
borniertheit und dumme ignoranz ist fast allen dort zu eigen! freundlichkeit selbst in den gastronomien ein fremdwort... wenn du endlich bestellen darfst.. bloooooß keine fragen stellen od. sonderwünsche äußern.. denn wenn blicke töten könnten fällst dort vom stuhl! und das habe ich in wien in verschiedensten lokalen genauso immer wieder erlebt! auch dort auf ämtern und sogar im schönbrunner tiergarten üüüüüberall das gleiche szenario! ich glaub, die wissen gar ned, dass es freundlichkeit und lachen und lebensfreude und auch nicht-graue gesichter gibt...
also nimm dir das ned zu herzen, siedel raus aus wien.. da sind die menschen freundlicher, wenn du auch freundlich zu ihnen bist! :-)

lg claudia

Hallo Eva!

Ja, Man kann sich bei uns in Österreich auch privat selbst versichern lassen, dazu einfach bei einer der Sozialversicherungsanstalten des jeweiligen Bundeslandes, in das du auswandern willst, melden und die Fragen stellen, die du hast! Die geben dir gern Auskunft! ich lebe in nö und mein Mann arbeitet in oö (wo er auch sozialversichert ist).. bin zur Zeit auch bei der nö-Sozialversicherungsanstalt privat selbstversichert, weil das sogar billiger kommt, als bei meinem Mann mitversichert zu sein! der Haken an der Sache: man ist nicht pensionsversichert, sammelt also keine Pensionsversicherungszeiten an.

Das tust dann eh wieder, wenn du selbst arbeiten gehst! Allerdings dann erst wieder ab diesem Zeitpunkt... die Zwischenzeit verlierst pensiontechnisch.

Viel Spass in Österreich! und herzlich willkommen
(wir sind übrigens waschechte Österreicher, und NICHT ausländerfeindlich etc. - allerdings erwarten auch wir uns, dass sich Einwanderer an unsere Kultur, unsere Sprache und an unsere Gepflogenheiten und Gesetze halten und anpassen!!--> das betrifft jetzt eher nicht die deutschen Zuwanderer, denn die sind uns soooowieso ähnlicher in allem als alle andren, und tun sich wohl eher ned so schwer damit sich hier anzupassen! Und wer selbst arbeiten geht und ned der Allgemeinheit auf der Tasche liegen will... ist sooowiesooo willkommen, denn er zahlt in den großen Bottich mit ein!)

lg claudia

Hallo,
recht hast du, ich werde nächstes Jahr Deutschland den Rücken Kehren.

P.S. Hässlich ist unsere Kanzlerin auch noch. Deutschland ist mittlerweile zu verlogen und es lohnt sich nicht mehr zu arbeiten fast alle bekommen Hartz 4 oder 1 € Jobs oder Angestellte die auf diese Menschen aufpassen (ca 8 Millionen). Facharbeiter (z.b. Meister gehen oft mit 1000€ bis 1200 € Netto nach Hause Ha Ha Ha Hartz 4 )
Grüsse

Hallo Francisco,

vielen Dank für Deine Antwort!!
Ich bin auch zufällig auf Deine Internetseite gestossen und man sieht, Ihr habt Euch damit sehr viel Mühe gegeben.

Viele Grüsse aus Hamminkeln
Thomas

In Wien und NÖ gibts einen Gratiskindergarten. Schulpflicht herrscht bis zur neunten Schulstufe. Danach gibts die Möglichkeit einer Lehre, BHS (HTL, HAK, HBLA) oder AHS (Gymnasium). BHS hat den Vorteil das man auf der einen Seite studieren kann wenn man Lust dazu hat oder gleich direkt in den Beruf einsteigen kann. Da die genannten Modelle (HTL, HAK, HBLA) eine anerkannte Berufsausbildung beinhalten. Kosten trägt überall der Staat, außer bei Privatschulen, eh kloar. Dazu sei gesagt dass ein HTL-Schüler pro JAhr ca. 30 000,- dem Staat kostet (is die teuerste BHS in AT, es zahlt sich aber aus!)

Zu dem Rest kann ich leider nicht viel Auskunft geben. Außer zu den grünen Vororten. Da gibts mal Klosterneuburg, is aber ein teures Pflaster. Man kann auch weiter weg von Wien wohnen. Man is z.B. von Retz, meiner alten Heimatstadt, innerhalb einer Stunde in Wien drinnen. Wenns einem Wert ist, täglich ~2 Stunden in die Arbeit und zurück zu pendeln, is das eine Überlegung Wert. Aber ich würd dir den Osten Österreichs, besonders das Weinviertel nicht ans Herz legen. Is eine ziemlich eintönige Gegend, muss man schon drauf stehen, besonders im Winter^^

Bin seit 3 Monaten in Wien, begrenze das Ganze aber bis Herbst 2015 da ich einfach kein Stadtmensch bin und ich nicht 30min mit den Öffis fahren will um in die freie Natur zu gelangen. Bei mir muss das vor Tür sein xD

Dazu sei gesagt, der Wiener wird von der restlichen Bevölkerung Österreichs eher als ein Ungustl und hochnäsiger Mensch angesehen. Es is nur ein kleiner Bruchteil wirklich so, aber zeitweise kommen mir Paradebeispiele entgegen die vor Egoismus nur so strotzen.

mfg moos

Hallo @ All,.die einen sagen Österreich ist prima und die anderen kritisieren die Ausländer, auch uns Deutsche... ich selber habe sehr viel recherchiert UND es ist wohl auch so, dass man als Krankenschwester in Österreich mehr verdient??? -Dialyseabteilung- nun meine Frage, ist das wahr... ich bin 43 fast 44 Jahre alt, macht es überhaupt Sinn, als Deutscher diesen Schritt zu tun... wäre über Antworten sehr DANKBAR...

Hallo Thomas,

auch ich bin Deutscher und lebe sein 04/2008 in Österreich genauer gesagt in Wien.
Du musst Dich nicht umstellen, etwas anpassen wäre besser ausgedrückt. Anpassen an die Lebensgewohnheiten hier z.B. in Wien.
Ich wurde als Deutscher immer akzeptiert und kann nicht behaupten, dass ich jemals Probleme mit einem Österreicher hatte. Derzeit arbeite ich am Flughafen Wien und habe dort viele Arbeitskollegen aus verschiedenen Ländern, natürlich auch viele Österreicher und mit denen komme ich alle super aus! Also, lasse Dir nichts einreden.

Zum Baugewerbe kann ich nur sagen, in Wien wird sehr viel gebaut und die Firmen sind immer auf der Suche nach Mitarbeitern die ihr Handwerk verstehen...

Also mache Dich im Internet schlau und höre nicht was die anderen sagen.

Viele Grüße aus Wien

Hallo,

ich bin 38 J und gelernter Maurer mit 3 Jahren Erfahrung in den Niederlanden.
Und nun meine Frage: Ist hier im Forum vielleicht jemand, der auch im Bausektor tätig ist als Maurer?
Mich interessieren ein paar Details und die Arbeitsweise in Österreich,ich denke dass es in Österreich auch anders ist als in Deutschland oder den Niederlanden.
Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, das ist in keinster Weise abwertend gemeint von mir. Als ich in den Niederlanden eine Beschäftigung angenommen hatte, musste ich mich auch erst ein wenig umstellen aber ich habe auch gerne dort gearbeitet, und die Sprache habe ich auch schnell gelernt,soviel zum Wille meiner Anpassungsfähigkeit.
Für weitere Informationen wäre ich Dankbar.

Mit freundlichem Gruß

Thomas

Servus,

des is Schmarn was Du da schreibst, alle Deutschen und andere Ausländer, haben wir zu verdanken das genug Kohle reinkommt.

Sie machen Urlaub hier, lassen ihr Geld hier, was willst Du denn? Ich habe auch deutsche Arbeitskollegen und die sind total cool, passen sich an, nicht nur dem Essen auch an unsere Gewohnheiten. Wir haben auch andere Ausländer hier und die Deutschen sind nicht überbevölkert bei uns, was kannst DU mit deinen 21 Jahren denn groß dazu sagen?

Alle sind willkommen, ich denke egal woher. Also alle rein hier und habt keine Angst, nur weil eine kleine Handvoll Leute was anderes schreiben, einfach nur nen wenig anpassen und dann paßt des scho.

Pfiat eich

Hallo Eva,
also ich kann dir nur raten, geh in Österreich auf die Ämter und frag nach (AMS, Rathaus, Arbeiterkammer od. Finanzamt, in manchen Städten gibt es auch Frauenzentren die dir weiterhelfen können). Du bekommst überall Auskunft, die sind alle ganz nett dort. Mir hat es sehr geholfen in Österreich alles abzuklären, da ich in Deutschland nur unzureichende, falsche oder gar keine Antworten bekommen habe. Mein Schatz lebt auch in Österreich, wir hatten nen harten Kampf (wegen den deutschen Ämtern, ich bin hier schon 7 Jahre arbeitslos gewesen), aber jetzt habe ich ne Arbeit dort gefunden und werde nächste Woche zu ihm übersiedeln.
Ich freue mich riesig endlich mit ihm in einer tollen Stadt (nicht Wien)wohnen zu können und ne tolle Arbeit gefunden zu haben.
wünsche dir ganz viel Glück
Manuela

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